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Beste Reisezeit für Island
Monat für Monat: Wetter, Aktivitäten und die richtige Jahreszeit für dein Island-Abenteuer

Beste Reisezeit für Island

14 Min. Lesezeit

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Reise nach Island? Diese Frage stellen sich viele Reisende, und die Antwort hängt stark davon ab, was man auf der Insel erleben möchte. Island ist kein Reiseziel, bei dem man einfach den günstigsten Flug bucht und losfährt. Die Jahreszeit bestimmt, welche Straßen befahrbar sind, ob Nordlichter oder Mitternachtssonne den Himmel beherrschen und ob man im T-Shirt oder in der Daunenjacke vor einem Wasserfall steht.

Die kurze Antwort lautet: Für die meisten Erstbesucher sind Juni bis August die sicherste Wahl. Aber diese Monate sind bei weitem nicht die einzig sinnvolle Option. Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz, und manche Erlebnisse gibt es nur im Winter oder in der Nebensaison. Wer flexibel ist und weiß, worauf er sich einlässt, kann Island zu jeder Zeit des Jahres bereisen.

In diesem Artikel gehen wir jeden Monat einzeln durch. Temperaturen, Tageslängen, typische Wetterbedingungen, verfügbare Aktivitäten und Preise: Alles, was du für die Planung deiner Island-Reise wissen musst, findest du hier.

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Warum die Reisezeit entscheidend ist

Island liegt knapp unterhalb des Polarkreises, und das hat Konsequenzen für jeden Aspekt einer Reise. Im Hochsommer geht die Sonne praktisch nicht unter, im tiefsten Winter scheint sie nur wenige Stunden am Tag. Das Wetter in Island kann selbst im Sommer rau sein, und im Winter werden viele Straßen unpassierbar. Die Preise für Unterkünfte und Mietwagen schwanken je nach Saison erheblich, und bestimmte Naturphänomene sind an feste Zeitfenster gebunden.

Die Hochsaison erstreckt sich von Mitte Juni bis Ende August. In dieser Zeit sind alle Straßen befahrbar, die meisten Campingplätze geöffnet und die Temperaturen am angenehmsten. Gleichzeitig sind die Preise am höchsten und beliebte Orte wie der Goldene Kreis oder Jökulsárlón deutlich voller als in der Nebensaison.

Die Nebensaison im Frühjahr (Mai) und Herbst (September, Oktober) bietet oft den besten Kompromiss aus erträglichem Wetter, moderaten Preisen und weniger Trubel. Die Wintersaison von November bis März ist für viele die reizvollste Zeit, vorausgesetzt man kommt mit Dunkelheit, Kälte und eingeschränkter Mobilität zurecht.

Sommerliche Landschaft in Island mit grünen Wiesen und Mitternachtssonne
Der isländische Sommer bringt endlose Tage und grüne Landschaften (KI-generiert)

Januar und Februar: Nordlichter und Eishöhlen

Der Januar beginnt mit gerade einmal vier bis fünf Stunden Tageslicht in Reykjavík. Die Dunkelheit dominiert den Alltag, aber genau das macht diese Monate so besonders für bestimmte Erlebnisse. Die Nordlicht-Saison befindet sich auf ihrem Höhepunkt, und die natürlichen Eishöhlen im Vatnajökull-Gletscher sind nur im Winter zugänglich.

Temperaturen: Die Durchschnittswerte in Reykjavík liegen bei 0 bis 3 Grad tagsüber und minus 3 Grad nachts. Der Windchill-Faktor kann die gefühlte Temperatur deutlich senken. An der Nordküste und im Landesinneren ist es oft kälter, während der Golfstrom die Südwestküste vergleichsweise mild hält.

Im Februar werden die Tage spürbar länger, und gegen Monatsende sind bereits acht Stunden Tageslicht verfügbar. Die Bedingungen für Eishöhlen-Touren sind im Februar oft ideal, weil die Höhlen noch stabil sind, aber mehr Licht zur Verfügung steht. Außerdem ist der Februar in der Regel weniger stürmisch als der Januar, was die Reise angenehmer macht.

Wer im Januar oder Februar nach Island reist, sollte mit eingeschränkter Mobilität rechnen. Die Ringstraße ist zwar grundsätzlich ganzjährig befahrbar, kann aber bei Sturm oder starkem Schneefall vorübergehend gesperrt werden. Ein Allradfahrzeug ist in diesen Monaten Pflicht. Die Hochlandstraßen sind ohnehin vollständig gesperrt, und Abstecher ins Landesinnere fallen aus.

Preislich liegt der Januar am unteren Ende des Spektrums. Flüge ab Deutschland sind oft ab 150 bis 200 Euro zu haben, und Unterkünfte kosten 30 bis 50 Prozent weniger als im Sommer. Ein Doppelzimmer in einem guten Gästehaus kostet zwischen 15.000 und 25.000 ISK (100 bis 170 EUR).

Winterliche Landschaft in Island mit Schnee und Nordlichtern
Islands Winter bietet ganz eigene Erlebnisse wie Eishöhlen und Nordlichter (KI-generiert)

März und April: Übergang zum Frühling

Im März erleben Reisende einen packenden Übergang. Die Tage werden rasant länger: Von etwa neun Stunden Tageslicht Anfang März auf fast 14 Stunden Ende des Monats. Gleichzeitig hat man noch gute Chancen auf Nordlichter, die bei klarem Himmel in den ersten Märzwochen noch regelmäßig erscheinen.

Temperaturen: Die Werte liegen im März zwischen 1 und 4 Grad tagsüber. Schnee ist an der Südküste möglich, taut aber oft schnell wieder ab. Im Landesinneren und im Norden liegt noch eine geschlossene Schneedecke, und die Straßen können morgens glatt sein.

Der April markiert den eigentlichen Frühlingsbeginn, auch wenn Isländer den April gerne als „vierten Wintermonat" bezeichnen. Die Temperaturen steigen langsam auf 5 bis 7 Grad, und die Landschaft beginnt sich zu verändern. Erste Zugvögel kehren zurück, darunter die ikonischen Papageitaucher, die ab Mitte April ihre Brutkolonien beziehen. Die Eishöhlen-Saison geht zu Ende, weil die steigenden Temperaturen die Höhlen instabil werden lassen.

Ein großer Vorteil des Aprils liegt in den moderaten Preisen. Unterkünfte kosten noch deutlich weniger als im Sommer, und viele Anbieter von Tagestouren haben ihre Programme bereits wieder aufgenommen. Die Ringstraße ist in der Regel komplett befahrbar, auch wenn einzelne Passabschnitte nach einem strengen Winter länger gesperrt bleiben können.

Für heiße Quellen ist der April ein sehr guter Monat. Die Luft ist noch kühl genug, um den Temperaturunterschied zwischen Wasser und Umgebung zu genießen, und die beliebten Naturpools sind weniger überlaufen als im Sommer.

Mai und Juni: Die Natur erwacht

Der Mai ist ein Geheimtipp unter erfahrenen Island-Reisenden. Die Landschaft verwandelt sich in ein sattes Grün, die Lupinen beginnen zu blühen, und die Tage sind bereits so lang, dass man abends noch problemlos wandern oder fotografieren kann. Mit durchschnittlich 8 bis 10 Grad ist es zwar noch kühl, aber angenehm genug für ausgedehnte Outdoor-Aktivitäten.

Allerdings hat der Mai einen entscheidenden Nachteil: Viele Hochlandstraßen und Wanderwege sind noch gesperrt. Die F-Straßen öffnen erst Mitte bis Ende Juni, und einige Campingplätze im Hinterland machen erst im Juni auf. Wer sich auf die Ringstraße und die Küstenregionen beschränkt, hat im Mai jedoch bereits eine riesige Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Wanderungen.

Im Juni beginnt die eigentliche Hochsaison. Die Mitternachtssonne taucht die Landschaft rund um die Uhr in warmes Licht, und die Temperaturen klettern auf 10 bis 14 Grad. Am 21. Juni, der Sommersonnenwende, geht die Sonne in Reykjavík praktisch nicht unter: Sonnenuntergang gegen Mitternacht, Sonnenaufgang gegen drei Uhr morgens, und dazwischen bleibt es durchgehend hell.

Mitternachtssonne über isländischer Landschaft im Sommer
Die Mitternachtssonne verwandelt Islands Nächte in goldenes Licht (KI-generiert)

Die endlosen Tage sind ein unglaubliches Erlebnis, können aber den Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Eine Schlafmaske gehört im Juni ins Reisegepäck, und viele Unterkünfte bieten Verdunkelungsvorhänge an. Andererseits ermöglicht das durchgehende Tageslicht spontane Ausflüge zu jeder Tageszeit: Eine Wanderung um Mitternacht oder ein Ausflug zu einem Wasserfall um drei Uhr morgens sind im Juni ganz normal.

Preislich steigen die Kosten im Juni deutlich an. Mietwagen sind 40 bis 60 Prozent teurer als im Winter, und beliebte Unterkünfte entlang der Ringstraße sollte man mindestens drei Monate im Voraus buchen. Ein Doppelzimmer in einem Gästehaus kostet jetzt zwischen 25.000 und 45.000 ISK (170 bis 300 EUR).

Juli und August: Hochsaison auf Island

Juli und August sind die mit Abstand beliebtesten Reisemonate und das aus gutem Grund. Die Temperaturen erreichen ihr Maximum mit 12 bis 15 Grad in den Küstenregionen und bis zu 20 Grad in geschützten Lagen. Alle Straßen sind befahrbar, die F-Straßen ins Hochland sind geöffnet, und sämtliche Campingplätze, Pools und Touranbieter haben ihre Saison in vollem Betrieb.

Die Wanderbedingungen sind im Juli und August am besten. Bekannte Trekkingtouren wie der Laugavegur von Landmannalaugar nach Þórsmörk sind nur in diesen Monaten möglich, und auch weniger bekannte Routen im Hochland sind jetzt schneefrei und gut markiert. Walbeobachtung hat im Sommer Hochsaison, und in der Region um Húsavík werden regelmäßig Buckelwale, Zwergwale und gelegentlich sogar Blauwale gesichtet.

Auf der anderen Seite muss man sich in der Hochsaison auf volle Parkplätze an beliebten Sehenswürdigkeiten einstellen. Der Goldene Kreis kann im Juli regelrecht überlaufen sein, und die Blaue Lagune ist ohne Vorbuchung selten zugänglich. Wer die Ringstraße im Hochsommer fährt, trifft auf anderen Straßenabschnitten deutlich mehr Verkehr als in der Nebensaison.

Die Preise erreichen im Juli und August ihren Höhepunkt. Mietwagen der Mittelklasse kosten 80 bis 120 EUR pro Tag, ein Allradfahrzeug 130 bis 200 EUR. Frühzeitige Buchung ist in der Hochsaison unverzichtbar, denn gerade kleinere Gästehäuser auf dem Land sind oft Monate im Voraus ausgebucht.

Im August werden die Nächte allmählich wieder dunkler. Ab Mitte August kann man bei klarem Himmel die ersten Sterne sehen, und mit etwas Glück zeigen sich Ende August schon die ersten schwachen Nordlichter der Saison. Gleichzeitig beginnt sich das Herbstlaub in den isländischen Birkenwäldern zu verfärben, was gerade die Gegend um den Nationalpark Þingvellir in warme Farbtöne taucht.

September und Oktober: Herbstfarben und erste Nordlichter

Der September gilt unter vielen erfahrenen Island-Reisenden als der ideale Reisemonat. Die Massen der Hochsaison sind abgereist, die Preise sinken, und das Wetter ist oft noch erstaunlich gut. Die Temperaturen liegen bei 7 bis 11 Grad, und die meisten Straßen sind noch problemlos befahrbar. Gleichzeitig wird es nachts wieder dunkel genug für Nordlichter, und die Herbstfärbung verwandelt die Landschaft in ein Gemälde aus Rot, Orange und Gold.

Herbstliche Landschaft in Island mit buntem Laub und Wasserfall
Islands Herbst überrascht mit wilden Farben und ruhiger Atmosphäre (KI-generiert)

Allerdings schließen die F-Straßen im September wieder, und einige Campingplätze im Hinterland beenden ihre Saison. Die Tageslänge nimmt rapide ab: Von knapp 14 Stunden Anfang September auf unter 10 Stunden Ende des Monats. Wer im September wandern möchte, sollte die verkürzte Tageslänge bei der Tourenplanung berücksichtigen.

Im Oktober verschärfen sich die Bedingungen. Die ersten Winterstürme fegen über die Insel, und die Temperaturen fallen auf 2 bis 7 Grad. Straßen in den Bergen können nach den ersten Schneefällen vorübergehend gesperrt werden, und die Tage werden mit unter 9 Stunden Tageslicht merklich kürzer. Dafür ist der Oktober einer der besten Monate für Nordlichter, weil die langen Nächte bei oft noch erträglichem Wetter ideale Beobachtungsbedingungen bieten.

Die Unterkunftspreise sinken im Oktober deutlich. Hotels und Gästehäuser senken ihre Raten um 30 bis 50 Prozent gegenüber der Hochsaison, und Mietwagen sind wieder deutlich günstiger. Ein Allradfahrzeug ist ab Oktober allerdings dringend zu empfehlen, auch wenn man nur auf der Ringstraße unterwegs ist.

November und Dezember: Dunkelheit und Winterzauber

Die dunkelsten Monate des Jahres haben ihren ganz eigenen Charme. Im November schrumpft die Tageslänge auf unter sieben Stunden, und im Dezember sind es nur noch vier bis fünf Stunden Tageslicht. Dafür leuchtet Reykjavík in festlicher Beleuchtung, und die isländische Weihnachtstradition mit den 13 Weihnachtsgesellen (Jólasveinar) verleiht der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre.

Eishöhlen: Ab November öffnen die natürlichen Eishöhlen im Vatnajökull-Gletscher. Diese packenden Formationen aus blauem Gletschereis sind nur im Winter zugänglich, wenn die Temperaturen niedrig genug sind, um die Höhlen stabil zu halten. Geführte Touren starten ab Jökulsárlón und kosten zwischen 20.000 und 30.000 ISK (135 bis 200 EUR) pro Person.

Die Nordlicht-Chancen sind im November und Dezember sehr gut, wenn das Wetter mitspielt. Die langen Nächte bieten ein breites Zeitfenster für Beobachtungen, und die gelegentlichen klaren Nächte werden mit wilden Displays belohnt. Der Nachteil: Islandtiefs bringen häufig Sturm und Bewölkung, und es kann passieren, dass man mehrere Tage in Folge keinen klaren Himmel bekommt.

Das Fahren im Winter erfordert Erfahrung und ein zuverlässiges Allradfahrzeug mit Winterreifen. Straßensperrungen sind keine Seltenheit, und bei Schneesturm oder starkem Wind wird dringend davon abgeraten, die Stadt zu verlassen. Die isländische Straßenverkehrsbehörde (Vegagerðin) informiert auf road.is in Echtzeit über den Zustand aller Straßen. Diese Seite sollte man im Winter jeden Morgen prüfen, bevor man losfährt.

Nordlichter über verschneiter isländischer Landschaft im Winter
Nordlichter im isländischen Winter: Ein Naturschauspiel, das die Dunkelheit mehr als wettmacht (KI-generiert)

Nordlichter oder Mitternachtssonne: Was willst du erleben?

Die Entscheidung zwischen Sommer und Winter läuft oft auf diese Frage hinaus. Beides gleichzeitig geht nicht: Nordlichter brauchen Dunkelheit, und die Mitternachtssonne lässt den Himmel nicht dunkel genug werden. Wer beides erleben möchte, muss zweimal nach Island reisen.

Nordlichter (September bis März): Die Aurora Borealis ist eines der packendsten Naturschauspiele überhaupt. In Island hat man dank der geringen Lichtverschmutzung außerhalb von Reykjavík sehr gute Chancen. Die besten Monate sind Oktober, November, Februar und März. Wichtig ist Flexibilität: Man braucht klaren Himmel und ausreichend Sonnenaktivität, und beides lässt sich nicht garantieren.

Mitternachtssonne (Juni bis Anfang August): Die endlosen Tage ermöglichen Wanderungen und Ausflüge zu jeder Tageszeit. Fotografen lieben das goldene Licht der „goldenen Stunde", die sich im Juni über Stunden hinzieht. Die Mitternachtssonne ist in Reykjavík nicht ganz so wild wie am Polarkreis auf der Insel Grímsey, wo die Sonne tatsächlich nicht untergeht, aber auch in der Hauptstadt wird es im Juni nie wirklich dunkel.

Es gibt noch eine dritte Option: die Übergangszeiten Mai oder September, in denen man weder Nordlichter noch Mitternachtssonne erlebt, aber von moderaten Preisen, erträglichem Wetter und weniger Touristen profitiert. Gerade der September bietet eine Mischung aus beiden Welten: Tagsüber ist es noch hell genug für lange Ausflüge, und ab 22 Uhr wird es dunkel genug für Nordlicht-Beobachtungen.

Hochland und F-Straßen: Nur im Sommer erreichbar

Ein wesentlicher Faktor bei der Reiseplanung ist die Erreichbarkeit des isländischen Hochlands. Das Zentrum der Insel ist eine menschenleere Lava- und Geröllwüste, die nur über unbefestigte F-Straßen zugänglich ist. Diese Pisten öffnen je nach Wetterlage zwischen Mitte Juni und Anfang Juli und schließen im September oder Oktober wieder.

Orte wie Landmannalaugar mit seinen bunten Rhyolithbergen, die Askja-Caldera im Zentrum der Insel oder der Sprengisandur-Weg von Nord nach Süd sind nur in diesen wenigen Sommermonaten erreichbar. Wer diese Regionen erleben möchte, muss seine Reise zwingend in die Zeit zwischen Ende Juni und Anfang September legen.

Für die F-Straßen ist ein 4x4-Fahrzeug mit ausreichend Bodenfreiheit gesetzlich vorgeschrieben. Normale PKW dürfen diese Straßen nicht befahren, und Verstöße werden mit empfindlichen Bußgeldern geahndet. Viele F-Straßen erfordern Flussdurchquerungen, die nach starkem Regen oder bei Schneeschmelze gefährlich werden können. Einige Vermieter schließen bestimmte F-Straßen sogar bei Allradfahrzeugen aus der Versicherung aus.

Wer nicht selbst fahren möchte, kann das Hochland auch mit organisierten Bustouren oder Superjeep-Ausflügen erkunden. Diese werden von Juni bis September angeboten und kosten zwischen 15.000 und 40.000 ISK (100 bis 270 EUR) pro Person, je nach Ziel und Dauer.

Zusammenfassung nach Aktivität

Nordlichter: September bis März, am besten Oktober bis Februar

Mitternachtssonne: Mitte Mai bis Ende Juli

Hochland und F-Straßen: Ende Juni bis Anfang September

Walbeobachtung: Mai bis September, Hochsaison Juni bis August

Eishöhlen: November bis März

Papageitaucher: Mitte April bis Mitte August

Wanderungen im Hochland: Juli und August

Günstigste Preise: November bis April (außer Weihnachten und Neujahr)

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Häufige Fragen zur besten Reisezeit für Island

Kann man im Winter die Ringstraße komplett fahren?

Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Die Ringstraße ist ganzjährig asphaltiert, kann jedoch bei Sturm oder starkem Schneefall abschnittsweise gesperrt werden. Im Winter sollte man mit einem Allradfahrzeug fahren und pro Tag weniger Strecke einplanen. Die Ostfjorde und der Norden sind im Winter anspruchsvoller als der Süden.

Welcher Monat ist am günstigsten für eine Island-Reise?

November und Januar bieten in der Regel die niedrigsten Preise für Flüge und Unterkünfte. Der Dezember ist wegen Weihnachten und Silvester etwas teurer. Ein Winterurlaub in Island kann 30 bis 50 Prozent günstiger sein als eine Reise im Juli oder August.

Wann sind die wenigsten Touristen auf Island?

Die ruhigsten Monate sind November und Februar. Im Juli und August kommen die meisten Besucher. Die Nebensaison (Mai, September, Oktober) bietet einen guten Kompromiss aus weniger Trubel und akzeptablem Wetter.

Ist Island im Sommer warm genug für einen Badeurlaub?

Nicht im klassischen Sinne. Selbst im Juli liegt die Wassertemperatur des Atlantiks bei 8 bis 12 Grad. Baden geht man in Island in geothermalen Pools und heißen Quellen, und die sind ganzjährig nutzbar. Die Blaue Lagune, das Secret Lagoon oder die unzähligen natürlichen Hot Pots entlang der Ringstraße laden zu jeder Jahreszeit zum Baden ein.

Braucht man im Sommer einen Allradwagen?

Für die Ringstraße und die meisten asphaltierten Nebenstrecken reicht im Sommer ein normaler PKW aus. Wer die F-Straßen ins Hochland befahren oder abgelegene Orte wie Landmannalaugar erreichen möchte, braucht zwingend ein 4x4-Fahrzeug. Auch bei Regen und Schotterpisten bietet ein Allradfahrzeug deutlich mehr Sicherheit und Komfort.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026