Angeln in Norwegen – Actionreicher Urlaub im Land der Fjorde

Jeder leidenschaftliche Angler sollte wenigstens einmal in seinem Leben eine Angelreise unternehmen und in Norwegen geangelt haben. Denn Norwegen bietet hierfür vielfältige Angelmöglichkeiten und Angebote, sowohl im Süß- als auch im Salzwasser.

Angelfreuden kann man zum einen an den unendlich vielen Bächen, Flüssen oder Seen im Inneren des Landes erleben, zum anderen an der wild zerklüfteten Küste Norwegens beim Fjordangeln oder mit dem Boot auf hoher See. Dabei reichen die Angelreviere vom hohen Norden des Landes bis in die wunderschöne Landschaft Südnorwegens.

Wie wäre es im Sommer mit einem Angelabenteuer bis in den frühen Morgen unter der zu dieser Zeit nie untergehenden Mitternachtssonne? Oder für Hardcore Angler Angelreisen im Winter, um gleichzeitig auch noch das atemberaubende Nordlicht zu bestaunen?

Angeln im Fjord in Norwegen
Angeln im Fjord in Norwegen, Quelle: Andrey Armyagov/bigstockphoto.com

Was macht Norwegen zum Angeln so beliebt?

Norwegen ist Natur pur, und das wissen passionierte Angler zu schätzen. Angelfreunde finden zum einen an den unzähligen Bächen, Flüssen und Seen in den Wäldern, Bergen oder Nationalparks Ruhe und Abgeschiedenheit inmitten wunderschöner Natur und haben zum anderen oft eine abgelegene Angelstelle nur für sich allein. So kann man den Traum vom Angelreisen gleichzeitig mit Erholung verbinden.

Das Besondere hier: Die klare Luft und die sauberen Gewässer, in denen die Fische viel natürlichen Lebensraum vorfinden und so eine große Vielfalt an Arten entstehen.

Und das schmeckt man später beim Verspeisen des Angelgutes zum Abendessen in der gemieteten, typisch norwegischen Holzhütte auch. Eine Hütte verfügt neben einer einfachen Küche oft auch über einen Grill, was viele Gäste sehr schätzen, da der Fisch so noch aromatischer wird.

Fischerhütte in Norwegen
Fischerhütte in Norwegen, Quelle: vvvita/bigstockphoto.com

Wer sich ein wenig mehr Action beim Angeln wünscht, kann beim Fjord- oder Hochseeangeln seine Künste ausprobieren. Hier erlebt man das Angeln zwischen den gigantischen Bergen vom Boot aus. Auch Fliegenfischen wird immer beliebter. Hier sind oft auch professionelle Sportangler anzutreffen.

Entlang der gesamten norwegischen Küste reiht sich ein Fischerdorf an das nächste. Für einen authentischen Angelurlaub empfehlen wir eine Fischerhütte zum Übernachten. Größere Orte bieten aber auch ein Hotel, oft sogar mit Frühstück oder kleinen Geschäften zur Selbstverpflegung. Perfekt für alle, die Angelreisen mit etwas Komfort möchten.

Fischerdorf in Norwegen
Fischerdorf in Norwegen, can yalcin/bigstockphoto.com

Wo darf man in Norwegen angeln?

In Norwegen darf man überall sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser angeln, was Angelreisen in so ziemlich allen Regionen möglich macht. Zu den Süßwasser-Gewässern zählen:

  • Bäche
  • Flüsse und
  • Seen.

Diese Binnengewässer und Küstengewässer befinden sich wahlweise in den Wäldern, zwischen den Bergen, in den Nationalparks oder an der Küstenlinie. Durch die unberührte Natur und die weite Landschaft sind hier teilweise hohe Fischbestände anzutreffen.

Die Salzwasser-Gewässer sind:

  • Das Meer und
  • die Fjorde.

Die lange Küste Norwegens ist gesegnet mit einer großen Artenvielfalt und zum Teil riesigen Fischen. Verantwortlich hierfür ist die warme Strömung des Golfstroms und damit einhergehend die hohe Dichte an Plankton. Dies erfreut zunächst die Fische, die hier optimale Lebensbedingungen vorfinden, und später die Angler.

Frischer Fang beim Angeln in Norwegen
Frischer Fang beim Angeln in Norwegen, Quelle: Anrey Armyagov/bigstockphoto.com

Was sind die beliebtesten Angelregionen in Norwegen?

Bei den unendlich scheinenden Möglichkeiten an Angelreisen in Norwegen fällt die Auswahl schwer. Die beliebtesten Angelregionen unterscheiden sich natürlich je nachdem, ob man das Süß- oder Salzwasser zum Angeln bevorzugt oder auch, ob man beispielsweise lieber am Fluss oder an den Küsten angelt.

Unsere nachstehenden Tipps, sollen daher vor allem zur Inspiration dienen.

Südnorwegen – Mildes Klima

Südnorwegen punktet durch seine Lage mit den meisten Sonnenstunden in ganz Norwegen sowie seinem milden Klima und gutem Wetter und ist somit die beliebteste Region für einen Angelurlaub in Norwegen. Sowohl Binnen- als auch Meeresangler finden hier ihr passendes Revier für einmalige Angelerlebnisse. Auch für Anfänger ist diese Region bestens geeignet.

Im Meer zwischen den Schären lassen sich gut Dorsch, Pollack und Seelachs fischen sowie in den Flüssen Forellen und Lachse.

Besonders beliebte Angelgebiete in Südnorwegen sind:

  • Vest-Agder
  • Aust-Agder
  • Risør
  • Indre Østfold
  • Farsund
Angeln in Südnorwegen
Angeln in Südnorwegen, Quelle: magivanet/bigstockphoto.com

Westnorwegen – Berühmte Fjorde

Angelreisen in Westnorwegen stehen für tolle Angelerlebnisse in den berühmten Fjorden. Zu den beliebtesten Angelrevieren zählen die Halbinsel Karmøy sowie die Inseln östlich von Stavanger in der Region Rogaland.

Hier hat man die Wahl zwischen Angeln im Fjord oder im Meer. Wem der Wind auf hoher See zu rau ist, der findet in den Fjorden von Ryfylke Angelreviere, die etwas windgeschützteres und damit ruhigeres Fischen bieten.

Die Inseln Bømlo, Sotra, Stord und Tysnes sowie die Halbinsel Karmøy, der Sognefjord und der Nordfjord sind ebenfalls bekannte Angelgebiete, die sehr gute Möglichkeiten zum Fischen von Dorsch, Köhler und Pollack bieten.

Kleiner Tipp: Der warme Golfstrom sorgt in der Provinz Møre og Romsdal ebenfalls für wahre Anglerfreuden und ein tolles Erlebnis.

Sognefjord in Norwegen
Sognefjord in Norwegen, Quelle: Serg73/bigstockphoto.com

Mittelnorwegen – Schöne Inseln

In Mittelnorwegen ruft das Angel-Abenteuer auf den bekannten Inseln Hitra, Frøya. Fjellværøy. Hier beschert der warme Golfstrom Meeresanglern Reviere mit einem reichen Fang an kapitalem Dorsch, Köhler und Leng.

Mittelnorwegen taucht auch immer wieder in der Fachpresse auf, wenn es um das Aufstellen neuer Rekorde bezüglich des Höchstgewichts von Seelachs oder Heilbutt geht. In diesen Regionen können Angler den Fang ihres Lebens machen!

Besonders beeindruckend ist die Inselgruppe Vikna in Nord-Trøndelag, die durch ihre Vielzahl von Schären sowie Abbruchkanten und Plateaus ein einmaliges Angelerlebnis verspricht.

Insel Hitra in Norwegen
Insel Hitra in Norwegen, Quelle: Olga Miltsova/bigstockphoto.com

Nordnorwegen – Das Paradies für Meeresangler

Nordnorwegen bietet Anglern das beste Meeresangeln der Welt. Hier können mit Leichtigkeit Seelachse von über einen Meter Länge sowie Dorsche und Steinbeißer jenseits von 20 Kilo geangelt werden.

Die enorme Fischvielfalt und der Fischreichtum gepaart mit der Schönheit der Natur sowie der Naturgewalten macht diese Region zu einem Paradies für Meeresangler aus der ganzen Welt und ist eine wahre Freude zum Meeresfischen. Vor allem hohe Norden von Troms og Finnmark rund um die bekannte Stadt Tromsø ist ein Naturspektakel für sich.

Die Provinz Nordland mit ihrem Angelgebiet Saltstraumen ist bekannt für das Fischen von Heilbutt und Köhler. Die Flüsse bieten gute Bedingungen zum Angeln von Lachs, Meerforelle und Saibling. 

Unser Tipp: Angeln auf den Lofoten!

Angelgebiet Saltstraumen in Norwegen
Angelgebiet Saltstraumen in Norwegen, Quelle: sonatali/bigstockphoto.com

Wann ist die beste Reisezeit zum Angeln in Norwegen?

Grundsätzlich kann in Norwegen das ganze Jahr über geangelt werden, wobei sich die besten Reisezeiten an der jeweiligen Region und dem örtlichen Klima orientieren. Daher bieten nicht alle Monate immer die besten Voraussetzungen zum Angeln.

Der Süden Norwegens eignet sich besonders gut im Zeitraum Frühling und Herbst zum Fischen und Nordnorwegen am besten im Sommer, da dann die Sonne nicht untergeht.

Wer eine Präferenz für eine bestimmte Sorte Fisch hat, kann seinen Angelurlaub auch nach dem Fangkalender der Fischerei ausrichten.

Kann man in Norwegen auch im Winter angeln?

Die meisten Angler reisen in den Sommermonaten nach Norwegen. Doch auch der Winter hat seinen speziellen Angler-Reiz. Die Unterkünfte sind günstiger und es sind weniger Angler unterwegs.

Im Winter sind dank des warmen Golfstroms die Küstengewässer und Fjorde eisfrei und so steht dem Angelvergnügen im Winter nichts entgegen – zumindest in den Salzgewässern. Auf den Seen ist im Winter das Eisangeln eine beliebte Freizeitaktivität der Norweger. 

Ein weiterer Bonus für Angelreisen im Winter ist die Möglichkeit Nordlichter zu sehen, denn je weiter nördlich des Polarkreises sich das Reiseziel befindet, desto wahrscheinlicher lassen sich Nordlichter bestaunen.

Natürlich muss man im Winter nicht nur Fischen, sondern kann seine Reise mit etwas Abwechslung und verschiedenen Aktivitäten gestalten. So sind vor allem auch Fahrten mit einem Schneemobil, Wandern mit Schneeschuhen oder Wildlife Safaris als Ausflug sehr beliebt.

Eisangeln auf einem gefrorenen See
Eisangeln auf einem gefrorenen See, Quelle: Michele Ursi/bigstockphoto.com

Welche Fische kann man in Norwegen angeln?

In Norwegen dürfen nicht zu jeder Jahreszeit alle Fische geangelt werden. Um den Artenreichtum und den Bestand zu schützen, gibt es beispielsweise Schonzeiten für bestimmte Fischarten oder auch Mindestgrößen, die gefischt werden dürfen. Folgende Fische dürfen unter Einhaltung von Regeln gefischt werden:

Süßwasserfische:

  • Forelle
  • Hecht
  • Äsche
  • Barsch
  • Arktischer Saibling
  • Lachs
  • Zander

Salzwasserfische:

  • Dorsch
  • Kabeljau
  • Köhler
  • Pollack
  • Leng
  • Hering
  • Seelachs
  • Heilbutt
  • Schellfisch
  • Makrele
Angler lieben die Hardangervidda
Foto: www.visithardangervidda.no

Fische, die ganzjährig geschützt sind, also nicht gefischt werden dürfen: 

  • Aal
  • Blauleng
  • Dornhai 
  • Heringshai 
  • Hummer
  • Lippfisch
  • Riesenhai
  • Roter Thun
  • Seidenhai

Fische, die nur während eines Teils des Jahres geschützt sind: 

  • Schwarzer Heilbutt
  • Heilbutt
  • Rotbarsch
  • Seehase

Welche Voraussetzungen bzw. Lizenzen benötigt man, um in Norwegen angeln zu dürfen?

Zum Angeln im Meer und in den Fjorden benötigt man in Norwegen keinen Angelschein oder Angellizenz, um eine Angelerlaubnis zu erhalten.

Wer allerdings in Flüssen oder Seen angeln möchte, muss einen örtlichen Angelschein (Fiskekort) kaufen. Diese Angelscheine bzw. Angellizenzen gelten immer nur für ein bestimmtes Gebiet, wie beispielsweise einen See oder auch mehrere Seen sowie Teilabschnitte von Flüssen.

Zum Fischen von Lachs oder Meerforellen muss zusätzlich ein staatlicher Fischereischein (Fiskeravgift) käuflich erworben werden, um eine Angelerlaubnis zu erhalten.

Angeln im Sonnenuntergang von Norwegen
Angeln im Sonnenuntergang von Norwegen, Quelle: Andrey Armyagov/bigstockphoto.com

Welche Regeln muss man beim Angeln in Norwegen unbedingt beachten?

Sowohl im Süß- als auch im Salzwasser müssen in Norwegen bestimmte Regeln beachtet werden.

  • Es darf nur mit Handangeln als Angelgerät geangelt werden.
  • Beim Angeln muss auf geschützte Fischarten geachtet werden.
  • Urlauber dürfen nur zum Eigenverbrauch bzw. zum Eigenbedarf angeln.
  • Es muss ein Mindestabstand zur nächsten Fischfarm von mindestens 100 Metern eingehalten werden.
  • Von Touristen dürfen nur 10 Kilo Fisch ausgeführt werden. Stammt der Fang aus einem Anglercamp dürfen es 20 Kilo Fisch sein.
  • Für manche Fischarten gelten Mindestmaße, die sich am Angelrevier orientieren. Beispiel: Unterhalb des 62. Breitengrades beträgt das Mindestmaß für Dorsche 40 cm, oberhalb des 62. Breitengrades hingegen 44 cm.

Es ist zu empfehlen, sich vor der Abreise auf der Webseite des norwegischen Fischereiministeriums über eventuelle Änderungen zu informieren.

Welche Angelmethoden gibt es?

  • Pilken ist die beliebteste Angelmethode für Angelreisen in die Fjorde und das offene Meer und auch für Anfänger gut geeignet. Der Pilker an sich ist ein aus Blei bestehender Köder. Dieser wird zunächst ausgeworfen und durch die Bleigewichte auf den Grund abgelassen. Wenn er den Grund erreicht hat wird er mit einem kurzen Ruck mit der Angelrutenspitze nach oben gezupft. Danach wird der Pilker erneut auf den Grund abgelassen und anschließend mit der Angelrute wieder nach oben gezupft. Der Pilker taumelt beim Absinken von einer Seite zur anderen, was auf Raubfische eine provozierende Wirkung hat.
  • Naturköderfischen ist das Angeln mit Naturködern am Haken, wie z.B. Herings- oder Makrelenstücken und eignet sich hervorragend für das Fischen von Grundfischen, wie Leng, Lumb und Seewolf. Man unterscheidet hier zwischen leichtem Naturköderfischen bis in Tiefen von 150 m und schwerem Naturköderfischen bis zu einer Tiefe von 250 m sowie das Extremfischen ab 300 m.
Koffer mit Angelzubehör
Koffer mit Angelzubehör, Quelle: Ira Lichi/bigstockphoto.com
  • Spinnfischen ist ein optimaler Ausgleich zum schweren Fischen in Norwegens Fjorden. Hierbei wird mit einer leichteren Spinnrute sowie mit leichten Pilkern oder Gummiködern die Rute an Steilkanten angeworfen. Diese Methode eignet sich gut, um z.B. Makrelen oder sogar Dorsche zu fischen und ist super für Anfänger.
  • Beim Schleppen wird ein Küstenblinker oder ein tieflaufender Wobbler hinter dem Fischerboot bei langsamer Fahrt zum Ankerplatz gezogen. Auf diese Weise lassen sich z.B. Lachse von Booten aus fischen.
  • Das Gummifisch-Angeln ist mittlerweile nicht nur für Süßwasserangler, sondern auch beim Meeresangeln eine beliebte Methode und so finden man im Zubehör in den Koffern der modernen Angler immer mehr Gummiköder anstatt des etwas altmodischen Pilkers. Gummiköder eignen sich besonders gut zum Fischen von Dorsch, Heilbutt und Pollack.

Welche Ausrüstung benötigt man zum Angeln in Norwegen?

Es versteht sich fast von selbst, dass die Angelkleidung absolut wasserdicht sein sollte. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf Winddichte zu achten. Nichts ist schlimmer, als wenn der teilweise kalte Wind durch die Kleidung bläst.

Besonders praktisch sind spezielle Outdoorjacken, deren Innenteil sich herausnehmen lässt. So kann man diese Jacke zu jeder Jahreszeit tragen. Regenjacken empfehlen wir eher nicht, da diese besonders für die kalte Jahreszeit viel zu dünn sind.

Die Angelausrüstung hängt natürlich davon ab, welche Art von Fisch geangelt werden soll. Je schwerer der Fisch, desto schwerer muss auch der Köder und die Angelroute sein. 

Es empfiehlt sich, die eigene Angelausrüstung von zu Hause mitzubringen, da das örtliche Angebot an Angelequipment in weiten Teilen Norwegens begrenzt und vergleichsweise teuer ist. Anfänger können sich zum Teil auch zu Hause Ausrüstung ausleihen.

Dies gilt allerdings nicht für Nordnorwegen. Hier findet der passionierte Angler mit Sicherheit in einem Angelhaus eine gute Auswahl und Angebote an Angelzubehör zu moderaten Preisen.

Angler in typischer Kleidung
Angler in typischer Kleidung, Quelle: photosvit/bigstockphoto.com

Angeln für die ganze Familie?

Ein Angelurlaub ist nicht nur etwas für Gruppen aus Anglern, sondern kann auch für Partner und Familien ein Erlebnis sein. Vor allem Kinder sind in der Regel total begeistert, wenn es mit den Booten raus aufs Wasser geht und man zusammen den ein oder anderen Fisch an Land zieht.

Für Abwechslung in den Aktivitäten sorgen beispielsweise das Wandern durch die schöne Landschaft oder einen in der Nähe liegenden Wald. Auch Touren mit dem Kanu oder im Winter eine Fahrt mit dem Schneemobil sind sehr beliebt. Danach lässt sich der Tag mit Erholung in der hütteneigenen Sauna oder einem kleinen Lagerfeuer mit Blick aufs Wasser ausklingen.

Welche Anreisemöglichkeiten gibt es?

  • Die beste Reiseart, um zu einem Angelurlaub nach Norwegen anzureisen, ist das eigene Auto. Hier geht es von Deutschland mit der Fähre meist Richtung Oslo und vom dortigen Hafen aus erreicht man dann die geplanten Reiseziele. Mit dem eigenen Auto ist man zum einen vor Ort mobiler, zum anderen kann man seine Angelausrüstung leichter transportieren.
  • Bei einer Anreise mit dem Flugzeug kann man ebenfalls den Flughafen von Oslo oder einer anderen größeren Stadt anfliegen und sich vor Ort einen Mietwagen nehmen, um seine Reiseziele flexibel zu erreichen. Hier sollte man sich jedoch vor Reiseantritt über die Mitnahme von Anglerausrüstung im Flugzeug informieren.
Fischen an einem See in Norwegen
Fischen an einem See in Norwegen, Quelle: Andrey Armyagov/bigstockphoto.com

Fazit

Angeln in Norwegen ist ein großes Abenteuer, das nicht nur für eingefleischte Profiangler pures Glück bedeutet. Auch einfache Touren mit Freunden oder dem Partner sind sehr gefragt und machen sogar ganzen Familien Spaß. Und wer nicht nur den ganzen Tag angeln möchte, für den hat Norwegen noch zahlreiche anderen Aktivitäten zu bieten.

Häufig gestellte Fragen

Ist Angeln in Norwegen erlaubt?

Zum Angeln im Meer benötigt man in Norwegen keinen Angelschein. Für Flüsse und Seen muss jedoch ein örtlicher Angelschein gekauft werden. Bei beiden Bereichen ist sich an vom norwegischen Fischereiministerium vorgeschriebene Regeln zu halten.

Wann ist die beste Zeit für Angeln in Norwegen?

Das kommt auf die Region an. In Nordnorwegen lässt sich am besten zwischen Mai und September angeln. In Südnorwegen kann man auch im Frühjahr und Herbst gut fischen. Aber auch Winterangeln ist möglich.

Wo darf man in Norwegen angeln?

Auf dem Meer, an der Küste oder an den Fjorden darf jeder ohne Angelschein angeln. Zum Süßwasser-Fischen in Flüssen und Seen muss allerdings einen örtlichen Angelschein erworben werden.

Was brauche ich, um in Norwegen zu angeln?

Zur Grundausstattung eines Anglers in Norwegen gehören unter anderem eine Bootsute, eine Stationärrolle, eine Ersatzspule, eine Schnur, Köder und Bleie. Des Weiteren ist eine wasser- und winddichte Anglerkleidung ratsam.

Welche Angeln für Fjorde in Norwegen?

In Norwegen dürfen nur Handangeln verwendet werden. Speziell für Fjorde empfiehlt sich Angelausrüstung für tiefere Gewässer z. B. Pilken, Naturköderfischen oder Spinnfischen, da dabei weiter in der Tiefe geangelt werden kann.  

Wie viel Fisch darf ich aus Norwegen ausführen?

Urlauber dürfen maximal 10 kg Fisch und Fischprodukte aus Norwegen ausführen. Wer ein registriertes Anglercamp besucht hat, darf maximal 20 kg mitnehmen. Dies gilt jedoch nur für 7 Tage.