Ferienhaus am Meer in Schweden
Schweden hat eine der längsten Küsten Europas, und sie sieht überall anders aus. Im Westen glatte Granitfelsen und salziges Wasser, im Osten flache Buchten und tausende kleine Inseln. Ein Ferienhaus am Meer bedeutet hier also nicht überall dasselbe. Die Suche unten ist auf Häuser in Wassernähe voreingestellt, du kannst die Entfernung aber jederzeit anpassen.
Ferienhäuser am Meer in Schweden
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Westküste oder Ostsee
Die Westküste von Halland über Göteborg bis Bohuslän liegt am Kattegat und Skagerrak. Das Wasser ist hier salziger, die Küste felsig, und es gibt frischen Fisch und Meeresfrüchte fast überall. Wer die glatten roten Felsen und die Aussicht aufs offene Meer mag, ist an der Westküste richtig. Ein guter Ausgangspunkt ist ein Ferienhaus bei Göteborg.
Die Ostküste an der Ostsee ist ruhiger und flacher. Das Wasser ist hier fast süß, weil die Ostsee nur wenig Salz enthält, und die geschützten Buchten werden im Sommer angenehm warm. Vorgelagert liegen Inseln wie Öland und Gotland, dazu die Küste von Blekinge.
Leben in den Schären
Typisch für Schweden sind die Schärengärten, jene Bänder aus tausenden Felsinseln vor der Küste. Der größte liegt vor Stockholm, aber auch Bohuslän und die Ostküste haben ihre eigenen. Wie das Leben dort funktioniert und welche Inseln sich lohnen, beschreiben wir in unserer Reportage zu den Schärengärten in Schweden.
Manche Schärenhäuser sind nur mit dem Boot erreichbar. Das ist reizvoll, wenn du wirklich abschalten willst, verlangt aber etwas Planung beim Einkaufen und bei der Anreise. Wer es bequemer mag, sucht ein Haus auf einer der größeren, mit Brücke oder Fähre angebundenen Inseln.
Baden und Wassertemperatur
Ein Vorteil vorweg: Nennenswerte Gezeiten gibt es an Schwedens Küste nicht, du musst also keine Ebbe einplanen. Die Wassertemperatur hängt stark von der Küste ab. In den flachen Ostsee-Buchten werden im Juli und August gut und gern 20 bis 22 Grad erreicht, an der offenen Westküste bleibt es meist ein paar Grad kühler.
Sandstrände findest du vor allem in Halland, etwa bei Tylösand, und im Süden von Öland und Gotland. An der Felsküste badest du dagegen von glatten Klippen aus, was seinen eigenen Charme hat. Wer lieber im süßen Wasser schwimmt, kombiniert das Meer mit einem Ferienhaus am See im Landesinneren.
Das richtige Haus am Wasser finden
Am Meer zählt vor allem die Entfernung zum Wasser. In der Suche oben ist der Filter auf höchstens 500 Meter gesetzt, damit du wirklich in Ufernähe landest. Stell ihn ruhig enger, wenn du direkt am Strand wohnen willst, oder weiter, wenn dir ein Haus im zweiten Glied mit Meerblick genügt.
Denk daran, dass Küstenhäuser in der Hauptsaison begehrt und entsprechend früh ausgebucht sind. Wer flexibel bei den Terminen ist, findet in der Vor- und Nachsaison oft ruhigere und günstigere Wochen, und das Meer ist dann sowieso schöner leer.
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Häufig gestellte Fragen
Wo ist das Wasser in Schweden am wärmsten zum Baden?
In den flachen, geschützten Buchten der Ostsee, etwa an der Küste von Blekinge, Kalmar oder auf Öland. Dort erreicht das Wasser im Hochsommer oft 20 bis 22 Grad. Die offene Westküste am Kattegat bleibt in der Regel etwas kühler, ist dafür salziger.
Gibt es an Schwedens Küste Ebbe und Flut?
Nennenswerte Gezeiten gibt es nicht. Der Wasserstand schwankt vor allem durch Wind und Luftdruck, meist nur um wenige Zentimeter. Du musst deinen Badetag also nicht nach dem Tidenkalender planen.
Was bedeutet der Filter Entfernung zum Wasser?
Er begrenzt die Ergebnisse auf Häuser innerhalb einer bestimmten Distanz zum nächsten Wasser. In der Suche oben steht er auf 500 Meter. Stell ihn enger für ein Haus direkt am Strand oder weiter, wenn dir Meerblick aus zweiter Reihe reicht.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.