Restaurants in Kopenhagen – Hyggelige Cafés und kulinarische Geheimtipps 

Kopenhagen ist eine kulinarische Traumstadt! Keine skandinavische Stadt hat mehr Sterne-Restaurants als die dänische Hauptstadt, aber auch für den kleinen Geldbeutel gibt es hier reichlich Auswahl. Ob man im besten Restaurant der Welt isst oder Smørrebrød und Fischbrötchen verspeist – in Kopenhagen bleibt sicherlich niemand hungrig! 

Diese dänischen Spezialitäten sollte man in Kopenhagen probieren!

Smørrebrød 

Der dänische Klassiker Smørrebrød ist mehr als nur ein Butterbrot! Ästhetisch angerichtet und hoch belegt wird das Roggenbrot typischerweise zur Mittagszeit serviert. 

Bei dem Belag werden keine kreativen Grenzen gesetzt. Traditionell fällt die Wahl auf gesalzene Butter, Speisefisch, Krabben oder Kaviar, Käse, Wurst oder Pastete. Garniert wird mit Eiern und Gemüse verschiedener Zubereitung, Salat, Obst und Kräutern. Auch Saucen dürfen nicht fehlen, meist gibt es Mayonnaise oder Remoulade. 

In Kopenhagen ist besonders das Ida Davidsens Smørrebrøds-Restaurant bekannt, da man hier aus 178 Varianten wählen kann. 

Der Michelin-Guide empfiehlt das Restaurant Aamanns, auch in den Restaurants Orangeriet, Told & Snaps oder Kronborg kann man nichts falsch machen! 

Die dänische Spezialität Smørrebrød
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Hotdogs

Hotdog-Wagen, auf Dänisch “Pølsevogn”, an jeder Ecke prägen das Straßenbild in Dänemark seit etwa 100 Jahren 

Es gibt mittlerweile auch ganz viele verschiedene Varianten von Hotdogs, gebratene oder gekochte Würstchen, verschiedene Saucen und Beläge. 

Dazu trinkt man übrigens eine Schokomilch. Klingt ungewöhnlich, die Dänen schwören aber auf diese Kombination! 

Ein typischer Pølsevogn in Kopenhagen, an dem man Hotdogs kauft
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Stegt flæsk

Das dänische Nationalgericht besteht aus knusprigem Schweinefleisch mit Petersiliensauce und Kartoffeln. 

Das Gute ist auch: Es gehört eher zu den billigeren Gerichten! An einigen Orten findet man sogar ein “All you can eat” der beliebten Speise. 

In Kopenhagen kann man das Schweinefleischgericht beispielsweise in den Restaurants Rio Bravo, Nyboders Køkken oder Guldkroen essen.

Das dänische Nationalgericht Stegt flæsk
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Wienerbrød

Das süße Blätterteiggebäck wurde im Jahr 1840 erstmals von einem Wiener Bäckern in Dänemark hergestellt, daher auch der Name. 

In jeder Bäckerei des Landes findet man einige verschiedene Sorten des Wienerbrød, durch die man sich unbedingt durchprobieren muss! 

Das dänische Gebäck Wienerbrød
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Austern

Dänemark liegt auf Inseln, umgeben von Meer, welches natürlich viele typische Speisen inspiriert. 

Dänische Austern gelten als wahre Delikatessen. In vielen Fischrestaurants des Landes werden die Muscheln lecker angerichtet und beispielsweise mit einem leichten Weißwein serviert. 

Archäologen fanden in dem nordischen Land übrigens Austernschalen in Siedlungen, die bis auf 4.000 v. Chr. datiert werden konnten! Der Geschmack wir wohl anscheinend schon sehr lange geschätzt. 

In Kopenhagen bekommt man frische Austern beispielsweise in den Restaurants Kødbyens Fiskebar, Fishmarket und Hummer

Die Delikatesse Austern
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Frikadeller

Dänische Frikadellen werden typischerweise aus Kalbs- und Schweinefleisch sowie Mehl, Milch, Eiern, Zwiebeln und natürlich Gewürzen zubereitet. Serviert werden sie mit Kartoffeln, Rotkohl, Rote Beete oder Essiggurken. 

Probieren kann man die dänische Köstlichkeit beispielsweise im Cafe Petersborg, Restaurant Jacobsen oder im Restaurant Schønnemann

Dänische Fleischbällchen, sogenannte Frikadeller
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Außergewöhnliche und exquisite Restaurants, Cafés und Bars in Kopenhagen 

Hyggelige Cafés in Kopenhagen

Das Next Door Café hat eine entspannte und ungezwungene Atmosphäre. Vor allem das Frühstück mit Pancakes, Skyr mit Granola und vegetarischen Sandwiches kann man empfehlen. 

Im The Coffee Collective auf der Jægersborggade kann man leckeren Kaffee, Tee und vor allem die obligatorische dänische Zimtschnecke genießen. 

Wer auf Käsekuchen steht, ist in Bertels Salon bestens aufgehoben! In dem zentralen Café, das sich vollends auf die Perfektion des Käsekuchens spezialisiert hat, kann man drinnen und draußen Platz nehmen und die Atmosphäre genießen. 

“Übrigens”: Hygge beschreibt die dänische Lebensweise und die Wertschätzung von Gemütlichkeit, Zufriedenheit und Wohlbefinden

Für den kleinen Geldbeutel

Im Grød gibt es nur Porridge auf der Karte. Aber wer jetzt an langweiligen Haferbrei denkt, liegt ganz falsch! Für etwa 6 € für ein Frühstück oder 10 € für ein Mittag- oder Abendessen bekommt man hier kreative Gerichte wie Dinkelbrei mit Kastanienpüree oder Haferbrei mit Äpfeln, Dulce de Leche und gerösteten Mandeln – lecker! 

In dem charmanten Fischrestaurant Hooked mitten in Nørrebro kann man sich Hummerbrötchen, Fischburger, Poke Bowls und Pommes schmecken lassen! 

Im La Tre wird man mit frischen vietnamesischen Gerichten verwöhnt. Das traditionelle, aber innovative Menü punktet mit einem ausgezeichneten Báhn Mì, leckeren Nudelsalaten, Suppen und Currys und hausgemachtem Kombucha. 

Sterne-Restaurants in Kopenhagen

Insgesamt gibt es 14 Restaurants mit zusammen 23 Sternen in der dänischen Hauptstadt. Die Restaurants Noma und Geranium schmücken sich mit drei Michelin-Sternen. Folgende Restaurants wurden mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet: 

  • AOC
  • Kadeau
  • Alchemist
  • Kong Hans
  • Jordnær

Diese Restaurants haben einen Michelin-Stern:

  • Marchal
  • Kokkeriet
  • Formel B
  • Kiin Kiin
  • Søllerød Kro
  • Alouette
  • The Samuel 

Das beste Restaurant der Welt

“Noma” setzt sich aus den dänischen Wörtern “nordisk” (nordisch) und “mad” (Essen) zusammen. Unter dem Küchenchef René Redzepi wurde das Restaurant 2010, 2011, 2012, 2014 und 2021 zum besten Restaurant der Welt gekürt!

Das Noma zeichnet sich aus durch eine kreative Umsetzung der nordischen Küche mit heimischen Produkten und zum Teil mit ungewöhnlichen Zutaten. 

Die Gewächshäuser des 3-Sterne-Restaurants Noma
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Kulinarische Geheimtipps in Kopenhagen 

Eine kulinarische Tour durch Kopenhagen ist vielleicht der beste und sicherlich leckerste Weg, die nordische Stadt und ihre Traditionen kennenzulernen. 

Auf der Website des Copenhagen Food Crawl werden mehrere verschiedene Touren angeboten, um Kopenhagen, seine Geschichte und vor allem sein Essen mit einem Einheimischen kennenzulernen. 

Da Kopenhagen direkt am Wasser gelegen ist, bietet sich natürlich auch eine kulinarische Bootstour an. Auf der Website von Stromma kann man sich durch das Angebot durchklicken.  

Der Hafen in Kopenhagen, hier starten kulinarische Bootstouren
Quelle: dba87 / bigstockphoto.com

Fazit

Die dänische Hauptstadt Kopenhagen glänzt nicht nur mit ihren zahlreichen Sterne-Restaurants, sondern auch mit einer einfachen, traditionellen, aber unglaublich leckeren Küche! Hyggelige Cafés reihen sich an international bewunderte Restaurants. Ob alleine oder mit einer geführten kulinarischen Tour – die Vielfalt der Küchen sollte man sich nicht entgehen lassen! 

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet es im Noma zu essen?

Das Menü kostet etwa 400 €, dazu kommen noch etwa 250 € für Wein oder 140 € für Saft – pro Person!

Sind Hotdogs typisch dänisch?

Der Hotdog ist Teil der dänischen Kultur. Überall findet man Pølsevogn – Hotdog-Buden. Anfang des 20. Jahrhunderts verkaufte der Däne Charles Svendsen Stevns bereits in Oslo erfolgreich Hotdogs, in Dänemark stieß sein Vorschlag, die Würstchen in Brötchen auf der Straße zu verkaufen, zunächst auf Widerstand. 1921 stand dann aber der erste Pølsevogn auf der Straße von Kopenhagen und ist seitdem nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken!