Nordlichter in Schweden
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Mein erstes Polarlicht habe ich in Abisko gesehen, an einem Abend im Februar. Es war minus 22 Grad, der Himmel wolkenlos, und plötzlich zog ein grüner Schleier über die Berge. Nicht wie auf Fotos -- sanfter, langsamer, aber so real, dass ich das Stativ vergessen habe und einfach nur dastand. Seitdem fahre ich jeden Winter nach Nordschweden, und jedes Mal ist es anders.
Nordlichter gehören zu den Naturphänomenen, die man schwer mit Worten beschreiben kann. Fotos zeigen sie intensiver als sie meist sind, Videos fangen die Stille nicht ein. Man muss draußen stehen, in der Kälte, und warten. Manchmal stundenlang. Und dann passiert es -- oder auch nicht. Genau diese Unberechenbarkeit gehört zu Nordlichtern in Schweden dazu. Man kann sie nicht buchen. Man kann nur die Wahrscheinlichkeit erhöhen. Und genau darum geht es in diesem Artikel.
Was Nordlichter sind und wie sie entstehen
Nordlichter -- auf Schwedisch Norrsken, wissenschaftlich Aurora Borealis -- entstehen durch geladene Teilchen des Sonnenwinds, die auf die Erdatmosphäre treffen. Die Sonne schleudert ständig Protonen und Elektronen ins All. Wenn diese Teilchen das Magnetfeld der Erde erreichen, werden sie zu den Polen gelenkt. Dort treffen sie in 100 bis 300 Kilometern Höhe auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in der Atmosphäre. Bei der Kollision geben die Atome Licht ab. Sauerstoff leuchtet grün oder rot, Stickstoff violett oder blau.
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Wie stark die Nordlichter leuchten, bestimmt die Sonnenaktivität. Alle elf Jahre erreicht die Sonne ein Aktivitätsmaximum mit mehr Sonneneruptionen und koronalen Massenauswürfen. Das aktuelle Maximum liegt im Zeitraum 2024 bis 2026, was bedeutet: Gerade jetzt sind die Chancen auf starke Nordlichter besonders gut. Bei heftigen Sonnenstürmen sind Polarlichter sogar in Südschweden oder Norddeutschland sichtbar -- das kommt aber nur wenige Male pro Dekade vor.
Nordlichter zeigen sich in verschiedenen Formen. Am häufigsten taucht der Polarlichtbogen auf -- ein grüner Streifen, der sich über den Himmel zieht. Bei stärkerer Aktivität bilden sich Vorhänge mit vertikalen Strahlen, die sich schnell bewegen. In seltenen Fällen erscheint eine Korona: Strahlen, die von einem Punkt direkt über dem Kopf in alle Richtungen ausgehen. Das habe ich einmal erlebt, in der Nähe von Jokkmokk, und ich stand fünf Minuten reglos da.
Ein verbreiteter Irrtum: Nordlichter sehen mit bloßem Auge immer so aus wie auf Fotos. Tatsächlich nimmt die Kamera mit langer Belichtung deutlich mehr Farbe auf als das menschliche Auge. Bei schwacher Aktivität sieht man oft nur einen grauen oder leicht grünlichen Schimmer. Erst bei Kp-Werten ab 4 oder 5 (die geomagnetische Skala reicht von 0 bis 9) werden die Farben auch für das bloße Auge deutlich sichtbar.
Die besten Orte in Schweden
Wer Nordlichter in Schweden sehen will, fährt nach Abisko, und das hat einen konkreten Grund. Das Dorf liegt am Südufer des Torneträsk-Sees, umgeben von Bergen. Diese Topografie erzeugt das sogenannte Blue Hole of Abisko -- eine Wetterlücke, die dafür sorgt, dass der Himmel über Abisko häufiger klar ist als anderswo in der Region. Die Abisko Aurora Sky Station, auf 900 Metern Höhe per Sessellift erreichbar, hat zwischen November und März eine statistische Nordlicht-Wahrscheinlichkeit von 77 Prozent pro Nacht. Der Eintritt kostet 595 SEK (etwa 52 Euro), inklusive Sessellift und warmem Getränk.
Kiruna, 95 Kilometer östlich von Abisko, dient als logistischer Ausgangspunkt für Lappland-Reisen. Die Stadt hat einen Flughafen mit täglichen Verbindungen nach Stockholm (SAS und Norwegian, Flugzeit 90 Minuten, Preise ab 600 SEK einfach). Von Kiruna aus starten viele organisierte Nordlichter-Touren, die mit Bussen oder Schneemobilen zu lichtarmen Standorten fahren. Die Lichtverschmutzung in Kiruna selbst ist gering, aber am Stadtrand besser als im Zentrum.
Jokkmokk, 200 Kilometer südlich von Kiruna, liegt direkt am Polarkreis. Die Stadt ist bekannt für den samischen Wintermarkt Anfang Februar, der seit 1605 stattfindet. Nordlichter und samische Kultur lassen sich rund um Jokkmokk gut verbinden. Die Umgebung ist dünn besiedelt, die Lichtverschmutzung minimal. Besonders der Muddus-Nationalpark östlich von Jokkmokk bietet absolute Dunkelheit und weite Sicht.
Weitere gute Standorte: Porjus am Lule älv, Karesuando an der finnischen Grenze (einer der kältesten Orte Schwedens), und Riksgränsen, das nördlichste Skigebiet Schwedens. Wer in Schwedisch-Lappland unterwegs ist und sich abends von Ortschaften entfernt, hat fast überall gute Chancen -- vorausgesetzt, der Himmel spielt mit.
Die richtige Jahreszeit und Uhrzeit
Nordlichter gibt es das ganze Jahr über, aber man sieht sie nur bei Dunkelheit. In Nordschweden scheint im Sommer die Mitternachtssonne -- von Ende Mai bis Mitte Juli wird es gar nicht dunkel. Die Nordlicht-Saison beginnt deshalb Mitte September und endet Anfang April. In diesem Zeitraum gibt es genug Dunkelheit.
Die statistisch besten Monate sind September, Oktober, Februar und März. September und Oktober überraschen viele -- man denkt an Nordlichter eher im tiefsten Winter. Aber die Herbstmonate haben einen Vorteil: Das Wetter ist oft stabiler als im Hochwinter, die Temperaturen noch erträglich (minus 5 bis plus 5 Grad in Abisko), und die Herbstfarben der Birken bieten einen schönen Vordergrund für Fotos. Ich war Mitte September in Abisko und hatte drei aufeinanderfolgende Nächte klaren Himmel mit starker Aktivität.
Im Hochwinter (Dezember und Januar) ist es zwar am dunkelsten -- in Kiruna geht die Sonne von Mitte Dezember bis Anfang Januar gar nicht auf -- aber die Bewölkung ist oft dicht. Schneestürme können den Himmel tagelang verdecken. Februar ist ein guter Kompromiss: Es wird kalt (minus 15 bis minus 25 Grad), aber die Wahrscheinlichkeit für klaren Himmel steigt wieder.
Zur Uhrzeit: Nordlichter können jederzeit zwischen Einbruch der Dunkelheit und Sonnenaufgang erscheinen. Die statistisch aktivste Zeit liegt zwischen 21 und 1 Uhr. In der Praxis heißt das: Um 20 Uhr rausgehen, Kamera aufbauen und warten. Manchmal zeigen sich schon in der Dämmerung erste schwache Bögen, die sich dann im Laufe der Nacht verstärken. Manchmal passiert stundenlang nichts, und um 2 Uhr explodiert der Himmel. Wer starr an einem Zeitfenster festhält, verpasst oft das Beste.
Nordlichter fotografieren
Nordlichter zu fotografieren verlangt weniger Technikwissen als die meisten denken -- aber ohne die richtige Ausrüstung wird es nichts. Das Wichtigste zuerst: Ein Stativ ist Pflicht. Ohne Stativ gibt es keine scharfen Nordlichtfotos.
Die Kamera: Eine Vollformat-DSLR oder spiegellose Kamera liefert die besten Ergebnisse, weil sie bei hohen ISO-Werten weniger Bildrauschen produziert. Aber auch APS-C-Kameras und moderne Smartphones (iPhone 15 Pro, Samsung Galaxy S24 Ultra mit Nachtmodus) liefern erstaunlich gute Resultate. Für Smartphones empfehle ich eine Handy-Halterung fürs Stativ und die manuelle Einstellung über eine App wie NightCap oder ProCamera.
Die Einstellungen: Manueller Modus. ISO 1600 bis 3200, je nach Kamera und Rauschverhalten. Blende so weit auf wie möglich -- f/2.8 oder besser f/1.8. Belichtungszeit 8 bis 15 Sekunden bei langsamen Nordlichtern, 3 bis 6 Sekunden bei schnell tanzenden Lichtern. Fokus manuell auf Unendlich stellen. Autofokus ausschalten -- im Dunkeln findet die Kamera keinen Fokuspunkt. Tipp: Tagsüber den Fokus auf einen weit entfernten Punkt setzen und die Markierung mit Tape fixieren.
Das Objektiv: Ein Weitwinkel mit 14 bis 24 mm Brennweite fängt den weiten Himmel ein. Je lichtstärker, desto besser. Ein 14mm f/2.8 ist der Klassiker für Astrofotografie. Wer nur ein Kit-Objektiv hat (18-55mm f/3.5-5.6), stellt es auf 18mm und f/3.5 -- die Ergebnisse sind dann nicht perfekt, aber brauchbar.
Praxis-Tipps aus meiner Erfahrung: Ersatzakkus warm in der Jackentasche halten. Bei minus 20 Grad stirbt ein Akku in 20 Minuten. Drei Akkus für eine Nacht einplanen. Einen Vordergrund suchen -- Bäume, ein zugefrorener See, eine Hütte. Nordlichter allein am Himmel wirken auf Fotos oft langweilig. Das Bild braucht Tiefe. Und: RAW fotografieren, nicht JPEG. In der Nachbearbeitung (Lightroom, Capture One) lassen sich aus RAW-Dateien deutlich mehr Details herausholen.
Unterkünfte mit Polarlicht-Blick
Wer Nordlichter vom Bett aus sehen will, findet in Schwedisch-Lappland passende Unterkünfte. Am bekanntesten ist das ICEHOTEL in Jukkasjärvi bei Kiruna. Neben den Eissuiten gibt es ganzjährig beheizte Chalets mit großen Panoramafenstern nach Norden. Eine Nacht in der Warm Suite kostet ab 3.500 SEK (etwa 305 Euro) für zwei Personen. Das Hotel bietet einen Nordlicht-Weckservice: Wenn die Aurora auftaucht, klingelt das Telefon.
Das Aurora Sky Station Hotel in Abisko bietet Bergstationszimmer mit Glasdecke. Von hier aus schaut man direkt in den Himmel, ohne vor die Tür zu müssen. Die Unterkunft ist einfach gehalten -- es geht um die Lage, nicht um Luxus. Preise ab 2.800 SEK pro Nacht. Buchung mindestens drei Monate im Voraus empfohlen, im Februar und März ist es oft ausgebucht.
Das Treehotel in Harads, 70 Kilometer südlich von Luleå, hat sieben unterschiedliche Baumhäuser. Einige haben Panoramafenster, die nach Norden zeigen. Die Mirrorcube-Suite zum Beispiel ist ein verspiegelter Kubus in den Bäumen, der sich in die Umgebung einfügt. Preise ab 5.900 SEK pro Nacht inklusive Frühstück. Harads liegt zwar südlicher als Abisko, aber immer noch nördlich des Polarkreises -- die Nordlicht-Chancen sind gut.
Wer es günstiger will: In Abisko und Kiruna gibt es Hostels und einfache Ferienwohnungen ab 500 bis 800 SEK pro Nacht. Die STF Abisko Turiststation hat Mehrbettzimmer ab 395 SEK und liegt direkt am Nationalpark. Von der Terrasse aus hat man freien Blick nach Norden. In klaren Nächten stehen dort immer ein paar Leute mit Kameras und heißem Kaffee.
Wetter und Vorhersage-Apps
Nordlichter kann man nicht planen, aber die Wahrscheinlichkeit lässt sich abschätzen. Zwei Faktoren zählen: geomagnetische Aktivität und Wolkenbedeckung. Beides muss stimmen -- starke Nordlichter hinter Wolken bringen nichts.
Die geomagnetische Aktivität wird mit dem Kp-Index gemessen, einer Skala von 0 bis 9. Ab Kp 3 sind Nordlichter in Nordschweden gut sichtbar. Ab Kp 5 spricht man von einem geomagnetischen Sturm, und die Aurora wird auch in Mittelschweden sichtbar. Ab Kp 7 leuchtet der Himmel sogar in Südschweden. Die besten Vorhersage-Websites sind das Space Weather Prediction Center der NOAA (swpc.noaa.gov) und die schwedische Seite des Institutet för rymdfysik in Kiruna (irf.se). Beide bieten Drei-Tage-Vorhersagen.
Apps für das Smartphone: My Aurora Forecast (kostenlos, iOS und Android) zeigt den aktuellen Kp-Index, die Wahrscheinlichkeit für den eigenen Standort und eine Wolkenkarte. Aurora Alerts sendet Push-Benachrichtigungen, wenn der Kp-Index steigt. Und die App der SMHI (Schwedens Wetterdienst) liefert stundengenaue Wolkenvorhersagen für jeden Ort in Schweden. Ich kombiniere alle drei: SMHI für das Wetter, My Aurora Forecast für den Kp-Index, und dann die eigene Einschätzung vor Ort.
Ein Tipp aus der Praxis: Lokale Guides in Abisko und Kiruna haben oft ein besseres Gespür für das Wetter als jede App. Sie kennen die Muster, wissen, wann Wolkenlücken kommen, und fahren flexibel zu Standorten mit klarem Himmel. Wer auf Nummer sicher gehen will, bucht einen lokalen Guide für zwei oder drei Abende -- das erhöht die Trefferquote deutlich.
Was man anziehen sollte
Nordlichtjagd bedeutet stundenlanges Stehen in der Kälte. Das ist der größte Unterschied zum Wandern oder Skifahren: Man bewegt sich kaum und kühlt schnell aus. Die Kleidung muss darauf ausgelegt sein.
Das Schichtenprinzip funktioniert am besten. Unterste Schicht: Merinowolle-Unterwäsche, oben und unten. Keine Baumwolle -- die speichert Feuchtigkeit und kühlt den Körper aus. Mittlere Schicht: Fleece-Pullover oder Daunenjacke. Äußere Schicht: Winddichte und wasserabweisende Jacke und Hose. Viele Tourenanbieter in Abisko verleihen Overalls für die Nordlichtbeobachtung, die über der normalen Kleidung getragen werden. Das kostet 200 bis 300 SEK pro Abend und lohnt sich, wenn man keine eigene Polarausrüstung hat.
Die Füße sind das größte Problem. Auf gefrorenem Boden bei minus 20 Grad werden normale Winterstiefel nach einer Stunde unangenehm kalt. Empfehlung: Sorel-Stiefel oder ähnliche Modelle mit Thermoisolierung bis minus 40 Grad. Dazu dicke Wollsocken, am besten zwei Paar übereinander. Wärmesohlen (Einweg-Wärmepackungen, in Schweden in jedem Sportgeschäft für 30 SEK erhältlich) verlängern die Draußenzeit um Stunden.
Für die Hände: Dünne Touchscreen-Handschuhe für die Kamerabedienung, darüber dicke Fäustlinge. Mütze, die auch die Ohren bedeckt. Und ein Buff oder Schal für das Gesicht. Bei minus 25 Grad tun exponierte Hautstellen nach wenigen Minuten weh. Eine Stirnlampe mit Rotlichtmodus ist praktisch: Rotes Licht stört die Nachtsicht weniger als weißes Licht und blendet andere Nordlichtbeobachter nicht.
Nordlichter abseits der Touristenpfade
Abisko und Kiruna sind die bekannten Standorte, und dort kann es im Februar auf der Sky Station durchaus voll werden -- 50 bis 80 Personen, die gleichzeitig nach oben schauen. Wer es ruhiger mag, hat Alternativen.
Gällivare, 70 Kilometer östlich von Kiruna, liegt am Rand des Stora Sjöfallet Nationalparks. Hier gibt es kaum organisierte Touren, aber die Infrastruktur reicht für Selbstfahrer. Das Dundret-Fjäll oberhalb der Stadt bietet eine weite, freie Sicht in alle Richtungen. Ein paar lokale Anbieter organisieren Nordlicht-Abende mit maximal acht Teilnehmern. Die Preise liegen bei 900 bis 1.200 SEK pro Person.
Arvidsjaur und Arjeplog, südlich des Polarkreises in Norrbottens län, sind die Orte, an denen deutsche Autohersteller im Winter ihre Fahrzeuge auf zugefrorenen Seen testen. Die Infrastruktur ist gut (Hotels, Restaurants, Mietwagen), die Lichtverschmutzung gering. Von Arvidsjaur aus sind es 20 Minuten Fahrt bis zu Standorten mit absoluter Dunkelheit. Die Nordlichtchancen sind etwas geringer als in Abisko, weil man weiter südlich ist -- aber bei Kp 3 oder höher funktioniert es zuverlässig.
Wer im Herbst reist, sollte den Kungsleden in Betracht ziehen. Der Fernwanderweg zwischen Abisko und Nikkaluokta ist im September noch begehbar, die Hütten (STF Fjällstationer) haben bis Mitte September geöffnet. Abends sitzt man vor der Hütte, es wird ab 21 Uhr dunkel, und die Chancen auf Nordlichter sind hoch. Eine der schönsten Kombinationen: tagsüber wandern durch die Herbstfarben, abends Polarlicht schauen. Die Hütten kosten 520 SEK pro Nacht für STF-Mitglieder, 620 SEK für Nichtmitglieder.
Mein persönlicher Favorit für stille Nordlicht-Nächte: Saltoluokta Fjällstation am Langas-See, erreichbar nur per Boot (im Sommer) oder Schneemobil (im Winter) von Kebnats aus. Keine Straße, kein Mobilfunknetz, keine Lichtverschmutzung. Nur der Himmel, der See und die Stille. Wenn dort oben die Aurora über den See zieht, vergisst man alles andere.
Häufig gestellte Fragen
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026





