F-Straßen in Island
Das isländische Hochland ist die letzte große Wildnis Europas. Hier gibt es keine Dörfer, keine Tankstellen, keine Handymasten und keine Menschen. Nur endlose Weiten aus Lava, Geröll, Gletschern und Flüssen, die sich ihren Weg durch eine Landschaft bahnen, die so aussieht, als wäre sie gestern erst entstanden. Der Zugang zu dieser Welt führt über die F-Straßen, unbefestigte Hochlandpisten, die einige der wildesten Landschaften Islands erschließen.
Wer die F-Straßen zum ersten Mal befährt, erlebt eine ganz andere Seite von Island als auf der Ringstraße. Die Isolation ist real, die Herausforderungen sind konkret und die Belohnung in Form von unberührten Landschaften ist überwältigend. Aber die F-Straßen erfordern auch Respekt, Vorbereitung und das richtige Fahrzeug. In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst, bevor du dich ins isländische Hochland aufmachst.
Was sind F-Straßen?
Das „F" in F-Straßen steht für „fjall", das isländische Wort für Berg. Diese Pisten führen durch das zentrale Hochland Islands, eine Region, die über weite Teile des Jahres unter Schnee und Eis begraben liegt. Die F-Straßen tragen Nummern ab F26 aufwärts und sind auf Karten durch braune Linien gekennzeichnet, während asphaltierte Straßen in gelb und Schotterpisten in weiß dargestellt werden.
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Im Gegensatz zu den asphaltierten Straßen im Küstentiefland sind F-Straßen unbefestigte Pisten, die aus Schotter, Sand, Lava und teilweise blankem Fels bestehen. Ihre Qualität variiert erheblich: Manche Abschnitte sind kaum mehr als Radspuren im Geröll, andere sind gut befahrbare Schotterstraßen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie nur mit Allradfahrzeugen befahren werden dürfen und dass sie regelmäßig Flüsse kreuzen, die ohne Brücke durchquert werden müssen.
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, F-Straßen nur mit einem 4x4-Fahrzeug zu befahren. Wer mit einem normalen PKW auf einer F-Straße erwischt wird, riskiert ein Bußgeld von 100.000 ISK (670 EUR) und mehr. Zusätzlich kann der Mietwagenanbieter den Versicherungsschutz verweigern, wenn ein Schaden auf einer F-Straße mit einem ungeeigneten Fahrzeug entsteht.
Öffnungszeiten und Zugang
F-Straßen sind nur im Sommer befahrbar. Die genauen Öffnungstermine hängen von den Wetterbedingungen ab und variieren von Jahr zu Jahr. In einem durchschnittlichen Jahr öffnen die ersten F-Straßen Anfang bis Mitte Juni, die letzten Ende Juni oder Anfang Juli. Im September oder Oktober schließen sie wieder, sobald die ersten Schneefälle das Hochland unpassierbar machen.
Die aktuellen Straßenzustände und Öffnungstermine werden auf der Webseite der isländischen Straßenverkehrsbehörde (road.is) in Echtzeit veröffentlicht. Vor jeder Fahrt ins Hochland sollte man diese Seite prüfen und die geplante Route auf ihren aktuellen Status kontrollieren. Selbst wenn eine F-Straße offiziell geöffnet ist, können einzelne Abschnitte wegen hoher Flusspegel, Schneeverwehungen oder Schäden vorübergehend gesperrt sein.
Es gibt einen guten Grund, warum F-Straßen im Winter geschlossen sind. Die Böden im Hochland tauen im Frühjahr langsam auf, und schwere Fahrzeuge würden die aufgeweichte Oberfläche dauerhaft beschädigen. Das isländische Hochland ist ein empfindliches Ökosystem, in dem Reifenspuren Jahrzehnte sichtbar bleiben. Wer eine geschlossene F-Straße trotzdem befährt, riskiert massive Bußgelder und Schadensersatzforderungen für die Umweltschäden.
Welches Fahrzeug braucht man?
Die Wahl des Fahrzeugs hängt davon ab, welche F-Straßen man befahren möchte. Nicht alle Hochlandpisten sind gleich anspruchsvoll, und für manche reicht ein kleiner SUV, während andere einen modifizierten Superjeep erfordern.
Leichte F-Straßen (F35 Kjölur, F347 Kerlingarfjöll): Diese Strecken haben keine oder nur flache Flussdurchquerungen und sind mit einem normalen Kompakt-SUV wie dem Dacia Duster oder Suzuki Vitara gut machbar. Die Fahrbahn besteht aus verdichtetem Schotter, und die Steigungen sind moderat. Diese Routen sind ein guter Einstieg für Hochland-Neulinge.
Mittlere F-Straßen (F26 Sprengisandur, F208 Landmannalaugar ab Süden): Hier muss man mit mehreren Flussdurchquerungen rechnen, von denen einige 30 bis 50 Zentimeter tief sein können. Ein mittelgroßer 4x4 wie der Toyota RAV4 oder Hyundai Tucson kommt hier zurecht, solange der Wasserstand nicht ungewöhnlich hoch ist. Bodenfreiheit von mindestens 20 Zentimetern ist empfehlenswert.
Schwere F-Straßen (F210 Fjallabaksleið, F88 Askja ab Osten): Tiefe Flussdurchquerungen (teilweise über 60 Zentimeter), steile Anstiege und loses Geröll erfordern einen großen 4x4 mit hoher Bodenfreiheit und Untersetzungsgetriebe. Toyota Land Cruiser, Toyota Hilux oder Mitsubishi Pajero sind hier die richtigen Fahrzeuge. Die Flussdurchquerungen auf diesen Strecken können bei Schneeschmelze oder nach Regen gefährlich tief werden.
Extreme Strecken (F910, F578, einige Abschnitte der Öskjuvatnsvegur): Diese Routen sind nur mit modifizierten Superjeeps mit Ballonreifen befahrbar und sollten von unerfahrenen Fahrern generell gemieden werden. Hier wird nie alleine gefahren, man reist immer in einem Konvoi von mindestens zwei Fahrzeugen.
Flüsse durchqueren: Das Kern der F-Straßen
Flussdurchquerungen sind das, was viele Reisende an den F-Straßen am meisten fasziniert und gleichzeitig am meisten fürchtet. Und beides zu Recht: Eine Furt bei niedrigem Wasserstand zu durchqueren ist ein bleibendes Erlebnis, aber bei hohem Wasserstand wird die gleiche Stelle zur echten Gefahr. Jedes Jahr bleiben Fahrzeuge in isländischen Flüssen stecken, und die Bergungskosten können 200.000 bis 500.000 ISK (1.350 bis 3.350 EUR) betragen.
Bevor man einen Fluss durchquert, sollte man aussteigen und die Stelle genau analysieren. Die richtige Furt erkennt man an Reifenspuren auf beiden Seiten und an der breitesten Stelle des Flusses, denn dort ist das Wasser in der Regel am flachsten. Mit Wanderschuhen (oder barfuß, wenn es sein muss) watet man zunächst zu Fuß durch den Fluss, um die Tiefe und die Beschaffenheit des Grundes zu prüfen. Wenn das Wasser über die Knie reicht, sollte man umkehren.
Die Tageszeit spielt eine große Rolle. Gletscherflüsse führen morgens weniger Wasser als nachmittags und abends. Wenn die Sonne den Gletscher erwärmt, schmilzt mehr Eis, und der Wasserstand steigt im Laufe des Tages. Wer eine schwierige Furt vor sich hat, sollte sie nach Möglichkeit am Vormittag angehen, bevor die Schneeschmelze den Fluss anschwellen lässt.
die Tiefe ist entscheidend, und auch die Strömung. Ein knietiefes Wasser mit starker Strömung kann gefährlicher sein als ein hüfttiefes Wasser mit ruhiger Strömung. Gletscherflüsse führen milchig-trübes Wasser, in dem man den Grund nicht sehen kann, was die Einschätzung der Tiefe erschwert.
Den Fluss immer leicht stromaufwärts anfahren, damit die Strömung das Fahrzeug nicht seitlich abdriftet. Im zweiten Gang mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durchfahren, nicht zu schnell (erzeugt eine Bugwelle, die Wasser in den Motorraum drücken kann), aber auch nicht zu langsam (Gefahr des Steckenbleibens). Niemals mitten im Fluss anhalten oder rückwärts fahren.
Wenn die Furt zu tief oder die Strömung zu stark aussieht: umkehren. Es gibt keine Schande darin, eine Furt nicht zu überqueren. Die erfahrensten Hochlandfahrer in Island sagen, dass die schwierigste Entscheidung auf einer F-Straße nicht das Durchqueren eines Flusses ist, sondern das Umkehren, wenn die Bedingungen nicht stimmen.
Die wichtigsten F-Straßen im Überblick
F35 (Kjölur): Die leichteste und beliebteste Hochlandroute verbindet den Norden (Blönduós) mit dem Süden (Geysir) auf einer Strecke von 162 Kilometern durch das Zentrum der Insel. Keine Flussdurchquerungen, gut instand gehaltene Schotterstraße, geeignet für Kompakt-SUVs. Die heiße Quelle Hveravellir auf halber Strecke bietet einen fantastischen Zwischenstopp mit natürlichem Hot Pot und einfacher Unterkunft.
F26 (Sprengisandur): Die längste Hochlandroute (230 km) führt über die Sprengisandur-Hochebene zwischen dem Vatnajökull und dem Hofsjökull. Die Fahrt dauert 6 bis 8 Stunden und führt durch eine der einsamsten Landschaften Islands: schwarze Geröllwüsten, soweit das Auge reicht. Mehrere Flussdurchquerungen, ein mittelgroßer 4x4 mit Bodenfreiheit ist empfohlen. Keine Tankstelle auf der gesamten Strecke.
F208 (Landmannalaugar): Die berühmteste F-Straße führt zum Geothermalgebiet Landmannalaugar mit seinen bunten Rhyolithbergen in Rot, Gelb, Grün und Violett. Der nördliche Zugang (ab Hrauneyjar) ist leichter als der südliche, der eine tiefe Flussdurchquerung erfordert. Landmannalaugar ist auch Startpunkt des berühmten Laugavegur-Treks nach Þórsmörk.
F88 (Askja): Die Piste zur Askja-Caldera im Herzen der Vatnajökull-Region führt durch eine mondähnliche Landschaft aus jungen Lavafeldern. Die Caldera selbst beherbergt den Öskjuvatn, einen der tiefsten Seen Islands, und den Víti-Krater, in dessen türkisfarbenem Wasser man bei angenehmen 25 Grad baden kann. Die Strecke erfordert einen soliden 4x4, der letzte Abschnitt ab Herðubreið hat anspruchsvolle Flussdurchquerungen.
F347 (Kerlingarfjöll): Eine kurze, aber lohnende Stichstraße ab der F35, die zu den Kerlingarfjöll führt, einem Gebirge mit dampfenden Fumarolen, heißen Quellen und bunten Mineralablagerungen. Die Anfahrt ist mit einem kleinen 4x4 machbar, und das Bergzentrum Kerlingarfjöll bietet Unterkünfte und Wandermöglichkeiten in einer unwirklich schönen Landschaft.
Vorbereitung und Ausrüstung
Eine Fahrt ins isländische Hochland erfordert sorgfältige Vorbereitung. Es gibt keine Infrastruktur zwischen den Endpunkten einer F-Straße, kein Handynetz, keine Werkstatt und keinen Pannendienst, der mal eben in 30 Minuten da sein kann. Wer stecken bleibt oder eine Panne hat, muss sich entweder selbst helfen oder auf einen zufällig vorbeikommenden anderen Fahrer hoffen.
Vor jeder Hochlandfahrt den Tank komplett füllen. Es gibt keine Tankstellen im Hochland, und der Verbrauch auf Schotterpisten ist deutlich höher als auf Asphalt. Für längere Strecken (F26, F88) empfiehlt sich ein Reservekanister.
Ein funktionsfähiges Ersatzrad und das passende Werkzeug zum Radwechsel sind Pflicht. Auf Schotterpisten mit scharfkantigem Lavagestein sind Reifenpannen deutlich häufiger als auf asphaltierten Straßen. Den Reifendruck vor der Fahrt kontrollieren und auf Schotterpisten leicht absenken (auf etwa 2 Bar), um den Grip zu verbessern und die Durchschlagsgefahr zu reduzieren.
Genug Essen und Trinken für mindestens einen Tag mehr einpacken, als die Tour dauern soll. Falls man wegen einer Panne, eines unpassierbaren Flusses oder schlechten Wetters festsitzt, muss man sich selbst versorgen können. Das Gletscherwasser in den Flüssen ist zwar trinkbar, aber stark sedimentbelastet.
Offline-Karten auf dem Handy und eine gedruckte Karte des Hochlands im Maßstab 1:250.000 mitnehmen. GPS-Geräte funktionieren im Hochland, aber Handyempfang gibt es in weiten Teilen nicht. Die App „Vegagerðin" der isländischen Straßenbehörde zeigt (wenn online verfügbar) den aktuellen Zustand aller Straßen.
Auf der Webseite safetravel.is kann man seinen Reiseplan registrieren. Falls man nicht zur geplanten Zeit zurückkehrt, werden die Rettungsdienste informiert und können gezielt nach einem suchen. Diesen Service sollte man bei jeder Hochlandfahrt nutzen.
Sicherheit im Hochland
Das isländische Hochland ist kein Ort für Leichtsinn. Die Isolation, das unberechenbare Wetter und die technischen Anforderungen der Strecken machen sorgfältige Planung und besonnenes Verhalten zur Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrt.
Nie alleine fahren: Im Idealfall fährt man im Konvoi mit mindestens einem zweiten Fahrzeug. Falls das nicht möglich ist, sollte man zumindest jemandem mitteilen, welche Route man nimmt und wann man zurück sein will. Die Registrierung auf safetravel.is ist eine minimale Sicherheitsmaßnahme, die jeder nutzen sollte.
Wetter beobachten: Das Wetter im Hochland kann innerhalb von Minuten umschlagen. Strahlender Sonnenschein kann von dichtem Nebel, Regen oder im Früh- und Spätsommer sogar von Schnee abgelöst werden. Bei Nebel auf Hochlandpisten zu fahren ist gefährlich, weil man die Kanten der Piste und Hindernisse nicht mehr erkennen kann. In solchen Fällen: anhalten und abwarten.
Offroad-Fahren verboten: Das Verlassen der markierten Piste ist in Island streng verboten. Die Moose und Flechten im Hochland wachsen nur wenige Millimeter pro Jahr, und eine Reifenspur kann Jahrzehnte sichtbar bleiben. Die Strafen sind empfindlich, und die Isländer verstehen in diesem Punkt keinen Spaß: Der Schutz der Natur hat absolute Priorität.
Niemals im Dunkeln oder in der Dämmerung einen Fluss durchqueren. Man muss den Fluss, seine Strömung und den Grund beurteilen können, und das geht nur bei ausreichend Tageslicht. Im isländischen Sommer mit seinen langen Tagen ist das selten ein Problem, aber im September kann es abends schnell dunkel werden.
Geführte Touren als Alternative
Wer das Hochland erleben möchte, ohne selbst fahren zu müssen, hat mehrere Möglichkeiten. Organisierte Touren nehmen einem die Verantwortung für Fahrzeug und Navigation ab und bieten den Vorteil, dass erfahrene Fahrer am Steuer sitzen, die die Strecken und Flussdurchquerungen in- und auswendig kennen.
Superjeep-Touren: Die wildeste Art, das Hochland zu erleben. Modifizierte Geländefahrzeuge mit riesigen Ballonreifen (38 bis 44 Zoll) meistern selbst die anspruchsvollsten Strecken und tiefsten Flüsse mühelos. Tagestouren kosten 30.000 bis 60.000 ISK (200 bis 400 EUR) pro Person, mehrtägige Expeditionen entsprechend mehr.
Hochlandbusse: Im Sommer verkehren Linienbusse auf den wichtigsten Hochlandrouten. Die Linie Reykjavík - Landmannalaugar fährt täglich und kostet etwa 10.000 ISK (67 EUR) pro Strecke. Auch die Kjölur-Route und der Sprengisandur werden von Buslinien bedient. Die Busse sind robuste Allradfahrzeuge und meistern die Flussdurchquerungen problemlos.
Wandertouren mit Gepäcktransport: Für den Laugavegur-Trek und andere Mehrtageswanderungen im Hochland bieten Veranstalter Pakete an, bei denen das Gepäck zwischen den Hütten transportiert wird. Man wandert mit leichtem Tagesrucksack und findet abends sein Gepäck in der nächsten Hütte vor. Die Preise liegen bei 50.000 bis 120.000 ISK (335 bis 800 EUR) für die gesamte Tour.
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Häufige Fragen zu F-Straßen in Island
Wann öffnen die F-Straßen in Island?
Die meisten F-Straßen öffnen zwischen Mitte Juni und Anfang Juli, abhängig von der Schneeschmelze. Die F35 (Kjölur) öffnet oft als erste, die F26 (Sprengisandur) und F88 (Askja) etwas später. Aktuelle Öffnungstermine werden auf road.is veröffentlicht. Im September oder Oktober schließen die meisten Strecken wieder.
Reicht ein Dacia Duster für die F-Straßen?
Für die einfacheren F-Straßen wie die F35 (Kjölur) und F347 (Kerlingarfjöll) ja. Für Strecken mit tieferen Flussdurchquerungen wie die F26 oder F88 empfehlen wir einen größeren 4x4 mit mehr Bodenfreiheit. Für die F210 und ähnlich anspruchsvolle Pisten braucht man einen Toyota Land Cruiser oder vergleichbares Fahrzeug.
Was passiert, wenn man im Fluss stecken bleibt?
Ruhe bewahren. Den Motor nicht ausschalten, solange das Wasser nicht über die Motorhaube steht. Wenn möglich, den Rückwärtsgang einlegen und langsam zurückfahren. Wenn das nicht geht: Motor abstellen, Fahrzeug sichern und auf Hilfe warten. Die Bergung durch die isländische Rettungsgesellschaft ICE-SAR ist kostenlos, aber die Bergung des Fahrzeugs durch einen Abschleppdienst kostet 200.000 bis 500.000 ISK (1.350 bis 3.350 EUR).
Gibt es Tankstellen im Hochland?
Nein, im isländischen Hochland gibt es keine Tankstellen. Man muss vor der Fahrt volltanken und bei längeren Strecken einen Reservekanister mitführen. Die nächsten Tankstellen befinden sich an den Endpunkten der F-Straßen im Küstentiefland. Für die F26 (Sprengisandur, 230 km) sollte man mit einem Verbrauch von 12 bis 15 Litern pro 100 km auf Schotterpiste rechnen.
Ist Camping im Hochland erlaubt?
Wildes Campen ist im isländischen Hochland nur in Ausnahmefällen und unter strengen Auflagen erlaubt (maximal eine Nacht, kein Zelt auf bewachsenem Boden). Es gibt jedoch einfache Campingplätze an den wichtigsten Hochlandstandorten wie Landmannalaugar und Hveravellir. Diese bieten Sanitäranlagen und kosten 1.500 bis 2.500 ISK (10 bis 17 EUR) pro Person und Nacht.
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026