Gästrikland
Gästrikland ist klein. So klein, dass man in einer Stunde mit dem Auto von einem Ende zum anderen fahren kann. Rund 80 Kilometer von Nord nach Süd, vielleicht 60 von Ost nach West. Das war's. Aber auf dieser Fläche steckt mehr, als man vermuten würde: eine lebhafte Universitätsstadt, Schwedens erste Whisky-Destillerie, eine Ostseeküste mit vorgelagerten Inseln und dichte Wälder, die im Herbst nach Pilzen riechen.
Ich bin nach Gästrikland gekommen, weil ich den Julbocken sehen wollte. Den riesigen Strohbock, den die Stadt Gävle jedes Jahr im Dezember aufstellt und der regelmäßig abgefackelt wird. Eine absurde Tradition. Aber dann bin ich im Sommer wiedergekommen und habe festgestellt, dass die Region auch ohne brennenden Bock eine Reise wert ist. Vor allem die Mischung aus Kultur und Natur auf kleinem Raum hat mich überrascht.
Gästrikland liegt an der Grenze zwischen Svealand und Norrland, rund 170 Kilometer nördlich von Stockholm. Administrativ gehört die Provinz zur Region Gävleborg. Rund 100.000 Menschen leben hier, die meisten davon in Gävle. Die Landschaft wechselt zwischen Küstenebene, Hügelland und Waldgebieten. Im Norden grenzt Gästrikland an Hälsingland, im Westen an Dalarna, im Süden an Uppland.
Überblick
Gästrikland ist die kleinste der 25 historischen Provinzen Schwedens. Nur 4.200 Quadratkilometer groß. Zum Vergleich: das benachbarte Dalarna ist zehnmal so groß. Diese Kompaktheit hat einen Vorteil für Reisende. Man braucht keinen Roadtrip zu planen. Alles liegt nah beieinander. Morgens Stadtbummel in Gävle, mittags Whisky-Verkostung bei Mackmyra, nachmittags auf einer Ostseeinsel. Kein Problem.
Historisch war Gästrikland ein wichtiger Eisenproduzent. Die Gegend um Sandviken lieferte seit dem 16. Jahrhundert Erz und Stahl. Die Firma Sandvik (heute ein globaler Konzern) wurde hier 1862 gegründet und prägt die Stadt bis heute. Gävle wiederum war ein bedeutender Handelshafen, von dem aus Holz, Eisen und Teer nach Europa verschifft wurden. Diese industrielle Vergangenheit merkt man der Region noch an: alte Hüttenwerke, Kanäle, Arbeitersiedlungen.
Trotz der Industrie ist Gästrikland grün. Etwa 70 Prozent der Fläche sind bewaldet. Im Westen steigt das Gelände an und geht in die Ausläufer des Bergslagen über. Dort stehen alte Kiefern und Fichten, manche über 300 Jahre alt. Die Flüsse Dalälven und Gavleån durchziehen die Landschaft und bieten Angelgelegenheiten und Paddelstrecken.
Gävle: Die Hauptstadt
Gävle hat knapp 80.000 Einwohner und ist damit für schwedische Verhältnisse eine mittelgroße Stadt. Sie liegt an der Mündung des Gavleån in den Bottnischen Meerbusen. Die Altstadt (Gamla Stan) hat ihren Charakter bewahrt: enge Gassen, bunte Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert, kleine Cafés. Nicht so hübsch wie Gamla Stan in Stockholm, aber dafür ohne Touristenmassen.
Das Länsmuseet Gävleborg ist einen Besuch wert. Es zeigt Kunst und Kulturgeschichte der Region, darunter Werke von Johan Krouthén, einem Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Der Eintritt kostet 100 SEK. Gleich daneben liegt das Stadttheater am Gavleån. Der Fluss zieht sich durch die ganze Stadt und gibt ihr eine angenehme Struktur. An warmen Tagen sitzen die Leute auf den Brücken und trinken Kaffee.
Mein Lieblingsort in Gävle ist die Gamla Gefle, das älteste Viertel der Stadt südlich des Flusses. Hier stehen Holzhäuser mit Stockrosen in den Vorgärten. Alles sehr ruhig, fast dörflich. Im Sommer öffnet das Café Brända Bocken (benannt nach dem Julbock, natürlich), das hausgemachte Zimtschnecken serviert, die zu den besten gehören, die ich in Schweden gegessen habe. 35 SEK pro Stück, dazu ein Kaffee für 30 SEK.
Joe Hill-Gården ist ein kleines Museum im Geburtshaus des schwedisch-amerikanischen Gewerkschaftsführers Joel Hägglund, bekannt als Joe Hill. Er wurde 1879 in Gävle geboren, wanderte 1902 in die USA aus und wurde 1915 hingerichtet. Das Museum erzählt seine Geschichte in zwei kleinen Räumen. Eintritt: 50 SEK. Für Gewerkschaftsgeschichte-Interessierte ein Muss, für alle anderen zumindest ein kurzer Stopp.
Mackmyra Whisky
Mackmyra ist Schwedens erste Single-Malt-Whisky-Destillerie. Gegründet 1999 von einer Gruppe Studenten, die sich fragten, warum es in Schweden keinen eigenen Whisky gibt. Heute ist Mackmyra international bekannt und hat mehrere Preise gewonnen. Die Destillerie liegt in Mackmyra Bruk, einem alten Industrieort etwa 15 Kilometer westlich von Gävle.
Das Besucherzentrum, der Mackmyra Whisky Village, wurde 2012 eröffnet. Ein modernes Holzgebäude, das sich in die Waldlandschaft einfügt. Hier kann man verschiedene Touren buchen. Die Basis-Tour (ca. 250 SEK, 60 Minuten) zeigt den Produktionsprozess und beinhaltet eine Verkostung von drei Sorten. Die erweiterte Tour (ca. 450 SEK, 90 Minuten) geht tiefer in die Lagerung und Reifung ein. Man lernt, dass Mackmyra schwedische Eiche und Wacholderholz für die Fässer verwendet, was dem Whisky einen eigenen Charakter gibt.
Ich habe die erweiterte Tour gemacht und war beeindruckt, wie anders ein schwedischer Whisky schmecken kann. Der Brukswhisky (ab 350 SEK pro Flasche im Shop) hat leichte Zitrusnoten und eine Würze, die an Weihnachtsgewürze erinnert. Nicht mit schottischem Single Malt vergleichbar, eher eine eigene Kategorie. Der Moment (ab 600 SEK) ist komplexer, mit Vanille und leichtem Rauch. Für Whisky-Fans ein Pflichttermin, aber auch für Neulinge lohnt sich ein Besuch.
Ein besonderes Angebot: Man kann bei Mackmyra sein eigenes Fass kaufen und lagern lassen. Ein 30-Liter-Fass kostet ab 9.900 SEK. Nach mindestens drei Jahren Reifezeit bekommt man den fertigen Whisky. Etwa 40 Flaschen pro Fass. Ein originelles Geschenk, wenn man jemanden kennt, der in drei Jahren 40 Flaschen Whisky braucht.
Küste und Inseln
Die Küste von Gästrikland erstreckt sich über rund 60 Kilometer am Bottnischen Meerbusen. Im Vergleich zur Westküste oder den Stockholmer Schären ist sie weniger bekannt, aber durchaus lohnend. Flache Felsen, Kiefernwald bis ans Wasser, kleine Fischerhäfen. Bönan, ein ehemaliges Fischerdorf östlich von Gävle, hat seinen Charakter bewahrt. Rote Holzhäuser am Wasser, ein paar Boote, ein Restaurant, das im Sommer frisch geräucherten Fisch serviert.
Die Insel Limön liegt etwa 20 Minuten mit dem Boot von Bönan entfernt. Im Sommer fährt ein Boot regelmäßig rüber (Hin- und Rückfahrt ca. 120 SEK). Limön ist klein, man läuft in einer Stunde drum herum. Es gibt einen Leuchtturm, einen Naturlehrpfad und im Sommer ein Café. Die Insel war früher eine Quarantänestation für Schiffe, die den Hafen von Gävle anliefen. Heute ist sie Naturreservat und ein guter Ort zum Baden. Das Wasser ist im Juli und August um die 18 bis 20 Grad warm.
Etwas weiter nördlich liegt Norrsundet, ein ehemaliger Industrieort mit einem verfallenen Zellstoffwerk. Die Fabrik wurde 2008 geschlossen. Die Gegend drumherum ist trotzdem sehenswert. Entlang der Küste gibt es hier Wanderwege durch lichte Kiefernwälder, mit Ausblick auf den Meerbusen. Im Herbst ziehen Vögel in großen Schwärmen vorbei. Vogelbeobachter schätzen die Halbinsel Eggegrund als einen der besten Plätze in der Region.
Natur und Outdoor
Gästrikland hat keinen Nationalpark, aber mehrere Naturreservate, die genauso schön sind. Das größte ist Testeboån, ein Flusstal südöstlich von Gävle. Der Testeboån schlängelt sich durch unberührten Wald, vorbei an Stromschnellen und stillen Teichen. Ein Wanderweg folgt dem Fluss über 18 Kilometer. Im Frühling wandern Meerforellen den Fluss hinauf. Man kann sie von den Brücken aus beobachten.
Für Wanderer ist der Gästriklandsleden der wichtigste Weg. Er führt von der Küste bei Gävle westwärts bis nach Torsåker, insgesamt rund 80 Kilometer durch Wald und über Hügel. Gut markiert, mit Schutzhütten alle 10 bis 15 Kilometer. Man kann einzelne Etappen als Tageswanderungen gehen. Die Etappe durch das Naturreservat Hemberget (etwa 12 Kilometer) bietet Aussichtspunkte über die Waldlandschaft und alte Kohlenmeiler-Ruinen aus der Zeit der Eisenproduktion.
Angeln ist in Gästrikland gut, wenn auch nicht so berühmt wie weiter nördlich. Im Dalälven, der die südliche Grenze der Provinz bildet, gibt es Lachs, Forelle und Hecht. Angelkarten kosten zwischen 80 und 200 SEK pro Tag, erhältlich online über iFiske oder in den örtlichen Sportgeschäften. Mein Tipp: Die Gewässer rund um Ockelbo im Westen sind weniger befischt und bieten gute Chancen auf Barsch und Hecht.
Im Winter verwandelt sich Gästrikland in ein stilles Schneeland. Langlaufloipen gibt es bei Hemlingby, einem Naherholungsgebiet südlich von Gävle. Rund 30 Kilometer gespurte Loipen durch den Wald, beleuchtet in der dunklen Jahreszeit. Auch Schneeschuhwandern wird angeboten, organisiert durch den lokalen Naturverein.
Furuviksparken
Furuviksparken liegt 10 Kilometer südlich von Gävle und ist ein Freizeitpark mit Tiergarten, der seit 1900 existiert. Der Park war zwischenzeitlich in finanziellen Schwierigkeiten und wurde mehrfach umstrukturiert. Heute ist er vor allem für Familien mit Kindern interessant. Der Park hat Fahrgeschäfte, einen kleinen Zoo mit nordischen Tieren (Bären, Wölfe, Luchse) und im Sommer Open-Air-Konzerte.
Der Eintritt kostet ab 299 SEK für Erwachsene, Kinder unter 3 Jahre sind frei. Geöffnet von Mai bis September. Die Fahrgeschäfte richten sich eher an jüngere Kinder, für Teenager ist der Park vermutlich wenig aufregend. Mir hat am besten der Waldbereich gefallen, wo man auf einem Rundweg durch alten Kiefernwald spaziert und mit etwas Glück Eichhörnchen und Spechte sieht.
Ein Stück Geschichte: Furuviksparken hatte früher einen Schimpansenbereich, der 2005 nach einem Vorfall geschlossen wurde. Seitdem konzentriert sich der Park auf nordische Tierarten und Naturerlebnisse. Die Anlage am Meer gelegen, bietet auch einen Strand, der an heißen Tagen voll wird. Plane mindestens einen halben Tag ein.
Sandviken und Ockelbo
Sandviken liegt 25 Kilometer westlich von Gävle und ist eine typische schwedische Industriestadt. Der Stahlkonzern Sandvik hat hier seinen Hauptsitz und prägt das Stadtbild. Für Touristen ist Sandviken kein Hauptziel, aber als Zwischenstopp durchaus brauchbar. Das Sandvikens Museum zeigt die Industriegeschichte der Region, von den ersten Eisenschmieden im 16. Jahrhundert bis zur modernen Stahlproduktion. Eintritt frei.
Interessanter ist Högbo Bruk, ein altes Eisenhüttenwerk außerhalb von Sandviken. Die Anlage wurde restauriert und beherbergt heute Kunsthandwerk-Werkstätten, ein Restaurant und einen Golfplatz. Im Winter werden hier Langlaufloipen gespurt. Das Restaurant serviert traditionelle Gerichte aus der Region. Ich hatte dort köttbullar mit Preiselbeersoße und Kartoffelpüree für 185 SEK. Solide, nicht überragend, aber der richtige Ort für schwedische Hausmannskost.
Ockelbo liegt noch weiter westlich, schon fast an der Grenze zu Dalarna. Ein kleiner Ort mit 6.000 Einwohnern, umgeben von Wald. Ockelbo wurde 2010 international bekannt, weil Kronprinzessin Victoria ihren Mann Daniel Westling hier heiratete. Daniel stammt aus Ockelbo. Im Ort gibt es wenig zu sehen. Ein kleines Heimatmuseum, ein paar Geschäfte, ein Fitnessstudio (das früher Daniels Eltern gehörte). Der wahre Grund, nach Ockelbo zu fahren, ist die Natur drumherum. Elche sieht man hier häufiger als andere Autos.
Im Herbst ist Ockelbo ein guter Ausgangspunkt für Pilzsammel-Touren. Die Wälder um den Ort sind voll mit Steinpilzen, Pfifferlingen und Blaubeeren. Schweden hat das Jedermannsrecht (Allemansrätten), das erlaubt, in jedem Wald Beeren und Pilze zu sammeln. Ein Nachmittag in den Wäldern bei Ockelbo bringt im September problemlos einen Korb voller Pilze.
Anreise und Tipps
Gävle liegt direkt an der E4, rund 170 Kilometer nördlich von Stockholm. Mit dem Auto ist man in knapp zwei Stunden da. Der Zug (SJ) fährt häufig auf der Strecke Stockholm-Sundsvall und hält in Gävle. Fahrzeit ab Stockholm Central: 90 Minuten mit dem Schnellzug, 2 Stunden mit dem Regionaltåg. Von Arlanda Flughafen kann man direkt den Zug nach Gävle nehmen, Umstieg in Uppsala. Gesamtfahrzeit ab Arlanda: etwa 2 Stunden.
Innerhalb von Gästrikland reicht der Bus für Gävle und die nahe Umgebung. Für die Küste, Sandviken, Ockelbo und Mackmyra braucht man ein Auto oder viel Geduld mit dem Busfahrplan. Mietwagen gibt es ab Gävle Bahnhof (Europcar, Avis). Preise: ab 500 SEK pro Tag. Für Mackmyra gibt es im Sommer manchmal organisierte Bustouren ab Gävle, die die Anfahrt inklusive Verkostung beinhalten.
Die beste Reisezeit ist Juni bis August für Küste, Inseln und Furuviksparken. September für Pilze und Herbstfarben. Dezember für den Julbock in Gävle (wird am ersten Adventssonntag aufgestellt). Unterkünfte: In Gävle gibt es mehrere Hotels (ab 800 SEK/Nacht), Ferienhäuser in der Umgebung ab 4.000 SEK pro Woche. Camping am Meer ist bei Engeltofta möglich, rund 300 SEK pro Nacht für einen Stellplatz mit Strom.
Tipp: Julbocken in Gävle
Seit 1966 stellt Gävle jedes Jahr einen riesigen Strohbock auf dem Slottstorget auf. Über 13 Meter hoch, 7 Meter breit. In seiner Geschichte wurde er mehr als 30 Mal niedergebrannt, trotz Überwachungskameras und Feuerschutz. Die Stadt behandelt das Thema mit Humor. Ob er das jeweilige Jahr übersteht, ist jedes Mal eine nationale Nachricht. Wer den Bock sehen will: Anfang Dezember hinfahren, bevor es jemand anders tut.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Gästrikland Schwedens kleinste Provinz?
Die historischen Provinzen (Landskap) Schwedens wurden im Mittelalter festgelegt und spiegeln alte Stammesgebiete wider. Gästrikland war immer dünn besiedelt und lag zwischen den größeren Gebieten Uppland und Hälsingland. Mit rund 4.200 Quadratkilometern ist es die flächenmäßig kleinste Provinz des Landes.
Kann man Mackmyra Whisky ohne Tour besuchen?
Ja. Der Shop im Whisky Village ist ohne Tour zugänglich. Hier kann man Flaschen kaufen und Informationen zur Destillerie lesen. Eine Verkostung ohne Führung ist allerdings nicht vorgesehen. Die Touren sollte man im Voraus buchen, besonders im Sommer sind sie oft ausgebucht.
Ist Gästrikland für einen Tagesausflug von Stockholm geeignet?
Möglich, aber knapp. Mit dem Schnellzug ist man in 90 Minuten in Gävle. Für einen Stadtbummel und einen Besuch bei Mackmyra reicht ein langer Tag. Für Küste, Inseln und Ockelbo braucht man mindestens zwei Tage. Besser ist es, eine Nacht in Gävle zu bleiben und am nächsten Tag die Umgebung zu erkunden.
Wie warm wird das Wasser an der Küste?
Der Bottnische Meerbusen erreicht an der Küste von Gästrikland im Juli und August Temperaturen von 17 bis 21 Grad. In geschützten Buchten kann es etwas wärmer werden. Für Schwimmer aus dem Mittelmeerraum ist das frisch, für Skandinavien-Gewohnte angenehm.
Lohnt sich Furuviksparken für Erwachsene ohne Kinder?
Ehrlich gesagt: bedingt. Die Fahrgeschäfte sind für Kinder konzipiert, und der Tiergarten ist überschaubar. Der Waldbereich und der Strand sind schön, aber dafür braucht man keinen Parkeintritt. An Tagen mit Open-Air-Konzerten (im Sommer) kann sich der Besuch lohnen. Ansonsten gibt es in der Region bessere Alternativen für Erwachsene.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026





