Arvidsjaur
Arvidsjaur liegt im südlichen Lappland, mitten im Binnenland von Norrbottens län. Der Ort hat etwa 4.500 Einwohner und liegt am Byske älv, umgeben von Wäldern und Seen. Von Stockholm sind es 800 Kilometer. Von der nächsten größeren Stadt, Skellefteå, 130 Kilometer. Arvidsjaur ist abgelegen. Das ist kein Nachteil, sondern der ganze Sinn.
Ich war im Februar dort. Minus 25 Grad, die Sonne stand tief und ging um 15 Uhr schon unter. Auf dem zugefrorenen Storavan-See drehten Prototypen von BMW und Mercedes ihre Runden. Im Ort roch es nach Holzrauch. Und in der Lappstaden, der alten samischen Kirchstadt, stand ich zwischen Holzhütten, die seit dem 17. Jahrhundert hier stehen. Arvidsjaur ist ein Ort, an dem die Gegenwart und die Geschichte auf eine Weise koexistieren, die man im Süden nicht findet.
Steckbrief Arvidsjaur
- Einwohnerzahl: ca. 4.500 (Gemeinde: ca. 6.400)
- Region: Lappland (Norrbottens län)
- Breitengrad: 65°35' N (knapp südlich des Polarkreises)
- Entfernung Stockholm: ca. 800 km (9 Stunden)
- Bekannt für: Lappstaden, Autotests, Rentiere, Nordlichter
- Flughafen: Arvidsjaur Airport (Direktflüge ab Stockholm)
Überblick
Arvidsjaur ist seit Jahrhunderten ein Treffpunkt der Sami, des Volkes, das in Lappland lebt und Rentiere hält. Der Name kommt aus dem Samischen und bedeutet so viel wie "großer Wasserberg". Der Ort war ein Kirchplatz, zu dem die Sami aus einem riesigen Gebiet kamen, um Gottesdienste zu besuchen, zu handeln und sich zu treffen. Diese Tradition hat Spuren hinterlassen: die Lappstaden, eine der am besten erhaltenen samischen Kirchstädte Schwedens.
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Heute ist Arvidsjaur ein kleiner Ort mit Supermarkt, Tankstelle, ein paar Restaurants und einer Kirche. Im Sommer ist es still. Im Winter wird es geschäftig, denn die Autoindustrie kommt. Auf den zugefrorenen Seen rund um Arvidsjaur testen fast alle großen Autohersteller ihre Fahrzeuge unter Extrembedingungen. Das hat dem Ort einen wirtschaftlichen Schub gegeben: Hotels, Restaurants und Logistikfirmen leben im Winter gut von den Testfahrern und Ingenieuren.
Arvidsjaur liegt knapp südlich des Polarkreises (4 Kilometer). Die Mitternachtssonne gibt es hier nicht ganz, aber im Juni geht die Sonne nur für eine Stunde unter, und es bleibt die ganze Nacht hell. Im Dezember und Januar dagegen kommt die Sonne nur für wenige Stunden über den Horizont. Die Polarnacht im eigentlichen Sinn erreicht man erst etwas weiter nördlich, bei Jokkmokk.
Lappstaden: Die Kirchstadt
Die Lappstaden ist das Kern von Arvidsjaur. Sie liegt direkt neben der Kirche im Ortszentrum und besteht aus rund 80 Holzhütten und Kåtor (samische Zeltbauten aus Holz). Die ältesten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Die Hütten wurden von den Sami gebaut, die aus der Umgebung zum Kirchplatz kamen. Da die Wege lang waren (oft 100 Kilometer oder mehr), brauchten sie Unterkünfte. Jede Familie hatte ihre eigene Hütte.
Die Hütten sind klein, aus unbehandeltem Kiefernholz, mit Grastorf auf dem Dach. Innen gibt es eine Feuerstelle, Schlafplätze und wenig mehr. Die Kåtor sind kegelförmige Bauten, die an ein Tipi erinnern, aber aus Holzstämmen gebaut sind. Man kann durch die Lappstaden frei spazieren. Im Sommer gibt es Führungen (120 SEK), bei denen die Geschichte der Kirchstädte und der samischen Lebensweise erklärt wird.
Was mich am meisten berührt hat: Die Lappstaden wird noch benutzt. Beim Storfest, dem letzten Wochenende im August, kommen die Sami aus der Region zusammen, wie sie es seit Jahrhunderten tun. Es werden Rentiere gezeigt, samische Handwerkskunst verkauft, und in den Kåtor wird über offenem Feuer gekocht. Das ist keine Folklore-Show. Es ist gelebte Tradition.
Die Lappstaden steht unter Denkmalschutz und ist eine der wenigen Kirchstädte, die nicht als Museum erstarrt ist. Im Winter liegen die Hütten unter Schnee, und die Stille zwischen den Holzbauten hat etwas, das man schlecht in Worte fassen kann. Respekt vor dem Ort ist wichtig. Nicht in die Hütten gehen, nichts anfassen, keine Drohnen fliegen lassen.
Autoteststrecken und Winterindustrie
Arvidsjaur ist die inoffizielle Wintertest-Hauptstadt der globalen Autoindustrie. Von Januar bis März testen BMW, Mercedes, Volkswagen, Porsche, Volvo, Toyota und viele andere Hersteller ihre Fahrzeuge auf den zugefrorenen Seen rund um den Ort. Die Seen frieren bis zu einem Meter dick zu, und auf dem Eis werden Teststrecken mit Pylonen und Kurven angelegt.
Die Tests sind geheim. Man sieht die Prototypen auf den Straßen, verhüllt in Tarnfolie, und auf den Seen drehen sie ihre Runden. Fotografieren ist erlaubt (das ist öffentlicher Raum), aber die Hersteller sind nicht erfreut darüber. Im Ort gehören die Testfahrer zum Winteralltag. In den Restaurants und Hotels hört man Deutsch, Japanisch, Koreanisch und Englisch.
Für Touristen gibt es Winterfahrkurse auf dem Eis. Firmen wie Lapland Ice Driving bieten Kurse an, bei denen man auf zugefrorenen Seen im eigenen oder einem gemieteten Auto Drift-Techniken und Eisfahren lernt. Preise ab 3.500 SEK für einen halben Tag. Ein voller Tag kostet 6.000 bis 8.000 SEK. Die Erfahrung ist es wert: auf spiegelglattem Eis bei minus 20 Grad ein Auto kontrolliert zum Driften bringen, das lernt man nirgendwo sonst.
Schneemobil-Safaris sind eine weitere Winterattraktion. Geführte Touren durch die Wälder rund um Arvidsjaur kosten ab 1.200 SEK für zwei Stunden. Längere Touren (ganzer Tag, mit Mittagessen am Lagerfeuer) ab 2.800 SEK. Eigener Führerschein (Klasse B) ist erforderlich.
Rentiere und samische Kultur
In der Region um Arvidsjaur gibt es mehrere Rentierbetriebe, die Besuchertouren anbieten. Die Sami in der Gegend halten tausende Rentiere, die im Sommer in den Bergen weiden und im Winter in die Wälder ziehen. Bei einem Besuch auf einer Rentierfarm erfährt man, wie die Tiere gehalten werden, wie die Markierung (jedes Rentier hat ein individuelles Ohrmarkierungsmuster) funktioniert und was die samische Rentierzucht für die Kultur bedeutet.
Eine Tour dauert zwei bis drei Stunden und kostet ab 600 SEK. Man geht zu den Tieren, füttert sie mit Rentiermoos, trinkt Kaffee in einer Kåta (dem traditionellen Zelt) und bekommt Suovas (geräuchertes Rentierfleisch) zu essen. Im Winter kann man manchmal an einem Rentierschlitten-Ausflug teilnehmen (ab 900 SEK). Der Kontakt mit den Tieren ist ruhig und nah. Rentiere sind scheuer als Kühe, aber weniger nervös als Pferde.
Die samische Kultur ist in Arvidsjaur allgegenwärtig, aber nicht inszeniert. Es gibt kein "Sami-Erlebnis-Center" mit Eintrittsgebühr. Stattdessen: die Lappstaden, die Rentierbetriebe, das Silvermuseet in Arjeplog (40 km entfernt), das die Geschichte und Kultur der Sami zeigt. In Arvidsjaur selbst verkauft der Sameslöjdstiftelsen (Samisches Kunsthandwerk) Messer, Lederarbeiten und Schmuck aus samischer Produktion. Die Preise sind nicht billig (ein handgefertigtes samisches Messer kostet ab 1.500 SEK), aber die Qualität ist sehr gut.
Natur und Outdoor
Um Arvidsjaur herum liegt eine Landschaft, die zu 90 Prozent aus Wald und Wasser besteht. Kiefern, Fichten, Birken. Dazwischen Seen, Bäche, Moore. Die Gemeinde Arvidsjaur hat eine Fläche von 6.140 Quadratkilometern (größer als das Saarland) und 6.400 Einwohner. Das ergibt etwa einen Einwohner pro Quadratkilometer. Hier ist man wirklich allein.
Wandern: Der Vindelälvsleden führt durch die Region, ein Fernwanderweg entlang des Vindel-Flusses (der in seinem natürlichen Zustand erhalten ist, keine Staudämme). Die Etappe bei Arvidsjaur ist flach und führt durch Wald und an Seen vorbei. Kürzere Rundwege (3 bis 15 km) starten am Ortrand. Karten gibt es beim Touristenbüro (Storgatan).
Angeln: Die Seen um Arvidsjaur haben Hechte, Barsche, Forellen und Saiblinge. Der Storavan, einer der größeren Seen, liegt 15 Kilometer westlich und hat gute Hechte. Ein Angelschein (Fiskekort) kostet ab 100 SEK pro Tag, erhältlich online oder bei ICA im Ort. Im Winter ist Eisangeln beliebt: Loch bohren, Schnur rein, warten, dabei den Kaffee auf dem Gaskocher machen. Ruhiger geht es nicht.
Beeren und Pilze: Im August und September sind die Wälder voll mit Blaubeeren, Preiselbeeren und Hjortron (Moltebeeren). Das Jedermannsrecht (allemansrätten) erlaubt das Sammeln. Pilze gibt es auch reichlich: Steinpilze und Pfifferlinge in den Kiefernwäldern. Ein Korb, ein Messer und ein paar Stunden im Wald, das ist einer der besten Gründe, im Spätsommer nach Lappland zu fahren.
Kanu: Der Byske älv eignet sich für mehrtägige Kanutouren. Kanus und Ausrüstung können beim Touristenbüro gemietet werden (ab 400 SEK pro Tag). Die Flussabschnitte bei Arvidsjaur sind ruhig (Schwierigkeitsgrad I), weiter flussabwärts gibt es leichte Stromschnellen (Grad II).
Nordlichter und Winter
Arvidsjaur liegt auf 65 Grad nördlicher Breite. Das ist weit genug nördlich für Nordlichter. Die Saison geht von September bis März. Die besten Chancen hat man an klaren, kalten Nächten zwischen 21 und 2 Uhr. Man muss raus aus dem Ort, weg von den Straßenlaternen. Ein Auto, eine Thermoskanne Kaffee, eine dicke Jacke und Geduld. Die Lichter kommen nicht auf Bestellung. Aber wenn sie kommen, vergisst man die Kälte.
Der Winter in Arvidsjaur ist lang und ernst. Von November bis April liegt Schnee. Die Temperaturen fallen regelmäßig unter minus 20 Grad, gelegentlich unter minus 30. Die Dunkelheit im Dezember und Januar kann belastend sein: 4 Stunden Tageslicht. Aber der Schnee reflektiert das wenige Licht, und die Sterne sind unglaublich klar.
Was man anziehen muss: Schichten. Merinowolle als Basisschicht, Fleece als Zwischenschicht, winddichte Außenjacke. Thermohose. Dicke Winterstiefel (mindestens minus 30 Grad Komforttemperatur). Mütze, Handschuhe, Schal. Baumwolle ist der Feind. Sie wird nass und kühlt aus. In Arvidsjaur gibt es einen Outdoor-Laden (Norrby Sport), der alles hat, was man braucht, falls die eigene Ausrüstung nicht reicht.
Hundeschlittentouren: Mehrere Anbieter in der Region bieten Hundeschlittenfahrten an. Eine kurze Tour (1 Stunde) kostet ab 900 SEK. Ganztagestouren mit Mittagessen am Lagerfeuer ab 2.500 SEK. Die Huskys sind trainiert und freundlich. Man steuert den Schlitten selbst, der Guide fährt voraus. Die Geschwindigkeit ist moderat (15 bis 20 km/h), aber auf einem Schlitten hinter sechs bellenden Huskys durch den verschneiten Wald zu fahren, das ist ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Anreise und Unterkünfte
Flug: Arvidsjaur hat einen eigenen Flughafen. Direktflüge ab Stockholm Arlanda mit Amapola Flyg oder BRA. Flugzeit 1,5 Stunden. Tickets ab 700 SEK bei Frühbuchung. Der Flughafen liegt 10 Kilometer östlich des Ortes. Mietwagen am Flughafen verfügbar und empfohlen, denn ohne Auto ist man in Arvidsjaur aufgeschmissen.
Mit dem Auto: Von Stockholm über die E4 nach Umeå, dann Riksväg 45 nach Arvidsjaur. Die Strecke ist 800 Kilometer und dauert 9 Stunden. Im Winter unbedingt Winterreifen (sind ohnehin Pflicht vom 1. Dezember bis 31. März). Spikesreifen sind erlaubt und empfohlen.
Mit dem Zug: Die Inlandsbanan fährt im Sommer (Juni bis August) von Gällivare nach Kristinehamn über Arvidsjaur. Die Fahrt ist langsam und landschaftlich reizvoll, aber als reine Transportstrecke nicht praktikabel. Im Winter fährt kein Zug. Busse verbinden Arvidsjaur mit Skellefteå (Länstrafiken Norrbotten, 2 Stunden).
Übernachtung: Das Hotell Laponia im Zentrum hat Zimmer ab 850 SEK. Das Silver Pine Lodge, 20 Kilometer außerhalb, bietet Hütten in Waldlage ab 1.200 SEK, mit Sauna und Nordlicht-Garantie (man bleibt so lange, bis man welche gesehen hat, oder bekommt eine Nacht gratis). Der Arvidsjaur Camping hat Stugor ab 500 SEK und Stellplätze. Im Winter gibt es auch das Lappland Lodge mit beheizbaren Glaskuppeln (Igloos), aus denen man Nordlichter beobachten kann (ab 2.800 SEK pro Nacht).
Essen: Das Aftonglöd im Zentrum serviert lappländische Küche: Rentiersteak, Elchgulasch, Arctic Char (Saibling). Hauptgerichte ab 220 SEK. Das Café Björken hat guten Kaffee und selbstgebackene Waffeln mit Hjortron-Marmelade (Moltebeere). Das Pizzeria Torget macht die beste Pizza nördlich des Polarkreises (Meinung des Autors, nicht wissenschaftlich belegt). Ab 110 SEK.
Beste Reisezeit: Februar und März für Winter, Eis, Nordlichter und Autotests. Juni bis August für Mitternachtssonne, Wandern und Angeln. September für Herbstfärbung (ruska) und Beerenernte. Der Oktober bis November ist die graueste Zeit, dann passiert wenig.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist die Lappstaden in Arvidsjaur?
Die Lappstaden ist eine samische Kirchstadt im Zentrum von Arvidsjaur. Sie besteht aus rund 80 historischen Holzhütten und Kåtor (Holzzeltbauten), die seit dem 17. Jahrhundert stehen. Die Sami nutzten sie als Unterkunft bei Kirchenbesuchen. Die Lappstaden ist denkmalgeschützt und frei zugänglich. Führungen im Sommer für 120 SEK.
Warum testen Autohersteller in Arvidsjaur?
Die zugefrorenen Seen bei Arvidsjaur bieten ideale Bedingungen für Wintertests: zuverlässige Kälte (oft unter minus 20 Grad), dickes Eis (bis zu 1 Meter), wenig Verkehr und große, ebene Flächen. Fast alle großen Autohersteller testen hier von Januar bis März ihre Fahrzeuge unter Extrembedingungen.
Kann man in Arvidsjaur Nordlichter sehen?
Ja. Arvidsjaur liegt auf 65 Grad Nord, in der Nordlicht-Zone. Die Saison geht von September bis März. Klare, kalte Nächte sind am besten. Man muss aus dem Ort raus (weg vom Licht). Geführte Nordlicht-Touren gibt es ab 600 SEK. Eine Garantie gibt es nie, aber die Chancen sind gut.
Wie kalt wird es in Arvidsjaur im Winter?
Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei minus 14 Grad. Minus 25 bis minus 30 Grad kommen regelmäßig vor. Der Kälterekord lag bei minus 43 Grad. Warme Kleidung in Schichten ist Pflicht: Merinowolle, Fleece, winddichte Außenschicht. Winterstiefel mit Komforttemperatur bis minus 30 Grad.
Wie kommt man nach Arvidsjaur?
Am schnellsten per Flug ab Stockholm Arlanda nach Arvidsjaur Airport (1,5 Stunden, ab 700 SEK). Mit dem Auto von Stockholm in 9 Stunden (800 km). Im Sommer fährt die Inlandsbanan durch Arvidsjaur. Ein Mietwagen vor Ort ist empfohlen, da der ÖPNV dünn ist.
Lokale Tipps
Gut zu wissen
Dagens Lunch: Werktags 11-14 Uhr bieten fast alle Restaurants ein Tagesgericht für 120-160 SEK an, mit Salat, Brot und Kaffee. Abends zahlst du für das Gleiche das Doppelte.
Fika ernst nehmen: Setz dich um 10 oder 14 Uhr in ein lokales Café, bestell Filterkaffee und eine Kanelbulle. 20 Minuten Pause, nicht to go. So tickt Schweden.
Spartipp: Systembolaget (Alkoholladen) schließt samstags um 15 Uhr und ist sonntags zu. Vorplanen! Im Supermarkt gibt es nur Leichtbier unter 3,5%.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026





