Dänemark mit der Familie erkunden

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Das Königreich Dänemark gehört zu den kleinsten Ländern Europas und ist bekannt als das glücklichste und freundlichste Land der Welt. Vor allem für Urlauber aus Norddeutschland bietet sich Dänemark fast ganzjährig als Urlaubsziel an. Neben unzähligen Stränden zum Sonnenbaden, Burgen und Schlösser zum Erkunden und gutem Essen, können Touristen das Land über eine 10.000 Kilometer lange Radstrecke besser kennenlernen. Doch es gibt noch viele andere Dinge, die für den Urlaub im Land mit den vielen Inseln und den beliebten Badestränden sprechen. Besonderheiten, die Dänemark zu einem ganz speziellen Reiseziel machen.

„Hygge“ statt Hotel

Bald ist es wieder so weit. Der Frühling beginnt, der letzte Schnee taut ab und zack, bald kommt auch schon der Sommer. Bereits jetzt müssen viele ihre gewünschten Urlaubstage in den Plan eintragen und ein Reiseziel auswählen. Dabei geht unter Klassikern wie Italien, Kroatien und Spanien das Nordland Dänemark schnell unter, dies jedoch zu Unrecht. 

Wer schon einmal auf der Sonneninsel Rügen Urlaub gemacht hat, weiß, dass die Ostsee im Sommer so einiges zu bieten hat. Warme Temperaturen, Sonnenstunden und lange Strände laden zu einem ausgiebigen Badeurlaub ein. Da Dänemark nicht weiter nördlich als Rügen liegt, sind das Klima und andere Bedingungen durchaus vergleichbar. Dänemark bietet zahlreiche Resorts und unglaublich schöne Strände, die im Sommer nicht weniger als typische Mittelmeerinseln sind.

Urlauber, die sich für Dänemark entscheiden, werden oft mit dem Wort Hygge konfrontiert. Das Hygge-Gefühl lässt sich nicht genau definieren, sondern sollte selbst erlebt werden. Was für viele wie Schluckauf klingt, beschreibt ungefähr die dänische Gemütlichkeit, Sicherheit und Heimeligkeit im Wohnalltag. Diese ist nämlich nicht nur den Bewohnern Dänemarks vergönnt, denn die Hygge kann beispielsweise auch in einem dänischen Ferienhaus mit Pool erlebt werden. 

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Strände ideal für Familien in der Nähe

Bevor das Ferienhaus gebucht werden kann, muss zuvor immer noch die „Wann?“-Frage beantwortet werden. Grundsätzlich ist Dänemark das ganze Jahr über eine Reise wert. Der Besuch von dänischen Museen wie dem Freilichtmuseum Den Gamble By, Schlossanlagen und Leuchttürmen macht Kultur- und Geschichtsfreunden von überall im dänischen Königreich zu jeder Jahreszeit Spaß. Trotz dessen empfiehlt sich besonders im Sommer eine Fahrt dorthin. 

Mit unzähligen Sandstränden und Hunderten von Inseln lädt Dänemark zu einem vielversprechenden Badeurlaub ein. Fast 200 dänische Strände wurden mit der sogenannten Blauen Flagge ausgezeichnet. Dieser wird an Strandabschnitte vergeben, die eine besonders hohe Wasserqualität bieten. Die Strände der Ostsee eignen sich besonders gut für Familien mit Kindern, da sie eher flacher und damit auch für Kleinkinder ein Erlebnis sind. Zu den schönsten Stränden der Nordsee gehören:

Begrüßungen und „Tak, Tak, Tak“

Dänemark gilt als ein Paradies für jede Altersklasse. Kleine Dänen und kleine Touristen sind beispielsweise überall herzlich willkommen. In Dänemark gibt es keinen Zweifel, dass Restaurants spezielle Rabatte für Kinder anbieten und öffentliche Einrichtungen gut ausgestattete Spielbereiche bieten. Auch für die Kinderbetreuung ist im Land bestens gesorgt – es gibt genügend Kindergärten und Kindertagesstätten.

Urlauber werden im Land herzlich begrüßt. In Konversationen lassen sich dabei nur selten die signalartigen Wörter „Tak Tak, Tak“ überhören. „Tak, Tak, Tak“ – wie oft man an einem normalen Tag in Dänemark das Wort für „Danke“ hört ist nur schwer zählbar. Besonders Kindern wird bei einem Aufenthalt spielerisch beigebracht, dass man sich bedankt. Die Dänen sind sehr freundliche und höfliche Menschen und bedanken sich bei jeder Gelegenheit. Genau deshalb zählt es auch als Paradies für Familien und Kinder.

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Kulinarische Küchen und Tradition

Wer im Urlaub ist probiert meist die kulinarischen Besonderheiten eines Volkes aus. Diese Wahrnehmung ist auch Urlaubern in Dänemark vergönnt. Traditionell wird Smørrebrød zum Mittagessen serviert:

Smørrebrød ist eines der beliebtesten dänischen Gerichte. Das belegte „Butterbrot“ gab es bereits im 19. Jahrhundert. Inzwischen wird es zwar von einer moderneren Version ersetzt, trotz dessen ist es fest in der Kultur verankert und darf auf keiner Speisekarte fehlen. Mit grobem Roggenbrot, dünnen Scheiben, einer dünneren Butterschicht und Gemüse oder Wurst verfeinert gilt der Geschmack und die Qualität des Aufschnitts als eine Art kulinarisches Meisterwerk.

Neben dem klassischen Smørrebrød gibt es selbstverständlich noch ein Paar weitere Besonderheiten in den Küchen Dänemarks, darunter:

  • Stjerneskud

„Stjerneskud“ bedeutet wörtlich übersetzt „Sternschnuppe“ und ist eine etwas weniger bekannte, aber aufwendigere Variante von Smørrebrød. Bei Stjerneskud handelt es sich um ein Roggenbrot mit paniertem Schollenfilet, garniert mit Garnelen, Salat und Limfjord-Kaviar. Anders als bei seiner ähnlichen Variante kann Stjerneskud zu allen Mahlzeiten serviert werden. Dänen genießen die Speise am liebsten mit einem kalten dänischen Bier und einem Schnaps.

  • Hotdog

Der Hot-Dog-Wagen ist ein kulturhistorisches Phänomen in Dänemark, das seit einem ganzen Jahrhundert auf den Straßen unterwegs ist. Damals begann auf den Straßen von Kopenhagen eine wahre kulinarische Revolution. Obwohl die Behörden zunächst dachten, dass Leute, die auf der Straße Würstchen essen, verwerflich seien, erhielt Charles Swenson Stevens schließlich eine „Straßen“-Lizenz zum Verkauf von Hot Dogs.

Auch heute noch treffen sich Dänen auf den Straßen und stillen ihren Hunger in Wurstkarren. Nebenbei wird oft von „Gott und der Welt“ gesprochen. Zudem bietet die Speisekarte für jeden Geschmack etwas: Es gibt verschiedene Arten von Brat- und Kochwürsten, sowie Hot Dogs mit Ketchup, Senf, gegrillten und rohen Zwiebeln, Gurkensalat und Brot. Dazu trinken die meisten gerne kalten Kakao. Dieser Mix klinkt für Urlauber meist skurril, weshalb hier „probieren über studieren“ als Devise gilt.

Bilder

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