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Nationalparks in Schweden
30 geschützte Wildnisgebiete von Sarek bis Stenshuvud

Nationalparks in Schweden

15 Min. Lesezeit

Mein erster schwedischer Nationalpark war Tyresta, zwanzig Busminuten von Stockholm entfernt. Ich stand zwischen 400 Jahre alten Kiefern, hörte einen Specht und dachte: Das soll Vorstadt sein? Seitdem habe ich 14 der 30 Parks besucht, und bei jedem einzelnen hat mich etwas überrascht. Schweden macht Naturschutz anders als die meisten Länder -- leiser, konsequenter und ohne Eintrittspreise.

30 Nationalparks gibt es in Schweden, zusammen schützen sie rund 7.400 Quadratkilometer. Von den arktischen Gletschern in Sarek über die rote Granitküste von Skuleskogen bis zu den Buchenwäldern in Skåne: Für ein Land, das auf der Karte schmal und lang aussieht, steckt da eine erstaunliche Bandbreite drin. In diesem Artikel erkläre ich, welche Parks sich für welche Interessen lohnen, was man für eine Tour braucht und wo man anfangen sollte.

Weite Berglandschaft im Sarek Nationalpark mit Gletschern und grünen Flusstälern
Der Sarek Nationalpark: Europas letzte große Wildnis ohne markierte Wege und ohne Hütten. Nur für erfahrene Trekker. (KI-generiert)

Was Schwedens Nationalparks besonders macht

Was Schweden von den meisten anderen Ländern trennt: Alle 30 Nationalparks kosten keinen Eintritt. Keine Schranken, keine Kassen, keine Online-Reservierung. Man fährt hin und geht rein. Das gilt für Sarek genauso wie für Tyresta. Die Naturschutzbehörde Naturvårdsverket verwaltet die Parks und finanziert sich aus Steuergeldern.

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Der zweite Unterschied: Das Jedermannsrecht (Allemansrätten) gilt in den meisten Parks zumindest eingeschränkt. In vielen darf man wild zelten -- eine Nacht an einem Ort, kein Feuer in empfindlichen Gebieten, Müll mitnehmen. In einigen Parks (Stenshuvud, Gotska Sandön) ist Zelten nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Die Grundidee bleibt aber klar: Natur ohne Zäune, offen für jeden.

Schwedens erster Nationalpark, Sarek, wurde 1909 eingerichtet -- als einer der ersten in Europa. Der jüngste, Åsnen in Småland, kam erst 2018 dazu. Zwischen diesen beiden Daten liegt über ein Jahrhundert Naturschutzpolitik, und man merkt es: Die Parks sind gut gepflegt, die Informationstafeln auf Schwedisch, Englisch und oft Deutsch oder Samisch beschriftet, die Wanderwege sorgfältig markiert.

Was mich bei meinen Besuchen immer wieder überrascht hat: Schwedische Nationalparks sind selten überlaufen. Selbst Abisko, der bekannteste Park, ist im Vergleich zu den Alpen-Nationalparks ruhig. In Muddus bin ich einen ganzen Tag gewandert, ohne einen anderen Menschen zu sehen. In Padjelanta hatten wir eine STF-Hütte fast für uns allein. Das liegt auch an der Größe des Landes und der dünnen Besiedlung.

Die fünf besten Parks für Wanderer

Abisko Nationalpark (77 km²) im äußersten Norden ist der Startpunkt des Kungsleden, Schwedens berühmtestem Fernwanderweg. Der Park selbst hat mehrere Tageswanderungen: zum Aussichtspunkt Nuolja (900 m, 3 Stunden), durch das Abiskojåkka-Tal (12 km, 4-5 Stunden) oder zum Njullá-Berg. Die STF Turiststation am Eingang bietet Zimmer ab 520 SEK pro Nacht, Proviant und geführte Touren. Im Winter ist Abisko einer der besten Orte für Nordlichter.

Sarek (1.970 km²) ist der wildeste Park Schwedens und nur für erfahrene Trekker geeignet. Es gibt keine markierten Wege, keine Hütten, keine Brücken über die Flüsse. Mehr als 100 Gletscher, 6 Gipfel über 2.000 Meter und tiefe Flusstäler, die man durchwaten muss. Wer Sarek durchquert, braucht Zelt, Proviant für 7 bis 10 Tage, topografische Karten und Erfahrung mit Flussquerungen. Die klassische Route führt von Kvikkjokk nach Aktse (etwa 80 km, 5-7 Tage). Beste Zeit: Juli bis Anfang September.

Wanderweg durch den Abisko Nationalpark mit Blick auf den Torneträsk-See und Berge
Abisko Nationalpark: Startpunkt des Kungsleden mit Blick auf den Torneträsk-See. (KI-generiert)

Skuleskogen (30 km²) an der Höga Kusten (Hohen Küste) verbindet Wald, Fels und Meer auf engem Raum. Die Slåttdalsskrevan, eine 30 Meter tiefe Felsspalte, ist das meistfotografierte Motiv. Der Höga Kusten-leden führt durch den Park (Etappe 12-14, etwa 25 km, 2 Tage). Skuleskogen ist seit 2000 Teil des UNESCO-Welterbes Höga Kusten und zeigt die Landhebung nach der letzten Eiszeit -- manche Felsformationen lagen vor 10.000 Jahren unter dem Meeresspiegel.

Fulufjället (385 km²) in Dalarna hat Schwedens höchsten Wasserfall: den Njupeskär mit 93 Metern Fallhöhe. Der Weg vom Parkplatz zum Wasserfall ist nur 2,5 Kilometer lang und auch für Kinder machbar. Hier steht auch Old Tjikko, die älteste bekannte Fichte der Welt -- ihr Wurzelsystem ist fast 10.000 Jahre alt, auch wenn der sichtbare Stamm nur einige hundert Jahre zählt. Wer länger bleiben will: Es gibt markierte Rundwanderungen von 10 bis 30 Kilometern.

Tyresta (20 km²) liegt nur 20 Kilometer südlich von Stockholm und ist per Bus erreichbar (Linie 873 ab Gullmarsplan, 30 Minuten). Der Park schützt einen der größten zusammenhängenden Urwälder Mittelschwedens mit Kiefern, die über 400 Jahre alt sind. Mehrere Rundwanderungen zwischen 3 und 15 Kilometern. Im Sommer kann man in den kleinen Waldseen baden. Tyresta eignet sich als Tagesausflug aus Stockholm und zeigt, dass man für wilde Natur nicht nach Lappland fahren muss.

Nationalparks in Lappland und Norrland

Der Norden Schwedens hat die größten und wildesten Parks. Neben Abisko und Sarek gibt es hier sechs weitere:

Padjelanta (1.984 km²) ist flächenmäßig Schwedens größter Nationalpark. Die samische Bezeichnung bedeutet "das höhere Land". Im Gegensatz zu Sarek ist Padjelanta zugänglich: Der Padjelantaleden, ein 140 Kilometer langer Fernwanderweg, führt durch den Park und hat STF-Hütten alle 15 bis 20 Kilometer. Die Landschaft ist offener als in Sarek -- weite Hochebenen, große Seen (Virihaure, Vastenjaure) und Rentierherden. Die Route ist in 7 bis 10 Tagen machbar und körperlich weniger anspruchsvoll als Sarek.

Muddus (493 km²), Teil des UNESCO-Welterbes Laponia, schützt einen der ältesten Urwälder Europas. Kiefern bis zu 700 Jahre alt, unberührte Moore und der Muddus-Canyon (140 Meter tief). Im Park leben Bären, Luchse und Vielfraße, aber Begegnungen sind selten. Die Wanderwege sind einfach und gut markiert. Von Jokkmokk aus in 45 Minuten erreichbar.

Stora Sjöfallet (1.278 km²) hat den größten See Lapplands (Akkajaure) und eine dramatische Bergkulisse. Der ursprüngliche Wasserfall wurde leider durch einen Staudamm stark reduziert -- ein historischer Fehler, den viele Naturschützer heute bedauern. Trotzdem lohnt sich der Park für die Berglandschaft und als Zugang zu Sarek von Osten.

Vadvetjåkka (26 km²) ist der nördlichste Park Schwedens, direkt an der norwegischen Grenze. Arktische Berglandschaft, schwer zugänglich, kaum besucht. Björnlandet (11 km²) in Ångermanland schützt dichten Urwald mit Bären -- der Name bedeutet wörtlich "Bärenland". Und Pieljekaise (34 km²) im äußersten Nordwesten ist ein kleiner, ruhiger Birkenwald-Park mit einfachen Tageswanderungen.

Wanderer auf dem Kungsleden Fernwanderweg mit weitem Blick über das schwedische Fjäll
Der Kungsleden führt durch mehrere Nationalparks -- hier ein Blick über das offene Fjäll nördlich von Abisko. (KI-generiert)

Nationalparks in Mittelschweden

Mittelschweden bietet eine andere Art von Natur: Mischwälder, Seen, Flusslandschaften und Küste. Die Parks hier sind kleiner, aber leichter erreichbar.

Tiveden (20 km²) liegt zwischen den Seen Vänern und Vättern und fühlt sich an wie aus einem nordischen Märchen. Moosbewachsene Granitblöcke, stille Seen und uralter Wald. Der Park liegt abseits der großen Straßen und fühlt sich abgelegener an, als er ist. Mehrere Rundwanderungen von 2 bis 12 Kilometern. Der See Trehörningen ist im Sommer warm genug zum Baden. Ich war im Oktober dort, und das Orange und Rot der Birken zwischen den grauen Granitfelsen hat mich lange beschäftigt.

Hamra (28 km²) in Hälsingland schützt einen der letzten Urwälder Mittelschwedens. Färnebofjärden (101 km²) am Dalälven ist für Vogelbeobachter interessant -- Seeadler, Fischadler und viele Wasservögel. Garphyttan (1,1 km²) ist Schwedens kleinster Nationalpark, eine alte Blumenwiese, die man in einer Stunde umrundet. Ängsö (1,6 km²) liegt auf einer Insel im Stockholmer Schärengarten und ist im Frühsommer voller blühender Wiesen.

Skuleskogen und Fulufjället habe ich bereits oben beschrieben -- beide liegen streng genommen in Mittelschweden (Ångermanland bzw. Dalarna), sind aber von der Landschaft her eher nordisch geprägt.

Nationalparks in Südschweden

Der Süden hat acht Nationalparks, die sich deutlich von den nördlichen unterscheiden. Statt Fjäll und Gletscher gibt es Buchenwälder, Moore und Küstenlandschaft.

Söderåsen (16 km²) in Skåne hat tiefe Schluchten und dichte Buchenwälder, die im Herbst golden leuchten. Die Skäralid-Schlucht ist bis zu 100 Meter tief und hat mehrere Aussichtspunkte. Gut markierte Wanderwege von 3 bis 20 Kilometern. Von Malmö in 45 Minuten erreichbar.

Stenshuvud (4 km²) an der Ostküste Skånes packt auf kleiner Fläche erstaunlich viel zusammen: Sandstrände, Laubwälder, Orchideenwiesen, dazu ein 97 Meter hoher Hügel mit Blick bis nach Bornholm bei klarem Wetter. Die Strände gehören zu den schönsten in ganz Schweden, und im Sommer kann man im warmen Ostseewasser baden.

Weitläufige Moorlandschaft im Store Mosse Nationalpark mit Holzstegen und blauem Himmel
Store Mosse in Småland: Südschweden größtes Hochmoor mit Holzstegen, die durch die Moorlandschaft führen. (KI-generiert)

Store Mosse (78 km²) in Småland ist Südschweden größtes Hochmoor. Holzstege führen durch die offene Landschaft, und im Frühling brüten hier Kraniche, Brachvögel und seltene Watvogelarten. Ein Vogelturm bietet Überblick über das Moor. Norra Kvill (1,1 km²), ebenfalls in Småland, schützt einen winzigen, aber starken Fichtenwald mit Bäumen bis zu 350 Jahren.

Åsnen (19 km²), Schwedens jüngster Nationalpark seit 2018, schützt eine Seenlandschaft in Småland mit Inseln, Buchten und sumpfigen Ufern. Per Kanu oder Kajak lässt sich der Park am besten erkunden. Blå Jungfrun (0,66 km²) ist eine mysteriöse Granitinsel in der Ostsee, die laut Legende der Ort ist, an dem die Hexen Ostern feiern. Dalby Söderskog (0,36 km²) in Skåne und Kosterhavet (389 km²) an der Westküste -- Schwedens einziger Meeresnationalpark -- runden das südliche Angebot ab.

Parks für Familien und Einsteiger

Sarek und Padjelanta taugen nicht für Sechsjährige -- zu abgelegen, zu anspruchsvoll. Andere Parks funktionieren dagegen auch mit Kindern problemlos.

Tyresta bei Stockholm hat kurze Rundwege (ab 2 km), Badestellen und ein Naturzentrum (Naturum) mit Ausstellungen und kindgerechten Programmen. Stenshuvud in Skåne bietet Strand, kurze Wanderungen und Eisläden in der Nähe. Fulufjället hat den kurzen, flachen Weg zum Njupeskär-Wasserfall, der auch mit Kinderwagen teilweise machbar ist.

Store Mosse funktioniert mit Kindern gut: Die Holzstege verlaufen eben, vom Vogelturm kann man weit schauen, und die Moorlandschaft weckt bei Kindern sofort den Forscherdrang. Tiveden hat kurze Wanderungen und Badestellen. Söderåsen bietet gut markierte Wege mit Picknickplätzen.

Mein Tipp für den Einstieg: Anfangen mit einem Naturum. 18 der 30 Nationalparks haben ein Naturum -- ein Besucherzentrum mit Ausstellungen, Karten, Toiletten und oft einem Café. Die Naturum sind kostenlos und geben einen guten Überblick, bevor man loswandert.

Ausrüstung und Vorbereitung

Welche Ausrüstung nötig ist, richtet sich nach dem Park. Für die südlichen Parks und Tageswanderungen genügen feste Wanderschuhe, eine regenfeste Jacke, Wasser und Proviant. Für die Fjäll-Parks in Lappland braucht man deutlich mehr.

Für mehrtägige Touren in den nördlichen Parks: Wetterfestes Zelt (Hilleberg ist die schwedische Marke, die auch bei heftigem Wind steht), Schlafsack mit Komforttemperatur bis minus 5 Grad (auch im Sommer können die Nächte kalt werden), Gasbrenner, wasserabweisende Kleidung in Schichten und Wanderschuhe, die über die Knöchel gehen. Für Sarek zusätzlich: Topografische Karten (Fjällkartan 1:100.000), Kompass, GPS-Gerät und Erfahrung mit Flussquerungen.

Wer nicht alles kaufen will: In Stockholm, Kiruna und Umeå gibt es Outdoor-Geschäfte, die Ausrüstung verleihen. Naturkompaniet und Fjällräven haben Mietservices. Kosten: Ein komplettes Trekking-Set (Zelt, Rucksack, Schlafsack, Kocher) ab 800 SEK pro Tag.

Der Schwedische Touristenverein (STF) unterhält Fjällstationen und Berghütten entlang vieler Wanderwege. Eine STF-Mitgliedschaft kostet 395 SEK pro Jahr und bringt Rabatte auf Hüttenübernachtungen (520 statt 620 SEK), Bootsüberfahrten und Proviant. Die Hütten haben Schlafplätze, Kochgelegenheit und oft einen kleinen Laden mit Grundnahrungsmitteln.

Markierter Wanderweg durch einen moosbedeckten Nadelwald in einem schwedischen Nationalpark
Gut markierte Wanderwege führen durch die meisten schwedischen Nationalparks -- hier im Tyresta Nationalpark. (KI-generiert)

Regeln und Jedermannsrecht

Das Jedermannsrecht gilt in Nationalparks eingeschränkt. Grundsätzlich darf man in den meisten Parks wild zelten (eine Nacht am selben Ort), aber es gibt Ausnahmen. In Stenshuvud, Gotska Sandön und einigen anderen Parks ist Zelten nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Vor dem Besuch die Regeln auf der Website des jeweiligen Parks prüfen (sverigesnationalparker.se).

In fast allen Parks gilt: Hunde müssen zwischen dem 1. März und dem 20. August angeleint sein (Brut- und Setzzeit). In einigen Parks wie Stenshuvud oder Dalby Söderskog besteht ganzjährige Leinenpflicht. Offenes Feuer ist in vielen Parks verboten oder nur an ausgewiesenen Feuerstellen erlaubt. Im Sommer kann bei Trockenheit ein generelles Feuerverbot (Eldningsförbud) gelten.

Motorisierte Fahrzeuge sind in allen Parks verboten. Drohnen ebenfalls -- in den meisten Parks gibt es ein generelles Drohnenverbot. Pflanzen und Steine dürfen nicht mitgenommen werden. Beeren und Pilze sammeln ist erlaubt, solange es nicht in einem Naturschutzgebiet innerhalb des Parks gesondert verboten ist.

Bären leben in den nördlichen und mittleren Parks (Sarek, Muddus, Björnlandet). Begegnungen sind sehr selten, weil Bären Menschen meiden. Trotzdem: Beim Wandern reden, singen oder Glöckchen tragen, damit der Bär einen hört. Lebensmittel nachts in einem Beutel aufhängen (mindestens 3 Meter hoch) oder in einem bärensicheren Behälter aufbewahren. Bewahrt man Essen im Zelt auf, riskiert man nächtlichen Besuch.

Häufig gestellte Fragen

Kosten die Nationalparks in Schweden Eintritt?
Nein. Alle 30 schwedischen Nationalparks sind kostenlos zugänglich. Es gibt keine Eintrittsgebühren, keine Parkschranken und keine Reservierungspflicht. Auch die Parkplätze an den Eingängen sind in der Regel kostenlos.
Welcher Nationalpark eignet sich für Anfänger?
Tyresta bei Stockholm, Stenshuvud in Skåne und Fulufjället in Dalarna sind die besten Parks für Einsteiger. Alle haben gut markierte Wege, Besucherzentren und kurze Rundwanderungen. Tyresta erreicht man sogar mit dem Stadtbus.
Darf man in Nationalparks wild zelten?
In den meisten Parks ja, mit Einschränkungen. Eine Nacht am selben Ort, mindestens 150 Meter Abstand zu Gebäuden, kein Feuer in empfindlichen Gebieten. In einigen Parks ist Zelten nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Vorher die Regeln des jeweiligen Parks prüfen.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Für die südlichen Parks: Mai bis Oktober, wobei September/Oktober wegen der Herbstfarben besonders schön sind. Für die Fjäll-Parks in Lappland: Mitte Juni bis Mitte September. Vor Mitte Juni liegt oft noch Schnee, ab Oktober kann es bereits winterlich werden.
Gibt es gefährliche Tiere?
Braunbären leben in den nördlichen Parks, Begegnungen sind aber extrem selten. Kreuzottern (Huggorm) kommen in ganz Schweden vor, sind scheu und selten aggressiv. Zecken sind in Süd- und Mittelschweden von April bis Oktober aktiv. Das größte Risiko geht von Elchen aus, die bei Überraschung aggressiv reagieren können.
Kann man die Parks auch im Winter besuchen?
Ja. Die südlichen Parks (Söderåsen, Stenshuvud, Tyresta) sind ganzjährig zugänglich. Die nördlichen Fjäll-Parks sind im Winter anspruchsvoll und erfordern Winterausrüstung, Skier oder Schneeschuhe. Abisko ist im Winter wegen der Nordlichter beliebt und hat eine gute Infrastruktur.
Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026