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Reiten in Dänemark
Strand, Wald und Islandpferde

Reiten in Dänemark

11 Min. Lesezeit

Das Pferd setzt den ersten Huf auf den nassen Sand, und für einen Moment zögert es. Dann kommt der nächste Schritt, und noch einer, und plötzlich geht der Trab in einen Galopp über. Links das Meer, rechts die Dünen, vor einem der endlose Strand. In Dänemark sind solche Momente kein Privileg weniger Reiter, sondern zugänglich für jeden, der sich traut, in den Sattel zu steigen. Das Land bietet eine Kombination aus Landschaft, Pferdezucht und Reittradition, die es in Nordeuropa so nur selten gibt.

Die dänische Reitkultur hat tiefe Wurzeln. Schon im 18. Jahrhundert wurde in Dänemark systematisch Pferdezucht betrieben, und das Dänische Warmblut gehört bis heute zu den angesehensten Sportpferderassen der Welt. Neben der Sportreiterei hat sich über die vergangenen Jahrzehnte eine lebendige Szene rund um den Freizeitreitsport entwickelt, die Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen offensteht.

Was Dänemark für Reiter so besonders macht, ist die Vielfalt der Landschaft auf kleinem Raum. In einer einzigen Stunde kann man vom Strand durch Dünenheide in einen Buchenwald reiten und über offene Felder zurückkehren. Die breiten Strände an der Nordsee bieten Platz für lange Galoppstrecken, die Wälder im Landesinneren schattige Reitwege und die Hügellandschaft Ostjütlands anspruchsvolles Gelände für geübte Reiter.

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Reitergruppe galoppiert am dänischen Nordseestrand
Ein Galopp am breiten Nordseestrand gehört zu den eindrucksvollsten Reiterlebnissen in Dänemark (KI-generiert)

Warum Dänemark ein Reiterland ist

Dänemark hat gemessen an seiner Bevölkerung eine der höchsten Pferdedichten in Europa. Rund 170.000 Pferde leben in dem kleinen Land, das sind etwa 30 Pferde pro 1.000 Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland sind es etwa 15 Pferde pro 1.000 Einwohner. Reiten gehört in Dänemark zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen, und das prägt auch das Angebot für Urlauber.

Über 400 Reiterhöfe und Reitschulen gibt es im ganzen Land. Viele davon sind auf Feriengäste eingestellt und bieten Ausritte, Kurse und mehrtägige Reittouren an. Die Qualität ist durchgehend hoch, weil die dänische Reitervereinigung Dansk Ride Forbund strenge Anforderungen an die Ausbildung der Reitlehrer und den Umgang mit den Pferden stellt.

Ein weiterer Vorteil: Die Landschaft ist weitgehend flach und von einem dichten Netz an Reitwegen durchzogen. In den Staatsforsten sind eigene Reitwege markiert, die vom Straßenverkehr getrennt verlaufen. An vielen Strandabschnitten ist das Reiten ganzjährig erlaubt, an einigen mit saisonalen Einschränkungen während der Badesaison im Sommer.

Die Anreise mit dem eigenen Pferd ist für Reiter aus Norddeutschland unkompliziert. Die Grenze ist offen, und die Fährverbindungen von Fehmarn nach Rødby oder von Rostock nach Gedser ermöglichen den Transport mit Pferdeanhänger. In Dänemark gelten für die Einreise mit Pferden die EU-Bestimmungen, ein gültiger Equidenpass und eine aktuelle Impfung gegen Influenza sind Pflicht.

Strandausritte an der Nordsee

Die Strandausritte an der dänischen Nordseeküste sind legendär. Zwischen Blåvand und Skagen erstrecken sich hunderte Kilometer Sandstrand, und an vielen Abschnitten darf geritten werden. Die Breite des Strands bei Ebbe beträgt an manchen Stellen über 200 Meter, genug Platz für einen ausgedehnten Galopp, bei dem Pferd und Reiter die Gischt der Brandung spüren.

Der Bereich um Vejers und Henne Strand in Südwestjütland ist bei Reitern besonders beliebt. Mehrere Reiterhöfe in der Umgebung bieten geführte Strandausritte an, die zwei bis drei Stunden dauern. Man reitet durch die Dünenlandschaft zum Strand, galoppiert am Wasser entlang und kehrt über Waldwege zum Hof zurück. Die Kosten liegen bei 350 bis 500 DKK (47 bis 67 Euro) pro Person für einen zweistündigen Ausritt.

Weiter nördlich, an der Küste bei Hvide Sande, sind die Strände etwas schmaler, aber nicht weniger eindrucksvoll. Die Reiterhöfe dort bieten Ausritte an, die durch die charakteristischen Dünenplantagen führen, bevor man den Strand erreicht. Der Kontrast zwischen dem dichten Kiefernwald und dem offenen Strand macht diese Touren besonders abwechslungsreich.

In Nordjütland rund um Blokhus und Løkken sind die Strände besonders breit und fest. Hier kann man auch bei Flut reiten, weil der Strand kaum Gefälle hat und das Wasser nur langsam steigt. In Blokhus fährt man sogar mit dem Auto auf den Strand, und nebenan traben die Pferde. Dieses Nebeneinander von Alltagsleben und Reitsport ist typisch für Dänemark.

Auf Rømø, der südlichsten der dänischen Wattenmeerinseln, gibt es den breitesten Strand Nordeuropas. Bei Ebbe dehnt sich der Strand über fast einen Kilometer aus. Hierher kommen Reiter aus ganz Europa, um dieses Gefühl von grenzenloser Weite auf dem Pferderücken zu erleben. Der Reiterhof auf Rømø organisiert Ausritte, die mehrere Stunden durch diese einmalige Landschaft führen.

Tipp: Strandausritte am frühen Morgen oder am späten Nachmittag sind besonders stimmungsvoll. Das Licht ist weicher, die Strände leerer, und die Pferde sind oft ruhiger als in der Mittagshitze.

Islandpferde in Dänemark

Dänemark ist nach Island und Deutschland das Land mit den meisten Islandpferden in Europa. Rund 25.000 Islandpferde leben in Dänemark, und ihre Zahl wächst stetig. Die robusten, gutmütigen Tiere eignen sich sehr gut für Ausritte in der dänischen Landschaft, weil sie trittsicher, wetterfest und für Anfänger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet sind.

Islandpferd auf einer dänischen Weide
Islandpferde sind in Dänemark weit verbreitet und bei Freizeitreitern besonders beliebt (KI-generiert)

Das Besondere an Islandpferden ist der Tölt, eine Gangart, die es so nur bei dieser Rasse gibt. Im Tölt bewegt das Pferd die Beine in einer Viertaktfolge, bei der immer mindestens ein Huf am Boden bleibt. Für den Reiter bedeutet das: kein Auf und Ab wie im Trab, sondern ein gleichmäßiges, fast schwebendes Vorwärtskommen. Man kann im Tölt eine Tasse Kaffee halten, ohne etwas zu verschütten. Diese Gangart macht Islandpferde auch für Menschen zugänglich, die empfindlich auf die Erschütterungen des Trabs reagieren.

Zahlreiche Islandpferdehöfe bieten Reitstunden und Ausritte an. Die Höfe sind über das ganze Land verteilt, mit einer Konzentration in Mitteljütland und auf Seeland. Ein Einsteigerkurs von einer Stunde kostet zwischen 250 und 350 DKK (34 bis 47 Euro). In einer Stunde lernt man die Grundlagen des Reitens und bekommt einen ersten Eindruck vom Tölt. Mehrstündige Ausritte für Fortgeschrittene kosten 400 bis 600 DKK (54 bis 81 Euro).

Einige Höfe bieten Reitwochen an, bei denen man täglich mehrere Stunden reitet und abends auf dem Hof übernachtet. Eine solche Woche mit Unterkunft, Verpflegung und täglichem Reiten kostet etwa 5.000 bis 8.000 DKK (671 bis 1.074 Euro) pro Person. Die Reitwochen richten sich sowohl an Anfänger als auch an erfahrene Reiter und sind eine intensive Möglichkeit, die Verbindung zwischen Mensch und Pferd zu vertiefen.

Im Sommer finden in ganz Dänemark Islandpferde-Turniere statt, bei denen man die verschiedenen Gangarten in Perfektion sehen kann. Das größte Turnier ist das Landsstævne, das jährlich an wechselnden Orten ausgetragen wird. Der Besuch ist kostenlos und für jeden offen, auch für Nichtreiter. Es ist ein Volksfest rund ums Pferd, mit Vorführungen, Ständen und einer Atmosphäre, die ansteckend ist.

Reiterhöfe und Reitschulen

Die dänischen Reiterhöfe lassen sich grob in drei Kategorien einteilen. Da sind zunächst die professionellen Reitschulen, die auf den Reitsport ausgerichtet sind und Dressur, Springen oder Vielseitigkeit unterrichten. Diese Schulen richten sich vor allem an Einheimische und bieten für Urlaüber selten Einzelstunden an.

Dänischer Reiterhof mit Koppeln und Stallungen
Viele dänische Reiterhöfe sind auf Feriengäste eingestellt und bieten Ausritte für alle Niveaus (KI-generiert)

Dann gibt es die Touristik-Reiterhöfe, die sich auf Urlaüber spezialisiert haben. Hier kann man ohne Vorerfahrung einen Ausritt buchen, wird angemessen eingewiesen und reitet in einer Gruppe unter fachkundiger Führung. Die Pferde sind auf Anfänger trainiert, geduldig und ruhig. Solche Höfe findet man vor allem an der Westküste, auf Fünen und auf Bornholm.

Die dritte Kategorie sind die Islandpferdehöfe, die ausschließlich Islandpferde halten und sich auf die besonderen Gangarten dieser Rasse spezialisiert haben. Wer den Tölt lernen oder perfektionieren will, ist hier richtig. Die Höfe bieten in der Regel sowohl Reitstunden als auch Ausritte an.

Einige der bekanntesten Reiterhöfe für Urlaüber sind der Blåvandshuk Ridecenter an der Westküste, das Thy Ridecenter im Nationalpark Thy und der Bornholms Ridecenter auf Bornholm. Alle drei bieten Programme für Anfänger und Fortgeschrittene, sprechen Deutsch oder Englisch und haben langjährige Erfahrung mit Feriengästen.

Wer ein Ferienhaus in Dänemark mietet und von dort aus reiten gehen will, findet in der Umgebung fast immer einen Reiterhof. Die Ferienhausvermieter können in der Regel einen Hof in der Nähe empfehlen. Manche Ferienhäuser liegen sogar auf dem Gelände eines Reiterhofs, sodass man morgens aus der Tür tritt und direkt in den Stall gehen kann.

Reiten mit Kindern

Kinder auf Ponys bei einem dänischen Reiterhof
Ponyreiten für die Kleinsten: Viele Höfe bieten spezielle Programme für Kinder (KI-generiert)

Für Familien mit Kindern ist Dänemark ein sehr gutes Reiterreiseziel. Viele Höfe haben spezielle Programme für Kinder, vom Ponyführen für die ganz Kleinen ab drei Jahren bis zu richtigen Reitstunden für ältere Kinder. Die Ponys und kleinen Islandpferde sind auf den Umgang mit Kindern trainiert und machen auch unsicheren Reitanfängern Mut.

Ponyreiten für Kinder unter sechs Jahren wird an vielen Höfen angeboten. Das Kind sitzt im Sattel, ein Erwachsener führt das Pony, und der Ritt dauert 15 bis 30 Minuten. Die Kosten liegen bei 50 bis 100 DKK (7 bis 13 Euro). Es geht dabei weniger ums eigentliche Reiten als um den Kontakt zum Tier und das Gefühl, auf einem Pferd zu sitzen.

Für Kinder ab sechs Jahren gibt es Einsteigerkurse, in denen sie lernen, ein Pony zu putzen, zu satteln und die Grundlagen des Reitens zu üben. Diese Kurse dauern in der Regel eine Stunde und kosten 200 bis 300 DKK (27 bis 40 Euro). Die Kinder lernen den richtigen Sitz, die Grundbefehle und machen ihre ersten Runden in der Reithalle oder auf dem Reitplatz.

Kinder ab acht oder neun Jahren können an geführten Ausritten teilnehmen, sofern sie Grundkenntnisse im Reiten haben. Viele Höfe bieten spezielle Familienausritte an, bei denen das Tempo und die Strecke auf die jüngsten Teilnehmer abgestimmt sind. Man reitet im Schritt und leichtem Trab durch Wald und Feld, und der Reitlehrer achtet darauf, dass alle mitkommen.

In den Sommerferien veranstalten einige Höfe Reitcamps für Kinder und Jugendliche. Eine Woche Reitcamp mit täglichem Reiten, Pferdepflege, Spielen und Übernachtung auf dem Hof kostet zwischen 3.000 und 5.000 DKK (403 bis 671 Euro). Diese Camps sind bei dänischen Familien sehr beliebt und oft frühzeitig ausgebucht. Eine Anmeldung bis spätestens März ist ratsam.

Mehrtägige Reittouren

Für erfahrene Reiter bieten einige Höfe mehrtägige Reittouren an, die durch verschiedene Landschaften führen. Man reitet von Hof zu Hof oder übernachtet unterwegs in Zelten oder Sheltern. Die Pferde tragen das Gepäck, und der Reitlehrer führt die Gruppe auf ausgewählten Wegen durch die Landschaft.

Eine beliebte Route führt entlang der Westküste von Blåvand nach Hvide Sande. Man reitet über Strand, durch Dünenheide und Kiefernplantagen, übernachtet auf Reiterhöfen unterwegs und legt pro Tag 25 bis 35 Kilometer zurück. Die fünftägige Tour kostet mit Pferd, Verpflegung und Übernachtung etwa 6.000 bis 9.000 DKK (806 bis 1.208 Euro) pro Person.

In Mitteljütland gibt es Touren, die durch die Hügellandschaft rund um die Silkeborg-Seen führen. Diese Region ist abwechslungsreicher als die Küste, mit Auf- und Abstiegen, Bachüberquerungen und Durchritten durch dichte Buchenwälder. Die Touren richten sich an geübte Reiter und erfordern Geländereit-Erfahrung.

Reiterin auf einem Waldweg in Dänemark
Waldausritte bieten Schatten, Ruhe und abwechslungsreiches Gelände (KI-generiert)

Auf Bornholm lässt sich die gesamte Insel auf dem Pferderücken erkunden. Eine Umrundung dauert vier bis fünf Tage und führt über die Klippen der Nordküste, durch die Wälder im Landesinneren und entlang der Sandstrände im Süden. Die Übernachtung erfolgt auf verschiedenen Höfen, die über die Insel verteilt sind.

Wer mit dem eigenen Pferd nach Dänemark kommt, kann auf dem umfangreichen Netz markierter Reitwege eigenständig touren. Die Naturstyrelsen betreibt ein System aus Reitwegen in den Staatsforsten, die auf Karten und in der App eingezeichnet sind. Entlang dieser Wege gibt es Rastplätze mit Anbindemöglichkeiten und Tränken für Pferde. An einigen Standorten stehen sogar Paddocks zur Verfügung, in denen die Pferde über Nacht grasen können.

Praktische Informationen

Die Saison für Ausritte erstreckt sich von April bis Oktober. Im Sommer sind die Tage lang und die Temperaturen angenehm, im Frühjahr und Herbst ist es kühler, aber die Landschaft hat ihren eigenen Reiz. Winterausritte sind möglich, werden aber nur von wenigen Höfen angeboten und erfordern warme, wetterfeste Kleidung.

Ausrüstung wird bei den meisten Touristik-Reiterhöfen gestellt. Reithelme sind Pflicht und werden kostenlos verliehen. Wer regelmäßig reitet und einen eigenen Helm hat, sollte diesen mitbringen. Feste Schuhe mit einem kleinen Absatz sind notwendig, Turnschuhe und Sandalen werden nicht akzeptiert. Gummistiefel sind eine brauchbare Alternative, wenn man keine Reitstiefel besitzt.

Strandreiten: Nicht an allen Strandabschnitten ist das Reiten erlaubt. In der Badesaison von Juni bis August gelten an vielen Stränden Einschränkungen. In dieser Zeit darf man nur morgens vor 8 Uhr und abends nach 18 Uhr am Strand reiten. Außerhalb der Badesaison gibt es an den meisten Stränden keine zeitlichen Beschränkungen. Die Reiterhöfe kennen die lokalen Regelungen und halten sich daran.

Versicherung: Wer auf einem dänischen Reiterhof reitet, ist über die Haftpflichtversicherung des Hofes abgesichert. Für das Reiten mit dem eigenen Pferd auf öffentlichen Wegen ist eine eigene Tierhalterhaftpflicht erforderlich. Eine Reiseunfallversicherung, die Reitunfälle einschließt, ist in jedem Fall empfehlenswert.

Buchung: Ausritte können bei den meisten Höfen telefonisch oder per E-Mail gebucht werden. Einige haben ein Online-Buchungssystem. In der Hochsaison empfiehlt sich eine Buchung mindestens eine Woche im Voraus, bei mehrtägigen Touren mehrere Wochen. Der Verband Dansk Ride Forbund listet auf seiner Website alle zertifizierten Höfe mit Kontaktdaten.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Ausritt in Dänemark?

Ein zweistündiger geführter Ausritt kostet zwischen 350 und 500 DKK (47 bis 67 Euro) pro Person. Einsteigerkurse von einer Stunde liegen bei 250 bis 350 DKK (34 bis 47 Euro). Mehrtägige Reittouren kosten etwa 1.200 bis 1.800 DKK (161 bis 242 Euro) pro Tag inklusive Pferd und Verpflegung.

Kann man in Dänemark am Strand reiten?

Ja, an vielen Strandabschnitten ist das Reiten erlaubt. In der Badesaison von Juni bis August gelten oft zeitliche Einschränkungen, dann darf man nur morgens vor 8 Uhr und abends nach 18 Uhr reiten. Außerhalb der Saison gibt es in der Regel keine Beschränkungen.

Braucht man Reiterfahrung für einen Ausritt?

Nein, viele Reiterhöfe bieten Programme für absolute Anfänger an. Die Pferde sind entsprechend trainiert und geduldig. Vor dem Ausritt gibt es eine Einweisung in die Grundlagen. Für anspruchsvollere Touren und Galoppstrecken am Strand sollte man allerdings Reiterfahrung mitbringen.

Ab welchem Alter können Kinder in Dänemark reiten?

Ponyführen ist ab etwa drei Jahren möglich. Eigenständige Reitstunden gibt es für Kinder ab sechs Jahren. An geführten Ausritten können Kinder ab acht bis neun Jahren teilnehmen, sofern sie Grundkenntnisse mitbringen.

Was ist ein Islandpferd und warum ist es besonders?

Islandpferde sind eine robuste, gutmütige Rasse, die neben Schritt, Trab und Galopp auch den Tölt beherrscht. Der Tölt ist eine erschütterungsfreie Gangart, die das Reiten besonders bequem macht. In Dänemark leben rund 25.000 Islandpferde, und viele Höfe bieten Reitstunden und Ausritte auf diesen Pferden an.

Wann ist die beste Zeit zum Reiten in Dänemark?

Die Hauptsaison für Ausritte liegt zwischen April und Oktober. Mai, Juni und September bieten oft das beste Wetter bei angenehmen Temperaturen. Im Hochsommer Juli und August ist es wärmer, aber die Strände sind voller und die Reitzeiten am Strand eingeschränkt.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026