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Island für Alleinreisende
Warum Island das beste Solo-Reiseziel Europas ist und wie du das Beste daraus machst

Island für Alleinreisende

12 Min. Lesezeit

Meine erste Island-Reise habe ich alleine gemacht. Nicht, weil ich niemanden gefunden hätte, der mitkommen wollte, sondern weil ich genau das wollte: alleine losfahren, alleine entscheiden, alleine staunen. Und Island hat mich dafür belohnt. In zehn Tagen auf der Ringstraße bin ich keinen einzigen Moment in eine Situation geraten, in der ich mich unsicher gefühlt habe. Dafür bin ich in dutzende Situationen geraten, in denen ich froh war, dass niemand neben mir stand, der mich zum Weiterfahren gedrängt hat, weil ich schon wieder an einem Wasserfall angehalten habe.

Island gehört zu den sichersten Ländern der Welt, hat eine sehr gute Infrastruktur für Reisende und eine Kultur, die Eigenständigkeit respektiert. Die Isländer sind freundlich, aber nicht aufdringlich. Sie lassen dich in Ruhe, helfen aber sofort, wenn du Hilfe brauchst. Für Solo-Reisende ist das die perfekte Mischung.

Warum Island perfekt für Solo-Reisende ist

Einsamer Wanderer auf einem Wanderweg in Islands Hochland
Allein in Islands Weite: die offene Landschaft gibt einem Raum zum Durchatmen (KI-generiert)

Island belegt regelmäßig den ersten oder zweiten Platz im Global Peace Index, dem internationalen Friedensindex. Die Kriminalitätsrate ist so niedrig, dass isländische Zeitungen es zur Nachricht machen, wenn irgendwo ein Fahrrad gestohlen wird. Die Polizei trägt keine Waffen im Alltag. Es gibt keine gefährlichen Stadtviertel, keine No-Go-Zonen, keine Taschendiebe an Touristenorten. Für alleinreisende Frauen ist Island eines der sichersten Reiseziele weltweit, das bestätigen auch die Rankings von Solo Female Traveler-Communities.

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Die Infrastruktur hilft ebenfalls. Die Ringstraße ist gut asphaltiert und beschildert. GPS und Handyempfang funktionieren an den meisten Stellen (außer im Hochland). Tankstellen haben in der Regel 24-Stunden-Automaten. In Reykjavík spricht praktisch jeder Englisch, und auch auf dem Land kommt man mit Englisch problemlos zurecht. Deutsch wird selten gesprochen, aber das ist kein Problem.

Und dann ist da die Natur. Island ist ein Ort, der alleine erlebt werden will. Die Stille an einem einsamen Strand, das Rauschen eines Wasserfalls, wenn kein anderer Mensch in Sichtweite ist, die Nordlichter über einem leeren Lavafeld in einer Winternacht, das sind Momente, die in Gesellschaft anders wären. Nicht schlechter, aber anders. Alleine reisen auf Island bedeutet, sich der Landschaft ohne Filter auszusetzen, und das ist es, was viele Solo-Reisende hier suchen.

Sicherheit: Wie sicher ist Island wirklich?

Die Kriminalität ist auf Island kein Thema. Die Gefahren für Reisende kommen von der Natur, nicht von Menschen. Das Wetter kann sich innerhalb von Minuten ändern: Sonnenschein wird zu Sturm, klare Sicht zu Nebel, trockene Straßen zu Glatteis. Die isländische Sicherheitsbehörde SafeTravel betreibt die Website safetravel.is, auf der aktuelle Warnungen für Straßen, Wetter und Naturgefahren angezeigt werden. Bevor du morgens losfährst, ein Blick auf safetravel.is und vedur.is (Wetterdienst) gehört zur Routine.

Für alleinreisende Wanderer: Wenn du Tageswanderungen machst, hinterlasse immer deine geplante Route und voraussichtliche Rückkehrzeit bei deiner Unterkunft. Die App „112 Iceland" (von der isländischen Rettungsbehörde ICE-SAR) ermöglicht es, deinen Standort per GPS an die Rettungsleitstelle zu senden, falls du in Not gerätst. Die App ist kostenlos und sollte auf jedem Handy installiert sein. Bei mehrtägigen Wanderungen wie dem Laugavegur-Trek wird empfohlen, sich bei der Polizei oder einem Ranger anzumelden.

Autofahren allein: Die Hauptgefahr beim Alleinfahren auf Island ist die Müdigkeit. Die Ringstraße ist 1.322 Kilometer lang, und die Landschaft kann monoton werden, besonders auf den langen Strecken im Nordosten. Mach regelmäßig Pausen, schlafe genug und plane nicht mehr als 300 bis 350 Kilometer pro Tag. Einspurbrücken (einbreið brú) auf der Ringstraße erfordern Aufmerksamkeit: Wer zuerst an der Brücke ist, hat Vorfahrt. Bei Gegenwind auf offenen Strecken kann das Auto bei Böen zur Seite gedrückt werden, feste Hände am Lenkrad halten.

Notfälle: Die Notrufnummer auf Island ist 112. Die Rettungsteams von ICE-SAR (Isländischer Such- und Rettungsdienst) sind ehrenamtlich organisiert und extrem professionell. Sie operieren auch in entlegenen Gebieten und bei schlechtem Wetter. Der Rettungsdienst ist kostenlos, aber es ist höflich und angemessen, nach einer Rettung eine Spende an ICE-SAR zu machen.

Budget und Kosten als Alleinreisender

Gemütlicher Aufenthaltsraum eines Hostels auf Island
Hostels auf Island: günstiger als Hotels und der beste Ort, um andere Reisende kennenzulernen (KI-generiert)

Island ist teuer, und als Solo-Reisender fällt das besonders auf, weil man Kosten nicht teilen kann. Ein Einzelzimmer im Hotel kostet fast so viel wie ein Doppelzimmer, der Mietwagen wird nicht billiger, weil nur eine Person darin sitzt, und Restaurant-Portionen sind für Einzelpersonen genauso teuer wie für zwei. Trotzdem lässt sich Island auch mit kleinerem Budget alleine bereisen. Hier ist eine realistische Aufstellung:

Budget-Variante (ca. 15.000 bis 20.000 ISK / 100 bis 130 EUR pro Tag): Hostelbett im Schlafsaal (5.500 bis 8.000 ISK), Selbstversorgung aus dem Supermarkt (3.000 bis 5.000 ISK für drei Mahlzeiten), öffentlicher Bus oder Mitfahrgelegenheit, kostenlose Sehenswürdigkeiten (viele Wasserfälle und Landschaften sind frei zugänglich), öffentliche Schwimmbäder statt Luxusbäder (800 bis 1.100 ISK).

Mittelklasse-Variante (ca. 30.000 bis 45.000 ISK / 200 bis 300 EUR pro Tag): Einzelzimmer im Gästehaus oder kleinen Hotel (15.000 bis 22.000 ISK), Mietwagen inklusive Versicherung (8.000 bis 15.000 ISK pro Tag), eine Mahlzeit im Restaurant (3.500 bis 6.000 ISK), Selbstversorgung für die anderen Mahlzeiten, eine oder zwei geführte Touren während der Reise.

Komfort-Variante (ab 55.000 ISK / 360 EUR pro Tag): Hotelzimmer (25.000+ ISK), Geländewagen-Mietwagen (15.000+ ISK), Restaurants und Cafés, geführte Touren (Gletscherwanderung: 15.000 ISK, Walbeobachtung: 12.000 ISK, Eishöhle: 20.000 ISK).

Ein wichtiger Spartipp für Solo-Reisende: Die Camping Card (22.900 ISK / 150 EUR für 28 Nächte auf 40 Campingplätzen) lohnt sich auch für Alleinreisende mit Campervan, da sie ab 8 Nächten günstiger ist als Einzelbuchungen. Die Campingplätze haben Küchen, Duschen und oft auch eine Gemeinschaftslounge, in der man abends andere Reisende trifft.

Unterkünfte für Solo-Reisende

Hostels: Island hat ein gutes Netz von HI-Hostels (35 Standorte) und privaten Hostels. In Reykjavík gibt es etwa 15 Hostels, darunter das KEX Hostel (bekannt für seine Bar und Veranstaltungen, Schlafsaal ab 6.500 ISK / 43 EUR), das Loft Hostel (zentral gelegen, ab 7.000 ISK / 46 EUR) und das Bus Hostel (nahe BSÍ-Busbahnhof, ab 5.500 ISK / 36 EUR). Außerhalb von Reykjavík werden die Hostels weniger, aber an der Ringstraße gibt es in den meisten Orten mindestens ein Hostel oder Gästehaus.

Gästehäuser: Die klassische isländische Unterkunft für Solo-Reisende. Viele Gästehäuser bieten Einzelzimmer an, oft mit geteiltem Bad, was den Preis drückt. Einzelzimmer mit geteiltem Bad: 10.000 bis 15.000 ISK (66 bis 100 EUR). Einzelzimmer mit eigenem Bad: 15.000 bis 22.000 ISK (100 bis 145 EUR). Die meisten Gästehäuser haben eine Gemeinschaftsküche, in der man sich selbst versorgen kann.

Campervans: Ein Campervan ist für Solo-Reisende die flexibelste Option, auch wenn er pro Person teurer ist als für Paare. Ein kleiner Campervan (Caddy oder Kangoo) kostet ab 12.000 ISK (80 EUR) pro Tag in der Nebensaison und ab 20.000 ISK (130 EUR) in der Hochsaison. Man spart die Übernachtungskosten (abzüglich Campingplatzgebühr) und ist komplett unabhängig. Anbieter wie CampEasy und KúKú Campers vermieten kleine Vans, die für eine Person ideal dimensioniert sind.

Couchsurfing: Auf Island gibt es eine aktive Couchsurfing-Community, besonders in Reykjavík. Die Gastgeber sind oft Isländer, die Reisende aus anderen Ländern kennenlernen möchten, und bieten neben einem Schlafplatz auch lokale Tipps und manchmal sogar Ausflüge an. Natürlich kostenlos, aber man sollte ein guter Gast sein und etwas mitbringen.

Mietwagen, Bus oder organisierte Tour?

Mietwagen auf der Ringstraße in Island mit weiter Landschaft
Allein auf der Ringstraße: der Mietwagen gibt maximale Freiheit, kostet aber auch am meisten (KI-generiert)

Mietwagen: Die teuerste, aber flexibelste Option. Ein Mietwagen (Kleinwagen, z.B. Toyota Yaris) kostet ab 6.000 ISK (40 EUR) pro Tag in der Nebensaison und ab 12.000 ISK (80 EUR) in der Hochsaison. Dazu kommen Vollkaskoversicherung (empfohlen, ca. 3.000 bis 5.000 ISK pro Tag), Benzin (ca. 5.000 bis 8.000 ISK pro Tag bei 200-300 km Fahrstrecke) und Parkgebühren. Für die F-Straßen im Hochland braucht man einen 4x4-Geländewagen (ab 18.000 ISK / 120 EUR pro Tag).

Busse: Das Strætó-Bussystem verbindet Reykjavík mit den größeren Orten an der Ringstraße, aber die Fahrpläne sind dünn. Im Sommer fahren Hochlandbusse (SBA-Norðurleið und Reykjavík Excursions) zu einigen Zielen im Hochland. Für eine Ringstraßen-Rundreise per Bus muss man 2 bis 3 Wochen einplanen, weil die Verbindungen selten sind und man an manchen Orten 1 bis 2 Tage auf den nächsten Bus warten muss. Die Kosten sind günstiger als ein Mietwagen (Reykjavík-Akureyri: 10.400 ISK / 69 EUR), aber die eingeschränkte Flexibilität ist ein Nachteil.

Organisierte Touren: Für Solo-Reisende ohne Auto sind Tagestouren ab Reykjavík eine gute Option. Die gängigen Touren (Goldener Kreis, Südküste, Snæfellsnes) kosten zwischen 10.000 und 25.000 ISK (66 bis 165 EUR) pro Person und beinhalten Transport, Guide und oft auch Eintritte. Man ist in einer Gruppe von 15 bis 40 Personen, was für manche Solo-Reisende ein Vorteil ist (man trifft Leute), für andere ein Nachteil (man kann nicht individuell anhalten). Anbieter wie Reykjavík Excursions, Arctic Adventures und Guide to Iceland haben ein breites Angebot.

Mein Tipp: Die beste Kombination für Solo-Reisende mit mittlerem Budget ist Mietwagen für den Hauptteil der Reise (Ringstraße) und organisierte Touren für Aktivitäten, die einen Guide erfordern (Gletscherwanderung, Eishöhlenbesuch, Schnorcheln in Silfra). So hat man tagsüber die Freiheit des eigenen Autos und kann bei den Touren andere Reisende kennenlernen.

Die besten Erlebnisse für Alleinreisende

Alleinreisende in einer natürlichen heißen Quelle auf Island
Eine heiße Quelle ganz für sich allein: Island belohnt Solo-Reisende mit Momenten der Stille (KI-generiert)

Heiße Quellen alleine genießen: Die öffentlichen Schwimmbäder und heißen Quellen sind der perfekte Ort für Solo-Reisende. Man sitzt im warmen Wasser, schaut in den Himmel und kommt ins Gespräch mit den Leuten im Nachbarbecken, oder eben nicht. Die isländische Badekultur ist von Natur aus individuell: Man geht alleine hin, badet alleine und unterhält sich, wenn es sich ergibt. Die Hot Pots in Reykjadalur (45 Minuten Wanderung erforderlich) sind besonders lohnend.

Nordlichter alleine jagen: Nordlichter alleine zu sehen gehört zu den intensivsten Erlebnissen, die man als Reisender haben kann. Kein Geplapper, keine Handyfotos links und rechts, nur du und das Licht am Himmel. Fahre 15 Minuten aus Reykjavík raus, stelle das Auto ab und schau nach oben. Im Winter (September bis März) sind die Chancen bei klarem Himmel gut. Die Nordlichtvorhersage auf vedur.is zeigt die aktuelle Wahrscheinlichkeit an.

Wandern: Tageswanderungen auf Island sind für Solo-Wanderer gut machbar, solange man auf markierten Wegen bleibt und das Wetter beachtet. Der Laugavegur-Trek (55 km, 4 Tage) ist auch alleine möglich, aber nur in der Hochsaison (Juli bis September), wenn die Hütten besetzt und die Wege belebt sind. In den Hütten trifft man abends andere Wanderer und tauscht Geschichten aus.

Reykjavíks Café-Kultur: Reykjavíks Café-Szene ist perfekt für Solo-Reisende. Kaffi Vinyl (Hverfisgata 76) ist ein veganes Café mit Schallplatten an der Wand und einer entspannten Atmosphäre, in der man stundenlang sitzen kann. Reykjavík Roasters (Kárastígur 1) hat den besten Kaffee der Stadt. Das Laundromat Café (Austurstræti 9) ist ein Café mit Waschmaschinen im Keller, das klingt seltsam, funktioniert aber als sozialer Treffpunkt. In all diesen Cafés ist es völlig normal, alleine zu sitzen, zu lesen oder zu arbeiten.

Andere Reisende treffen

Gruppe von Reisenden an einem Campingplatz auf Island
Campingplätze und Hostels sind die besten Orte, um andere Solo-Reisende zu treffen (KI-generiert)

Alleine reisen heißt nicht, immer alleine zu sein. Island zieht viele Solo-Reisende an, und die Chance, Gleichgesinnte zu treffen, ist hoch. Die besten Orte dafür:

Hostel-Küchen: Abends in der Hostel-Küche kochen ist der einfachste Weg, andere Reisende kennenzulernen. Man teilt den Herd, fragt nach dem Salz und landet in einem Gespräch über Reiserouten, Lieblingsfahrten und Geheimtipps. Im KEX Hostel in Reykjavík gibt es eine große Gemeinschaftsküche, in der abends fast immer etwas los ist.

Geführte Touren: Gruppentouren bringen Menschen zusammen. Auf einer Gletscherwanderung oder Schnorcheltour verbringt man 3 bis 8 Stunden mit den gleichen Leuten, und in dieser Zeit entstehen oft Verbindungen. Manche Solo-Reisende planen den Rest ihrer Reise mit Leuten um, die sie auf einer Tour kennengelernt haben.

Heiße Töpfe: Die Hot Pots in den öffentlichen Schwimmbädern sind traditionelle Gesprächsorte. Isländer reden im heißen Wasser über alles, und als Ausländer wird man oft in Gespräche hineingezogen. Das Schwimmbad Vesturbæjarlaug in Reykjavík ist besonders lokal und hat mehrere Hot Pots mit unterschiedlichen Temperaturen.

Online: Die Facebook-Gruppe „Solo Travel Iceland" hat über 30.000 Mitglieder und ist ein guter Ort, um Mitreisende für bestimmte Strecken zu finden. Auf Reddit (r/VisitingIceland) werden regelmäßig Reisepartner gesucht. Die App „Couchsurfing" hat ebenfalls eine Hangout-Funktion, über die man Leute in der Nähe treffen kann.

Häufige Fragen für Alleinreisende auf Island

Ist Island als Frau alleine sicher zu bereisen?

Island ist laut mehreren internationalen Rankings das sicherste Land für alleinreisende Frauen. Die Kriminalität gegen Touristen ist extrem selten, das Land hat eine starke Gleichstellungskultur, und auch spätabends in Reykjavík kann man sich ohne Bedenken bewegen. Auf dem Land gibt es wenig Menschen und damit noch weniger Risiko. Die einzigen Gefahren kommen von der Natur: Wetter, Straßenverhältnisse und unberechenbare Wellen an Stränden.

Wie viele Tage sollte man für eine Solo-Reise einplanen?

Für die Ringstraße (1.322 km) sind 8 bis 10 Tage ideal, wenn man nicht hetzen möchte. Man kommt auch in 7 Tagen herum, aber dann verpasst man viel. Für Reykjavík allein reichen 2 bis 3 Tage. Wer die Westfjorde oder das Hochland dazunehmen will, sollte mindestens 14 Tage einplanen. Mein Rat: Lieber einen Teil der Insel gründlich sehen als die ganze Insel im Schnelldurchlauf.

Brauche ich eine internationale Krankenversicherung?

Mit einer europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) hast du Anspruch auf medizinische Grundversorgung in Island. Trotzdem ist eine Reisekrankenversicherung empfohlen, weil die EHIC keine Rücktransportkosten abdeckt und die Behandlungskosten in Island hoch sind (ein Arztbesuch kostet etwa 10.000 ISK / 66 EUR). Rettungseinsätze durch ICE-SAR sind kostenlos, aber medizinische Behandlung danach nicht. Eine Reisekrankenversicherung für Island kostet ab 15 EUR pro Reise.

Ist es einsam, alleine auf Island zu reisen?

Das hängt von dir ab. Die Landschaft kann überwältigend leer sein, besonders im Osten und Norden der Insel. Wenn dich Stille und Weite bedrücken, könnte das schwierig werden. Aber die meisten Solo-Reisenden berichten, dass sie die Einsamkeit als befreiend empfunden haben. Und wenn man Gesellschaft sucht, findet man sie in Hostels, bei Touren und in Reykjavíks Bars und Cafés innerhalb von Minuten. Die Balance zwischen Alleinsein und Gesellschaft lässt sich auf Island leicht steuern.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026