Airbnb in Schweden
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Schwedische Hotels sind teuer, Campingplätze nicht jedermanns Sache und die Ferienhausportale wirken manchmal wie aus einem anderen Jahrzehnt. Airbnb füllt diese Lücke und bietet in Schweden alles von der Stadtwohnung in Stockholm bis zur roten Holzhütte am See in Dalarna. Aber es gibt Besonderheiten, die man kennen sollte.
Meine erste Airbnb-Buchung in Schweden war eine Wohnung in Södermalm, Stockholm. Zwei Zimmer, Küche, Balkon mit Blick auf die Dächer. 120 Euro die Nacht, für Stockholm ein fairer Preis. Die Gastgeberin hatte alles vorbereitet: Kaffee in der Küche, eine handgeschriebene Liste mit Restaurant-Tipps, den Code für die Haustür per SMS. Kein Schlüsselübergabe-Stress, kein Check-in-Fenster. Ich kam an, ging rein, fühlte mich sofort zu Hause. Seitdem habe ich Airbnb in Schweden dutzende Male genutzt, in Städten und auf dem Land, allein und mit Familie.
Dieser Artikel fasst zusammen, was ich dabei gelernt habe: Wo Airbnb sich lohnt, wo nicht, welche Alternativen es gibt und worauf man bei der Buchung achten sollte.
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Airbnb in Schweden: Lohnt sich das?
Die kurze Antwort: Ja, in den meisten Fällen. Die lange Antwort hängt davon ab, was man sucht und wohin man reist.
In den Großstädten Stockholm, Göteborg und Malmö ist Airbnb oft günstiger als Hotels, vor allem für Paare und Familien. Ein Hotelzimmer in Stockholm kostet in der Hochsaison 1.500 bis 2.500 SEK (130 bis 220 Euro). Eine vergleichbare Airbnb-Wohnung liegt bei 800 bis 1.500 SEK (70 bis 130 Euro). Dazu kommt der Vorteil einer eigenen Küche, in der man kochen und beim teuren schwedischen Essengehen sparen kann.
Auf dem Land sieht es anders aus. Hier konkurriert Airbnb mit den klassischen Ferienhausportalen wie NOVASOL, TUI Villas und schwedischen Anbietern wie Stugknuten. Die Auswahl auf Airbnb ist in ländlichen Gegenden oft dünner, und die Qualität schwankt stärker als bei spezialisierten Portalen. Manche Airbnb-Inserate auf dem Land sind fantastisch, andere enttäuschend. Es braucht etwas Recherche.
Wo Airbnb wirklich glänzt: bei besonderen Unterkünften. Baumhäuser in Norrbotten, Leuchtturmwärterhäuser auf Schäreninseln, umgebaute Scheunen in Småland, Design-Apartments in Stockholms Altstadt. Diese Art von Unterkünften findet man auf traditionellen Buchungsportalen selten. Airbnb hat sich in Schweden eine Nische geschaffen für Reisende, die mehr suchen als ein Standardzimmer.
Die besten Regionen für Airbnb in Schweden
Stockholm
Die mit Abstand größte Auswahl. Hunderte Wohnungen in allen Stadtteilen, von Gamla Stan bis Hammarby Sjöstad. Die besten Viertel für Airbnb: Södermalm (kreativ, viele Cafés und Bars), Vasastan (ruhig, zentral, familienfreundlich), Östermalm (gehoben, teurer). In Gamla Stan gibt es atmosphärische Wohnungen in historischen Gebäuden, aber die Preise sind hoch und die Räume oft klein. Mein Tipp: Södermalm bietet das beste Verhältnis aus Lage, Preis und Charme.
Stockholmer Schären
Die Schären sind ein Traumziel, und Airbnb ist hier oft die einzige Möglichkeit, eine Unterkunft zu finden. Hotels gibt es auf den kleineren Inseln kaum. Rote Holzhäuser am Wasser, Felsküste vor der Tür, Ruhe. Im Sommer sind die beliebten Inseln (Sandhamn, Vaxholm, Möja) früh ausgebucht. Drei bis vier Monate im Voraus buchen ist keine Übertreibung.
Dalarna
Die Region rund um den Siljan-See ist das Bilderbuch-Schweden: rote Häuser, grüne Wiesen, blaue Seen. Airbnb-Angebote gibt es in Rättvik, Leksand, Mora und den umliegenden Dörfern. Viele Schweden vermieten ihre Sommerhäuser (stugor) über die Plattform, wenn sie selbst nicht da sind. Die Qualität ist meistens gut, weil die Vermieter selbst regelmäßig dort wohnen.
Småland und Südschweden
Die Heimat von Astrid Lindgren, Michel aus Lönneberga und tausend Seen. Hier gibt es auf Airbnb einsame Häuser im Wald, alte Bauernhöfe und Cottages an kleinen Seen. Die Preise sind niedriger als in Stockholm und Dalarna. Ein Haus für vier Personen am See kostet im Sommer 600 bis 1.000 SEK pro Nacht. Für Familien ist Småland über Airbnb oft die beste Wahl.
Lappland
In Schwedisch-Lappland ist das Airbnb-Angebot dünn, aber es gibt Perlen. Holzhütten mit Nordlichtblick, Cabins an zugefrorenen Flüssen, umgebaute Sami-Hütten. Die Preise liegen höher als im Süden, weil die Nachfrage (Nordlichter, Hundeschlittentouren) das Angebot übersteigt. Im Winter unbedingt vier bis sechs Monate vorher buchen.
Stuga mieten: Das schwedische Ferienhaus
Die Stuga (Mehrzahl: stugor) ist das schwedische Ferienhaus, und sie ist mehr als eine Unterkunft. Sie ist ein Lebensgefühl. Rund 600.000 Schweden besitzen eine Stuga, viele davon am See oder an der Küste. Im Sommer fahren die Schweden zu ihren Hütten, und wer keine eigene hat, mietet eine. Über Airbnb und andere Portale stehen tausende Stugor zur Verfügung.
Eine typische Stuga ist ein rotes oder gelbes Holzhaus mit weißen Fensterrahmen. Drinnen: Holzböden, einfache Möbel, ein Kamin oder Holzofen. Draußen: Garten, Steg zum See, Grillplatz, manchmal ein Ruderboot. Die Ausstattung reicht von einfach (Plumpsklo, kein fließendes Wasser) bis komfortabel (Spülmaschine, Sauna, Whirlpool). Die Bandbreite auf Airbnb ist groß, deshalb ist es wichtig, die Beschreibungen und Fotos genau zu lesen.
Was man über Stugor wissen sollte: Das Wasser kommt oft aus einem Brunnen und ist nicht immer Trinkwasserqualität. Die Inserate geben das an, aber fragen schadet nicht. Viele Stugor haben eine Komposttoilette statt einer Wasserspülung. Das klingt ungewöhnlich, funktioniert aber gut und ist geruchsfrei, wenn die Toilette richtig gewartet wird. Strom ist fast immer vorhanden, aber die Heizung läuft oft über Holz. Im Frühling und Herbst kann es abends kalt werden. Holz liegt meistens bereit.
Die schönsten Stugor auf Airbnb sind schnell weg. Im Januar und Februar beginnt die Buchungssaison für den schwedischen Sommer (Juni bis August). Wer im Juli eine Stuga am Vättern oder in Dalarna haben will, sollte spätestens im März buchen. Kurzfristig findet man eher Häuser in weniger bekannten Regionen: Värmland, Hälsingland, Gävleborg.
Preise und was man erwarten kann
Eine Preisübersicht für Airbnb in Schweden (Stand 2026):
- Stadtwohnung Stockholm (2 Personen): 800 bis 1.500 SEK pro Nacht (70 bis 130 Euro). Zentrale Lagen (Södermalm, Vasastan) am oberen Ende
- Stadtwohnung Göteborg/Malmö: 600 bis 1.100 SEK pro Nacht (52 bis 96 Euro). Günstiger als Stockholm
- Stuga am See (4 Personen): 700 bis 1.400 SEK pro Nacht (61 bis 122 Euro). Im Hochsommer (Juli) am teuersten, im Mai und September deutlich günstiger
- Stuga mit Sauna und Boot (4 bis 6 Personen): 1.200 bis 2.500 SEK pro Nacht (104 bis 218 Euro). Premium-Segment mit guter Ausstattung
- Cabin in Lappland: 1.000 bis 2.000 SEK pro Nacht (87 bis 175 Euro). Im Winter (Nordlicht-Saison) teurer als im Sommer
- Schärenhaus (Stockholms Schären): 1.200 bis 3.000 SEK pro Nacht (104 bis 261 Euro). Die Preise variieren stark nach Insel und Lage
Dazu kommen bei Airbnb die Reinigungsgebühr (städavgift), die Servicegebühr der Plattform und eventuell eine Tourismusabgabe. Die Reinigungsgebühr liegt in Schweden typischerweise bei 300 bis 800 SEK pro Aufenthalt. Bei kurzen Aufenthalten von ein bis zwei Nächten kann die Reinigungsgebühr den Gesamtpreis spürbar erhöhen. Bei Aufenthalten ab einer Woche fällt sie kaum ins Gewicht.
Ein Vergleich lohnt sich immer. Manchmal ist ein Hotel bei Kurzaufenthalten günstiger, weil keine Reinigungsgebühr anfällt. Ab drei Nächten dreht sich das Verhältnis meistens zugunsten von Airbnb, besonders wenn man die Küche nutzt und Restaurantbesuche spart.
Alternativen zu Airbnb in Schweden
Airbnb ist nicht die einzige Option. In Schweden gibt es mehrere Plattformen und Anbieter, die je nach Reiseart besser passen können.
Booking.com: Bietet in Schweden neben Hotels auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser an. Die Auswahl überschneidet sich teilweise mit Airbnb. Vorteil: Viele Angebote mit kostenloser Stornierung. Nachteil: Die Servicgebühr ist manchmal höher. Für Reisende, die flexible Buchungen brauchen, ist Booking oft die bessere Wahl.
NOVASOL: Der größte Ferienhausanbieter in Skandinavien mit tausenden Häusern in Schweden. Spezialisiert auf Stugor, klassifiziert nach Sternen, mit verlässlichen Standards. Die Website ist altmodisch, aber die Qualität der Häuser stimmt. Preise liegen oft auf Airbnb-Niveau oder leicht darunter. Für Familienurlaub auf dem Land ist NOVASOL häufig die beste Wahl.
Stugknuten.se: Ein schwedisches Portal, das privat vermietete Ferienhäuser vermittelt. Die Buchung läuft direkt zwischen Mieter und Vermieter, ohne Plattformgebühr. Das spart Geld, bedeutet aber auch weniger Absicherung als bei Airbnb. Stugknuten ist bei Schweden selbst beliebt und hat Angebote, die auf internationalen Portalen nicht auftauchen.
Hemnet.se: Eigentlich ein Immobilienportal, aber manche Schweden vermieten ihre Ferienhäuser dort. Eher für den schwedischen Markt gedacht, auf Schwedisch. Für Reisende mit Schwedisch-Kenntnissen eine Fundgrube.
STF-Jugendherbergen: Wer Budget-Unterkünfte sucht und den sozialen Aspekt schätzt, ist mit STF-Hostels gut beraten. Einzelzimmer ab 450 SEK, Doppelzimmer ab 600 SEK. Kein Ferienhausgefühl, dafür Gemeinschaftsküche und Kontakt zu anderen Reisenden.
Camping und Stugor auf Campingplätzen: Viele Campingplätze vermieten kleine Holzhütten mit Betten und Kochgelegenheit. Die kosten 500 bis 1.000 SEK pro Nacht und sind eine günstige Alternative zum Ferienhaus. Die Ausstattung ist einfacher, aber für einen Urlaub in der Natur reicht es vollkommen.
Rechtliches und Regeln
Schweden hat vergleichsweise lockere Regelungen für die Kurzzeitvermietung. Es gibt kein landesweites Verbot oder eine strenge Genehmigungspflicht wie in manchen anderen europäischen Ländern. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die Gastgeber und Gäste kennen sollten.
Wer seine Wohnung oder sein Haus über Airbnb vermietet, muss die Einnahmen als Einkommen versteuern. Ab 2023 müssen Plattformen wie Airbnb die Einnahmen der Gastgeber an die schwedische Steuerbehörde (Skatteverket) melden. Für Gäste hat das keine direkten Auswirkungen, aber es erklärt, warum manche Gastgeber eine zusätzliche Pauschale für Nebenkosten berechnen.
In Mietwohnungen (hyresrätter) braucht man die Genehmigung des Vermieters, um unterzuvermieten. Einige Gastgeber auf Airbnb vermieten ohne diese Genehmigung, was zu Problemen führen kann. Als Gast merkt man das selten, aber im Extremfall könnte die Buchung kurzfristig storniert werden. Eigentumswohnungen (bostadsrätter) darf man in der Regel kurzfristig vermieten, solange die Hausordnung es nicht ausdrücklich verbietet.
Stockholm diskutiert seit einigen Jahren über strengere Regelungen für Kurzzeitvermietung, ähnlich wie Berlin oder Barcelona. Bisher gibt es aber keine harten Einschränkungen. Die Stadt hat 2024 eine Meldepflicht eingeführt, die aber vor allem die Gastgeber betrifft. Für Gäste ändert sich nichts. Die Buchung über Airbnb ist legal und unproblematisch.
Praktische Tipps für die Buchung
Nach vielen Airbnb-Buchungen in Schweden habe ich eine Routine entwickelt, die Enttäuschungen vermeidet:
Bewertungen lesen, alle. Nicht nur die Gesamtnote, sondern die einzelnen Bewertungen. Schwedische Gäste bewerten höflich, aber zwischen den Zeilen stehen die wichtigen Infos. "Die Küche war funktional" heißt oft: klein und alt. "Die Umgebung ist ruhig" kann bedeuten: Es gibt nichts in der Nähe. Achte besonders auf aktuelle Bewertungen, weil sich die Qualität über die Zeit ändert.
Fotos mit der Realität abgleichen. Professionelle Fotos mit Weitwinkelobjektiv lassen Räume größer wirken als sie sind. Wenn alle Fotos den gleichen Winkel zeigen, fehlt wahrscheinlich der Rest. Frag den Gastgeber nach zusätzlichen Fotos, wenn du unsicher bist.
Die Lage auf Google Maps prüfen. "Nahe am Zentrum" ist in schwedischen Städten relativ. In Stockholm kann das 20 Minuten mit der U-Bahn bedeuten. Auf dem Land kann "am See" heißen, dass der nächste Supermarkt 30 Kilometer entfernt ist. Prüfe immer die genaue Lage und die Entfernung zu Einkaufsmöglichkeiten.
Auf die Reinigungsgebühr achten. In Schweden liegt sie oft bei 500 bis 800 SEK. Bei einem Aufenthalt von einer Nacht kann das den Gesamtpreis verdoppeln. Bei einer Woche fällt es kaum auf. Vergleiche immer den Gesamtpreis inklusive aller Gebühren.
Saison beachten. Die Preise in Schweden schwanken stark nach Saison. Juli ist der teuerste Monat, Mai und September sind deutlich günstiger bei ähnlichem Wetter. Wer flexibel ist, reist im Juni oder Ende August und spart 30 bis 40 Prozent.
Internet-Verbindung prüfen. Auf dem schwedischen Land ist die Internetabdeckung gut, aber nicht perfekt. Wenn du während des Urlaubs arbeiten musst oder Netflix streamen willst, frag den Gastgeber nach der Bandbreite. Manche Stugor haben nur mobiles Internet mit begrenztem Volumen.
Erfahrungen und Empfehlungen
Nach Jahren mit Airbnb in Schweden kann ich ein paar allgemeine Beobachtungen teilen:
Schwedische Gastgeber sind unkompliziert. Selbst-Check-in mit Code ist Standard. Die meisten Gastgeber kommunizieren kurz und sachlich: Hier ist der Code, hier liegt der Schlüssel, bei Fragen melden. Kein übertriebenes Willkommenspaket, aber auch keine Probleme. Das passt zum schwedischen Stil: effizient, zuverlässig, ohne Firlefanz.
Die Sauberkeit ist fast immer gut. In den Jahren, die ich Airbnb in Schweden nutze, hatte ich genau eine Unterkunft, die nicht saüber war. Schweden nehmen Ordnung und Hygiene ernst, und das merkt man. Die Reinigungsgebühr wird tatsächlich für Reinigung ausgegeben, nicht nur als zusätzliche Einnahmequelle.
Auf dem Land ist alles ruhiger als erwartet. Wer eine Stuga am See mietet, sollte wissen, dass es dort wirklich still ist. Keine Straßengeräusche, keine Nachbarn, kein Handyempfang manchmal. Für viele ist das der Reiz. Für andere kann es nach drei Tagen einsam werden. Ich empfehle, für den Landaufenthalt Bücher, Brettspiele oder Angelausrüstung mitzunehmen.
Das Auto ist auf dem Land Pflicht. Ohne Auto kommt man zu den meisten Stugor nicht hin. Der öffentliche Nahverkehr ist in Schweden gut, aber er endet in den Städten und Kleinstädten. Die letzte Meile zur Hütte am See muss man selbst fahren. Mietwagen in Schweden kosten im Sommer 500 bis 800 SEK pro Tag (43 bis 70 Euro). Das sollte man ins Budget einrechnen.
Meine persönlichen Top-Empfehlungen: Für Städtetrips: Airbnb in Södermalm (Stockholm) oder Linné (Göteborg). Für Natur: Eine Stuga in Dalarna am Siljan-See. Für Familien: Ein Haus in Småland mit See und Boot. Für Abenteuer: Eine Cabin in Lappland im Winter.
Häufig gestellte Fragen
Ist Airbnb in Schweden legal?
Ja, die Kurzzeitvermietung über Airbnb ist in Schweden legal. Gastgeber müssen ihre Einnahmen versteuern und seit 2023 meldet Airbnb die Einnahmen an die schwedische Steuerbehörde. Für Gäste gibt es keine Einschränkungen. In Stockholm wurde 2024 eine Meldepflicht für Gastgeber eingeführt, die aber keine Auswirkungen auf Reisende hat.
Was ist günstiger: Airbnb oder Hotel?
Das hängt von der Aufenthaltsdauer ab. Bei einer Nacht ist das Hotel oft günstiger, weil keine Reinigungsgebühr anfällt. Ab drei Nächten ist Airbnb fast immer günstiger, besonders wenn man die Küche nutzt und Restaurantbesuche spart. Für Familien mit mehreren Zimmerbedarf ist Airbnb praktisch immer die bessere Wahl.
Wann sollte man für den Sommer buchen?
Beliebte Unterkünfte (Schären, Dalarna, Gotland) sollte man drei bis vier Monate im Voraus buchen. Januar bis März ist die beste Buchungszeit für einen Sommerurlaub im Juli. In weniger bekannten Regionen (Värmland, Hälsingland) findet man auch kurzfristig noch Angebote.
Braucht man ein Auto für Airbnb in Schweden?
In den Städten nicht. Stockholm, Göteborg und Malmö haben guten öffentlichen Nahverkehr. Auf dem Land ist ein Auto praktisch Pflicht. Die meisten Stugor und Ferienhäuser liegen abseits der Buslinien. Mietwagen kosten im Sommer 500 bis 800 SEK pro Tag. Ohne Auto ist man auf dem schwedischen Land stark eingeschränkt.
Was bedeutet "Stuga" in den Inseraten?
Stuga ist das schwedische Wort für Ferienhaus oder Hütte. Es kann alles sein von einer einfachen Holzhütte ohne fließendes Wasser bis zu einem komfortablen Haus mit Sauna und Whirlpool. Die Beschreibung im Inserat gibt Auskunft über die Ausstattung. Im Zweifelsfall den Gastgeber fragen, ob es Trinkwasser, Strom und eine richtige Toilette gibt.
Gibt es Alternativen zu Airbnb für Ferienhäuser?
Ja, und sie lohnen sich. NOVASOL ist der größte Ferienhausanbieter in Skandinavien mit verlässlichen Standards. Booking.com hat ebenfalls Ferienwohnungen, oft mit kostenloser Stornierung. Stugknuten.se ist ein schwedisches Portal für Privatvermietung ohne Plattformgebühr. Für Budget-Reisende sind STF-Jugendherbergen und Campingplatz-Stugor gute Optionen.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026





