Camping in Dänemark – Urlaub mit dem Wohnmobil

In den 1990er Jahren schien es noch so, als sei der Campingfreund eine vom Aussterben bedrohte Spezies. Die meisten Deutschen zogen es vor, in den Urlaub zu fliegen und dann vor Ort in Hotelanlagen zu übernachten. Doch seither hat sich eine Menge getan, Camping in Dänemark erfreut sich wieder einer großen Beliebtheit. Von Jahr zu Jahr nimmt die Anzahl derer zu, die eigene Campingfahrzeuge besitzen und diese auch rege einsetzen.

Camping in Dänemark
Empfehlenswert: Camping in Dänemark

Wer einen Caravan oder gar ein Wohnmobil besitzt, befindet sich verständlicherweise stets auf der Suche nach geeigneten Reisezielen. Im Regelfall sollen diese Abwechslung versprechen und daher im Ausland liegen. Allerdings sollen sie auch nicht zu weit entfernt sein, denn eine weite Anreise kann zur Strapaze werden und verkürzt außerdem die verfügbare Urlaubszeit am Reiseziel.

Für diejenigen, die sich auf der Suche nach einem entsprechenden Caravan für die kommende Saison befinden, sei das Internet als Adresse genannt. Der Markt mit gebrauchten Wohnmobilen ist gut bestückt und mittels einer Gebrauchtwagenbörse lassen sich Preise und Informationen schnell bestimmen.

Das ideale Reiseland für all diejenigen, die sich auf der Suche nach solch einem Reiseziel befinden, ist Dänemark. Leider wird Dänemark von vielen Personen gerne als Urlaubsziel übersehen, weil es klein ist und sich in unmittelbarer Nähe zu Deutschland befindet. Dabei hat das skandinavische Land viel zu bieten. Herrliche Naturlandschaften, viele Strände und gastfreundliche Menschen sprechen für einen Urlaub in Dänemark.

Besonders das Thema Anreise ist nicht außer Acht zu lassen. Schließlich grenzt Dänemark direkt an Deutschland, was zumindest für die Norddeutschen bedeutet, nicht allzu weit fahren zu müssen. Selbst für Süddeutsche ist Dänemark ein attraktives Reiseziel. Je nach Ausgangsort der Reise lässt sich Dänemark innerhalb des Zeitraums von ein bis zwei Tagen komfortabel erreichen.

Vorschlag für eine Camping-Rundreise in Dänemark

Gerade weil Dänemark seinen Besuchern so viel zu bieten hat, sollte man als Besitzer eines Wohnmobils oder Wohnwagens die Chance nutzen und das Land während des Urlaubs bewusst bereisen. Für alle Interessenten haben wir eine Rundreise zusammengestellt. Sie ist bewusst so gestaltet, dass man viele Teile des Landes zu sehen bekommt, ohne dabei zu sehr unter Zeitdruck zu geraten.

Los geht’s mit der Fähre von Fehmarn

Ausgangsort der Reise ist Puttgarden auf Fehmarn, von wo aus mit der Fähre nach Rodby in Dänemark übergesetzt wird. Von dort aus geht es nach Praesto, dem ersten Etappenziel. Praesto ist ein Dorf, das sich wegen seiner Küstennähe sowie einer vielfältigen Auswahl an Campingplätzen einer großen Beliebtheit erfreut. Hier können sich Urlauber erst einmal „akklimatisieren“, bevor es dann auf nach Kopenhagen geht.

Die Hauptstadt Kopenhagen ist ein Muss

Kopenhagen ist eine Großstadt, für deren Erkundung man sich ruhig zwei Tage Zeit nehmen sollte. Außerhalb der Stadt bzw. im näheren Umkreis befinden sich zahlreiche Campingplätze. Doch sogar im Stadtgebiet gibt es Stellplätze, wie beispielsweise bei Bellahoj Camping. Wer dort übernachtet, kann ein klassisches Städtereisenprogramm absolvieren, ohne extra ein Hotel buchen zu müssen. Mit der städtischen Camping-Atmosphäre muss man natürlich umgehen können.

Wie wäre es mit einem Abstecher nach Schweden?

Das nächste Etappenziel ist Helsingoer, eine Kleinstadt ganz im Osten des Landes. Helsingoer grenzt direkt an Schweden an, wer möchte kann auch kurzfristig übersetzen, damit im Rahmen des Urlaubs gleich zwei skandinavische Länder besucht werden. Die Küste ist zwar nicht ganz so idyllisch und romantisch, aber weil man sich am Rande des Landes befindet, sollte man diesen Abstecher einplanen.

Wesentlich ländlicher und daher auch etwas entspannter geht es dann in Tisvilde zu, einem der beliebtesten Reiseorte in Dänemark. Das Dorf liegt direkt an der Küste und ist teilweise von Wäldern umgeben. Naturfreunde kommen dort voll und ganz auf ihre Kosten. Hier können Camper einen klassischen Strandurlaub verbringen, indem sie beispielsweise baden gehen oder die Sonne genießen.

Strand und Natur dürfen nicht fehlen

Als nächstes führt die Tour nach Hundested, das am bekannten Roskildefjord liegt. Wer Strandspaziergänge mag, wird sich für Hundested begeistern können, gerade an den örtlichen Campingplätzen sind nicht ganz so viele ausländische Touristen anzutreffen. Dort trifft man eher auf dänische Urlauber. Wer möchte, kann auch noch am selben Tag weiter nach Sonnerup reisen. Auch Sonnerup ist ein kleines Küstendorf, das vor allem für seine historische Kirche bekannt ist.

Richtig ausgespannt wird in Kalundborg, einer kleinen Küstenstadt. Ein empfehlenswerter Campingplatz ist Saltbaek Camping. Dieser befindet sich ganz in Strandnähe, der Strand selbst gilt als sehr sauber und verspricht viel Platz. In der Nähe befinden sich tolle Spielplätze für Kinder, gerade für Familien ist dieser Ort sehr interessant.

Die Großer Belt Brücke als weiteres Highlight

Die Heimreise führt an Korsor vorbei, wo es nicht nur viele historische Gebäude – insbesondere alte Kirchen – zu entdecken gibt, sondern sich auch die Storebaelt-Brücke befindet. Sie verbindet die Inseln Fünen und Seeland miteinander. Das Passieren kostet zwar Mautgebühr, aber die Fahrt über eine 18 Kilometer lange Meeresbrücke ist ein Erlebnis für sich. Nach dem Abstecher in Korsor geht es dann nach Rodby, um mit der Fähre nach Deutschland zurückzukehren.

Tolles Video für Campingfreunde

Häufig gestellte Fragen

Ist Wildcampen in Dänemark erlaubt?

Das Wildcampen ist in Dänemark nicht erlaubt. Hält man sich nicht daran, drohen Bußgelder in Höhe von 5 Euro bis 500 Euro.

Wie teuer ist Camping in Dänemark?

Für Campingplätze zahlt man normalerweise pro Person und pro Nacht. Hinzu kommt die Campingplätzgebühr, welche zwischen 7,40 Euro und 10 Euro betragen kann. Für einen besonderen Platzwunsch können ebenso wie für einen Stromanschluss zusätzliche Gebühren anfallen.

Kann man in Campingplätzen in Dänemark auch mit Euros zahlen?

An Campingplätzen besteht die Möglichkeit in Euros zu zahlen, jedoch bekommt man das Rückgeld in der einheimischen Währung, den dänischen Kronen, zurück.

Welche Campingplätze sind in Dänemark zu empfehlen?

1. Einer der schönsten Campingplätze ist definitiv der am „First Camp Lakolk Strand“ auf der Insel Romo, welcher zudem zum Nationalpark Vadehavet gehört.
2. Wer es gerne etwas luxuriöser hat, sollte seinen Urlaub am Campingplatz am „Hvidbjerg Strand“ verbringen. Hier gibt es neben zahlreichen Aktivitäten, wie Reiten, Fahrradfahren usw., ebenfalls ein Kur- und Wellnesscenter.
3. Außerdem ist der „Hjarbæk Fjord“ Campingplatz sehr zu empfehlen, wo sich wunderschöne Sonnenuntergänge beobachten lassen. Dieser Campingplatz ist auch für Kinder sehr gut geeignet, da es einen großen Spielplatz, einen Streichelzoo und noch viel mehr andere Aktivitäten gibt.

Welcher Campingplatz ist besonders gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet?

Ein sehr kinderfreundlicher Campingplatz ist der Familiencampingplatz Nymindegab, welcher an der Westküste Dänemarks liegt. Für Kinder gibt es neben Spielplätzen, Schwimmbecken und Planschbecken auch zahlreiche Aktivitäten, die angeboten werden.

An welchem Campingplatz in Dänemark sind Hunde erlaubt?

Wenn man seinen Campingurlaub gerne mit seinem Hund verbringen möchte, empfiehlt sich der Henne Strand Campingplatz, an dem beispielsweise extra Hundeduschen installiert worden sind.