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Die besten Museen in Dänemark
Top 20 für Kultur, Kunst und Geschichte

Die besten Museen in Dänemark

12 Min. Lesezeit

Dänemark gehört zu den museumsreichsten Ländern Europas. Auf weniger als sechs Millionen Einwohner kommen über 300 Museen, die von Wikingergeschichte über moderne Kunst bis hin zu maritimer Tradition alles abdecken. Wer sich für skandinavische Kultur begeistert, findet hier eine Dichte und Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

Die dänische Museumslandschaft zeichnet sich durch etwas aus, das man in vielen anderen Ländern so nicht antrifft: eine enge Verbindung zwischen Architektur und Ausstellung. Viele Häuser wurden von international anerkannten Architekten entworfen, sodass das Gebäude selbst zum Erlebnis wird. Das gilt für das Louisiana Museum in Humlebæk ebenso wie für das Moesgaard Museum bei Aarhus.

In diesem Überblick stelle ich dir die 20 Museen vor, die mich bei meinen Reisen durch Dänemark am meisten beeindruckt haben. Von den großen Häusern in Kopenhagen bis zu kleinen Sammlungen auf dem Land ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das dänische Nationalmuseum in Kopenhagen mit seiner klassizistischen Fassade
Das Nationalmuseum in Kopenhagen beherbergt die umfangreichste Sammlung zur dänischen Geschichte (KI-generiert)

Kopenhagens große Museen

1. Nationalmuseet (Nationalmuseum)

Das Nationalmuseum ist das kulturhistorische Kern des Landes. In einem ehemaligen Prinzenpalais direkt am Frederiksholms Kanal werden über 14.000 Jahre dänischer Geschichte dokumentiert. Die Sammlung reicht von Steinzeitfunden über Wikingerschätze bis zu Gegenständen aus der jüngeren Vergangenheit. Was das Haus von vergleichbaren Einrichtungen unterscheidet, ist die Tiefe der Präsentation. Die Wikingerabteilung zeigt nicht nur Waffen und Schmuck, sondern rekonstruiert den Alltag der Nordmänner mit einer Sorgfalt, die man so selten findet.

Besonders lohnenswert ist die Abteilung zur Bronzezeit, in der unter anderem der berühmte Sonnenwagen von Trundholm ausgestellt wird. Dieses rund 3.400 Jahre alte Artefakt zeigt ein von einem Pferd gezogenes Sonnensymbol und gilt als eines der bedeutendsten Fundstücke der nordischen Vorgeschichte. Der Eintritt ist für alle Besucher frei, was das Museum zu einem idealen Ausgangspunkt für jeden Kulturtag in Kopenhagen macht.

2. Ny Carlsberg Glyptotek

Carl Jacobsen, der Sohn des Carlsberg Gründers, sammelte mit einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht. Aus seiner Privatsammlung entstand die Ny Carlsberg Glyptotek, die heute zu den wichtigsten Kunstmuseen Nordeuropas zählt. Die Sammlung umfasst antike ägyptische, griechische und römische Skulpturen ebenso wie französische Impressionisten und dänische Kunst des 19. Jahrhunderts.

Das Kern des Gebäudes ist der Wintergarten mit seiner gläsernen Kuppel und den Palmen, der als Treffpunkt zwischen den verschiedenen Abteilungen dient. An Dienstagen ist der Eintritt frei. Die Werke von Rodin, Degas und Gauguin rechtfertigen allein schon einen Besuch, doch die wahre Stärke liegt in der Verbindung aller Epochen unter einem Dach.

3. Statens Museum for Kunst (SMK)

Die dänische Nationalgalerie vereint 700 Jahre europäische Kunst auf über 12.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Das Museum besitzt die weltweit größte Sammlung dänischer und skandinavischer Kunst, ergänzt durch Werke von Rubens, Rembrandt, Matisse und Picasso. Der moderne Erweiterungsbau von 1998 schafft einen spannenden Kontrast zum historischen Gebäude von 1896.

Der Eintritt in die ständige Sammlung ist kostenlos. Für Sonderausstellungen werden zwischen 130 und 160 DKK (ca. 17 bis 21 Euro) verlangt. Jeden Freitag Abend verwandelt sich das Museum bei „Friday Evening" Veranstaltungen in einen lebendigen Kulturort mit Musik, Führungen und Workshops.

4. Designmuseum Danmark

Dänisches Design hat die Welt verändert, und dieses Museum erzählt diese Geschichte. In einem ehemaligen Krankenhaus aus dem 18. Jahrhundert werden Möbel, Textilien, Keramik und Industriedesign aus über 300 Jahren gezeigt. Die Stühle von Arne Jacobsen und Finn Juhl, die Lampen von Poul Henningsen und die Porzellankunst von Royal Copenhagen stehen hier nebeneinander und zeigen die Entwicklung des dänischen Designs von den Anfängen bis heute.

Der Museumsshop ist übrigens selbst einen Besuch wert. Hier findest du ausgewählte Designobjekte, die du sonst nirgendwo in dieser Zusammenstellung bekommst. Der Eintritt kostet 135 DKK (ca. 18 Euro), mit der Copenhagen Card ist er frei.

Louisiana Museum of Modern Art mit Blick über den Öresund
Das Louisiana Museum verbindet moderne Kunst mit einem überwältigenden Blick über den Öresund (KI-generiert)

Kunstmuseen außerhalb der Hauptstadt

5. Louisiana Museum of Modern Art (Humlebæk)

Wenn es ein Museum gibt, das Dänemark international auf die Kunstlandkarte gesetzt hat, dann ist es Louisiana. Rund 35 Kilometer nördlich von Kopenhagen gelegen, verbindet das Haus moderne und zeitgenössische Kunst mit einer Landschaft, die zum Öresund hin abfällt. Die Architektur verschmilzt mit der Natur: Verglaste Gänge führen zwischen Ausstellungsräumen hindurch, während draußen Skulpturen von Henry Moore, Alexander Calder und Alberto Giacometti im Park stehen.

Die ständige Sammlung umfasst über 4.000 Werke. Warhol, Lichtenstein, Kiefer, Bourgeois und viele andere sind vertreten. Doch Louisiana definiert sich über seine Wechselausstellungen, die regelmäßig internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Eintritt beträgt 145 DKK (ca. 19 Euro). Plane mindestens drei Stunden ein, denn der Skulpturenpark allein verdient ausgiebige Erkundung.

6. ARoS Aarhus Kunstmuseum

Das Wahrzeichen von Aarhus ist zugleich eines der größten Kunstmuseen Nordeuropas. Auf zehn Ebenen und über 17.000 Quadratmetern wird Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart gezeigt. Das bekannteste Element ist Olafür Eliassons „Your Rainbow Panorama" auf dem Dach, ein kreisförmiger, begehbarer Gang aus farbigem Glas, der einen Regenbogen über die Stadt spannt.

Im Untergeschoss wartet Ron Muecks überdimensionaler „Boy", eine fünf Meter hohe, hyperrealistische Skulptur eines kauernden Jungen. Der Eintritt liegt bei 160 DKK (ca. 21 Euro). ARoS gehört zu den meistbesuchten Museen Skandinaviens mit über 600.000 Besuchern im Jahr.

7. Skagens Museum

An der nördlichsten Spitze Jütlands, wo Nordsee und Ostsee aufeinandertreffen, ließen sich im 19. Jahrhundert Maler nieder, die das besondere Licht von Skagen auf die Leinwand brachten. P.S. Krøyer, Anna und Michael Ancher sowie andere Künstler schufen hier Werke, die zum Kanon der skandinavischen Kunst gehören. Das Museum zeigt rund 1.900 Gemälde und Skulpturen dieser Gruppe.

Die Bilder von Krøyer, insbesondere seine Strandszenen im blauen Licht der dänischen Sommernächte, gehören zu den bekanntesten Kunstwerken Skandinaviens. Der Eintritt beträgt 120 DKK (ca. 16 Euro). Verbinde den Besuch mit einem Spaziergang an den Strand von Grenen, wo du buchstäblich mit einem Fuß in der Nordsee und mit dem anderen in der Ostsee stehen kannst.

ARoS Kunstmuseum in Aarhus mit dem Regenbogenpanorama auf dem Dach
Der Regenbogengang auf dem Dach des ARoS gehört zu den ikonischsten Kunstinstallationen Europas (KI-generiert)

8. HEART Herning Museum of Contemporary Art

In Herning, mitten in Jütland, steht ein Museum, das man dort nicht unbedingt erwarten würde. HEART zeigt internationale zeitgenössische Kunst in einem Gebäudekomplex, der vom Künstler Ingvar Cronhammar mit entworfen wurde. Die Skulptur „Elia" vor dem Eingang, ein riesiges, sich drehendes Stahlkreuz, das Flammen spuckt, sorgt bereits vor dem Besuch für Gesprächsstoff.

Die Sammlung konzentriert sich auf Werke der COBRA Bewegung und auf zeitgenössische Installationen. Der Eintritt beträgt 100 DKK (ca. 13 Euro). Herning ist von Aarhus aus in etwa einer Stunde mit dem Auto erreichbar.

Historische Museen und Freilichtmuseen

9. Vikingeskibsmuseet (Wikingerschiffmuseum Roskilde)

In Roskilde, der ehemaligen Wikingerhauptstadt, wurden 1962 fünf Wikingerschiffe aus dem Roskildefjord geborgen. Heute bilden diese rund 1.000 Jahre alten Schiffe den Kern eines Museums, das nicht nur ausstellt, sondern erlebbar macht. In der angegliederten Werft werden nach historischen Methoden neue Wikingerschiffe gebaut, und im Sommer kannst du selbst auf einem Nachbau über den Fjord segeln.

Die fünf Originalschiffe repräsentieren unterschiedliche Schiffstypen, vom Handelsschiff bis zum Kriegsschiff. Die Rekonstruktionsarbeit der Archäologen, die aus tausenden Fragmenten wieder vollständige Rümpfe zusammensetzten, ist allein schon packend. Der Eintritt mit Bootserlebnis kostet 165 DKK (ca. 22 Euro) im Sommer und 85 DKK (ca. 11 Euro) im Winter.

Wikingerschiffe im Vikingeskibsmuseet in Roskilde
Das Wikingerschiffmuseum in Roskilde zeigt fünf originale Schiffe aus dem 11. Jahrhundert (KI-generiert)

10. Den Gamle By (Aarhus)

Was 1909 als Freilichtmuseum mit einigen alten Fachwerkhäusern begann, ist heute eine vollständige Zeitreise durch die dänische Stadtgeschichte. Den Gamle By umfasst über 75 historische Gebäude, die aus ganz Dänemark hierher versetzt wurden. Du wandelst durch eine Kleinstadt aus dem 18. Jahrhundert, eine Straße aus den 1920er Jahren und ein Viertel aus den 1970ern.

In den Häusern arbeiten Schauspieler in historischen Kostümen und stellen das Alltagsleben vergangener Jahrhunderte nach. Der Bäcker backt echtes Brot, der Schmied hämmert am Amboss. Den Gamle By wurde von der UNESCO als ganz eigenes Kulturerbe anerkannt. Der Eintritt variiert je nach Saison zwischen 90 und 195 DKK (ca. 12 bis 26 Euro).

11. Moesgaard Museum (MOMU, Aarhus)

Das Moesgaard Museum südlich von Aarhus gehört zu den architektonisch wildesten Museen der Welt. Das Dach des Gebäudes ist eine begehbare Graslandschaft, die sich sanft in die Hügellandschaft einfügt. Entworfen von Henning Larsen Architects, gewann das Gebäude bei seiner Eröffnung 2014 zahlreiche Architekturpreise.

Im Inneren wird die Geschichte der menschlichen Zivilisation von der Steinzeit bis zur Wikingerzeit erzählt. Der berühmteste Bewohner ist der Grauballemann, eine rund 2.300 Jahre alte Moorleiche, die in einem bemerkenswerten Erhaltungszustand gefunden wurde. Der Eintritt kostet 170 DKK (ca. 23 Euro).

12. Jelling Monumente und Ausstellung

Die Runensteine von Jelling gelten als Geburtsurkunde Dänemarks. König Harald Blauzahn ließ sie um 965 aufstellen, und die Inschrift auf dem größeren Stein erwähnt erstmals den Namen „Dänemark". Das angrenzende, moderne Ausstellungsgebäude erklärt die Bedeutung der Monumente in ihrem historischen Zusammenhang. Der Eintritt ist frei, und die gesamte Anlage gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

13. Frilandsmuseet (Freilichtmuseum Lyngby)

Nördlich von Kopenhagen erstreckt sich auf 86 Hektar eines der ältesten und größten Freilichtmuseen der Welt. Über 100 historische Gebäude, darunter Bauernhöfe, Windmühlen und Fischerhütten, zeigen das ländliche Leben in Dänemark, Norddeutschland und Südschweden vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei, und du solltest mindestens einen halben Tag einplanen.

Seefahrt, Technik und Naturwissenschaft

14. M/S Museet for Søfart (Helsingør)

Das dänische Seefahrtsmuseum in Helsingør, entworfen vom Architekturbüro BIG (Bjarke Ingels Group), ist in ein ehemaliges Trockendock eingebaut. Die Architektur allein macht den Besuch lohnenswert: Brücken und Rampen führen in die Tiefe des Docks, während die Ausstellungsräume die Wände umgeben. Gezeigt wird die Geschichte der dänischen Seefahrt von der Wikingerzeit bis zur modernen Containerschifffahrt.

Das Museum wurde bei der Eröffnung mit mehreren internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet. Der Eintritt kostet 135 DKK (ca. 18 Euro). Von Helsingør aus kannst du in nur 20 Minuten mit der Fähre nach Helsingborg in Schweden übersetzen.

15. Experimentarium (Hellerup)

Anfassen ausdrücklich erwünscht: Das Experimentarium in Hellerup bei Kopenhagen ist Dänemarks größtes Science Center und richtet sich an neugierige Menschen jeden Alters. Über 300 interaktive Stationen laden zum Forschen und Ausprobieren ein. Von Physik über Biologie bis hin zu Weltraumforschung wird Wissenschaft hier greifbar gemacht.

Für Familien mit Kindern gehört das Experimentarium zum Pflichtprogramm in Kopenhagen. Der Eintritt beträgt 229 DKK (ca. 31 Euro) für Erwachsene und 159 DKK (ca. 21 Euro) für Kinder zwischen 3 und 11 Jahren.

16. Naturhistorisk Museum (Aarhus)

Das Naturhistorische Museum in Aarhus zeigt die dänische Tier und Pflanzenwelt in liebevoll gestalteten Dioramen. Die Ausstellung zur Eiszeit vermittelt anschaulich, wie Gletscher die Landschaft Dänemarks formten. Für Kinder gibt es einen eigenen Bereich, in dem sie Tierfelle anfassen und Knochen untersuchen können. Der Eintritt kostet 110 DKK (ca. 15 Euro).

Das Skagens Museum in Nordjütland mit Kunstwerken der Skagener Maler
Die Skagener Maler fingen das ganz eigene nordische Licht ein wie keine andere Künstlergruppe (KI-generiert)

Geheimtipps abseits der Touristenpfade

17. Tirpitz Museum (Blåvand)

An der Westküste Jütlands, in den Dünen bei Blåvand, wurde ein ehemaliger deutscher Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in ein unterirdisches Museum verwandelt. Das von BIG entworfene Gebäude ist fast unsichtbar in die Landschaft eingelassen und erzählt drei Geschichten: die des Atlantikwalls, die des Bernsteins und die der Westküste. Die Architektur ist ein Meisterwerk der Zurückhaltung. Der Eintritt beträgt 120 DKK (ca. 16 Euro).

18. Glasmuseet Ebeltoft

In der schönen Kleinstadt Ebeltoft auf der Halbinsel Djursland befindet sich ein Museum, das sich ausschließlich der Glaskunst widmet. Internationale Künstler stellen hier Skulpturen, Vasen und Installationen aus Glas aus, die von hauchzart bis monumental reichen. Die angeschlossene Werkstatt bietet Workshops an, in denen du selbst Glaskunst herstellen kannst. Der Eintritt kostet 110 DKK (ca. 15 Euro).

19. Kongernes Jelling (Wikingermonumente)

Ergänzend zu den Runensteinen bietet das Erlebniszentrum Kongernes Jelling eine multimediale Reise in die Wikingerzeit. Interaktive Ausstellungen zeigen, wie die Wikinger lebten, handelten und ihre monumentalen Bauwerke errichteten. Das Museum wurde 2015 eröffnet und ist architektonisch so gestaltet, dass es die historische Stätte nicht dominiert, sondern ergänzt. Der Eintritt ist frei.

20. Museumscenter Hanstholm

Am nordwestlichsten Punkt Jütlands liegt das größte Bunkermuseum Nordeuropas. Die Festungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg umfasst Geschützbunker, Mannschaftsunterkünfte und Munitionslager, die originalgetreu erhalten wurden. Du kannst durch die unterirdischen Gänge wandern und dir ein Bild vom Leben der Soldaten machen. Der Eintritt kostet 125 DKK (ca. 17 Euro).

Praktische Tipps für Museumsbesuche in Dänemark

Die Copenhagen Card lohnt sich, wenn du mehrere Museen in der Hauptstadt besuchen willst. Sie deckt über 80 Attraktionen ab und beinhaltet den öffentlichen Nahverkehr. Die Karte gibt es für 24, 48, 72 oder 120 Stunden, die Preise beginnen bei 479 DKK (ca. 64 Euro) für 24 Stunden.

Viele dänische Museen bieten an einem bestimmten Wochentag freien oder ermäßigten Eintritt an. Das SMK und die Ny Carlsberg Glyptotek haben dienstags freien Eintritt, das Nationalmuseum ist generell kostenfrei. Es lohnt sich, die Websites der einzelnen Häuser vor dem Besuch zu prüfen.

Die meisten Museen akzeptieren Kartenzahlung, Bargeld brauchst du in Dänemark ohnehin kaum noch. Mehr zum Bezahlen in Dänemark erfährst du in unserem separaten Artikel.

Fotografieren ist in den meisten Häusern erlaubt, solange du keinen Blitz verwendest. Audioguides auf Deutsch werden in den großen Museen fast überall angeboten. In kleineren Häusern sind die Beschriftungen oft nur auf Dänisch und Englisch.

Wenn du mit Kindern reist, sind das Experimentarium, Den Gamle By und das Nationalmuseum besonders empfehlenswert. Alle drei bieten spezielle Programme für junge Besucher an, die deutlich über das übliche Mitmachprogramm hinausgehen.

Plane für die großen Häuser wie Louisiana, ARoS und Moesgaard jeweils mindestens drei Stunden ein. Für Den Gamle By kannst du locker einen ganzen Tag einkalkulieren, gerade wenn du im Sommer kommst und die Handwerker bei der Arbeit beobachten willst.

Häufig gestellte Fragen

Welche Museen in Dänemark sind kostenlos?

Das Nationalmuseum in Kopenhagen, das SMK (ständige Sammlung), das Frilandsmuseet in Lyngby und das Erlebniszentrum Kongernes Jelling bieten freien Eintritt. Die Ny Carlsberg Glyptotek ist dienstags kostenlos. Einige weitere Museen haben an bestimmten Tagen ermäßigte oder freie Eintritte.

Lohnt sich die Copenhagen Card für Museumsbesuche?

Ja, ab drei bis vier Museumsbesuchen in Kopenhagen lohnt sich die Karte bereits. Sie deckt auch den öffentlichen Nahverkehr und die Anreise zum Louisiana in Humlebæk ab. Die 72 Stunden Variante bietet das beste Preis Leistungs Verhältnis, wenn du intensiv Museen besichtigen willst.

Welches Museum eignet sich am besten für Kinder?

Das Experimentarium in Hellerup bei Kopenhagen ist speziell auf interaktives Lernen ausgelegt. Für geschichtsinteressierte Kinder ist Den Gamle By in Aarhus mit seinen lebenden Darstellern packend. Das Wikingerschiffmuseum in Roskilde bietet im Sommer Fahrten auf nachgebauten Wikingerschiffen an.

Welches ist das wichtigste Kunstmuseum in Dänemark?

Das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk gilt international als das bedeutendste. In Kopenhagen ist das SMK (Statens Museum for Kunst) die Nationalgalerie mit der größten Sammlung. Für zeitgenössische Kunst ist ARoS in Aarhus die erste Adresse. Alle drei gehören zu den meistbesuchten Museen Nordeuropas.

Gibt es in Dänemark deutschsprachige Museumsführungen?

Die großen Museen wie das Nationalmuseum, Louisiana und ARoS bieten Audioguides auf Deutsch an. Geführte Touren auf Deutsch gibt es in einigen Häusern nach Voranmeldung, insbesondere im Sommer. Englischsprachige Führungen werden in fast allen größeren Museen regelmäßig angeboten.

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Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026