Zum Hauptinhalt springen
Reykjavik
Metropole mit Kleinstadt-Charme

Reykjavik

13 Min. Lesezeit

Als politisches und wirtschaftliches Zentrum mit einer regen kulturellen Szene, attraktiven Shoppingmöglichkeiten und einem pulsierenden Nachtleben hat Reykjavik alles zu bieten, was eine moderne Metropole ausmacht. Dennoch strahlt die nördlichste Hauptstadt der Welt eine fast dörfliche Beschaulichkeit aus.

Reykjavik - Metropole mit Kleinstadt-Charme
Reykjavik, Metropole mit Kleinstadt-Charme

Sie liegt direkt am Atlantik, in der Faxafloi-Bucht und unterhalb des etwa 900 Meter hohen Hausberges Esja. Hier nahm die Besiedlung Islands im späten 9. Jahrhundert ihren Anfang, als der Wikinger Ingolfür Arnarson seine Heimat Norwegen verließ um in das unbekannte Land im Westen aufzubrechen. Nach altem Brauch nahm er die Pfeiler seines Hauses mit auf die Überfahrt und warf sie über Bord.

Tipp: Suche jetzt dein Ferienhaus in Reykjavik mit Verfügbarkeitscheck und Preisvergleich.

Dort, wo sie an Land trieben, sollte er nach dem Willen der Götter sesshaft werden. Er nannte den Ort Reykjavik, „Rauchbucht", nach den aufsteigenden Dampfschwaden der Thermalquellen. Über den Resten dieser ersten Siedlung steht heute das Museum 871 +/- 2, benannt nach dem ungefähren Jahr ihrer Gründung.

In Reykjavik leben mit rund 123.000 Einwohnern etwa 37,3 Prozent der isländischen Gesamtbevölkerung. Doch nicht nur die überschaubare Anzahl der Bewohner verleiht der Stadt kleinstädtischen Charme. Auch die Bebauung im Zentrum ist für eine Großstadt eher untypisch: kleine, farbenfrohe Häuser im dänischen und norwegischen Stil, dazwischen weitläufige Grünflächen.

Das historische Zentrum

Die Innenstadt ist so kompakt, dass sich alles bequem zu Fuß erreichen lässt. Entlang des Laugavegur, der Haupteinkaufsstraße, finden sich zahlreiche schicke Modegeschäfte, und mit dem isländischen Phallusmuseum die wohl skurrilste Sehenswürdigkeit der Stadt. Die etwa 100 Phalli fast aller Land- und Meeressäuger Islands wurden von Sigurdur Hjartarsn, einem ehemaligen Schulrektor, eigenhändig gesammelt und präpariert, nachdem ihm 1974 ein Kollege einen Walphallus als Souvenir mitbrachte.

Auch das Viertel Kvosin, zwischen Tjörnin und Hafen gelegen, lädt zum Bummeln ein. Hier lockt an den Wochenenden zudem Islands einziger Flohmarkt, der Kolaportid, etliche Besucher an. Abends erwachen die vielen Bars, Pubs und Nachtclubs zum Leben. Wer es klassisch mag, besucht das Nationalballett, die Isländische Oper oder ein Konzert des Iceland Symphony Orchestra.

Seit dem Jahr 2011 finden die isländische Oper sowie das Sinfonieorchester in dem neueröffneten Konzerthaus Harpa ihre Heimat. Aufgrund der vom Künstler Olafür Eliasson gestalteten gläsernen Fassade, gilt das außergewöhnliche Gebäude am alten Hafen als architektonisches Highlight und neues Wahrzeichen Reykjaviks.

Unweit der Altstadt liegt der Hafen mit zahlreichen Fischerbooten. Aber auch einige der großen Kreuzfahrtschiffe legen während ihrer Fahrt durch den Nordatlantik einen Zwischenstopp in Reykjavik ein. Im Hafenhaus befindet sich eine Abteilung des Kunstmuseums mit dem Werk des isländischen Malers Erro. Durch die Panoramafenster hat man zudem einen tollen Blick auf den Hafen und die Innenstadt.

Das eigenwillige Gebäude Asmundarsafn beherbergt das Asmundur-Sveinsson-Skulpturenmuseum. Der 1982 verstorbene Künstler gestaltete das Atelier, überdacht mit einer großen Kuppel und von zwei mächtigen Pyramidensockeln eingerahmt, selbst.

Über eine außergewöhnliche Sammlung historischer Dokumente verfügt das Museum für das kulturelle Erbe Islands. Die Handschriftensammlung Arni Magnusson umfasst Tausende alter Urkunden, mittelalterlicher Manuskripte und historischer Texte. Zudem finden hier Ausstellungen und verschiedene Kulturveranstaltungen statt.

Die Rolle Islands im Zweiten Weltkrieg

Während ein Großteil Europas während des Zweiten Weltkriegs im Elend versank, blieb Island von kriegerischen Auseinandersetzungen weitgehend verschont. Zwar wurde der nordische Inselstaat in dieser Zeit zunächst vom britischen Militär, welches später von den USA abgelöst wurde, besetzt, allerdings blieb die Besetzung friedlich und diente einzig dem Zweck einer deutschen Invasion zuvorzukommen.

So blieb auch die größte Stadt des Landes Reykjavik unversehrt, vielmehr floss dank der britischen und amerikanischen Streitkräfte eine Menge Geld in die isländische Wirtschaft, was zu einem erheblichen Wirtschaftsaufschwung führte.

Ein wenig nördlich der isländischen Hauptstadt können rund um den Hvalfjördur Fjord noch heute Überreste der alliierten Streitkräfte in Form einer alten Landungsbrücke oder zerstörten Militärfahrzeugen gefunden werden.

Rund um den Tjörnin

Mitten in der Stadt liegt der Tjörnin, einer der bekanntesten Seen des Landes und Brutplatz für zahlreiche Wasservögel. Am Nordufer steht Reykjaviks futuristisches, auf Pfeilern gebautes Rathaus, in dem ein 3D-Reliefmodell Islands ausgestellt ist. Um im dicht bebauten Zentrum Platz für das Gebäude zu schaffen, wurde eigens eine künstliche Insel aufgeschüttet.

Unweit befinden sich das Althingishusid, der Sitz des isländischen Parlaments, das Universitätsgebäude und das Nationalmuseum mit zahlreichen archäologischen Funden und Relikten aus der Wikingerzeit. Darunter das berühmte hölzerne Kirchentor aus Valthjofsstadur, dessen Schnitzereien aus dem 13. Jahrhundert einen Ritter beim Töten eines Drachen zeigen.

Die Nationalgalerie, ein ehemaliges Kühlhaus für Fisch, zeigt Teile einer etwa 5000 Exponate umfassenden Sammlung isländischer Kunstwerke. Ganz in der Nähe stehen der Dom und Reykjaviks bekanntestes Gebäude, das Höfdi-Haus. Hier fand im Oktober 1986 das erste Vier-Augen-Gespräch zwischen Reagan und Gorbatschow statt, bevor sie die globale Abrüstung einleiteten. Man sagt, in den Gemäuern trieb zudem Anfang des 20. Jahrhunderts ein Geist sein Unwesen.

Die Hallgrimskirkja, Wahrzeichen der Stadt

Beim Bummeln durch die kleinen Straßen Reykjaviks ist der 76 Meter hohe Turm der Hallgrimskirkja mit seinem erleuchteten Kreuz allgegenwärtig. Die Kirche ist eines der letzten Werke des Staatsarchitekten Samuelsson (1887 bis 1959), der über 30 Jahre lang die Gestaltung der öffentlichen Gebäude verantwortete und das Stadtbild nachhaltig prägte. Er verwendete häufig spezifisch isländische Elemente, wie die an Basaltsäulen erinnernden grauen Betonstifte der Kirchenfassade. Vom Kirchturm aus hat man einen wundervollen Blick über ganz Reykjavik und Umgebung. Es heißt, an manchen Tagen könne man von hier bis ans Ende der Welt sehen.

Hallgrimskirkja in Reykjavik
Die Hallgrimskirkja, Wahrzeichen von Reykjavik (KI-generiert)

Auch das benachbarte Atelier des bekannten und wegen seines an den Nationalsozialismus erinnernden Stils umstrittenen Künstlers Einar Jonsson (1874 bis 1954) samt Skulpturengarten ist von dort oben einsehbar. Er selbst errichtete 1942 den ältesten Teil des Baus, den „Dom", dessen Architektur griechische und türkische Einflüsse zeigt.

Reykjavik, Startpunkt für Touren in Islands einzigartige Natur

Neben den vielen architektonischen sowie kulturellen Sehenswürdigkeiten in Reykjavik stellt die größte Insel der Stadt auch einen idealen Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die isländische Natur dar.

Ob am Silfra Crack zwischen zwei Kontinentalplatten zu schnorcheln, inmitten karger Vulkanlandschaften zu wandern oder mit etwas Glück eine spektakuläre Aussicht auf die Aurora Borealis, die fast schon mystischen Nordlichter zu genießen, Naturliebhaber kommen rund um Reykjavik auf ihre Kosten.

Einen besonderen Höhepunkt bilden dabei auch die natürlichen Heißwasserquellen des Landes. In der Blauen Lagune kann dank gelöster Mineralien ein heilendes Naturbad in dem blaulich-milchigem Wasser eingenommen werden. Ein echtes Highlight der isländischen Natur, in weniger als einer Stunde aus Reykjavik zu erreichen!

Laugarladur, Das Tal der heißen Quellen

Mitten in der Stadt erstreckt sich das Laugarladur-Gebiet mit seinen zahlreichen heißen Quellen. Sie dienen der Beheizung und Warmwasserversorgung Reykjaviks. Hier liegen der Botanische Garten, der Tierpark, ein Familien-Freizeit-Park sowie die wichtigsten Sportanlagen der Stadt. Im großen Freibad Laugardalslaug versprechen Whirlpools, Hot Pots und Dampfbäder Entspannung. Nicht ohne Grund behaupten die Isländer, ihre hohe Lebenserwartung sei auch auf das häufige heiße Bad zurückzuführen.

Geothermisches Bad in Island
Baden in Islands heißen Quellen, ein Erlebnis (KI-generiert)

Hotspot für Kreative, buntes & kreatives Reykjavik

Eng verbunden mit den Kräften der isländischen Natur ist die außergewöhnliche Kreativität der Insulaner, welche von klein auf gefördert wird. So spielen Kunst und Kultur seit jeher eine große Rolle im Leben der Isländer. Gerade in der langen dunklen Jahreszeit entwickelt sich die Hauptstadt Reykjavik in einen Ort für Kreative. Neben Straßenzügen voller StreetArt und mehreren begeisternden Festivals zeigt sich der Stellenwert der Kreativität im Land auch in der erfolgreichen Ausbildung späterer Weltstars der internationalen Kultur- und Musikszene: die weltweite bekannte Sängerin Björk oder auch die populäre Rockband Sigur Ros bilden dabei nur die Spitze einer großen Vielfalt an isländischen Künstlern und Musikern, deren Heimat in Reykjavik erlebt werden kann.

Perlan

Auf einem Hügel etwas abseits des Stadtkerns liegt Perlan, ein futuristisch anmutender, spiegelnder Glaskuppelbau. In der Kuppel lässt sich die 15 Meter hohe Fontäne des künstlichen Geysiers Strokkur beobachten, zudem gibt es eine Cafeteria und ein Restaurant, das sich pro Stunde einmal um 360 Grad dreht. Auf der äußeren Aussichtsplattform hat man einen fantastischen Blick über die Stadt, während unter dem Gebäude 24 Mio. Liter Heißwasser in Tanks brodeln, die Reykjavik mit Wärme versorgen. Im ungenutzten Teil ist ein Geschichtsmuseum untergebracht.

Freilichtmuseum Arbaersafn

Im Stadtteil Arbaer wird das Leben vergangener Generationen dokumentiert. Rund um den gleichnamigen Grassodenhof versammeln sich rund 30 Bürgerhäuser und Torfhütten aus dem 19. Jahrhundert, eine Kirche, eine Schmiede sowie eine alte Druckerei und Buchbinderei. An den Mitarbeitern lassen sich die Trachten der damaligen Zeit bewundern, Handwerkskunst und Folklore werden in Vorführungen präsentiert.

Die Insel Videy

Wer Reykjavik trotz seiner Beschaulichkeit für ein paar Stunden entfliehen möchte, gelangt mit der Fähre vom Hafen Sundahöfn in nur wenigen Minuten auf die Insel Videy. 1225 bis 1539 war sie Sitz des reichsten Klosters Islands, 1751 ließ sich der „Gouverneur" Skuli Magnusson hier eine Residenz und kurz darauf Islands erstes Steinhaus, die Videyarstofa, errichten. Sie beherbergt heute ein Restaurant. Das 1,7 Quadratkilometer große Eiland ist unbewohnt und eignet sich hervorragend für Spaziergänge oder Wanderungen.

Kulinarik Islands, internationale und lokale Küche in Reykjavik

Aufgrund des Inseldaseins sowie der geringen Bevölkerungszahl werden ein Großteil der Waren, die in Island benötigt werden, importiert. Auch aus diesem Grund gilt die Atlantikinsel als besonders teures Urlaubsziel. Dies wird nicht zuletzt bei einem Besuch in Restaurants, Bars oder Cafés deutlich. Allerdings finden sich durchaus auch Lokale mit moderateren Preisen.

Reykjavik besticht durch eine gelungene Mischung aus internationaler sowie traditionell isländischer Küche:

  • Hlemmur Mathöll (in der Laugavegur 107, 105 Reykjavik)

    In einer Markthalle am Busbahnhof wird seit 2017 auch Urlaubern mit kleinem Geldbeutel eine Vielfalt an köstlichem Essen aus aller Welt geboten. Von der Handwerksbäckerei „Braud & Co." über mexikanische Tacos bei „La Poblana" bis zu dänischem Smørrebrød bei „Jo Fruin" oder vietnamesischer Küche bei „Banh Mi", bei den zehn Händlern der Markthalle findet sich für jeden Geschmack das passende Essen zu moderaten Preisen.

    Mehr Informationen (auf Englisch) unter https://www.hlemmurmatholl.is/english

  • Glö (in der Fakafen, Reykjavik)

    Im Herzen der Stadt liegt das vegane Restaurant „Glö". In entspannter Atmosphäre werden in den hellen Räumen vegane Gerichte aus frischen und gesunden Zutaten angeboten. Ob köstliche Bowl, feine Suppe oder schmackhafter Burger, das „Glö" bietet eine beeindruckende Vielfalt der fleischlosen Küche zu fairen Preisen.

    Mehr Informationen (auf Englisch) unter https://www.glo.is/en

  • Dill Restaurant (in der Laugavegur 59, 101 Reykjavik)

    Wer nicht auf seinen Geldbeutel achten muss, dem sei das Restaurant „Dill" ans Herz gelegt. Als bestes und aufgrund der begrenzten Platzzahl wohl auch exklusivstes Restaurant Islands besticht das „Dill" durch nordische Küche der Spitzenklasse. Dabei kommen ausschließlich lokale Zutaten außergewöhnlich hoher Qualität zum Einsatz.

    Ein Highlight ist darüber hinaus die offene Küche, dank dieser kann das eigene Gericht von der Bestellung bis zum Servieren verfolgt werden. Ein kulinarisches Erlebnis, welches die stolzen Preise durchaus rechtfertigen kann.

    Mehr Informationen (auf Englisch) unter https://www.dillrestaurant.is/en/home/

Unterwegs in Reykjavik, Fortbewegung in der Hauptstadt Islands

Dank der überschaubaren Größe der isländischen Hauptstadt bietet sich die Erkundung zu Fuß an.

Bekannt ist Island allerdings für Rundreisen mit einem Mietwagen.

Dabei dient die Stadt an der Faxafloi Bucht als idealer Ausgangspunkt. Hier kann ein lebendiger Stadturlaub mit einer abenteuerlichen Tour durch die isländische Natur verbunden werden.

Wenig verwunderlich also, dass eine große Auswahl an Mietfahrzeugen in der Stadt bereitstehen:

  • Hertz Car Rental, Flugvallarvegur 5, 101 Reykjavik / Tel. +354 522 4400
  • Europacar: Fluggördum skuli, 101 Reykjavik / Tel. +354 461 6100
  • Avis Car Rental: Holtavegur, Reykjavik / Tel. +354 591 4000

Anreise nach Island, der Weg zur nördlichsten Hauptstadt der Welt

Mit dem Flugzeug

Reykjavik ist dank des internationalen Flughafen Keflavik für Gäste aus aller Welt einfach zu erreichen. Der moderne, recht kompakte Flughafen ist aus London in weniger als zwei Stunden zu erreichen.

Das Zentrum von Reykjavik ist durch zuverlässigen Busverkehr regelmäßig vom Flughafengelände erreichbar.

Mit der Fähre

Dank der färöischen Reederei „Smyril Line" besteht eine wöchentliche Fährverbindung zwischen Dänemark und Island. Ab Hirtshals fährt die Autofähre „Norrona" zunächst den färöischen Hafen Torshavn an. Von dort wird dann der Hafen Seydisfjördur in den ruhigen Ostfjorden Islands erreicht. Insgesamt erfordert die Fahrt mehr als zwei Tagen auf See.

Unterkünfte in Reykjavik, trendiges Hostel, hochklassiges Hotel oder AirBnB

In der isländischen Hauptstadt findet sich eine breite Auswahl an Unterkünften, hier werden sowohl alle Komfortbedürfnisse als auch Budgetvorstellungen angesprochen.

Tipp: Insbesondere bei außergewöhnlich günstigen Angeboten lohnt der Blick auf die Lage der Unterkunft, viele der finanziell verlockenden Alternativen finden sich im schlecht angebundenen Umland Reykjaviks wieder.

Von hochklassigen Hotels bis zum modernen Hostel im Industriestil, Reykjavik bietet all das:

  • Alda Hotel (in der Laugavegur 66-68, 101 Reykjavik)

    Mitten in der Innenstadt, direkt an der Haupteinkaufsstraße Laugavegur liegt das „Alda Hotel". In nordischem Design überzeugt das Hotel mit modernen und komfortablen Zimmern. Viele davon sind mit einem Blick auf die Faxafloi Bucht oder den Berg Esja ausgestattet.

    Eine gute Wahl für alle, die kurze Wege lieben.

    Mehr Informationen (auf Englisch) unter https://www.icelandairhotels.com/en

  • Centerhotel Arnarhvoll (in der Ingolfsstraeti 1, 101 Reykjavik)

    Die graue, eher unästhetische Fassade trägt, das Innere des „Centerhotels Arnarhvoll" besticht durch helle Zimmer sowie einer Sky Lounge und Bar in der obersten Etage des Gebäudes. Von hier kann ein fantastischer Blick über die Faxafloi Bucht, das Konzerthaus Harpa sowie entlang den naheliegenden Gebirgen genossen werden.

    Dank des äußerst freundlichen Personals fühlen sich die Gäste hier schnell wie zu Hause.

    Mehr Informationen (auf Englisch) unter https://www.centerhotels.com/en/hotel-arnarhvoll-reykjavik

  • Kex Hostel Reykjavik (in der Skulagata 28, 101 Reykjavik)

    In zentraler Lage liegt in dem Gebäude einer ehemaligen Keksfabrik das wohl angesagteste Hostel der Stadt. Zusammen mit der edlen Einrichtung im Industriestil überzeugen die Zimmer vor allem durch einen Blick auf den atlantischen Ozean. Ein toller Innenhof sowie die gemütliche Lounge gelten nicht nur bei Gästen des Hostels als Treffpunkt, auch Einheimische genießen hier gerne einen Abend am modernen Puls der Stadt.

    Mehr Informationen (auf Englisch) unter https://www.kexhostel.is/

Als attraktive Alternative zu den städtischen Hotels gilt das breite Angebot an AirBnB-Unterkünften. Vor allem in den zentralen Stadtvierteln Downtown, Kvosin und Vesturbær wird eine große Vielfalt an Appartements in guter Lage zu fairen Preisen angeboten.

Fazit: Reykjavik, ein Stadturlaub nach jedem Geschmack

Modernste Architektur, eine vielfältige Kulturszene und ein breites Angebot an einzigartiger Natur, Reykjavik bietet einen Facettenreichtum wie kaum eine andere Stadt.

Dank des Kleinstadt-Charmes kann all das in entspannter Atmosphäre kennengelernt werden.

Weitere Regionen in Island

Häufige Fragen zu Reykjavík

Wie viele Tage brauche ich für Reykjavík?

2-3 Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hallgrímskirkja, Harpa, das Nationalmuseum und die Laugavegur-Einkaufsstraße schaffst du an einem Tag. Für Ausflüge zur Blauen Lagune oder auf den Goldenen Kreis plane jeweils einen weiteren Tag ein.

Ist Reykjavík teuer?

Ja, Reykjavík gehört zu den teuersten Städten Europas. Ein Hauptgericht im Restaurant kostet ca. 25-40 EUR, ein Bier in einer Bar ca. 8-12 EUR. Ein Doppelzimmer im Hotel startet bei ca. 120 EUR. Spare durch Selbstversorgung im Ferienhaus und Einkaufen bei Bónus.

Wie komme ich vom Flughafen Keflavík nach Reykjavík?

Der Flughafen liegt ca. 50 km südwestlich von Reykjavík. Der Flybus fährt regelmäßig und kostet ca. 3.500 ISK (eine Strecke). Alternativ gibt es Taxis (ca. 16.000 ISK) oder du holst deinen Mietwagen direkt am Flughafen ab.

Insider-Tipps Reykjavik

Essen & Trinken

Svarta Kaffið (Laugavegur 54): Zwei Suppen pro Tag, serviert im essbaren Brotlaib. 14-16 EUR mit Nachschlag. Gemütlicher Raum im zweiten Stock, mittags hingehen.

Bæjarins Beztu Pylsur (Tryggvagata): Hotdog-Stand seit 1937. "Eina með öllu" (einen mit allem) für unter 4 EUR. Lamm-Schwein-Rind-Mischung mit Remoulade und süßem Senf.

Noodle Station (Laugavegur 86): Riesige Thai-Nudelsuppen für 12-15 EUR. Perfekt nach einem kalten Tag.

Hlöllabátar (Ingólfstorg): Islands Antwort auf Subway, nur besser. Heiße Subs mit Geheimsauce seit den 80ern, 10-14 EUR.

Versteckte Orte

Grotta & Kvika-Fußbad (Seltjarnarnes): Leuchtturm bei Ebbe erreichbar, bester Spot für Nordlichter. Nebenan: "Kvika", geothermales Fußbad im Stein, 39°C, kostenlos.

Isländisches Punkmuseum (Bankastræti 0): In einer ehemaligen öffentlichen Toilette. Schallplatten hören, Lederjacken anprobieren, Drums spielen.

Nauthólsvík: Strand mit geothermalem Warmwasser-Becken. Locals gehen hier nach der Arbeit hin statt in die teure Blue Lagoon.

Spartipps

Duty-Free Keflavik: Alkohol in der Stadt kostet das 3-4-fache. Fast jeder Isländer kauft bei der Ankunft im Duty-Free.

Appy Hour / Barhopp App: Bier normal 10-14 EUR. Zwischen 15-19 Uhr Happy Hour überall, mit der App findest du die günstigsten Angebote. Oft halber Preis.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026