Tauchen in Schweden
Das erste Mal, als ich in der Ostsee abgetaucht bin, habe ich mit gar nichts gerechnet. Kaltes Wasser, mäßige Sicht, vielleicht ein paar Algen. Dann tauchte aus dem Grün der Umriss eines Holzschiffs auf, das seit dem 17. Jahrhundert auf dem Meeresgrund lag. Kanonen, Planken, das Steuerrad noch erkennbar. In diesem Moment hat sich Schweden als Tauchziel in meinem Kopf festgesetzt. Und seitdem war ich mehr als ein Dutzend Mal unter Wasser in diesem Land.
Schweden ist unter Tauchern ein Geheimtipp. Die meisten denken bei Tauchen an Ägypten, Thailand oder die Karibik. Bunte Korallen, warmes Wasser, Schildkröten. Schweden hat das alles nicht. Was es hat: die besterhaltenen Holzwracks der Welt (das kalte, salzarme Ostseewasser konserviert Holz über Jahrhunderte), Seen mit bis zu 15 Meter Sichtweite, felsige Schärenlandschaften unter Wasser und die Möglichkeit, unter einer Eisdecke zu tauchen. Es ist kein Tauchen für Anfänger mit Warmwasser-Erwartungen. Es ist Tauchen für Leute, die etwas anderes suchen.
Warum Schweden?
Die Ostsee ist ein Binnenmeer mit niedrigem Salzgehalt. Das hat eine entscheidende Konsequenz für Taucher: Der Schiffsbohrwurm (Teredo navalis), der in den Weltmeeren Holzwracks innerhalb weniger Jahrzehnte zersetzt, kommt in der nördlichen Ostsee kaum vor. Wracks, die in der Nordsee oder im Mittelmeer längst zerfallen wären, liegen in der Ostsee noch fast intakt auf dem Grund. Schweden hat die mit Abstand längste Ostseeküste, und vor dieser Küste liegen Hunderte von Wracks aus allen Epochen. Vom Wikingerschiff über Handelssegler des 17. Jahrhunderts bis zu U-Booten aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Dazu kommt die Vielfalt der Gewässer. Schweden hat knapp 100.000 Seen, von denen viele klar genug zum Tauchen sind. Die Schärenküsten vor Stockholm und Göteborg bieten Felsenriffe, Tangwälder und eine überraschende Artenvielfalt. Und im Winter öffnet sich mit dem Eistauchen in Lappland ein ganz eigenes Kapitel.
Die Wassertemperaturen liegen im Sommer zwischen 15 und 20 Grad Celsius an der Oberfläche, in der Tiefe oft nur bei 4 bis 8 Grad. Im Winter sinkt die Temperatur auf 1 bis 3 Grad. Trockentauchanzug ist Pflicht, mindestens von Oktober bis Mai. Im Hochsommer kommt man mit einem dicken Nasstauchanzug (7mm Halbtrocken) zurecht, aber bequemer ist ein Trocki immer.
Wracktauchen in der Ostsee
Die schwedische Ostseeküste ist ein Wracktaucherparadies. Schätzungen zufolge liegen über 10.000 Wracks auf dem Grund der Ostsee, davon ein beträchtlicher Teil vor der schwedischen Küste. Nicht alle sind betauchbar (viele liegen zu tief oder in Sperrgebieten), aber mehrere Hundert sind für Sporttaucher zugänglich.
Kronan: Das vielleicht berühmteste schwedische Wrack neben der Vasa. Die Kronan war ein Flaggschiff der schwedischen Marine und sank 1676 in der Schlacht von Öland. Das Wrack liegt vor der Ostküste Ölands in etwa 26 Meter Tiefe. Seit den 1980er-Jahren wird es archäologisch untersucht. Taucher können es mit Genehmigung besuchen, allerdings sind die Bedingungen streng reguliert. Viele Fundstücke sind im Kalmar Läns Museum ausgestellt.
Dalarö-Wracks: Vor der Küste von Dalarö, südlich von Stockholm, liegen mehrere Wracks aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Gebiet war ein wichtiger Ankerplatz für die schwedische Flotte, und Stürme, Brände und Gefechte haben zahlreiche Schiffe auf den Grund geschickt. Die Wracks liegen in Tiefen zwischen 15 und 35 Metern und sind gut erhalten. Einige zeigen noch die Rumpfstruktur, Masten und Decksplanken. Das Dalarö-Wrackgebiet ist einer der beliebtesten Tauchspots in den Stockholmer Schären.
Axel (Wrack bei Norrköping): Ein Dampfschiff aus dem 19. Jahrhundert, das vor der Küste bei Norrköping liegt. Das Wrack ist in gutem Zustand und für Taucher mit Open Water Zertifikat zugänglich (Tiefe ca. 18 bis 22 Meter). Die Sicht beträgt an guten Tagen 5 bis 8 Meter.
S/S Helge: Ein Passagierdampfer, der 1935 in den Schären vor Västervik sank. Das Wrack liegt aufrecht auf dem Grund in 21 Meter Tiefe und ist fast vollständig intakt. Man kann durch die Fenster in die Kabinen schauen. Ein eindrucksvoller Tauchgang, der auch für weniger erfahrene Taucher geeignet ist.
Ein wichtiger Hinweis: Viele historische Wracks in Schweden stehen unter Denkmalschutz. Es ist verboten, Gegenstände von Wracks mitzunehmen. Wer ein Wrack betaucht, das älter als 100 Jahre ist, muss besonders vorsichtig sein und darf das Wrack nicht berühren oder beschädigen. Verstöße werden geahndet. Meine Empfehlung: Immer mit einem lokalen Tauchguide tauchen, der die Regeln kennt.
Schären-Tauchen
Die schwedischen Schären bieten Tauchbedingungen, die man nicht erwartet. Zwischen den Felsinseln erstrecken sich unter Wasser Landschaften aus Granitfelsen, Sandböden und dichten Tangwäldern. Die Biodiversität ist höher als in der offenen Ostsee. Hummer, Krebse, Seesterne, Plattfische, Dorsche und gelegentlich Seehunde. Wer Glück hat, trifft auf einen Seeadler, der über der Wasseroberfläche kreist, während man unten taucht.
Die Stockholmer Schären bestehen aus rund 30.000 Inseln und Felsen. Tauchspots gibt es überall, aber die besten liegen in den äußeren Schären, wo das Wasser klarer ist. Beliebte Spots sind Nåttarö, Utö und die Gewässer rund um Sandhamn. Tauchboote starten von Stavsnäs, Nynäshamn und Vaxholm. Die Sicht variiert stark: In den inneren Schären oft nur 2 bis 4 Meter, in den äußeren Schären im Sommer bis zu 10 Meter.
Die Göteborger Schären an der Westküste bieten andere Bedingungen. Hier ist der Salzgehalt höher (Nordsee-Einfluss), und die Unterwasserwelt ist artenreicher. Hummer, Langusten, Seeanemonen und Weichkorallen kommen hier vor. Die Sicht ist oft besser als an der Ostküste, besonders im Herbst (September/Oktober), wenn das Plankton abnimmt. Beliebte Spots sind die Inseln Marstrand, Käringön und Kosteröarna.
Die Kosterinseln (Kosteröarna) an der norwegischen Grenze sind ein besonderer Fall. Hier liegt der Kosterhavet-Nationalpark, Schwedens einziger Meeres-Nationalpark. Das Wasser ist sauber, die Unterwasserwelt vielfältig. Kaltwasserkorallen, Seepferdchen (ja, in Schweden!) und Hunderte von Fischarten. Tauchen im Nationalpark ist erlaubt, aber bestimmte Zonen sind geschützt. Ein lokaler Guide ist empfehlenswert.
Süßwasserseen
Schweden hat knapp 100.000 Seen. Viele davon sind so klar, dass man 10 Meter und weiter sehen kann. Die Unterwasserwelt ist anders als im Meer: Süßwasserpflanzen statt Algen, Hechte und Barsche statt Dorsche, versunkene Bäume statt Wracks. Für manche Taucher ist das langweilig. Für mich hat es einen eigenen Reiz. Es ist ruhiger unter Wasser, stiller. Man hört sein eigenes Atmen und sonst nichts.
Siljan (Dalarna): Einer der bekanntesten Seen Schwedens und ein guter Tauchspot. Der See liegt in einem Meteoritenkrater (365 Millionen Jahre alt) und hat klares Wasser mit Sichtweiten von 5 bis 10 Metern. Am Grund liegt ein versunkenes Dampfschiff, das im frühen 20. Jahrhundert sank. Die maximale Tiefe beträgt 134 Meter, aber der Wrackspot liegt in etwa 20 Metern. Das Wasser ist im Sommer angenehm (17 bis 20 Grad an der Oberfläche).
Vättern: Schwedens zweitgrößter See und einer der klarsten. Sichtweiten von 10 bis 15 Metern sind keine Seltenheit. Der See ist bis zu 128 Meter tief und hat kaltes, sauberes Wasser. Tauchspots gibt es rund um den See, besonders beliebt sind die Gewässer vor Hjo, Vadstena und der Insel Visingsö. Im Vättern leben Saiblinge und Forellen, die man beim Tauchen beobachten kann.
Stora Le (Dalsland): Ein langgestreckter See im Westen Schwedens, nahe der norwegischen Grenze. Klares Wasser, steile Felswände unter der Oberfläche und eine ruhige Atmosphäre. Stora Le ist weniger bekannt als Siljan oder Vättern, was ihn zu einem ruhigen Tauchziel macht. Im Sommer ist die Sicht oft 8 bis 12 Meter.
Mälaren: Der See vor den Toren Stockholms. Die Sicht ist geringer als in den nördlicheren Seen (3 bis 5 Meter), aber es gibt interessante Spots. Vor der Insel Birka (UNESCO-Welterbe, ehemalige Wikingerstadt) liegen Überreste alter Hafenanlagen unter Wasser. Archäologische Tauchgänge sind nur mit Genehmigung möglich, aber die Gewässer rund um Birka sind für Sporttaucher frei zugänglich.
Eistauchen in Lappland
Eistauchen ist die extremste Form des Tauchens in Schweden. Von Dezember bis April sind die Seen in Nordschweden mit einer dicken Eisschicht bedeckt (50 bis 100 cm). Unter dem Eis herrscht eine Stille, die man an keinem anderen Ort der Welt findet. Das Licht, das durch die Eisdecke fällt, erzeugt ein blaugrünes Leuchten, das surreal wirkt. Ich habe in meinem Leben viele Tauchgänge gemacht, aber der erste unter dem Eis in Lappland war der intensivste.
Eistauchen erfordert spezielle Ausbildung und Ausrüstung. Man braucht einen Trockentauchanzug, eine Sicherheitsleine (die den Taucher mit dem Eisloch verbindet), einen zweiten Atemregler (der frostbeständig sein muss) und einen erfahrenen Sicherungstaucher an der Oberfläche. Ohne Leine taucht man nicht unter Eis. Das ist keine Option, das ist Überlebensregel. Unter der Eisdecke gibt es keinen Weg nach oben außer durch das Einstiegsloch.
Torneträsk bei Abisko in Schwedisch-Lappland ist der bekannteste Eistaucher-Spot. Der See liegt auf 341 Metern Höhe, ist 70 km lang und bis zu 168 Meter tief. Die Eisdecke ist von Januar bis Mai tragfähig. Mehrere Anbieter in Abisko und Kiruna organisieren geführte Eistauchen-Erlebnisse, auch für Anfänger. Man muss kein zertifizierter Taucher sein, um unter Anleitung ins Wasser zu gehen. Die Guides stellen die gesamte Ausrüstung, und man wird die ganze Zeit von einer Leine gesichert.
Die Sichtweiten unter dem Eis sind oft erstaunlich gut. 15 bis 20 Meter sind möglich, weil im Winter kein Plankton und keine Algen das Wasser trüben. Die Wassertemperatur liegt bei 1 bis 4 Grad Celsius. Ein Tauchgang dauert typischerweise 20 bis 30 Minuten. Länger hält man es im kalten Wasser kaum aus, selbst mit Trockentauchanzug. Aber diese 20 Minuten reichen, um etwas zu sehen, das man nie vergisst.
Wer kein zertifizierter Taucher ist, kann bei vielen Anbietern ein Ice Diving Experience buchen. Man bekommt eine kurze Einweisung, einen Trockentauchanzug und wird dann langsam unter die Eisdecke geführt. Die Tiefe bleibt gering (3 bis 5 Meter), aber das Erlebnis ist intensiv. Kosten: 2.500 bis 3.500 SEK pro Person.
Die besten Tauchspots
Eine Zusammenfassung der besten Tauchspots in Schweden, sortiert nach Typ:
Wracktauchen: Dalarö (Stockholmer Schären), Kronan (Öland), S/S Helge (Västervik), Gotland (diverse Wracks). Die Ostseeküste von Gotland ist besonders wrackreich, mit Schiffen aus allen Epochen.
Schären/Meerestauchen: Kosterinseln (Westschweden, Nationalpark), Göteborger Schären (Marstrand, Käringön), Stockholmer Schären (Utö, Nåttarö), Bohuslän-Küste.
Süßwasser: Vättern (klarster See), Siljan (Meteoritenkrater), Stora Le (Dalsland), Mälaren (Stockholm-Nähe).
Eistauchen: Torneträsk (Abisko), Jokkmokk (Stora Lulevatten), Kiruna (diverse Seen).
Ausrüstung und Vorbereitung
Trockentauchanzug: In Schweden Standard. Die meisten Taucher nutzen Neopren- oder Trilaminat-Trockis mit Unterzieher. Wer keinen eigenen hat, kann bei Tauchschulen leihen (Kosten: 500 bis 1.000 SEK pro Tag). Für den Hochsommer (Juli/August) reicht an manchen Spots ein 7mm Halbtrocken, aber komfortabler ist ein Trocki immer.
Atemregler: Muss kaltwassertauglich sein. Das bedeutet: kein einfacher Atemregler aus dem Warmwasserurlaub. Bei Wassertemperaturen unter 10 Grad kann ein nicht geeigneter Regler vereisen und einen unkontrollierten Luftaustritt verursachen. Umweltsiegelte Atemregler (DIN-Anschluss, Kaltwasserversion) sind Pflicht. Wer unsicher ist, fragt die Tauchbasis vor Ort.
Tauchlampe: In der Ostsee und in tieferen Bereichen der Seen wird es schnell dunkel. Eine gute Lampe mit mindestens 1.000 Lumen ist empfehlenswert. Für Wracktauchen im Inneren des Wracks braucht man eine Hauptlampe und eine Backup-Lampe.
Blei: Im Trockentauchanzug braucht man deutlich mehr Blei als im Nassanzug. Typisch sind 8 bis 14 kg, je nach Körperbau und Unterzieher. Tauchbasen vor Ort haben Blei zum Leihen.
Zertifizierung: Für eigenständiges Tauchen in Schweden braucht man mindestens PADI Open Water oder SSI Open Water. Für Wracktauchen empfiehlt sich Advanced Open Water oder eine Wrack-Spezialausbildung. Für Eistauchen braucht man entweder eine Ice Diving Zertifizierung oder man bucht einen geführten Tauchgang bei einem Anbieter, der auch unerfahrene Taucher mitnimmt.
Tauchschulen und Anbieter
Schweden hat eine aktive Tauchszene mit mehreren Hundert Tauchvereinen und kommerziellen Tauchschulen. Die wichtigsten für Touristen:
Stockholm: Diverse Anbieter organisieren Ausfahrten in die Stockholmer Schären und zu den Dalarö-Wracks. Tauchboote starten von Stavsnäs und Nynäshamn. Die Anbieter stellen Ausrüstung (Trockentauchanzug, Flaschen, Blei) und haben erfahrene Guides, die die Spots kennen. Ein Tauchgang inklusive Bootfahrt und Ausrüstung kostet 800 bis 1.500 SEK.
Göteborg/Westschweden: Tauchschulen in Göteborg, Strömstad und Marstrand bieten Tauchgänge in den Westschären und im Kosterhavet-Nationalpark an. Die Westschwedische Küste hat die artenreichste Unterwasserwelt des Landes.
Gotland: Die Insel hat eine eigene Tauchszene. Tauchbasen in Visby organisieren Wrack- und Rifftauchgänge rund um die Insel. Die Sicht ist auf der Ostseite Gotlands oft besser als an der schwedischen Festlandsküste.
Lappland (Eistauchen): Anbieter in Kiruna, Abisko und Jokkmokk organisieren Eistauchen von Januar bis April. Manche bieten Kombi-Pakete mit Nordlicht-Tour und Hundeschlittenfahrt an. Ice Diving Experiences für Nicht-Taucher kosten 2.500 bis 3.500 SEK.
Beste Reisezeit
Juni bis September ist die Hauptsaison für Tauchen in Schweden. Die Wassertemperaturen sind am höchsten (15 bis 20 Grad Oberfläche), die Tage lang, und die meisten Tauchbasen und Anbieter sind geöffnet. Im Hochsommer (Juli/August) kann die Sicht in der Ostsee durch Planktonblüten beeinträchtigt sein. September und Oktober bieten oft die beste Sicht, weil das Plankton abnimmt und das Wasser klarer wird. Dafür sinken die Temperaturen.
Januar bis April ist Eistauchen-Saison in Lappland. Die Eisdecke muss mindestens 30 cm dick sein, um sicher darauf stehen zu können. Februar und März sind ideal: stabile Eisverhältnisse, steigende Sonnenstunden und Chancen auf Nordlichter am Abend.
Ganzjährig kann man in den Seen und an der Küste tauchen, wenn man einen Trockentauchanzug hat und kaltes Wasser gewohnt ist. Die schwedischen Tauchvereine sind das ganze Jahr über aktiv. Wer im Winter in der Ostsee taucht, findet oft die klarste Sicht des Jahres.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Trockentauchanzug zum Tauchen in Schweden?
Im Hochsommer (Juli/August) reicht an manchen Spots ein dicker Halbtrockenanzug (7mm), aber ein Trockentauchanzug ist ganzjährig die bessere Wahl. Von Oktober bis Mai ist ein Trocki Pflicht. Tauchbasen verleihen Trockentauchanzüge für 500 bis 1.000 SEK pro Tag.
Wie gut ist die Sicht in der Ostsee?
In den inneren Schären 2 bis 5 Meter, in den äußeren Schären 5 bis 10 Meter, an guten Tagen bis 15 Meter. Die beste Sicht gibt es im Herbst (September/Oktober) und im Winter. Im Hochsommer kann Plankton die Sicht reduzieren.
Kann ich als Anfänger in Schweden tauchen?
Ja, aber mit Einschränkungen. Für eigenständiges Tauchen braucht man mindestens PADI Open Water. Eistauchen ist mit geführten Erlebnissen auch ohne Zertifizierung möglich. Wracktauchen erfordert etwas Erfahrung und am besten eine Wrack-Spezialausbildung.
Was kostet ein geführter Tauchgang in Schweden?
Ein Tauchgang mit Boot, Guide und Leihausrüstung kostet 800 bis 1.500 SEK in den Stockholmer Schären. Eistauchen in Lappland (inklusive Ausrüstung) kostet 2.500 bis 3.500 SEK. Tauchkurse (Open Water) liegen bei 4.000 bis 6.000 SEK.
Darf ich Gegenstände von Wracks mitnehmen?
Nein. Wracks, die älter als 100 Jahre sind, stehen in Schweden unter Denkmalschutz. Es ist verboten, Gegenstände zu entnehmen. Auch bei jüngeren Wracks sollte man nichts mitnehmen. Fotografieren ist erlaubt und erwünscht.
Wann ist die beste Reisezeit zum Tauchen in Schweden?
Juni bis September für Meer- und Seetauchen (wärmste Temperaturen, längste Tage). September/Oktober für die beste Sicht. Januar bis April für Eistauchen in Lappland. Ganzjährig für erfahrene Trockentauchanzug-Taucher.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026





