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Ångermanland
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Ångermanland

15 Min. Lesezeit

Ångermanland hat etwas, das die meisten schwedischen Regionen nicht haben: vertikale Dramatik. Die Küste fällt hier nicht sanft ins Meer ab. Sie steigt. Klippen ragen 300 Meter aus dem Wasser. Berge stehen direkt am Ufer. Die Hohe Küste (Höga Kusten) ist UNESCO-Welterbe und die steilste Küstenlandschaft des gesamten Baltikums.

Aber Ångermanland ist mehr als Küste. Hinter den Klippen beginnt ein Hinterland, das selbst viele Schweden nicht kennen. Das Ådalen, ein tiefes Flusstal, zieht sich hunderte Kilometer nach Westen. Kleine Industrieorte liegen aufgereiht wie Perlen entlang des Ångermanälven. Die Wälder sind riesig. Die Stille ist real.

Ich war zweimal in Ångermanland. Das erste Mal im August, als ich die Höga Kusten-Brücke überquert habe und dachte: Das sieht aus wie Norwegen, nur ohne die Tunnels. Das zweite Mal im September, als ich den Skuleskogen Nationalpark gewandert bin. Drei Tage, fast allein. Der Herbstwald in Gold und Rot, das Meer in der Tiefe. Ein paar Begegnungen mit Wölfen hätte ich mir sparen können (es waren Hunde), aber der Rest war genau so, wie man sich Norrland vorstellt.

Überblick

Ångermanland ist eine der größeren historischen Provinzen Norrlands. Rund 18.000 Quadratkilometer, von der Ostseeküste im Osten bis zur norwegischen Grenze im Westen. Die Provinz gehört administrativ zur Region Västernorrland (im Osten) und teilweise zu Jämtland (im Westen). Die Hauptorte sind Härnösand, Kramfors, Sollefteå und Örnsköldsvik. Insgesamt leben rund 130.000 Menschen in der Provinz.

Der Ångermanälven ist der Fluss, der die Region definiert. Er ist einer der längsten Flüsse Schwedens, über 460 Kilometer lang, und fließt von den Bergen Jämtlands bis zur Mündung bei Härnösand. Im Unterlauf bildet er ein breites Tal, das Ådalen, das historisch eine der wichtigsten Industrieregionen Norrlands war. Sägewerke, Zellstofffabriken, Kraftwerke. Vieles davon existiert noch, wenn auch in reduziertem Umfang.

Die Landhebung hat Ångermanlands Küste geformt. Seit dem Ende der letzten Eiszeit hebt sich das Land hier um etwa 8 Millimeter pro Jahr. Das klingt wenig, aber über 10.000 Jahre summiert sich das. Ehemalige Meeresböden liegen heute hunderte Meter über dem Wasser. Inseln sind zu Berggipfeln geworden. Dieser Prozess, nirgends auf der Welt so ausgeprägt wie hier, war der Grund für die UNESCO-Eintragung im Jahr 2000.

Höga Kusten: UNESCO-Welterbe

Die Hohe Küste erstreckt sich über etwa 80 Kilometer zwischen Härnösand im Süden und Örnsköldsvik im Norden. Das markanteste Bauwerk ist die Höga Kusten-Bron, eine Hängebrücke mit einer Spannweite von 1.210 Metern, die den Ångermanälven an seiner Mündung überquert. Die Brücke wurde 1997 eröffnet und ist die längste Hängebrücke Schwedens. Man kann sie zu Fuß überqueren, von einem Aussichtspunkt auf der Nordseite hat man den besten Blick.

Der höchste Punkt der Hohen Küste ist der Skuleberget, 295 Meter direkt über dem Meer. Man kann ihn wandern (etwa 45 Minuten) oder mit der Sesselbahn hochfahren (Hin- und Rückfahrt ca. 150 SEK). Oben angekommen versteht man, warum die Höga Kusten diesen Namen trägt. Die Klippen fallen fast senkrecht zum Wasser ab. Inseln liegen verstreut im Meer, manche bewohnt, die meisten nicht. An klaren Tagen reicht der Blick bis nach Västerbotten.

Der Höga Kusten-Leden ist ein Fernwanderweg, der sich über 130 Kilometer entlang der Küste zieht. Von Hornöberget im Süden bis Örnsköldsvik im Norden. Man braucht etwa eine Woche für die gesamte Strecke. Entlang des Weges gibt es Schutzhütten und windgeschützte Rastplätze. Der Weg führt über Berge und durch Täler, immer mit Blick aufs Meer. Einzelne Etappen lassen sich als Tageswanderungen gehen. Die Etappe über den Skuleberget (ca. 12 Kilometer) ist die beliebteste.

Höga Kusten-Brücke über den Ångermanälven mit Bergen und Meer im Hintergrund
Die Höga Kusten-Bron: Schwedens längste Hängebrücke über die Mündung des Ångermanälven (KI-generiert)

Skuleskogen Nationalpark

Der Skuleskogen Nationalpark liegt an der Hohen Küste zwischen Docksta und Köpmanholmen. 30 Quadratkilometer Urwald, Klippen, Seen und Felsspalten. Der Park wurde 1984 gegründet und gehört zu den abwechslungsreichsten Nationalparks in Schweden. Vom Meer auf 295 Meter Höhe in weniger als einem Kilometer. Das gibt es sonst nirgends an der schwedischen Ostküste.

Das bekannteste Ziel im Park ist Slåttdalsskrevan, eine 30 Meter tiefe und 200 Meter lange Felsspalte, die durch Verwitterung entstanden ist. Man steigt über Leitern und Treppen hinunter. Unten ist es kühl, auch im Hochsommer. Moos bedeckt die Wände, Farne wachsen in den Ritzen. Es fühlt sich an wie in einer anderen Welt. Der Weg dorthin dauert etwa 1,5 Stunden vom Südeingang (Entré Syd) und ist gut markiert.

Wer im Park übernachten will, kann im Naturcamp Tärnättvattnen zelten (kostenlos, Feuerstellen vorhanden). Von dort aus erreicht man in einer Stunde die Küste und in 30 Minuten den Gipfel des Skuleberget. Im Park leben Bären, aber Begegnungen sind selten. In 40 Jahren Nationalpark-Geschichte gab es keinen einzigen Zwischenfall mit Menschen.

Mein Erlebnis im Skuleskogen: Ich bin an einem Septembertag den Küstenweg gelaufen, von Entré Syd bis zum Näske-Strand. Fünf Stunden Wanderung. Der Weg führt durch Wald, über Felsgrate und runter ans Meer. Am Näske-Strand habe ich Pause gemacht, die Schuhe ausgezogen und die Füße ins Wasser gehalten. 14 Grad. Es war kein Strandurlaub. Aber der Ort war so still und so schön, dass ich eine Stunde dort sitzen geblieben bin, ohne mein Telefon anzufassen. Das passiert mir sonst nie.

Skuleskogen Nationalpark mit Felsspalte und moosbedecktem Urwald
Skuleskogen Nationalpark: Urwald, Felsspalten und stille Küste an der Hohen Küste (KI-generiert)

Härnösand

Härnösand ist die Hauptstadt der Region Västernorrland und liegt an der Mündung des Ångermanälven. Rund 18.000 Einwohner. Für Norrland ist das eine respektable Größe. Die Stadt erhielt 1585 Stadtrechte und war lange der wichtigste Verwaltungssitz Norrlands. Das Dom-Kapitel (Domkyrka) sitzt hier seit dem 17. Jahrhundert.

Die Altstadt (Östanbäcken) ist klein, aber schön. Holzhäuser in Rot und Gelb, gepflasterte Gassen, ein paar Cafés. Die Domkyrka (Kathedrale) wurde 1846 eingeweiht und ist die nördlichste Domkirche Schwedens. Eintritt frei. Das Freilichtmuseum Murberget liegt auf einem Hügel über der Stadt und zeigt historische Gebäude aus ganz Norrland. Über 80 Häuser, von Samenhütten bis zu Kaufmannshöfen. Geöffnet Mai bis September, Eintritt 100 SEK.

Härnösand hat eine junge Seite, dank der Mittuniversitetet. Studenten beleben die Kneipen und Cafés, vor allem im Herbst und Frühjahr. Das Restaurant Tre Kronor am Hafen serviert Fisch aus dem Bottnischen Meerbusen. Hauptgerichte ab 200 SEK. Der Hafen selbst ist ein guter Ort zum Spazieren, mit Blick auf den Fluss und die Brücke nach Härnön, einer Insel vor der Stadt.

Härnösand am Ångermanälven mit Domkirche, Hafen und bunten Holzhäusern
Härnösand: Norrlands historische Verwaltungsstadt mit Schwedens nördlichster Domkirche (KI-generiert)

Ådalen und das Hinterland

Das Ådalen ist das Tal des Ångermanälven, das sich von der Küste tief ins Hinterland zieht. Entlang des Flusses liegen die Orte Kramfors, Sollefteå und Junsele. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war das Ådalen ein Zentrum der Holz- und Zellstoffindustrie. Tausende Arbeiter lebten in Barackensiedlungen entlang des Flusses.

1931 kam es hier zu den Ådalshändelserna, einem der dunkelsten Kapitel der schwedischen Geschichte. Soldaten schossen auf streikende Arbeiter in Lunde bei Kramfors. Fünf Menschen starben. Der Vorfall führte dazu, dass Schweden seitdem nie wieder Militär gegen Zivilisten einsetzte. Ein Denkmal in Lunde erinnert an die Opfer. Der Film "Ådalen 31" von Bo Widerberg (1969) erzählt die Geschichte und gewann in Cannes den Großen Preis der Jury.

Heute ist das Ådalen ruhiger. Viele Fabriken haben geschlossen. Kramfors (7.000 Einwohner) kämpft mit Abwanderung, wie viele norrländische Kleinstädte. Aber das Tal ist schön. Der Fluss ist breit und ruhig, die Berge steigen zu beiden Seiten auf, und in den Wäldern gibt es Elche, Bären und Luchse. Sollefteå (9.000 Einwohner) liegt schön am Fluss und hat ein gutes Skisprung-Zentrum (Hallstabacken). Im Winter trainieren hier schwedische Nachwuchs-Skispringer.

Weiter westlich wird das Land immer einsamer. Junsele (1.500 Einwohner) ist einer der letzten Orte vor der Wildnis. Von hier aus kann man Bären-Safaris buchen. In den Wäldern um Junsele lebt eine der dichtesten Bärenpopulationen Schwedens. Die Safari-Anbieter fahren zu Beobachtungshütten, von denen aus man die Tiere bei der Fütterung beobachten kann. Preise: ab 1.200 SEK pro Person. Erfolgsquote: über 90 Prozent im Sommer.

Der Ångermanälven im Ådalen mit bewaldeten Bergen und stillem Flusswasser
Das Ådalen: das Tal des Ångermanälven, geprägt von Industriegeschichte und wilder Natur (KI-generiert)

Fischerdörfer und Küstenkultur

Entlang der Hohen Küste liegen mehrere Fischerdörfer, die seit Jahrhunderten bestehen. Bönhamn, Barsta, Norrfällsviken. Kleine Ansammlungen von Bootshäusern, Räucheröfen und Wohnhäusern, die sich in geschützte Buchten schmiegen. Im Sommer öffnen manche dieser Dörfer Cafés und Restaurants. Im Winter stehen sie leer.

Bönhamn auf der Halbinsel Mjältön ist besonders schön. Man erreicht es über eine schmale Straße, die sich durch den Wald windet. Am Ende liegt ein Dorf mit vielleicht 20 Gebäuden, einem Steg und klarem Wasser. Das Café in der alten Fischerhütte serviert Surströmming (fermentierter Hering) für Mutige und normalen gebratenen Fisch für alle anderen. Surströmming kostet 150 SEK und riecht so intensiv, dass man draußen essen sollte. Ich habe es probiert. Einmal reicht.

Barsta, weiter nördlich, hat einen Naturhafen und eine kleine Kapelle. Von hier starten Bootstouren zu den vorgelagerten Inseln Ulvön und Trysunda. Ulvön ist die größte Insel der Hohen Küste, mit einem Dorf, einer Kirche, und der ältesten Surströmming-Fabrik Schwedens (seit 1842). Die Überfahrt von Docksta oder Köpmanholmen dauert etwa 45 Minuten und kostet rund 200 SEK hin und zurück.

Trysunda ist kleiner und weniger besucht. Ein Fischerdorf mit einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, die innen komplett mit biblischen Szenen bemalt ist. Man kann auf der Insel übernachten (Fischerhütten ab 500 SEK/Nacht, Buchung über Höga Kusten Turism). Die Abende auf Trysunda sind still. Kein Autoverkehr, kein Lärm. Nur das Wasser, die Möwen und gelegentlich ein Fischerboot.

Kleines Fischerdorf an der Hohen Küste mit roten Bootshäusern und Steg
Fischerdorf an der Hohen Küste: rote Bootshäuser, klares Wasser und die Stille des Nordens (KI-generiert)

Outdoor und Aktivitäten

Wandern ist die Hauptattraktion in Ångermanland. Neben dem Höga Kusten-Leden (130 km) und dem Skuleskogen gibt es zahlreiche kürzere Routen. Der Friluftsleden bei Sollefteå bietet 40 Kilometer markierte Wege durch Wald und entlang des Ångermanälven. Die Strandpromenaden bei Härnösand und Kramfors sind gut für entspannte Spaziergänge.

Kajak fahren an der Hohen Küste ist grandios. Die Küste hat hunderte Buchten, Inseln und geschützte Gewässer. Mehrere Anbieter vermieten Kajaks (ab 500 SEK pro Tag) und bieten geführte Touren an. Eine Dreitages-Tour von Docksta über die Inseln bis nach Köpmanholmen kostet ab 4.500 SEK pro Person inklusive Ausrüstung und Guide. Man übernachtet auf den Inseln, kocht am Lagerfeuer und paddelt durch stille Gewässer. Keine Vorkenntnisse nötig für die Anfängertouren.

Angeln ist im Ångermanälven und seinen Nebenflüssen möglich. Lachs steigt im Sommer auf, die besten Stellen liegen bei Sollefteå und Nämforsen (wo es auch Felsritzungen aus der Steinzeit gibt). Angelkarten: 150 bis 300 SEK pro Tag. In den Waldseen im Hinterland gibt es Hecht, Barsch und Forelle. Karten oft über iFiske erhältlich.

Im Winter wird Ångermanland zum Langlauf-Gebiet. Die Loipen bei Härnösand, Kramfors und Sollefteå sind gut gespurt. Schneesicherheit von Dezember bis März. Skispringen in Sollefteå (Hallstabacken) kann man als Zuschauer erleben. Und für Hundeschlitten-Touren gibt es Anbieter bei Junsele. Eine halbe Stunde Fahrt durch den verschneiten Wald: ab 800 SEK pro Person.

Anreise und Tipps

Die Hohe Küste liegt an der E4, rund 450 Kilometer nördlich von Stockholm. Mit dem Auto: etwa 5 Stunden. Der Zug (SJ) hält in Härnösand und Kramfors (Halt Kramfors-Sollefteå). Fahrzeit ab Stockholm: 4 bis 5 Stunden. Der nächste Flughafen ist Sundsvall-Timrå (SDL), von dort sind es 100 Kilometer bis zur Hohen Küste. Alternativ Örnsköldsvik Flughafen (OER) im Norden.

Innerhalb der Region ist ein Auto unverzichtbar. Die Fischerdörfer und Wandereinstiege sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer erreichbar. Mietwagen gibt es in Härnösand und Kramfors. Im Sommer fährt ein Touristenbus (Höga Kusten-bussen) die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, aber die Fahrpläne sind begrenzt.

Unterkünfte: Das Höga Kusten Hotel am Fuß der Brücke (ab 1.200 SEK/Nacht) hat die beste Lage. STF-Hostels gibt es in Docksta und auf Ulvön. Ferienhäuser entlang der Küste kosten ab 5.000 SEK pro Woche im Sommer. Camping ist im Skuleskogen Nationalpark erlaubt (kostenlos). Die beste Reisezeit: Juni bis September für Wandern und Kajak. Juli und August für die Inseln und Fischerdörfer. September für Herbstfarben und weniger Besucher.

Tipp: Surströmming richtig probieren

Wenn Sie Surströmming probieren wollen, mach es richtig: Die Dose IMMER draußen öffnen (der Geruch ist intensiv). Den Fisch auf Tunnbröd (dünnes Fladenbrot) legen, dazu Kartoffeln, rote Zwiebeln und Crème fraîche. So essen es die Einheimischen. Nicht den Fisch pur probieren, das ist auch für Schweden zu viel. Die Surströmming-Saison beginnt traditionell am dritten Donnerstag im August.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist die Hohe Küste UNESCO-Welterbe?

Die Hohe Küste demonstriert die größte Landhebung weltweit seit der letzten Eiszeit. Das Land hat sich um bis zu 285 Meter gehoben, ein geologischer Prozess, der noch andauert (ca. 8 mm pro Jahr). Ehemalige Meeresböden liegen heute auf Berggipfeln. Die UNESCO nahm die Region im Jahr 2000 als herausragendes Beispiel für postglaziale Landhebung auf.

Wie schwierig ist der Höga Kusten-Leden?

Mittelschwer. Der Weg hat Höhenunterschiede von bis zu 300 Metern pro Etappe. Gute Grundkondition ist nötig. Der Untergrund wechselt zwischen Waldpfad, Fels und gelegentlich sumpfigen Abschnitten. Keine Kletterpassagen. Einzelne Tagesetappen (z.B. Skuleberget, 12 km) sind auch für Gelegenheitswanderer machbar. Für die gesamte Strecke (130 km, 7 Tage) sollte man Trekking-Erfahrung haben.

Kann man auf Ulvön übernachten?

Ja. Auf Ulvön gibt es Fischerhütten (Rorbu) zur Miete, ein STF-Hostel und einen Campingplatz. Hütten kosten ab 600 SEK pro Nacht. Das Hostel ab 350 SEK im Mehrbettzimmer. Buchung über Höga Kusten Turism oder direkt beim STF. In der Hochsaison (Juli) sollte man Wochen im Voraus buchen.

Gibt es in Ångermanland Bären?

Ja, vor allem im Hinterland (Ådalen, Junsele). Schätzungsweise leben 100 bis 200 Braunbären in der Region. Begegnungen beim Wandern sind selten, da Bären Menschen meiden. Bei Junsele kann man organisierte Bären-Safaris buchen, bei denen man die Tiere von Beobachtungshütten aus sieht. Beim Zelten in der Wildnis: Essen aufhängen, nicht im Zelt kochen.

Was ist der Unterschied zwischen Ångermanland und Hohe Küste?

Ångermanland ist die historische Provinz (Landskap), die das gesamte Gebiet von der Küste bis zur norwegischen Grenze umfasst. Die Hohe Küste (Höga Kusten) ist ein 80 Kilometer langer Küstenabschnitt innerhalb von Ångermanland, der UNESCO-Welterbe ist. Die Hohe Küste ist also ein Teil von Ångermanland, nicht umgekehrt.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026