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Freizeitparks in Norwegen
TusenFryd, Hunderfossen und die besten Parks für Familien

Freizeitparks in Norwegen

14 Min. Lesezeit

Norwegens Freizeitparks sind anders. Wer den Europapark oder Phantasialand gewohnt ist, wird überrascht sein. Die Parks sind kleiner, ruuhiger, und die Preise sind hoeher. Aber sie haben etwas, das die großen deutschen Parks nicht bieten: Lage. Eine Achterbahn vor Bergpanorama. Ein Wasserpark mit Fjordblick. Ein Maerchenpark mitten im Wald. Das macht den Unterschied.

Ich war in den letzten Jahren in allen großen norwegischen Freizeitparks, manche davon mehrfach. TusenFryd bei Oslo für den Adrenalinkick. Hunderfossen bei Lillehammer mit den Kindern meiner Schwester. Boe Sommarland für den größten Wasserpark Skandinaviens. Und Dyreparken in Kristiansand, der für mich der beste Familienpark des Landes ist. In diesem Artikel stelle ich alle vor, mit ehrlichen Bewertungen, aktuellen Preisen und Tipps, die man in keinem Prospekt findet.

Freizeitparks in Norwegen: Ein Überblick

Norwegen hat rund ein Dutzend Freizeitparks, aber nur vier oder fuenf davon sind einen laengeren Besuch wert. Das liegt an der Geografie: Das Land ist lang und duenn besiedelt, und die Parks müssen mit einem kleinen Einzugsgebiet auskommen. TusenFryd bei Oslo hat als einziger Park die Größe und das Fahrtenangebot, die man aus Mitteleuropa kennt. Die anderen Parks setzen auf Spezialisierung: Hunderfossen auf Maerchen und Trolle, Boe Sommarland auf Wasser, Dyreparken auf Tiere und Abenteuer.

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Die Saison ist kurz. Die meisten Parks öffnen Anfang Juni und schliessen Ende August. TusenFryd und Dyreparken haben laengere Saisons (Mai bis Oktober), und einige Parks öffnen im Winter für Weihnachtsmaerkte oder Spezialveranstaltungen. Die Hauptsaison ist Juli, und dann ist es voll. Richtig voll. Wer kann, sollte im Juni oder August kommen.

Die Eintrittspreise liegen zwischen 300 und 600 NOK pro Person, je nach Park und Saison. Kinder unter drei Jahren sind meistens frei. Online-Tickets sind fast immer guenstiger als Tickets an der Kasse. Und ein Hinweis: Essen in den Parks ist teuer. Ein Hotdog und eine Limonade kosten leicht 150 NOK. Eigenes Essen mitbringen ist in den meisten Parks erlaubt und dringend empfohlen.

TusenFryd: Norwegens größter Freizeitpark

TusenFryd Freizeitpark bei Oslo mit Achterbahnen und gruener Landschaft
TusenFryd bei Oslo ist der größte Freizeitpark Norwegens (KI-generiert)

TusenFryd liegt 20 Kilometer suedlich von Oslo in Vinterbro und ist mit rund 500.000 Besuchern pro Jahr der meistbesuchte Freizeitpark des Landes. Der Name bedeutet übersetzt Tausend Freuden, und er hält, was er verspricht, zumindest für Achterbahnfans.

Die Hauptattraktion ist SpeedMonster, eine Launched Coaster von Intamin, die in 2 Sekunden von 0 auf 90 km/h beschleunigt und durch einen Looping und einen Korkenzieher jagt. Das Ding ist schnell, laut und macht genügend Angst, um das Grinsen danach zu rechtfertigen. ThunderCoaster, eine Holzachterbahn mit über 1.000 Metern Streckenlaenge, bietet eine rumpelige, alte-Schule-Erfahrung, die Nostalgiker lieben. SuperSplash ist eine Wasserbahn mit einem 30-Meter-Sturz, nach dem man garantiert nass ist.

Für kleinere Kinder gibt es den Bereich Bakvendtland mit Karussells, einer Mini-Achterbahn und einem Autoscooter. Die Auswahl ist ausreichend, aber nicht riesig. Kinder unter 100 cm Koerpergröße können viele der großen Fahrten nicht nutzen. Für Familien mit Kindern zwischen 4 und 10 Jahren ist TusenFryd gut, für Babys und Kleinkinder weniger.

Praktische Infos TusenFryd

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Ende September, taeglich 10 bis 19 Uhr in der Hauptsaison (Juli), eingeschraenkte Tage im Mai, Juni und September. Eintritt: ab 449 NOK online, an der Kasse teurer. Kinder unter 95 cm frei. Anreise: Bus 541 ab Oslo Bussterminal (30 Minuten) oder mit dem Auto (Parkplatz 100 NOK). Essen: Mehrere Restaurants und Kioske im Park, ein Hotdog ab 65 NOK, eine Pizza ab 130 NOK, eine Familienmahzeit ab 400 NOK.

Meine Bewertung: TusenFryd ist gut, aber kein Vergleich zum Europapark oder Tivoli in Kopenhagen. Wer einen Tag in Oslo plant und Achterbahnen mag, sollte einen Nachmittag dort verbringen. Für die Anreise extra nach Norwegen lohnt es sich nicht. Aber als Ergaenzung zu einem Oslo-Urlaub passt es.

Achterbahn in einem norwegischen Freizeitpark vor blauem Himmel
Die Achterbahnen in norwegischen Parks bieten oft eine Bergkulisse als Zugabe (KI-generiert)

Hunderfossen Familienpark

Hunderfossen Familienpark bei Lillehammer mit der großen Trollfigur am Eingang
Der riesige Troll am Eingang von Hunderfossen ist das Wahrzeichen des Parks (KI-generiert)

Hunderfossen liegt 13 Kilometer nördlich von Lillehammer und ist der Park, in den ich immer wieder zurückkehre. Nicht wegen der Fahrgeschaefte (die sind bescheiden), sondern wegen der Atmosphaere. Der Park liegt mitten im Wald, an einem Gebirgsbach, und dreht sich komplett um norwegische Maerchen und Folklore. Der riesige Troll am Eingang ist 14 Meter hoch und begruest jeden Besucher mit einem Grinsen, das Kinder entweder begeistert oder veraeengstigt. Dazwischen gibt es wenig.

Die Hauptattraktion ist das Eventyrland (Maerchenland), ein Bereich mit lebensgroßen Maerchenszenen aus norwegischen Volksmaerchen. Die drei Bocksbruecke, der Troll unter der Bruecke, Askeladden und der große Hahnenkampf. Für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren ist das grossartig, weil sie die Geschichten anfassen und begehen können. Für Erwachsene ist es charmant, aber nach einer Stunde hat man alles gesehen.

Es gibt eine Sommerrodelbahn (Downhilracer), eine Rafting-Attraktion, eine Indoor-Achterbahn und diverse kleinere Karussells. Der Wasserspielplatz ist im Sommer der beliebteste Bereich. Die Kinder plantschen stundenlang, während die Eltern auf Baenken sitzen und den Blick auf die Berge geniessen.

Praktische Infos Hunderfossen

Öffnungszeiten: Anfang Juni bis Mitte August, taeglich 10 bis 17 Uhr. Im Winter öffnet der Park als Hunderfossen Vintereventyrland (Weihnachtsmaerkte und Winteraktivitaeten, Dezember bis Januar). Eintritt: ab 399 NOK online, Kinder unter 90 cm frei. Anreise: Auto ab Lillehammer (15 Minuten), kein direkter Bus. Parken kostenlos.

Meine Bewertung: Hunderfossen ist der beste Park für Familien mit kleinen Kindern (2 bis 8 Jahre). Die Atmosphaere ist ruhig, die Wege breit und die Natur ringsum wunderschön. Für Teenager und Erwachsene ohne Kinder ist er zu klein und zu maerchenhaft. Kombiniert man den Besuch mit einem Tag in Lillehammer (Olympiapark, Maihaugen Freilichtmuseum), hat man ein solides Familienwochenende.

Boe Sommarland

Boe Sommarland Wasserpark in Telemark mit Rutschen und Pools
Boe Sommarland in Telemark ist der größte Wasserpark Skandinaviens (KI-generiert)

Boe Sommarland in Telemark ist der größte Wasserpark Skandinaviens und ein Pflichtbesuch für alle, die im Sommer nach Suednorwegen kommen. Der Park kombiniert einen klassischen Freizeitpark mit einem riesigen Wasserbereich, der Rutschen, Wellenpools, Lazy Rivers und Sprungplaetzen bietet. An einem heißen Tag im Juli (und ja, die gibt es in Norwegen) ist Boe Sommarland der beste Ort des Landes.

Die größte Rutsche ist die Magasusen, eine 100 Meter lange Freefall-Rutsche, bei der man nahezu senkrecht faellt. Nichts für schwache Nerven. Wer es gemaessigter mag, nimmt den Lazy River, der durch den gesamten Wasserbereich schlengelt. Der Kinderbereich hat flache Pools, kleine Rutschen und Wasserspielplaetze für die Kleinsten.

Der Trockenbereich des Parks hat eine Achterbahn (Thundercoaster, nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen in TusenFryd), einen Freefall-Tower und diverse Karussells. Die Kombination aus Wasser- und Trockenbereich macht es möglich, einen ganzen Tag im Park zu verbringen, ohne sich zu langweilen. Die meisten Besucher bleiben von 10 bis 18 Uhr.

Praktische Infos Boe Sommarland

Öffnungszeiten: Mitte Juni bis Mitte August, taeglich 10 bis 18 Uhr. Einige Tage im Mai und September. Eintritt: ab 449 NOK online. Kinder unter 95 cm frei. Der Wasserbereich ist im Eintrittspreis enthalten. Anreise: Auto ab Oslo (2 Stunden), ab Kristiansand (2,5 Stunden). Kein direkter oeffentlicher Nahverkehr. Parken kostenlos.

Meine Bewertung: Boe Sommarland ist der Park mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis in Norwegen. Man bekommt Freizeitpark und Wasserpark in einem Ticket. Der Nachteil: Die Lage ist abgelegen, und man braucht ein Auto. Die nächsten Hotels sind in Boe (15 Minuten) oder Skien (40 Minuten). Für einen Tagesausflug von Oslo lohnt sich die Fahrt, für mehr als einen Tag braucht man eine Unterkunft in der Naehe.

Kristiansand Dyreparken

Kristiansand Dyreparken mit Tieren und Maerchenattraktionen
Dyreparken in Kristiansand verbindet Zoo, Maerchenpark und Wasserpark (KI-generiert)

Der Dyreparken in Kristiansand ist mein persoenlicher Favorit unter den norwegischen Freizeitparks. Nicht weil er die besten Achterbahnen hat (die hat er nicht), sondern weil er drei Dinge kombiniert, die kein anderer Park bietet: einen Zoo mit nordischen und exotischen Tieren, einen Vergnuegungspark und das Cardamom Town (Kardemomme By), eine begehbare Nachbildung der Maerchenstadt aus dem beruehmten norwegischen Kinderbuch von Thorbjorn Egner.

Der Zoo beherbergt Woelfe, Elche, Luchse, Lowen, Zebras, Giraffen und viele andere Tiere. Die Gehege sind grosszuegig und naturnah gestaltet. Die Wolfsanlage ist eine der größten in Europa, mit einem Rudel von acht bis zehn Tieren, die man über einen Holzsteg von oben beobachten kann. Das Nordamerika-Gehege mit Bisons und Praeriehunden ist ebenfalls gut gemacht.

Kardemomme By ist der Grund, warum norwegische Familien immer wieder kommen. Die Stadt ist eine vollstaendige Kulisse aus dem Kinderbuch, mit Haeusern, Laeden und Straßen, durch die Schauspieler in Kostuemen laufen und die Geschichten nachspielen. Kinder können mitmachen, in den Haeusern spielen und Kasper Tobias und seine Freunde treffen. Für norwegische Kinder ist das kulturelles Grundwissen; für deutsche Besucher ist es auch ohne Buchkenntnisse unterhaltsam.

Der Wasserpark Badeland ist ganzjaehrig geöffnet und hat Innen- und Aussenrutschen sowie ein Wellenbecken. Im Sommer ist der Aussenbereich geöffnet, im Winter bleibt man drinnen. Ein Badeland-Besuch laesst sich gut mit dem Zoo kombinieren.

Praktische Infos Dyreparken

Öffnungszeiten: Ganzjaehrig, aber der volle Park (Zoo, Vergnuegungspark, Kardemomme By) nur von Mitte Mai bis Ende August. Im Winter sind der Zoo und Badeland geöffnet. Eintritt: ab 499 NOK online für den Sommerpass (alles inklusive), Badeland separat ab 329 NOK. Anreise: 10 Minuten mit dem Auto von Kristiansand Zentrum, Bus 1 ab Kristiansand Busbahnhof.

Meine Bewertung: Dyreparken ist der vielseitigste Park Norwegens und der einzige, für den sich eine Anreise aus Deutschland lohnt, wenn man Kinder hat. Zwei Tage sind ideal: Einen Tag für Zoo und Kardemomme By, einen Tag für den Wasserpark. Es gibt ein parkeigenes Hotel (Dyreparken Hotell), das im Preis Parkeintritt für zwei Tage enthält. Das ist die beste Option für Familien.

Weitere Parks in Norwegen

Kongeparken (Stavanger)

Kongeparken bei Stavanger ist ein mittelgroßer Familienpark mit einer Mischung aus Fahrgeschaeften und Naturerlebnissen. Die Hauptattraktion ist der Gloppen, eine 350 Meter lange Zipline über einen See. Es gibt außerdem Achterbahnen, Tretboote, einen Hochseilgarten und einen großen Spielplatz. Eintritt ab 399 NOK. Für Familien mit Kindern zwischen 4 und 12 Jahren ist der Park empfehlenswert.

Lund Sommarland (Lund bei Flekkefjord)

Ein kleiner Wasserpark an der Suedküste, der sich auf Familien mit jungen Kindern spezialisiert hat. Die Rutschen sind sanfter als in Boe Sommarland, die Pools flacher und die Atmosphaere gemuetlicher. Eintritt ab 349 NOK. Ideal für einen halben Tag, wenn man ohnehin an der Suedküste unterwegs ist.

Lilleputthammer (Lillehammer)

Ein kleiner Vergnuegungspark direkt neben Hunderfossen, speziell für Kinder unter 6 Jahren. Miniaturausgaben von Fahrgeschaeften, ein kleiner Bauernhof mit Tieren und ein Spielplatz. Der Eintritt ist im Hunderfossen-Ticket enthalten. Für sehr kleine Kinder eine nette Ergaenzung zu Hunderfossen.

Namsskogan Familienpark (Namdalen)

Weit nördlich von Trondheim, im Namdalen, liegt dieser Tierpark, der sich auf norwegische Wildtiere spezialisiert hat. Elche, Braunbaeren, Woelfe, Vielfraesse und Luchse in großen, naturnahen Gehegen. Kein klassischer Freizeitpark, aber für Tierliebhaber und Familien, die ohnehin in Mittelnorwegen unterwegs sind, einen Abstecher wert. Eintritt ab 250 NOK.

Preisvergleich und Spartipps

Norwegische Freizeitparks sind teurer als deutsche. Hier die Online-Preise für 2025 im Vergleich (Erwachsener, Hauptsaison):

TusenFryd: 449 NOK (ca. 38 Euro). Hunderfossen: 399 NOK (ca. 34 Euro). Boe Sommarland: 449 NOK (ca. 38 Euro). Dyreparken Sommerpass: 499 NOK (ca. 42 Euro). Kongeparken: 399 NOK (ca. 34 Euro). Zum Vergleich: Europapark kostet 62 Euro, Phantasialand 57 Euro. Norwegische Parks sind also guenstiger als die großen deutschen Parks, bieten aber auch weniger Attraktionen.

Spartipps: Immer online buchen, das spart 50 bis 100 NOK pro Ticket. Viele Parks bieten Familienrabatte (2 Erwachsene + 2 Kinder) und Nachmittickets ab 14 oder 15 Uhr zum reduzierten Preis. Einige Parks haben Kooperationen mit Hotels in der Umgebung, bei denen der Eintritt im Zimmerpreis enthalten ist. Essen mitbringen: Eine Picknickbox für vier Personen aus dem Supermarkt kostet 200 bis 300 NOK, im Park zahlt man für die gleiche Menge 600 bis 800 NOK.

Beste Reisezeit für Freizeitparks

Juli ist Hochsaison. Alle Parks sind geöffnet, das Wetter ist am besten, aber die Warteschlangen am laengsten. An einem Samstag im Juli wartet man bei TusenFryd 30 bis 45 Minuten auf SpeedMonster und bei Boe Sommarland 20 Minuten auf die großen Rutschen. Unter der Woche ist es deutlich ruhiger.

Die beste Zeit ist Anfang Juni oder Ende August. Die Parks sind geöffnet, aber die norwegischen Schulferien haben noch nicht begonnen (oder sind schon vorbei). Die Warteschlangen sind kurz, die Preise teilweise reduziert und das Wetter meistens warm genug für den Wasserpark. Einziger Nachteil: Die Öffnungszeiten sind kuerzer, manche Parks schliessen schon um 17 statt um 19 Uhr.

Im Mai und September sind nur TusenFryd und Dyreparken regelmaessig geöffnet, die anderen Parks nur an Wochenenden oder gar nicht. Für einen reinen Freizeitpark-Urlaub ist dieser Zeitraum nicht ideal.

Anreise und Unterkunft

TusenFryd ist von Oslo aus in 30 Minuten mit dem Bus erreichbar und braucht kein Auto. Alle anderen Parks liegen abseits der großen Städte und sind praktisch nur mit dem Auto zu erreichen. Wer einen Freizeitpark-Roadtrip plant, mietet am besten in Oslo oder Kristiansand einen Wagen.

Eine mögliche Route für eine Woche: Oslo (TusenFryd) nach Lillehammer (Hunderfossen, 2 Stunden) nach Boe (Boe Sommarland, 3 Stunden) nach Kristiansand (Dyreparken, 3 Stunden). Insgesamt vier Parks in sieben Tagen, mit jeweils einem Fahrtag dazwischen. Das ist machbar, aber ambitioniert. Wer nur zwei Parks schaffen will, empfehle ich TusenFryd und Dyreparken, weil sie am vielseitigsten sind.

Unterkuenfte: Die Dyreparken-Hotels in Kristiansand sind die beste Option für Familien, weil der Parkeintritt im Preis enthalten ist. In Lillehammer gibt es das Scandic Hotel direkt am Maihaugen, das für Hunderfossen gut gelegen ist. In Boe gibt es wenige Hotels, aber Campingplaetze und Hytter in der Umgebung. Bei TusenFryd sind die Hotels in Oslo die beste Basis.

Haeufige Fragen

Welcher Park ist der beste für kleine Kinder?

Hunderfossen bei Lillehammer, für Kinder zwischen 2 und 8 Jahren. Der Maerchenbereich und der Wasserspielplatz sind speziell auf diese Altersgruppe zugeschnitten. Dyreparken in Kristiansand ist ebenfalls gut, bietet aber auch für ältere Kinder und Erwachsene genügend Attraktionen.

Kann man Essen in die Parks mitbringen?

In den meisten Parks ja. TusenFryd, Hunderfossen und Boe Sommarland erlauben Picknickkkoerbe. Es gibt überall Picknickbereiche mit Tischen und Baenken. In Dyreparken ist es ebenfalls erlaubt. Die einzige Einschraenkung: Glasflaschen sind in manchen Parks verboten. Essen mitbringen spart erheblich, ein Familienessen im Park kostet schnell 500 bis 800 NOK.

Gibt es Saisonkarten für norwegische Freizeitparks?

Ja. TusenFryd, Dyreparken und Boe Sommarland bieten Saisonkarten an, die sich ab drei bis vier Besuchen lohnen. Die Preise liegen bei 800 bis 1.200 NOK. Für Touristen lohnt sich das selten, aber für in Norwegen lebende Familien ist es eine gute Investition.

Sind die Parks bei Regen geöffnet?

Ja, alle Parks sind bei Regen geöffnet, außer bei extremen Wetterwarnungen. Die meisten Fahrgeschaefte laufen auch bei Regen. Wasserrutschen und Aussenpools in Boe Sommarland können bei Gewitter geschlossen werden. Regenjacke mitnehmen ist Pflicht, Norwegens Wetter ist wechselhaft. Vorteil: Bei Regen sind die Parks deutlich leerer.

Welcher Park hat die besten Achterbahnen?

TusenFryd, ohne Frage. SpeedMonster und ThunderCoaster sind die einzigen Achterbahnen in Norwegen, die internationalen Standards genügen. Wer echte Achterbahnerlebnisse sucht, muss aber ehrlich gesagt zum Europapark, nach Tivoli in Kopenhagen oder nach Liseberg in Goeteborg fahren. Norwegens Parks können in dieser Kategorie nicht mithalten.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026