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Radfahren auf Island
Ringstraße, Routen und Tipps für Radreisen

Radfahren auf Island

13 Min. Lesezeit

Island mit dem Fahrrad zu umrunden, gehört zu den härtesten und gleichzeitig lohnendsten Radreisen in Europa. Die Ringstraße misst 1.320 Kilometer, führt durch wüstenhafte Lavlandschaften, vorbei an Gletschern, Wasserfällen und schwarzen Stränden. Dazu kommen der Wind, der einem gefühlt immer ins Gesicht bläst, die steilen Anstiege in den Ostfjorden und die Abgeschiedenheit, die einem Streckenabschnitte von 100 Kilometern ohne jede Versorgungsmöglichkeit beschert.

Trotzdem machen es jedes Jahr Hunderte Radfahrer. Manche mit Packtaschen und Zelt auf einem Tourenrad, andere mit leichtem Gepäck und Gästehausbuchungen. Die Infrastruktur ist besser als man denkt: Campingplätze gibt es entlang der gesamten Ringstraße, und auch wenn die Entfernungen zwischen den Orten groß sind, findet sich fast immer eine Übernachtungsmöglichkeit in Tagesreichweite.

Dieser Artikel ist für alle, die mit dem Gedanken spielen, Island auf zwei Rädern zu erkunden. Du erfährst, welche Routen sich eignen, wie du dich auf den Wind vorbereitest, was das kostet und was du an Ausrüstung brauchst.

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Warum Island mit dem Rad?

Wer Island im Mietwagen umrundet, fährt in 7 bis 10 Tagen um die Insel und hält an den bekannten Sehenswürdigkeiten. Das ist schön, aber es ist ein anderes Erlebnis als die gleiche Strecke auf dem Rad. Auf dem Rad dauert eine Umrundung 2 bis 3 Wochen, und in dieser Zeit erlebst du die Landschaft mit allen Sinnen: den Geruch von Schwefel an den geothermischen Feldern, den Gegenwind, der dich in den Ostfjorden zum Fluchen bringt, die Wärme eines heißen Topfes, in den du nach einem nassen Tag einsteigst.

Die Geschwindigkeit auf dem Rad passt zur isländischen Landschaft. Wo Autofahrer in Minuten durchrauschen, verbringst du Stunden. Du siehst die Lavafelder nicht als Hintergrundbild hinter der Windschutzscheibe, sondern als endlose Weiten, die du Pedalumdrehung für Pedalumdrehung durchquerst. Du merkst, wie sich die Vegetation verändert, wie die Luft anders riecht, wenn du von der Küste ins Landesinnere fährst. Das sind Nuancen, die man im Auto schlicht verpasst.

Ein bepacktes Tourenrad auf der isländischen Ringstraße mit Bergen und Wolken im Hintergrund
Die Ringstraße auf dem Rad: 1.320 Kilometer durch eine der wildesten Landschaften Europas (KI-generiert)

Dazu kommt die Gemeinschaft. Radreisende auf Island bilden eine lose Gruppe von Gleichgesinnten, die sich auf Campingplätzen trifft, Geschichten austauscht und manchmal ein Stück zusammen fährt. Die Community ist international: Schweizer, Japaner, Neuseeländer, Deutsche. Man erkennt sich am Gepäck, an den müden Beinen und an dem breiten Grinsen, das kommt, wenn man nach einem harten Tag den Campingplatz erreicht.

Die Ringstraße: 1.320 km rund um die Insel

Die Route 1, Islands Ringstraße, ist die Standard-Radroute. Sie ist durchgehend asphaltiert (mit wenigen Ausnahmen im Osten), führt um die gesamte Insel und passiert die meisten großen Sehenswürdigkeiten. Die Strecke verteilt sich gut auf 14 bis 21 Tagesetappen, je nach Fitness und Windverhältnissen.

Gegen den Uhrzeigersinn ist die bevorzugte Richtung der meisten Radfahrer. Der Grund: Die vorherrschenden Winde auf Island kommen aus Westen und Südwesten. Wer gegen den Uhrzeigersinn fährt (also von Reykjavík zuerst nach Norden und dann im Osten nach Süden), hat statistisch häufiger Rückenwind als Gegenwind. Das ist keine Garantie, weil der Wind auf Island ohnehin macht, was er will, aber die Statistik spricht dafür.

Die Etappen lassen sich grob so einteilen: Reykjavík nach Akureyri (Nordroute, ca. 400 km, 5-7 Tage): Relativ flach, mit Abstecher zum Snæfellsnes möglich. Die Strecke durch den Hvalfjörður-Tunnel (6 km, für Radfahrer verboten, Bus-Transfer nötig) oder die Alternativstrecke über den Fjord. Ab Blönduós wird es einsamer, und die Abstände zwischen den Orten wachsen.

Akureyri nach Egilsstaðir (Ost, ca. 270 km, 3-5 Tage): Die bergigste Strecke. Die Ostfjorde bedeuten ständiges Auf und Ab, jeder Fjord bringt einen Abstieg auf Meeresniveau und einen Aufstieg auf 200 bis 400 Meter Höhe. Dafür ist die Landschaft hier am wildesten und die Straße am leersten. Ein Abschnitt nahe Möðrudalur (höchster bewohnter Ort Islands, 469 Meter) ist nicht asphaltiert.

Radfahrer auf einer kurvigen Küstenstraße in den Ostfjorden Islands
Die Ostfjorde fordern mit ständigem Auf und Ab, belohnen aber mit dramatischer Küstenlandschaft (KI-generiert)

Egilsstaðir nach Vík (Südost, ca. 330 km, 4-5 Tage): Durch die Gletscher- und Vulkanlandschaft des Südostens. Hier passierst du den Vatnajökull-Gletscher, die Gletscherlagune Jökulsárlón und den Diamond Beach. Die Straße ist flacher als in den Ostfjorden, aber die Sandstürme (besonders auf der Skeiðarársandur-Ebene) können ein Problem sein. Gegenwind aus dem Süden ist hier häufig.

Vík nach Reykjavík (Südwest, ca. 190 km, 2-3 Tage): Die touristischste Strecke mit Seljalandsfoss, Skógafoss und dem Goldenen Kreis als Abstecher. Hier ist der Verkehr am dichtesten, und ein Seitenstreifen fehlt streckenweise. Die letzten 50 km nach Reykjavík führen durch Vororte und sind wenig reizvoll.

Weitere Routen abseits der Ringstraße

Wer nicht die gesamte Ringstraße fahren will oder nach einer Alternative sucht, hat mehrere Optionen:

Snæfellsnes-Halbinsel (ca. 200 km Rundkurs, 3-4 Tage): Eine kompakte Route westlich von Reykjavík, die an einem langen Wochenende machbar ist. Die Halbinsel bietet Gletscher und Lavafelder fotogenen Berg Kirkjufell. Die Straßen sind asphaltiert und wenig befahren. Ab Reykjavík sind es 180 km zur Halbinsel (ein langer erster Tag oder ein Bus-Transfer).

Westfjorde (ca. 600 km, 7-10 Tage): Die wildeste Radroute Islands. Die Westfjorde haben enge, kurvige Straßen (teilweise Schotter), extreme Steigungen und sehr wenig Verkehr. Die Infrastruktur ist dünn: Zwischen den kleinen Orten liegen oft 80 bis 100 km ohne Versorgung. Dafür sind die Westfjorde die am wenigsten besuchte Region Islands und landschaftlich gewaltig.

Kjölur-Route (F-35, ca. 170 km, 2-3 Tage): Eine Hochlandroute zwischen Gullfoss im Süden und Blönduós im Norden. Die F-35 ist eine Schotterpiste, für die ein stabiles Trekking- oder Fatbike empfohlen wird. Die Route führt durch die Hochlandwüste zwischen den Gletschern Hofsjökull und Langjökull. Heiße Quellen bei Hveravellir bieten eine Badegelegenheit auf halber Strecke. Die F-35 erfordert keine Flussdurchquerungen und ist die einfachste der Hochlandrouten.

Wind, Wetter und was das für Radfahrer bedeutet

Der Wind ist der Gegner Nummer eins auf Island. Nicht die Steigungen, nicht der Regen, nicht die Kälte. Der Wind. Durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h sind normal, und Böen von 50 bis 80 km/h kommen regelmäßig vor. Bei 80 km/h Gegenwind ist Radfahren unmöglich, und selbst bei 40 km/h Gegenwind kommt man kaum voran.

Ein Radfahrer kämpft gegen starken Wind auf einer offenen isländischen Straße
Der Wind ist die größte Herausforderung beim Radfahren auf Island und entscheidet oft über die Tagesetappe (KI-generiert)

Die Strategie ist Flexibilität. Plane deine Etappen nicht zu lang (60 bis 80 km pro Tag sind realistisch, nicht die 100 bis 120 km, die du aus Mitteleuropa gewohnt bist). Baue Puffertage ein (mindestens 3 bis 4 für eine Ringstraßen-Umrundung). Nutze die Wettervorhersage auf vedur.is und passe deine Tagesplanung an. An Tagen mit starkem Gegenwind ist es manchmal klüger, am Campingplatz zu bleiben und die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung zu Fuß zu erkunden.

Regen ist der zweite Faktor. Es regnet nicht jeden Tag, aber es kann eine ganze Woche am Stück regnen. Gute Regenkleidung ist unverzichtbar: wasserdichte Jacke und Regenhose Handschuhe. Dein Gepäck muss in wasserdichten Packtaschen stecken (Ortlieb-Taschen sind der Standard). Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius im Sommer klingen mild, fühlen sich bei Regen und Wind aber deutlich kälter an.

Sandstürme sind ein Problem in bestimmten Regionen, besonders auf den Sanderflächen im Südosten (Skeiðarársandur, Mýrdalssandur). Der aufgewirbelte Sand ist abrasiv und kann Augen und Fahrradkomponenten beschädigen. Trage bei Sandsturm eine Schutzbrille und ein Tuch über Mund und Nase. Falls der Sturm zu stark wird, halte an und warte, bis er nachlässt.

Ausrüstung und Fahrradwahl

Für die Ringstraße (asphaltiert) reicht ein stabiles Tourenrad oder Gravelbike mit 35 bis 42 mm breiten Reifen. Für die Westfjorde (teilweise Schotter) oder die Kjölur-Route (F-35, durchgehend Schotter) sind breitere Reifen (40 bis 50 mm) oder ein Mountainbike empfehlenswert. Ein Fatbike mit 3,5- bis 4,5-Zoll-Reifen ist für das Hochland ideal, aber auf Asphalt unnötig schwer.

Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände: 4 wasserdichte Packtaschen (vorne und hinten), ein stabiler Gepäckträger, ein Ersatzschlauch (mindestens 2), Flickzeug, ein Multitool mit Kettennieter und Ersatzbremsbeläge Luftpumpe. Fahrradwerkstätten gibt es nur in Reykjavík und Akureyri. Auf dem Rest der Strecke musst du dich selbst helfen können.

Wer kein eigenes Rad mitbringen will, kann in Reykjavík ein Tourenrad mieten. Anbieter wie Icebike Adventures und Reykjavik Bike Tours vermieten Tourenräder ab 8.000 ISK (53 Euro) pro Tag oder ab 60.000 ISK (396 Euro) pro Woche. Die Räder kommen mit Packtaschen und Ersatzteilen. Das eigene Rad per Flugzeug mitzunehmen kostet bei Icelandair etwa 50 Euro (verpackt im Karton), bei PLAY je nach Buchungsklasse 30 bis 70 Euro.

Übernachten und Verpflegung

Die meisten Radreisenden auf Island campen. Campingplätze gibt es entlang der gesamten Ringstraße, in Abständen von 20 bis 80 km. Die Übernachtung kostet 2.000 bis 3.000 ISK (13 bis 20 Euro) pro Person. Manche Plätze haben warme Duschen (500 ISK extra), andere nur Kaltwasser. Strom zum Laden von Geräten ist oft verfügbar.

Ein Zelt und ein Tourenrad auf einem isländischen Campingplatz mit Blick auf grüne Hügel
Campingplätze entlang der Ringstraße bieten einfache, aber ausreichende Infrastruktur für Radreisende (KI-generiert)

Wildes Campen ist auf Island erlaubt, solange man nicht auf eingezäuntem oder privatem Land steht, das Einverständnis des Landbesitzers hat und keine Spuren hinterlässt. In der Praxis bedeutet das: Abseits der Straße ein Stück in die Landschaft hinein, Zelt aufbauen, am nächsten Morgen alles mitnehmen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten (Þingvellir, Skaftafell, Vatnajökull) ist wildes Campen verboten.

Verpflegung erfordert Planung. Die Supermärkte (Bónus, Krónan, Nettó) sind in den größeren Orten zu finden: Reykjavík, Akureyri, Egilsstaðir, Selfoss, Vík. Dazwischen gibt es manchmal Tankstellen-Shops mit einem eingeschränkten Sortiment. Plane deine Einkäufe so, dass du immer Vorräte für 2 bis 3 Tage dabei hast. Gute Radler-Mahlzeiten: Haferflocken, Nudeln, Reis, Thunfischdosen, Erdnussbutter, Müsliriegel, Schokolade. Alles, was leicht ist und viele Kalorien liefert.

Wer nicht campen will, kann in Gästehäusern und Hostels übernachten. Die Kosten liegen bei 8.000 bis 15.000 ISK (53 bis 100 Euro) pro Nacht im Schlafsaal oder 15.000 bis 25.000 ISK (100 bis 165 Euro) für ein Doppelzimmer. Das erhöht das Budget einer Radreise allerdings erheblich.

Kosten und Logistik

Eine Radreise um Island kann je nach Stil zwischen 1.500 und 5.000 Euro kosten. Hier eine realistische Kalkulation für eine 18-tägige Ringstraßen-Umrundung mit Camping und Selbstverpflegung:

Flug (Hin- und Rück): 200 bis 400 Euro. Fahrradtransport: 50 bis 70 Euro. Camping (18 Nächte à 2.500 ISK): 45.000 ISK (300 Euro). Lebensmittel (18 Tage à 3.000 ISK): 54.000 ISK (360 Euro). Gelegentlich essen gehen (3-4 Mal): 20.000 ISK (132 Euro). Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten: 15.000 ISK (100 Euro). Sonstiges (SIM-Karte, Wäsche, Reparaturen): 10.000 ISK (66 Euro). Gesamt: ca. 1.250 bis 1.500 Euro.

Wer ein Rad mietet statt sein eigenes mitzubringen, muss 50.000 bis 80.000 ISK (330 bis 530 Euro) für 18 Tage dazurechnen. Wer in Gästehäusern übernachtet, landet bei 250.000 bis 350.000 ISK (1.650 bis 2.310 Euro) nur für Unterkünfte. Eine komfortable Radreise mit Gästehaus-Übernachtungen kostet insgesamt 3.000 bis 4.500 Euro.

Zur Logistik: Der Flughafen Keflavík liegt 50 km südwestlich von Reykjavík. Die Strecke zum Flughafen ist für Radfahrer machbar (asphaltierte Straße, wenig Verkehr abseits der Hauptstraße), aber bei Gegenwind zäh. Alternativ nehmen viele den Flybus nach Reykjavík und starten dort. Das Rad kann im Bus-Gepäckraum transportiert werden (Anmeldung bei der Buchung).

Häufige Fragen zum Radfahren auf Island

Wann ist die beste Zeit für eine Radreise auf Island?

Mitte Juni bis Ende August. Juli ist der wärmste Monat mit den längsten Tagen. Im Juni sind die Tage noch länger (Mitternachtssonne), aber es kann kälter und windiger sein. Ab Mitte August werden die Tage kürzer, und die Temperaturen fallen. Im September ist eine Radreise möglich, aber das Wetter wird unberechenbar und viele Campingplätze schließen.

Wie fit muss ich sein?

Du solltest in der Lage sein, 60 bis 80 km pro Tag mit 15 bis 25 kg Gepäck zu fahren, und das bei möglichem Gegenwind und Steigungen. Eine gewisse Ausdauer und Erfahrung mit Radreisen ist Voraussetzung. Die Ringstraße hat keine extremen Anstiege (der höchste Punkt liegt bei etwa 470 Metern), aber die Kombination aus Wind und Wetter macht sie anspruchsvoller als vergleichbare Touren in Mitteleuropa.

Gibt es Radwege auf Island?

Nein, es gibt keine separaten Radwege. Radfahrer teilen sich die Straße mit dem Autoverkehr. Auf der Ringstraße gibt es streckenweise einen asphaltierten Seitenstreifen, aber nicht durchgehend. In den Ostfjorden und auf den Nebenstraßen fehlt der Seitenstreifen ganz. Der Verkehr auf Island ist insgesamt gering (außer auf der Strecke Reykjavík-Selfoss), und die meisten Autofahrer halten respektvollen Abstand zu Radfahrern.

Kann ich ein E-Bike für die Ringstraße nutzen?

Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Die Ladeinfrastruktur ist dünn: Auf Campingplätzen gibt es oft Steckdosen, aber zwischen den Orten können 50 bis 100 km ohne Lademöglichkeit liegen. Ein E-Bike mit großer Reichweite (mindestens 100 km) und ein Ersatzakku sind empfehlenswert. Bedenke auch, dass ein E-Bike mit Packtaschen schwer wird und die Ersatzteilversorgung auf Island praktisch nicht existiert.

Radfahren auf Island ist kein gemütlicher Radwander-Urlaub. Es ist anstrengend und unberechenbar frustrierend, wenn der Wind zum dritten Mal an einem Tag dreht und dir wieder ins Gesicht bläst. Aber es ist auch eine der intensivsten Arten, ein Land zu erleben. Nach drei Wochen auf dem Sattel hast du jede Kurve der Ringstraße gespürt, jeden Wetterwechsel am eigenen Körper erfahren und eine Insel durchquert, die von der Straße aus größer und leerer wirkt, als man es sich von der Karte her vorstellen kann.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026