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Westküste Schwedens
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Westküste Schwedens

14 Min. Lesezeit

Die schwedische Westküste ist das Gegenteil von dem, was man sich unter Schweden vorstellt. Keine Wälder, keine roten Holzhäuser im Wald, keine Einsamkeit. Stattdessen: blanke Granitfelsen, die in der Abendsonne rosa leuchten. Fischerboote in winzigen Häfen. Krabbenbrote auf Stegen. Und im Sommer so viele Menschen, dass man meinen könnte, ganz Schweden hat sich an der Küste versammelt. Was nicht weit von der Wahrheit entfernt ist. Bohuslän ist Schwedens beliebtestes Sommerreiseziel.

Ich bin fünfmal an der schwedischen Westküste gewesen. Zweimal im Hochsommer, als die Felsen warm waren und das Meer bei 19 Grad zum Baden einlud. Einmal im September zur Hummerpremiere, als die Fischer die ersten Hummer der Saison an Land brachten. Einmal im April, als die Küste leer und windig war und man die Felsen für sich allein hatte. Und einmal bei einer Kajaktour im Juni, drei Tage durch die Schären nördlich von Göteborg.

Die Westküste erstreckt sich von Göteborg nordwärts bis zur norwegischen Grenze bei Strömstad. rund 170 Kilometer Luftlinie, als Küstenlinie mit allen Buchten und Halbinseln ein Vielfaches davon. Die Region heißt Bohuslän und gehört zur Provinz Västra Götaland. Im Unterschied zur Ostküste, wo die Schären aus bewaldeten Inseln bestehen, sind die Bohuslän-Schären kahl: glatte Granitbuckel, die aus dem Meer ragen, ohne Bäume, manchmal mit ein paar Büschen und einer Fischerhütte.

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Überblick

Bohuslän ist geologisch eines der ältesten Gebiete Europas. Der Granit, der die Küste prägt, ist 900 Millionen bis 1,7 Milliarden Jahre alt. Die letzte Eiszeit hat ihn rundgeschliffen und zu den glatten, wellenförmigen Felsen geformt, die heute das Landschaftsbild bestimmen. Die Farbe des Granits variiert von Grau über Rosa bis Rot, je nach Mineralzusammensetzung und Lichteinfall.

Die Küste war seit der Wikingerzeit ein Fischereizentrum. Hering machte Bohuslän im 18. und 19. Jahrhundert wohlhabend. die großen Heringsperioden brachten Reichtum, der sich in den stattlichen Holzhäusern der Küstenorte widerspiegelt. Als der Hering verschwand, stellten die Fischer auf Krabben, Hummer und Austern um. Heute ist Bohuslän Schwedens wichtigste Region für Meeresfrüchte.

Touristisch ist die Westküste hochentwickelt. Im Juli und August sind die Küstenorte voll, die Preise für ein Ferienhaus am Meer hoch und Bootsliegeplätze ausgebucht. Die Infrastruktur ist gut: Hotels, Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, Campingplätze. Wer den Trubel meiden will, kommt im Juni (vor der Hochsaison) oder im September (nach dem schwedischen Schulstart). Das Wetter ist dann unsicherer, aber die Atmosphäre entspannter. und die Hummersaison beginnt am ersten Montag im September.

Rosa Granitfelsen an der Westküste Schwedens in Bohuslän mit blauem Meer und klarem Himmel
Die rosa Granitfelsen von Bohuslän: 900 Millionen Jahre alt, von der Eiszeit rundgeschliffen (KI-generiert)

Bohuslän und die rosa Granitfelsen

Die Felsen sind das Markenzeichen der Westküste. Sie erheben sich direkt aus dem Meer, glatt und warm, und laden im Sommer zum Sonnen und Klettern ein. An manchen Stellen fallen sie steil ins Wasser ab. man kann direkt vom Fels ins Meer springen. An anderen bilden sie flache Badebuchten, in denen Kinder planschen. Die bekanntesten Felsformationen liegen bei Lysekil, Smögen und auf den Wetterinseln (Väderöarna), dem westlichsten bewohnten Punkt Schwedens.

Die Felsritzungen von Tanum, 20 Kilometer nördlich von Uddevalla, sind ein UNESCO-Welterbe und die wichtigste archäologische Stätte der Region. Über 1.500 bronzezeitliche Felsritzungen zeigen Schiffe, Menschen, Tiere und Sonnenräder. Sie wurden vor 3.000 bis 3.800 Jahren in den Granit geritzt. Die Hauptstelle, Vitlycke, hat ein Museum (Eintritt frei) und einen Lehrpfad, der zu den Felsritzungen führt. Die Darstellungen sind mit roter Farbe nachgemalt, damit man sie erkennen kann. ohne Farbe sind sie bei bestimmtem Licht fast unsichtbar.

Zwischen den Felsen liegen die Fischerdörfer. Viele bestehen aus weiß gestrichenen Holzhäusern, die sich an die Klippen schmiegen. Grundsund, Fiskebäckskil, Mollösund. Namen, die wie aus einem Bilderbuch klingen und auch so aussehen. Im Sommer bevölkern Segler die Häfen, Cafés öffnen auf den Stegen, und die Krabbenboote liegen vertäut neben polierten Segeljachten.

Smögen und Fjällbacka

Smögen ist der berühmteste Küstenort Bohusläns. Der Smögenbryggan. ein 600 Meter langer Holzsteg am Hafen, gesäumt von bunten Fischerhütten, Boutiquen und Restaurants. ist im Sommer so voll, dass man im Schritttempo geht. Trotzdem lohnt sich der Besuch, am besten morgens oder abends, wenn die Massen weg sind. Am Ende des Stegs kann man Krabben essen: ein halbes Kilo frisch gekochte Nordseekrabben für rund 120 SEK, dazu ein Bier und der Blick aufs Meer.

Fjällbacka, 40 Kilometer nördlich, ist der zweite bekannte Ort. Hier hat die Krimiautorin Camilla Läckberg ihre Romane angesiedelt, was dem Ort einen Touristenschub beschert hat. Fjällbacka ist hübscher als Smögen. weniger kommerziell, mit einem kleinen Hafen, einer alten Kirche und dem Vetteberget, einer 74 Meter hohen Klippe, die über dem Dorf thront. Im Film "Ronja Räubertochter" (1984) diente die Schlucht im Vetteberget als Kulisse.

Von Fjällbacka aus kann man Bootstouren zu den Wetterinseln (Väderöarna) buchen. Die Inseln liegen 10 Kilometer vor der Küste, sind kahl und windumtost und haben ein eigenes Ökosystem. Im Sommer nisten Seevögel in den Felsen, Robben sonnen sich auf den Klippen, und das Restaurant auf der Hauptinsel serviert Meeresfrüchteplatten ab 350 SEK. Die Überfahrt dauert 30 Minuten und kostet rund 250 SEK hin und zurück.

Der Smögenbryggan in Smögen mit bunten Fischerhütten, Booten und Sommergästen
Smögens berühmter Steg: 600 Meter bunte Fischerhütten, im Sommer Schwedens geselligster Ort (KI-generiert)

Schärengärten

Der Schärengarten der Westküste besteht aus etwa 8.000 Inseln und Felsen. Er erstreckt sich von Göteborg bis Strömstad. Die meisten Inseln sind unbewohnt und kahl. glatter Granit, ein paar Heidepolster, gelegentlich eine Möwenkolonie. Einige der größeren Inseln haben Siedlungen, Fährverbindungen und touristische Infrastruktur.

Koster, die westlichsten bewohnten Inseln Schwedens, sind ein Nationalpark (Kosterhavet, seit 2009. Schwedens erster Meeresnationalpark). Die Inseln haben ein mildes Mikroklima, das Pflanzen gedeihen lässt, die anderswo in Schweden nicht wachsen: wilde Orchideen, Silberbäume, sogar ein paar Feigen. Man erreicht Koster per Fähre von Strömstad (40 Minuten, ab 100 SEK). Autos sind auf den Inseln nicht erlaubt. man bewegt sich per Fahrrad oder zu Fuß. Im Sommer gibt es Austernverkostungen direkt am Strand.

Für einen Schären-Überblick nimmt man die Fähre von Göteborg nach Vrångö, der südlichsten bewohnten Insel des Göteborger Schärengartens. Die Fähre fährt ab Saltholmen und ist im Göteborger Nahverkehrstarif enthalten. Kosten: eine normale Fahrkarte, rund 35 SEK. Vrångö hat Badebuchten, ein Restaurant und Wanderwege über die Felsen. Man ist in 30 Minuten von der Großstadt auf einer Schäreninsel, und das zum Preis einer Straßenbahnfahrkarte.

Hummer und Meeresfrüchte

Die Hummerpremiere (Hummerpremiären) am ersten Montag im September ist ein Ereignis an der Westküste. Punkt 7 Uhr morgens dürfen die Fischer ihre Hummerkörbe einziehen, die sie in der Nacht ausgelegt haben. In den Häfen von Smögen, Grebbestad und Lysekil stehen Zuschauer am Kai und schauen zu, wie die frischen Hummer an Land gebracht werden. Restaurants bieten Hummerteller ab 400 SEK. ein ganzer Hummer mit Brot, Aioli und einem Glas Wein. In den Wochen nach der Premiere ist die Küste in Hummerstimmung: überall Hummerfeste, Hummersafaris und Hummer auf der Karte.

Neben Hummer sind Austern die zweite Spezialität. Die Gewässer um Grebbestad produzieren Schwedens beste Austern. europäische Flachaustern und pazifische Felsenaustern, die in den kalten, nährstoffreichen Strömungen gedeihen. In Grebbestad kann man Austern-Safaris buchen: Man fährt mit dem Boot zu den Austernbänken, wattet durchs Wasser, pflückt die Austern vom Fels und isst sie direkt. Kosten: rund 600 SEK pro Person. Ich habe das gemacht und es war eines der besten Food-Erlebnisse meiner Skandinavien-Reisen.

Die Meeresfrüchte-Küche der Westküste ist generell sehr gut. In Lysekil, Smögen und Fjällbacka gibt es Fischrestaurants, die frisch vom Kutter kochen. Krabbenbrote (Räksmörgås) gehören zum Standard. ein Stück Brot, daumendicke Schicht Krabben, Mayonnaise, Zitrone. In Göteborg macht das Feskekôrka (die Fischkirche, ein Marktgebäude von 1874) den besten Einstieg in die Westküsten-Küche: Fisch kaufen, im Restaurant daneben essen lassen, fertig.

Frisch gefangene Hummer in Körben auf einem Fischerboot an der schwedischen Westküste
Hummerfischerei an der Westküste: die Saison beginnt am ersten Montag im September (KI-generiert)

Marstrand und Festung Carlsten

Marstrand ist eine autofreie Insel, 50 Kilometer nördlich von Göteborg, die seit dem 19. Jahrhundert als Segelzentrum und Sommerfrische dient. Der schwedische König Oscar II verbrachte hier seine Sommer, und bis heute hat Marstrand einen Hauch von Exklusivität. Im Hafen liegen teure Segeljachten, die Häuser sind weiß und gut gepflegt, und die Preise in den Restaurants liegen über dem schwedischen Durchschnitt.

Über dem Ort thront die Festung Carlsten, eine Steinburg aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurde 1658 nach der Eroberung Bohusläns von Dänemark-Norwegen gebaut und diente bis 1882 als Gefängnis. Die Festung ist im Sommer geöffnet (Eintritt 120 SEK) und bietet geführte Touren durch die Kasematten, die Gefängniszellen und die Bastionen. Von den Zinnen hat man einen 360-Grad-Blick über den Schärengarten. An klaren Tagen sieht man bis nach Göteborg.

Man erreicht Marstrand per Fähre von Koön, einer Halbinsel, die per Straße an das Festland angebunden ist. Die Fähre verkehrt alle 15 Minuten und kostet 25 SEK. Die Überfahrt dauert 5 Minuten. Auf der Insel gibt es weder Autos noch Straßen. man geht zu Fuß. Im Juli findet die Match Cup Segelregatta statt, eines der wichtigsten Segelereignisse Schwedens. Der Hafen ist dann bis auf den letzten Platz belegt, und die Restaurants brauchen Reservierungen.

Festung Carlsten auf Marstrand mit weißen Häusern und Segelbooten im Hafen
Marstrand mit der Festung Carlsten: Segelparadies und Sommerfrische seit dem 19. Jahrhundert (KI-generiert)

Kajakfahren und Wassersport

Die Westküste ist Schwedens bestes Gebiet für Seekajak. Die Schären bieten windgeschützte Fahrwasser, kurze Distanzen zwischen den Inseln und unzählige Anlegemöglichkeiten. Man paddelt von Insel zu Insel, macht Pause auf einem warmen Granitfelsen, springt zum Schwimmen ins Wasser und paddelt weiter. Dank des Allemansrätten (Jedermannsrecht) darf man auf den meisten unbewohnten Inseln zelten. eine Nacht ist erlaubt, ohne zu fragen.

Mehrere Anbieter entlang der Küste verleihen Seekajaks und bieten geführte Touren an. Ein Tagesverleih kostet ab 500 SEK, ein Doppelkajak ab 700 SEK. Geführte Mehrtagestouren mit Guide, Ausrüstung und Proviant liegen bei 3.000 bis 5.000 SEK für 2 bis 3 Tage. Die besten Gebiete für Anfänger sind die Schären rund um Orust und Tjörn, wo die Inseln nahe beieinander liegen und die Strömungen moderat sind. Erfahrene Paddler fahren weiter draußen, Richtung Wetterinseln.

Segeln ist der andere große Wassersport. Die Westküste hat Hunderte von Gästehäfen, von denen viele gut ausgestattet sind (Strom, Wasser, Duschen, Restaurant). Charterboote kann man in Göteborg, Marstrand und Orust mieten. Preise für eine 35-Fuß-Segelyacht: ab 12.000 SEK pro Woche in der Vorsaison, ab 20.000 SEK im Juli. Wer keinen Segelschein hat, bucht einen Skipper dazu. ab 3.000 SEK pro Tag. Tauchen ist ebenfalls möglich: die Gewässer sind klar, mit Sichtweiten bis 10 Meter, und es gibt Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg vor der Küste von Lysekil.

Sonnenuntergang über den Schären an der schwedischen Westküste mit warmem Licht auf glatten Granitfelsen
Sonnenuntergang in den Schären: die Westküste zeigt sich von ihrer ruhigsten Seite (KI-generiert)

Anreise und Tipps

Göteborg ist das Tor zur Westküste. Der Flughafen Landvetter (GOT) hat Verbindungen nach Stockholm, Kopenhagen, London, Amsterdam, München und Frankfurt. Von Deutschland fliegen SAS, Eurowings und Lufthansa direkt. Die Stena Line-Fähre von Kiel nach Göteborg ist eine Alternative für Autofahrer. 14 Stunden Überfahrt, ab 200 EUR pro Person mit Kabine, Auto ab 100 EUR.

Entlang der Küste fährt man mit dem Auto auf der E6, die Göteborg mit Oslo verbindet. Die Abfahrten zu den Küstenorten sind gut beschildert. Von Göteborg nach Smögen: 150 Kilometer, etwa 2 Stunden. Nach Strömstad: 170 Kilometer, 2,5 Stunden. Alternativ verkehren Regionalbusse (Västtrafik) von Göteborg zu den größeren Küstenorten. allerdings braucht man Geduld, die Verbindungen sind nicht immer direkt.

Ferienhäuser an der Westküste sind im Hochsommer teuer und schnell ausgebucht. Eine Stuga mit Meerblick kostet im Juli ab 10.000 SEK pro Woche, beliebte Lagen ab 15.000 SEK. In der Vor- und Nachsaison (Juni, September) sind die Preise 30 bis 50 Prozent niedriger. Hotels gibt es in Göteborg, Lysekil, Strömstad und Marstrand. Campingplätze sind zahlreich und gut ausgestattet. viele liegen direkt am Wasser. Ein Stellplatz kostet 250 bis 400 SEK pro Nacht.

Tipp: Hummerpremiere September

Die Hummersaison beginnt am ersten Montag im September. In den Tagen danach bieten die Küstenorte Hummerfeste, Hummersafaris (Bootsfahrt mit Korbheben, ab 800 SEK) und spezielle Hummermenüs. Das ist die beste Zeit für einen Westküstenbesuch: weniger Touristen als im Sommer, angenehme Temperaturen um 15 bis 18 Grad, und Hummer so frisch wie nirgendwo sonst. Restaurants in Grebbestad und Smögen reservieren. die besten Tische sind schnell weg.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist die beste Reisezeit für die schwedische Westküste?

Für Baden und Strandleben: Juli und Anfang August. Das Wasser erreicht dann 17 bis 20 Grad, die Lufttemperaturen liegen bei 20 bis 25 Grad. Für Meeresfrüchte und ruhigere Atmosphäre: September, zur Hummerpremiere. Für Kajak und aktiven Urlaub: Juni, mit langen Tagen und weniger Andrang. Im Winter ist die Küste rau und leer. schön zum Spazierengehen, aber die meisten touristischen Einrichtungen sind geschlossen.

Braucht man ein Auto an der Westküste?

Ein Auto macht vieles einfacher, ist aber nicht zwingend nötig. Von Göteborg aus kommt man mit Regionalbus und Fähre zu den meisten Küstenorten. Die Schäreninseln (Vrångö, Marstrand, Koster) sind autofrei und per Fähre erreichbar. Für eine flexible Erkundung der Küste zwischen Göteborg und Strömstad ist ein Mietwagen allerdings empfehlenswert. viele der schönsten Buchten und Dörfer liegen abseits der Buslinien.

Kann man an der Westküste wild campen?

Grundsätzlich ja, dank des Jedermannsrechts (Allemansrätten). Man darf eine Nacht auf unbewohnten Inseln oder in der Natur zelten, solange man Abstand zu bewohnten Gebäuden hält und keinen Müll hinterlässt. In der Praxis sind die beliebten Schäreninseln im Sommer voll, und manche Naturschutzgebiete haben Einschränkungen. Auf weniger bekannten Inseln funktioniert Wildcampen gut. ein Kajak ist der beste Weg dorthin.

Was kosten Meeresfrüchte an der Westküste?

Ein Krabbenbrötchen (Räksmörgås) kostet 100 bis 150 SEK. Ein ganzer Hummer im Restaurant: 350 bis 500 SEK. Eine Meeresfrüchteplatte für zwei Personen: 700 bis 1.000 SEK. Austern direkt vom Fischer: 25 bis 40 SEK pro Stück. Im Supermarkt sind frische Krabben ab 200 SEK pro Kilo erhältlich. Die Preise sind im Sommer höher als in der Nebensaison. Direkt am Hafen kaufen ist oft günstiger als im Restaurant.

Ist das Wasser zum Baden warm genug?

Im Juli und August erreicht das Meer 17 bis 20 Grad. schwimmbar, aber nicht tropisch. In geschützten Buchten und flachen Bereichen kann das Wasser etwas wärmer werden. Schweden sind an diese Temperaturen gewöhnt und baden ab 15 Grad. Wer empfindlich ist, bringt einen Neoprenanzug mit oder badet in den wärmeren Felsbecken, die sich in der Sonne aufheizen. Außerhalb der Hochsommermonate ist das Meer für die meisten zu kalt.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026