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Hostels in Norwegen
Günstig übernachten im teuersten Land Europas

Hostels in Norwegen

17 Min. Lesezeit

Norwegen und günstig in einem Satz? Das klingt wie ein Widerspruch. Hotels in Oslo kosten schnell 2.000 NOK pro Nacht, in Bergen oder Tromsø sieht es nicht viel anders aus. Wer mit kleinem Budget reisen will, braucht eine Strategie. Und die beginnt fast immer bei Hostels.

Ich habe in den vergangenen Jahren etwa ein Dutzend norwegische Hostels besucht. Manche freiwillig, manche aus der Not heraus, weil das Hotel zu teuer war. Was mir aufgefallen ist: Norwegische Hostels sind anders als das, was man aus Südeuropa oder Südostasien kennt. Sie sind sauberer, ruhiger und oft besser organisiert. Dafür kosten sie auch mehr. Ein Bett im Schlafsaal für 350 NOK (etwa 31 Euro) ist in Norwegen ein Schnäppchen. In Thailand wäre es ein Luxuszimmer.

Trotzdem: Wer Norwegen bereisen will, ohne sich finanziell zu ruinieren, kommt an Hostels kaum vorbei. Sie sparen bei der Übernachtung, und auch beim Essen. Die Gemeinschaftsküchen in norwegischen Hostels sind meistens gut ausgestattet, und selbst kochen statt im Restaurant essen spart pro Tag locker 500 bis 800 NOK. Das summiert sich auf einer zweiwöchigen Reise zu einem vierstelligen Betrag.

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Hostel-Kultur in Norwegen

Norwegen hat ein gut ausgebautes Netz von Hostels, die unter dem Dachverband Norske Vandrerhjem (HI Norway) organisiert sind. Diese Hostels folgen den Standards von Hostelling International und bieten durchweg solide Qualität. Daneben gibt es unabhängige Hostels, die sich keinem Verband angeschlossen haben und manchmal kreativer, manchmal chaotischer sind.

Die HI-Hostels in Norwegen sind oft in historischen Gebäuden untergebracht: ehemalige Schulen, Pfarrhäuser, Gutshöfe oder Militärgebäude. Das verleiht ihnen einen Charme, den moderne Kettenhotels nicht haben. Die Zimmer sind einfach, aber sauber. Bettwäsche ist meistens im Preis enthalten, manchmal kostet sie 80 bis 100 NOK extra. Ein HI-Mitgliedsausweis bringt 10 bis 15 Prozent Rabatt, was sich bei mehreren Übernachtungen lohnt.

Die Gästestruktur in norwegischen Hostels unterscheidet sich von anderen Ländern. Neben den üblichen Backpackern trifft man hier auffällig viele Familien, Wandergruppen und ältere Reisende. Norwegische Hostels haben keinen "Party-Ruf". Die Atmosphäre ist eher ruhig und gesellig. Wer abends feiern will, muss in eine Bar gehen. Wer abends in der Gemeinschaftsküche kochen und sich dabei mit anderen Reisenden unterhalten will, ist hier richtig.

Was kosten Hostels in Norwegen?

Die Preise hängen von drei Faktoren ab: Stadt oder Land, Saison und Zimmertyp. Ein Bett im Schlafsaal (4 bis 8 Betten) kostet in Oslo zwischen 350 und 550 NOK pro Nacht. In Bergen liegt der Preis ähnlich, in kleineren Städten und auf dem Land zwischen 280 und 400 NOK. In Tromsø, das als Nordlicht-Destination beliebt ist, können die Preise in der Wintersaison auf 500 bis 600 NOK steigen.

Sauberer Schlafsaal in einem norwegischen Hostel
Norwegische Hostel-Schlafsäle: sauber, ordentlich und meistens ruhig (KI-generiert)

Private Zimmer in Hostels sind deutlich teurer: 700 bis 1.200 NOK für ein Einzelzimmer, 900 bis 1.500 NOK für ein Doppelzimmer. Das klingt viel, liegt aber immer noch unter den meisten Hotelpreisen. Familienzimmer (4 Betten) kosten 1.200 bis 1.800 NOK. Wer also mit zwei Kindern reist, zahlt pro Person oft weniger als für ein Schlafsaal-Bett.

Die Saison macht einen spürbaren Unterschied. In der Hauptsaison (Juni bis August) sind die Preise 20 bis 30 Prozent höher als in der Nebensaison. Ausnahme: Tromsø und Nordnorwegen, wo die Nordlicht-Saison (Oktober bis März) die teuerste Zeit ist. Die günstigsten Monate sind in den meisten Teilen Norwegens April, Mai, September und Oktober.

Eine Übersicht der typischen Preise pro Nacht: Schlafsaal Oslo 400 bis 550 NOK. Schlafsaal Bergen 350 bis 500 NOK. Schlafsaal Tromsø 400 bis 600 NOK. Schlafsaal Ländlich 280 bis 400 NOK. Privatzimmer Oslo 900 bis 1.400 NOK. Privatzimmer Bergen 800 bis 1.200 NOK. Privatzimmer Tromsø 850 bis 1.300 NOK.

Die besten Hostels in Oslo

Modernes Hostel in Oslo mit Gemeinschaftsbereich
Oslo hat mehrere Hostels mit modernem Design und zentraler Lage (KI-generiert)

Anker Hostel liegt zentral in Grünerløkka, dem trendigsten Viertel Oslos. Die Lage ist schwer zu schlagen: Restaurants, Cafés, Vintage-Läden und das Nachtleben sind zu Fuß erreichbar. Das Hostel selbst ist modern renoviert, die Schlafsäle sind saüber und haben Schließfächer. Die Gemeinschaftsküche ist groß genug, auch wenn 50 Gäste gleichzeitig kochen wollen. Schlafsaal ab 390 NOK, Privatzimmer ab 950 NOK.

HI Oslo Haraldsheim ist das traditionelle HI-Hostel der Stadt, etwas außerhalb des Zentrums am Stadtrand gelegen. Mit der Straßenbahn braucht man 15 Minuten ins Zentrum. Das Hostel ist in einem alten Gebäude untergebracht, umgeben von Wald, mit Blick über die Stadt. Die Zimmer sind einfach, aber ordentlich. Das Frühstücksbuffet kostet 115 NOK extra und ist reichhaltig. Schlafsaal ab 340 NOK, Privatzimmer ab 850 NOK.

Saga Poshtel Oslo Central bezeichnet sich als "Poshtel", also eine Mischung aus Hostel und Posh (schick). Und tatsächlich: Die Einrichtung ist designorientiert, die Betten haben Vorhänge für Privatsphäre, und das Badezimmer ist modern. Die Lage direkt in der Innenstadt, fünf Minuten vom Hauptbahnhof, macht es zum praktischsten Hostel in Oslo. Dafür zahlt man etwas mehr: Schlafsaal ab 450 NOK, Privatzimmer ab 1.100 NOK.

Hostels in Bergen

Hostel in Bergen mit Blick auf die Hafenstadt
Bergen: Die zweitgrößte Stadt Norwegens hat überraschend gute Hostel-Optionen (KI-generiert)

Marken Gjestehus liegt zentral am Hafen, wenige Minuten von Bryggen und dem Fischmarkt entfernt. Es ist technisch gesehen eher ein Gästehaus als ein Hostel, hat aber Schlafsäle und die Atmosphäre eines Hostels. Die Küche ist gut, die Gemeinschaftsräume gemütlich, und das Personal kennt Bergen wie seine Westentasche. Schlafsaal ab 350 NOK, Privatzimmer ab 800 NOK.

HI Bergen Montana ist das HI-Hostel der Stadt, auf dem Berg Montana gelegen, mit einem Panoramablick über Bergen, der den Aufstieg lohnt. Man kann entweder den steilen Weg zu Fuß nehmen oder die Ulriken-Seilbahn nutzen. Die Zimmer sind saüber und funktional, das Frühstück gut. Ein Nachteil: Abends, wenn man in der Stadt essen oder ausgehen will, muss man den Berg wieder runter und später wieder hoch. Schlafsaal ab 320 NOK.

Bergen Budget Hotel ist kein Hostel im klassischen Sinn, aber es bietet Schlafsaal-Plätze und gehört deshalb in diese Liste. Die Lage ist zentral, die Zimmer klein aber ordentlich. Das Hotel hat keinen großen Gemeinschaftsbereich, was für Alleinreisende ein Nachteil ist. Wer aber vor allem einen günstigen Schlafplatz in guter Lage sucht, wird hier fündig. Schlafsaal ab 380 NOK.

Hostels in Tromsø und Nordnorwegen

Hostel in Tromsø mit Blick auf verschneite Berge
Tromsø: Nordlicht-Hauptstadt und Hostel-Standort nördlich des Polarkreises (KI-generiert)

Tromsø Activities Hostel kombiniert Unterkunft mit Aktivitäten-Vermittlung. Man bucht ein Bett und kann direkt an der Rezeption Nordlicht-Touren, Hundeschlitten-Fahrten und Whale-Watching-Ausflüge dazubuchen. Die Preise für die Aktivitäten sind konkurrenzfähig, manchmal günstiger als bei den großen Anbietern, weil das Hostel mit lokalen Guides zusammenarbeitet. Schlafsaal ab 420 NOK, Privatzimmer ab 950 NOK.

Smarthotel Tromsø ist eigentlich ein Hotel, bietet aber so günstige Zimmer, dass es mit Hostels konkurriert. Die Zimmer sind winzig (oft nur 9 Quadratmeter), aber saüber und modern. Es gibt kein Schlafsaal-Angebot, aber Einzelzimmer ab 600 NOK, was für Tromsø erstaunlich günstig ist. Keine Gemeinschaftsküche, dafür zentrale Lage und ordentliches WLAN.

In Bodø, dem Tor zu den Lofoten, gibt es das Bodø HI Hostel, das in einem ehemaligen Schulgebäude untergebracht ist. Sauber, zweckmäßig, gute Küche. Schlafsaal ab 350 NOK. In Svolvær auf den Lofoten findet man saisonale Hostels und Gästehäuser, die zwischen Juni und September geöffnet sind. Die Preise dort sind wegen der Lofoten-Tourismus-Nachfrage höher als auf dem Festland: Schlafsaal ab 450 NOK.

Hostels in den Fjordregionen

In den Fjordregionen Westnorwegens gibt es weniger Hostels als in den Städten, aber die, die es gibt, sind oft an besonders schönen Standorten. Das Flåm Hostel (HI) liegt am Ende des Aurlandsfjords, direkt neben dem Bahnhof der Flåmsbahn. Die Aussicht aus den Zimmern auf den Fjord ist der Hauptgrund, hier zu buchen. Schlafsaal ab 380 NOK, Privatzimmer ab 900 NOK.

In Geiranger gibt es kein klassisches Hostel, aber mehrere günstige Campingplätze mit Hütten, die ähnlich preiswert sind. Die Geiranger Camping Hütten starten bei 600 NOK pro Nacht für eine einfache Hütte mit zwei Betten. Das ist kein Hostel-Preis, aber für Geiranger ein guter Deal.

Rund um den Sognefjord gibt es in Balestrand und Sogndal HI-Hostels mit Preisen ab 320 NOK im Schlafsaal. Die Lage an den Fjorden macht sie zu guten Ausgangspunkten für Wanderungen und Fjordtouren. Die Gemeinschaftsküchen sind hier besonders wichtig, weil Restaurant-Angebote in den kleineren Orten begrenzt und teuer sind.

Ausstattung und Standards

Gut ausgestattete Gemeinschaftsküche in einem norwegischen Hostel
Die Gemeinschaftsküche: Kern jedes norwegischen Hostels (KI-generiert)

Norwegische Hostels halten durchweg einen hohen Standard. Die Sauberkeit ist fast überall gut bis sehr gut. Norweger haben ein starkes Bewusstsein für Hygiene, und das merkt man auch in den Unterkünften. Schmuddelige Schlafsäle mit fleckigen Matratzen, wie man sie aus manchen Ländern kennt, habe ich in Norwegen nie gesehen.

Gemeinschaftsküchen gehören zur Standardausstattung. Die meisten sind gut bestückt mit Herd, Backofen, Kühlschrank, Geschirr und Töpfen. Grundzutaten wie Salz, Öl und manchmal Gewürze stehen bereit. Der Kühlschrank hat markierte Abschnitte für die Gäste, und in der Regel hält sich jeder daran. Was mir in Norwegen immer aufgefallen ist: Die Küchen werden abends geputzt, oft von den Gästen selbst, ohne dass man sie dazu auffordern muss. Es gibt so etwas wie eine stille Übereinkunft, den Laden saüber zu halten.

WLAN ist in allen städtischen Hostels verfügbar und meistens kostenlos. Die Geschwindigkeit schwankt, reicht aber für E-Mails und Recherche. In ländlichen Hostels kann das Internet langsamer oder gar nicht vorhanden sein. Wer zuverlässiges Internet braucht, sollte vorher nachfragen.

Schließfächer gibt es in den meisten Schlafsälen. Manche Hostels stellen Vorhängeschlösser bereit, andere erwarten, dass man ein eigenes mitbringt. Ein kleines Zahlenschloss im Gepäck zu haben, ist generell eine gute Idee. Wertgegenstände und Reisepass gehören ins Schließfach, nicht unter das Kopfkissen.

Bettwäsche ist in den HI-Hostels oft im Preis enthalten. Bei unabhängigen Hostels kostet sie manchmal 80 bis 100 NOK extra. Ein eigener Hüttenschlafsack (Liner) spart dieses Geld und ist hygienisch sowieso eine gute Sache. Handtücher sind meistens nicht inklusive. Entweder mitbringen oder für 50 bis 80 NOK leihen.

Alternativen zu Hostels

Wer Hostels nicht mag, hat in Norwegen trotzdem günstige Optionen. DNT-Hütten (Den Norske Turistforening) sind das norwegische Pendant zu Alpenvereins-Hütten. Sie kosten zwischen 200 und 500 NOK pro Nacht für Mitglieder und liegen in den Bergen und entlang von Wanderwegen. Die Ausstattung reicht von einfachen Selbstversorger-Hütten bis zu bewirtschafteten Lodges mit Drei-Gänge-Menü.

Camping-Hütten (Hytter) auf Campingplätzen sind eine weitere Option. Die einfachsten Hütten haben nur Betten und einen Stromanschluss (ab 400 NOK). Komfortablere Varianten bieten Küche, Dusche und WC (600 bis 1.000 NOK). Für Paare oder kleine Gruppen sind Hütten oft günstiger als Hostel-Privatzimmer und bieten mehr Privatsphäre.

Couchsurfing funktioniert in Norwegen, besonders in den Städten. Die Community ist aktiver als man denken würde. In Oslo und Bergen gibt es regelmäßige Couchsurfing-Treffen. Die Gastgeber sind oft gut vernetzt und können Tipps geben, die in keinem Reiseführer stehen. Allerdings sollte man fair sein und etwas zurückgeben, sei es durch Kochen, Hilfe im Haushalt oder einfach gute Gesellschaft.

Das Jedermannsrecht erlaubt es, in der Natur zu zelten, sofern man mindestens 150 Meter Abstand zu bewohnten Gebäuden hält. Wer ein Zelt hat und das Wetter mitmacht, kann in Norwegen komplett kostenlos übernachten. Die Landschaft bietet endlos viele Plätze dafür. Details zum Wildcamping finden sich in unserem Artikel zum Jedermannsrecht.

Tipps für Budget-Reisende

Der größte Kostenfaktor in Norwegen ist nicht die Unterkunft, sondern das Essen. Ein einfaches Mittagessen im Restaurant kostet 180 bis 250 NOK, ein Abendessen 300 bis 500 NOK. Wer jeden Tag dreimal auswärts isst, gibt allein fürs Essen 600 bis 1.000 NOK pro Tag aus. Die Alternative: im Hostel kochen. Ein Einkauf im Supermarkt (Rema 1000, Kiwi oder Bunnpris) für ein Abendessen zu zweit kostet 150 bis 250 NOK. Nudeln, Reis, Kartoffeln und Gemüse sind auch in Norwegen relativ günstig. Fisch und Fleisch kosten mehr, sind aber immer noch billiger als im Restaurant.

Beim Transport spart man mit dem Zug, wenn man früh bucht. Vy (Norwegische Bahn) bietet Minipris-Tickets an, die bei 199 NOK für Langstrecken starten. Das ist günstiger als die meisten Busverbindungen. Flüge mit Norwegian innerhalb Norwegens kosten mit Vorlauf ab 399 NOK. Wer flexibel ist und früh plant, bewegt sich für erstaunlich wenig Geld durch das Land.

Aktivitäten in der Natur sind in Norwegen meistens kostenlos. Wandern, Schwimmen, Radfahren, Angeln (in bestimmten Gewässern) und Zelten kosten nichts. Die teuren Aktivitäten sind die touristischen: Fjordkreuzfahrten (ab 600 NOK), Nordlicht-Touren (ab 1.200 NOK), Hundeschlitten (ab 1.800 NOK). Wer diese weglässt oder reduziert, spart erheblich.

Trinkwasser aus dem Hahn ist in ganz Norwegen von hoher Qualität und kostenlos. Wasserflaschen kaufen ist unnötig und teuer (25 bis 40 NOK pro Flasche). Eine wiederverwendbare Flasche mitnehmen und an jedem Wasserhahn auffüllen. Kaffee ist im Hostel oft kostenlos oder günstig. Im Café kostet er 45 bis 65 NOK pro Tasse, was sich bei zwei Tassen pro Tag auf über 100 NOK summiert.

Alkohol ist in Norwegen extrem teuer. Ein Bier im Lokal kostet 90 bis 120 NOK, ein Glas Wein 100 bis 150 NOK. Wer nicht komplett darauf verzichten will, kauft im Supermarkt (Bier, maximal 4,7 Prozent) oder im Vinmonopolet (Wein und Spirituosen). Eine Flasche Wein im Vinmonopolet kostet ab 130 NOK, ein Sixpack Bier im Supermarkt ab 120 NOK. Immer noch teuer, aber ein Bruchteil der Bar-Preise.

Häufige Fragen

Was kostet ein Hostel-Bett in Norwegen?

Ein Schlafsaal-Bett kostet zwischen 280 und 550 NOK pro Nacht (25 bis 50 Euro), je nach Stadt und Saison. Private Zimmer in Hostels liegen bei 700 bis 1.500 NOK. Oslo und Tromsø sind am teuersten, ländliche Gebiete am günstigsten.

Lohnt sich eine HI-Mitgliedschaft für Norwegen?

Ja, wenn man mehr als drei Nächte in HI-Hostels verbringt. Die Jahresmitgliedschaft kostet in Deutschland 20 Euro und bringt 10 bis 15 Prozent Rabatt auf den Übernachtungspreis. Ab der vierten Nacht hat sich die Mitgliedschaft amortisiert.

Sind norwegische Hostels sicher?

Norwegen gehört zu den sichersten Ländern der Welt, und das gilt auch für Hostels. Diebstahl ist selten, die meisten Schlafsäle haben Schließfächer. Trotzdem sollte man Wertsachen nicht offen herumliegen lassen. Ein eigenes Vorhängeschloss mitzubringen ist sinnvoll.

Gibt es eine Altersgrenze in norwegischen Hostels?

Nein. Norwegische Hostels haben keine Altersbegrenzung. Familien mit Kindern, Senioren und Alleinreisende jeden Alters sind willkommen. Die Gästestruktur in norwegischen Hostels ist deutlich gemischter als in anderen Ländern. Das Durchschnittsalter liegt höher als etwa in Thailand oder Australien.

Kann man in norwegischen Hostels kochen?

Ja, fast alle norwegischen Hostels haben eine Gemeinschaftsküche mit Herd, Kühlschrank und Geschirr. Selbst kochen ist einer der besten Wege, in Norwegen Geld zu sparen. Die günstigsten Supermärkte sind Rema 1000, Kiwi und Bunnpris.

Muss man in Hostels Bettwäsche mitbringen?

In den meisten HI-Hostels ist Bettwäsche im Preis enthalten. Bei unabhängigen Hostels kann sie 80 bis 100 NOK extra kosten. Ein eigener Hüttenschlafsack (Silk Liner) spart dieses Geld und wiegt fast nichts im Gepäck.

Weiterführende Informationen

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026