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Södermanland
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Södermanland

15 Min. Lesezeit

Södermanland liegt so nah an Stockholm, dass die meisten es übersehen. Man fährt auf der E4 nach Süden, Richtung Östergötland oder Småland, und passiert die Region, ohne anzuhalten. Ein Fehler, den ich selbst jahrelang gemacht habe.

Dann habe ich Gripsholms Slott besucht. Ein Renaissanceschloss am Mälaren, das sich im Wasser spiegelt. Gustaf III. saß hier fest, bevor er König wurde. Und im Schloss hängt das Porträt eines Mannes, der vor 300 Jahren am schwedischen Hof einen Elch vorgeführt hat. So etwas erfährt man nur, wenn man anhält.

Södermanland (die Einheimischen sagen "Sörmland") ist die Provinz südlich des Mälaren und westlich der Ostseeküste. Rund 290.000 Menschen leben hier, verteilt auf eine Fläche von 8.400 Quadratkilometern. Die Landschaft: Seen, Wälder, offenes Ackerland, und dazwischen Schlösser und Herrenhöfe, die aussehen, als hätte man sie aus einem Bildband geschnitten. Die Region hat außerdem eine überraschend hohe Dichte an Wikinger-Runensteinen und bronzezeitlichen Fundstätten.

Überblick

Södermanland grenzt im Norden an den Mälaren, im Osten an die Ostsee, im Süden an Östergötland. Die Provinz gehört administrativ zum Län Södermanland (Hauptstadt: Nyköping) und teilweise zum Län Västmanland. Die wichtigsten Städte sind Nyköping, Eskilstuna, Katrineholm, Strängnäs und Mariefred.

Die Geschichte Södermanlands ist eng mit der schwedischen Königsgeschichte verknüpft. In Strängnäs wurde Gustav Vasa 1523 zum König gewählt. In Nyköping fand 1317 das Nyköpings Gästabud statt, bei dem König Birger seine Brüder gefangen nehmen und verhungern ließ. Gripsholms Slott bei Mariefred diente Jahrhunderten lang als königliche Residenz. Die Region war Machtzentrum, Kornkammer und Aufmarschgebiet zugleich.

Landschaftlich dominieren zwei Elemente: Wasser und Wald. Der Mälaren im Norden, der Hjälmaren im Westen, hunderte kleinere Seen dazwischen. Etwa 60 Prozent der Fläche sind bewaldet, der Rest Ackerland und Siedlungen. Die Böden sind fruchtbar, das Klima vergleichsweise mild. Im Sommer wird es warm genug zum Baden, im Winter fällt genug Schnee für Langlauf.

Gripsholms Slott

Gripsholms Slott liegt auf einer Halbinsel im Mälaren, am Rand der Kleinstadt Mariefred. Das Schloss wurde im 14. Jahrhundert als Burg gegründet und im 16. Jahrhundert von Gustav Vasa zum Renaissanceschloss umgebaut. Runde Türme, rote Backsteinwände, Zinnen. Die Silhouette spiegelt sich im Mälaren. Es ist eines der meistfotografierten Schlösser Schwedens.

Innen beherbergt Gripsholm die Staatliche Porträtsammlung (Statens Porträttsamling), eine der ältesten der Welt. Über 4.000 Porträts schwedischer Persönlichkeiten von der Renaissance bis zur Gegenwart. Gustav Vasa, Karl XII. Greta Garbo, Astrid Lindgren. Sie alle hängen hier. Der Rundgang durch die historischen Räume dauert etwa 90 Minuten. Eintritt: 150 SEK. Führungen auf Schwedisch und Englisch im Sommer.

Mein Lieblingsraum: das Theater im Rundturm, das Gustaf III. 1781 einrichten ließ. Es ist eines der ältesten erhaltenen Schlosstheater Europas, mit Originalkulissen und Maschinerie. Manchmal finden hier noch Aufführungen statt. Fragen Sie an der Kasse nach dem Veranstaltungskalender.

Mariefred selbst ist einen Spaziergang wert. Holzhäuser, ein kleines Rathaus, Cafés mit Blick auf den See. Die Gripsholmsgränd (Schlossgasse) führt vom Marktplatz direkt zum Schloss. Im Sommer kann man mit dem historischen Dampfschiff S/S Mariefred von Stockholm nach Mariefred fahren. Die Fahrt dauert 3,5 Stunden und kostet ab 300 SEK einfach. Eine der schönsten Schiffsrouten in ganz Schweden.

Gripsholms Slott am Mälaren, Renaissanceschloss mit runden Türmen und Spiegelung im Wasser
Gripsholms Slott bei Mariefred: Renaissanceschloss am Mälaren mit der ältesten Porträtsammlung Schwedens (KI-generiert)

Nyköping

Nyköping ist die Hauptstadt des Län Södermanland und hat rund 35.000 Einwohner. Die Stadt liegt an der Mündung des Nyköpingsån in die Ostsee. Viele kennen Nyköping nur wegen des Flughafens Stockholm Skavsta, der 7 Kilometer außerhalb liegt. Aber die Stadt selbst verdient mehr als einen Blick aus dem Busfenster.

Die Altstadt rund um den Fluss ist kompakt und hübsch. Kopfsteinpflaster, Holzhäuser in Gelb und Rosa, ein Hafen mit Fischrestaurants. Die Ruine von Nyköpingshus, einer mittelalterlichen Burg, steht am Flussufer. Hier fand 1317 das berüchtigte Gastmahl statt. König Birger lud seine Brüder Hertigarna Erik und Valdemar ein und ließ sie im Kerker verhungern. Die Ruine ist frei zugänglich. Infotafeln erzählen die Geschichte.

Das Sörmlands Museum im ehemaligen Residenzgebäude zeigt regionale Geschichte und zeitgenössische Kunst. Eintritt frei. Im Sommer finden im Innenhof von Nyköpingshus Theateraufführungen und Konzerte statt. Das Restaurant Hamnkrogen am Hafen serviert frisch zubereiteten Fisch. Hauptgerichte ab 200 SEK. Der Räksmörgås (Garnelenbrötchen) für 165 SEK ist reichhaltig und frisch.

Vor Nyköping liegt die Schärenküste von Södermanland. Weniger bekannt als die Stockholmer Schären, aber ähnlich schön. Die Insel Stendörren (Naturreservat) hat Wanderwege über Klippen und Brücken zwischen kleinen Inseln. Eintritt frei. Man erreicht es per Auto in 20 Minuten ab Nyköping. Im Sommer kann man dort baden, kajaken und zelten.

Nyköpings Altstadt mit bunten Holzhäusern am Fluss Nyköpingsån und Burgruine
Nyköping: bunte Altstadt am Fluss, Burgruine mit düsterer Geschichte, und die Ostsee vor der Tür (KI-generiert)

Eskilstuna

Eskilstuna liegt im Westen Södermanlands am Eskilstunaån und hat rund 70.000 Einwohner. Die Stadt war jahrhundertelang Zentrum der schwedischen Metallindustrie und trug den Beinamen "Schwedens Sheffield". Heute ist die Industrie teilweise verschwunden, aber die Stadt erfindet sich neu. Alte Fabriken werden zu Kulturzentren und Restaurants.

Rademacher Smedjor sind historische Schmiedewerkstätten aus dem 17. Jahrhundert, die als Museum erhalten sind. 20 kleine Werkstätten aus rotem Backstein stehen entlang einer Gasse am Fluss. Heute beherbergen sie Kunsthandwerker, Designer und ein Café. Eintritt ins Museum: 60 SEK. Im Sommer sind die Werkstätten geöffnet und man kann Schmieden, Glasbläsern und Keramikern bei der Arbeit zusehen.

Parken Zoo ist Eskilstunas größte Attraktion für Familien. Ein Zoo mit rund 400 Tieren (nordische und exotische Arten), Fahrgeschäften und Wasserpark. Eintritt: ab 349 SEK für Erwachsene. Geöffnet Mai bis September. Für einen ganzen Tag geeignet. Daneben gibt es Friluftsmuseet Ärna, ein Freilichtmuseum mit Gebäuden aus der Region.

Mein Tipp in Eskilstuna: das Munktellmuseet, ein Technikmuseum in einer alten Lokomotivfabrik. Die Munktell-Werke bauten seit 1832 Dampfmaschinen, Lokomotiven und Traktoren. Das Museum zeigt die gesamte Geschichte schwedischer Industrieentwicklung in einem starken Fabrikgebäude. Eintritt: 80 SEK. Für Technikfans ein Highlight.

Wikingererbe und Runensteine

Södermanland hat über 380 Runensteine und damit eine der höchsten Dichten in Schweden. Die meisten stammen aus dem 11. Jahrhundert und erzählen von Kriegen, Handelsreisen und Erbstreitigkeiten. Viele stehen an ihren ursprünglichen Plätzen: an alten Verkehrswegen, bei Brücken und Furten.

Der berühmteste ist der Gripsholmrunenstein (Sö 179), der bei Gripsholms Slott in Mariefred steht. Er wurde um 1040 errichtet und erinnert an Ingvar den Weitgereisten, der mit 30 Schiffen nach Serkland (dem arabischen Osten) aufbrach und dort starb. Die Inschrift lautet: "Sie fuhren kühn weit nach Gold und speisten im Osten den Adler. Sie starben im Süden in Serkland." Poesie auf Stein, tausend Jahre alt.

Ein weiterer wichtiger Fundort ist Sigurdsristningen bei Sundbyholm, nahe Eskilstuna. Hier ist die Sigurd-Sage (aus der nordischen Mythologie) in Stein geritzt: Sigurd tötet den Drachen Fafnir und brät sein Herz. Die Darstellung ist detailliert und gut erhalten. Sie zeigt, wie verbreitet die Heldenepen in der Wikingerzeit waren. Der Fels liegt frei zugänglich an einer Straße, etwa 10 Kilometer östlich von Eskilstuna.

Für eine Runenstein-Tour durch Södermanland braucht man ein Auto und einen Tag. Die besten Steine sind über ein Gebiet von 100 Kilometern verstreut. Die Riksantikvarieämbetet-App (Kringla) zeigt alle Fundorte auf einer Karte. Mein Rat: Nicht zu viele Steine an einem Tag anfahren. Fünf bis sieben reichen. Danach sehen sie alle gleich aus, und man verliert das Gefühl für die einzelnen Geschichten.

Wikinger-Runenstein in Södermanland mit verschlungenen Ornamenten und Runeninschrift
Runenstein in Södermanland: über 380 Steine erzählen von Wikingerfahrten in den Osten und nach England (KI-generiert)

Seen und Natur

Södermanland hat hunderte Seen. Manche groß (Båven, 63 Quadratkilometer), die meisten klein und still. Die Seen liegen zwischen bewaldeten Hügeln und offenem Farmland. Im Sommer wird das Wasser bis zu 22 Grad warm. Badestellen gibt es überall, oft mit Steg, manchmal mit einer kleinen Umkleide.

Der Sörmlandsleden ist ein Fernwanderweg von über 1.000 Kilometern, aufgeteilt in einzelne Etappen von 8 bis 20 Kilometern. Er führt durch die gesamte Provinz, vorbei an Seen, Schlössern und durch Wälder. Gut markiert, mit Schutzhütten und Feuerstellen. Man braucht kein Zelt. Die populärsten Etappen liegen rund um Katrineholm und im Naturreservat Stendörren bei Nyköping.

Angeln ist in Södermanland sehr gut. Der Hjälmaren und der Båven haben Hecht, Zander und Barsch. Angelkarten kosten 50 bis 150 SEK pro Tag, erhältlich über iFiske. Im Frühjahr gibt es gute Hechtfänge in den flachen Buchten des Mälaren. Im Sommer steht der Zander im tiefen Wasser der größeren Seen. Boote kann man bei vielen Campingplätzen mieten (ab 400 SEK pro Tag).

Radfahren wird in Södermanland aktiv gefördert. Die Region hat mehrere ausgeschilderte Radrouten, die über ruhige Landstraßen führen. Die Route "Sörmlands Pärla" verbindet Mariefred, Strängnäs und Eskilstuna über 80 Kilometer flaches bis hügeliges Gelände. An der Strecke liegen Schlösser, Cafés und Badeplätze. Man kann die Route in einem Tag schaffen oder in zwei Tagen mit Übernachtung in Strängnäs.

Stiller See in Södermanland mit Wald am Ufer und Spiegelung bei Sonnenuntergang
Die Seen Södermanlands: warm im Sommer, still im Herbst, von Wäldern und Schlössern umgeben (KI-generiert)

Herrenhöfe und Schlösser

Södermanland hat die dichteste Konzentration an Herrenhöfen und Schlössern in Schweden. Über 200 Güter liegen in der Provinz, viele davon seit dem 17. Jahrhundert in Familienbesitz. Die fruchtbaren Böden und die Nähe zu Stockholm machten die Region attraktiv für den schwedischen Adel.

Julita Gård bei Katrineholm ist der größte Herrenhof Schwedens. Das Gut umfasst 1.500 Hektar Land und beherbergt das Nordiska Museets Freilichtmuseum mit historischen Gebäuden, einem Bauerngarten und einer Tiersammlung mit alten schwedischen Haustierrassen. Eintritt: 120 SEK im Sommer, sonst frei. Der Park ist ganzjährig zugänglich. Im Sommer finden Mittsommerfeiern statt, bei denen die ganze Region zusammenkommt.

Strängnäs, am Mälaren gelegen, hat einen Dom aus dem 12. Jahrhundert (Domkyrka Strängnäs) und eine gut erhaltene Altstadt mit Holzhäusern. Hier wurde Gustav Vasa 1523 zum König gewählt. Die Domkirche hat mittelalterliche Wandmalereien und einen vergoldeten Altar. Eintritt frei. Von der Terrasse hinter dem Dom sieht man über den Mälaren. An klaren Tagen reicht der Blick weit. Strängnäs hat gute Restaurants am Wasser und eignet sich als Tagesausflug von Stockholm (Zug: 1 Stunde).

Weitere sehenswerte Güter: Sparreholm (Schloss mit Oldtimer-Museum, Eintritt 100 SEK), Öster Malma (Schwedisches Jagdmuseum, Eintritt 80 SEK) und Taxinge Slott bei Mariefred (bekannt als "Schloss der Torten" wegen seines Cafés mit über 60 Tortensorten, Kuchenbuffet ab 165 SEK). Taxinge ist kein Geheimtipp mehr, aber die Torten sind wirklich gut. Ich empfehle die Prinzessinnentorte und den Kladdkaka.

Historischer Herrenhof in Södermanland mit gelber Fassade, Parkanlage und alten Bäumen
Einer der über 200 Herrenhöfe Södermanlands: gelbe Fassade, alter Park, Stille (KI-generiert)

Anreise und Tipps

Södermanland liegt direkt südlich von Stockholm. Nyköping ist 100 Kilometer entfernt (1,5 Stunden mit dem Auto, 1 Stunde mit dem Zug). Eskilstuna: 110 Kilometer westlich (1,5 Stunden Auto, 1 Stunde Zug). Mariefred: 70 Kilometer (1 Stunde Auto). Die Zugverbindungen sind gut: SJ und Mälartåg fahren mehrmals täglich nach Nyköping, Eskilstuna und Strängnäs.

Der Flughafen Stockholm Skavsta (NYO) liegt bei Nyköping und wird von Ryanair und Wizz Air angeflogen. Günstige Flüge aus ganz Europa. Vom Flughafen nach Nyköping: 10 Minuten mit dem Bus. Nach Stockholm: 80 Minuten mit dem Flygbussarna-Bus. Mietwagen am Flughafen: ab 400 SEK pro Tag.

Innerhalb der Region ist ein Auto von Vorteil, aber nicht zwingend nötig. Die größeren Orte sind per Zug und Bus verbunden. Für die Schlösser, Runensteine und Seen auf dem Land braucht man ein Auto. Die Straßen sind ruhig und gut ausgebaut. Keine Mautgebühren.

Unterkünfte: Hotels in Nyköping und Eskilstuna ab 700 SEK/Nacht. STF-Hostel in Nyköping ab 350 SEK/Nacht. Ferienhäuser am See ab 4.000 SEK pro Woche. Camping am Mälaren bei Mariefred: 250 SEK/Nacht mit Strom. Die beste Reisezeit: Mai bis September für Schlösser und Natur. Juni bis August für Baden. September für Pilze und Herbstfarben. Södermanland eignet sich gut als Kombination mit Stockholm oder als Zwischenstopp auf dem Weg nach Süden.

Tipp: Dampfschiff nach Mariefred

Das Dampfschiff S/S Mariefred ist eines der ältesten noch fahrenden Passagierdampfschiffe der Welt (Baujahr 1903). Es verkehrt im Sommer zwischen Stockholm (Stadshuskajen) und Mariefred. Die Fahrt dauert 3,5 Stunden und kostet ab 300 SEK einfach. Man gleitet durch die Mälarenschären, vorbei an Inseln und Schlössern. Der Rückweg geht schneller mit dem Zug (ab Läggesta, 1 Stunde bis Stockholm). So spart man Zeit und verpasst trotzdem nicht die Schifffahrt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Nyköpings Gästabud?

Ein historisches Ereignis von 1317. König Birger von Schweden lud seine Brüder Erik und Valdemar zu einem Festmahl auf Nyköpingshus ein. Während des Banketts ließ er sie gefangen nehmen und in den Kerker werfen, wo sie starben. Der Schlüssel zum Kerker wurde der Legende nach in den Nyköpingsån geworfen. Das Ereignis gilt als eines der dramatischsten Kapitel der mittelalterlichen schwedischen Geschichte.

Kann man Gripsholms Slott im Winter besuchen?

Ja, aber mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Im Winter (Oktober bis April) ist das Schloss nur an Wochenenden geöffnet und nur mit Führung zugänglich. Im Sommer (Mai bis September) täglich. Der Park rund um das Schloss ist ganzjährig frei zugänglich. Im Winter, wenn der Mälaren zufriert, ist die Kulisse besonders stimmungsvoll.

Wie komme ich vom Flughafen Skavsta nach Nyköping?

Vom Flughafen Skavsta fährt ein Lokalbus (Linie 515) in etwa 10 Minuten nach Nyköping Zentrum. Taxis sind ebenfalls verfügbar und kosten rund 200 SEK. Die Flygbussarna-Busse fahren direkt nach Stockholm (80 Minuten, ab 150 SEK). Mietwagen gibt es am Flughafen von mehreren Anbietern.

Lohnt sich der Sörmlandsleden?

Ja, besonders wenn man ruhige Wanderungen ohne Massentourismus sucht. Der Weg ist gut markiert und hat über 1.000 Kilometer Etappen durch abwechslungsreiche Landschaft. Man muss nicht die gesamte Strecke laufen. Einzelne Tagesetappen (10 bis 15 Kilometer) sind der beste Einstieg. Die Etappen bei Stendörren (Küste) und rund um Julita Gård (Kulturlandschaft) sind besonders empfehlenswert.

Was ist Taxinge Slott?

Taxinge Slott ist ein Schloss bei Mariefred, das als "Schloss der Torten" bekannt ist. Das Schlosscafé bietet ein Kuchenbuffet mit über 60 verschiedenen Torten und Gebäcksorten. Preise: ab 165 SEK pro Person für das Buffet. Das Schloss selbst ist privat und nicht zu besichtigen, aber der Park ist zugänglich. Geöffnet Mai bis September. An Wochenenden im Sommer kann es voll werden.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026