Vulkanausbrüche auf Reykjanes
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Seit März 2021 kommt die Halbinsel Reykjanes im Südwesten Islands nicht mehr zur Ruhe. Nach fast 800 Jahren vulkanischer Stille brach der Boden auf, Lava strömte aus Erdspalten, und eine Serie von Eruptionen begann, die bis heute andauert. Was zunächst als geologische Sensation gefeiert wurde, entwickelte sich zu einer ernsthaften Bedrohung für die Stadt Grindavík und zu einer Herausforderung für den isländischen Tourismus.
Für Reisende stellt sich die Frage: Ist es sicher, nach Island zu fliegen? Kann man die Halbinsel Reykjanes besuchen? Was passiert mit der Blue Lagoon, dem Flughafen Keflavík und der Ringstraße? Die Antworten sind weniger dramatisch, als man angesichts der Schlagzeilen vermuten könnte. Island ist nach wie vor ein sicheres Reiseland, und die Vulkanausbrüche betreffen ein vergleichsweise kleines Gebiet. Aber Reisende sollten informiert sein, und genau darum geht es in diesem Artikel.
Was auf Reykjanes geschieht
Die Halbinsel Reykjanes liegt im äußersten Südwesten Islands, direkt über dem Mittelatlantischen Rücken. Hier treffen die eurasische und die nordamerikanische tektonische Platte aufeinander, und die Erdkruste ist besonders dünn. Unter der Oberfläche sammelt sich Magma in flachen Kammern, und wenn der Druck groß genug wird, bricht es an die Oberfläche durch.
Was Reykjanes von anderen vulkanisch aktiven Gebieten Islands unterscheidet, ist die Art der Ausbrüche. Es handelt sich nicht um einzelne Vulkane mit kegelförmigen Gipfeln und explosiven Eruptionen, sondern um Spaltenausbrüche. Das Magma dringt entlang langer Risse im Boden nach oben und fließt als dünnflüssige Lava über die Oberfläche. Diese Art von Eruption ist weniger explosiv, aber schwerer vorherzusagen und zu kontrollieren, weil die Spalten sich an wechselnden Stellen öffnen können.
Geologen sprechen von einer neuen vulkanischen Aktivitätsperiode auf Reykjanes. Die letzte solche Periode begann im zehnten Jahrhundert und dauerte rund 300 Jahre, mit wiederkehrenden Ausbrüchen in verschiedenen Vulkansystemen der Halbinsel. Wenn sich die Geschichte wiederholt, könnten die Ausbrüche auf Reykjanes noch Jahrzehnte andauern. Das bedeutet nicht, dass ständig Lava fließt, aber es bedeutet, dass Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivität sich abwechseln werden.
Chronologie der Ausbrüche seit 2021
Der erste Ausbruch der neuen Serie begann am 19. März 2021 im Tal Geldingadalur, etwa zehn Kilometer von Grindavík entfernt. Eine 500 Meter lange Spalte öffnete sich, und Lava strömte in das unbewohnte Tal. Der Ausbruch war relativ klein und gut zugänglich, was ihn zu einer touristischen Sensation machte. Tausende Menschen wanderten zum Eruptionsgebiet, um die glühende Lava aus nächster Nähe zu beobachten. Der Ausbruch dauerte rund sechs Monate.
Im August 2022 brach die Erde erneut auf, diesmal im nahe gelegenen Meradalir-Tal. Auch dieser Ausbruch war vergleichsweise harmlos und zog Schaulustige aus aller Welt an. Die Lava floss in unbewohntes Gebiet, und die Behörden richteten Wanderwege zum Eruptionsort ein.
Ein dritter Ausbruch folgte im Juli 2023 am Berg Litli-Hrútur, westlich der vorherigen Eruptionsstellen. Auch dieser war tourismustauglich und lockte Besucher an, die das seltene Schauspiel einer Eruption bei Mitternachtssonne erleben wollten.
Die Situation änderte sich grundlegend im Oktober 2023. Ein Erdbebenschwarm erschütterte die Region um Grindavík, und der Boden hob sich messbar an. Am 10. November wurde die Stadt evakuiert. Am 18. Dezember 2023 öffnete sich eine fast vier Kilometer lange Spalte im Sundhnúkur-Spaltensystem, nur wenige Kilometer nördlich von Grindavík. Dieser und die folgenden Ausbrüche waren deutlich größer als die vorherigen und bedrohten erstmals Infrastruktur und besiedelte Gebiete.
Seitdem gab es mehrere weitere Eruptionen im Sundhnúkur-System. Die Intervalle zwischen den Ausbrüchen wurden kürzer, und die Lavaströme näherten sich wiederholt den Schutzwällen, die um Grindavík und die Infrastruktur der Blue Lagoon errichtet wurden.
Das Sundhnúkur-Spaltensystem
Das Sundhnúkur-Spaltensystem ist eine Reihe vulkanischer Spalten, die sich in nord-südlicher Richtung über die Halbinsel Reykjanes erstrecken. Es liegt zwischen der Stadt Grindavík im Süden und dem Geothermiekraftwerk Svartsengi sowie der Blue Lagoon im Norden. Die Gesamtlänge des Systems beträgt etwa 15 Kilometer.
Unter diesem System liegt ein Magmareservoir, das sich in den Ruhephasen zwischen den Ausbrüchen langsam wieder auffüllt. Die Isländischen Meteorologischen Behörde (Veðurstofa) überwacht die Magmabewegungen rund um die Uhr mit einem dichten Netz aus Seismographen, GPS-Stationen und Satellitenmessungen. Anhand der Erdbebenmuster und der Bodenhebung können die Wissenschaftler in der Regel einige Tage bis Stunden vor einem neuen Ausbruch warnen.
Die Lava, die aus dem Sundhnúkur-System austritt, ist basaltisch und sehr dünnflüssig. Sie kann sich mit Geschwindigkeiten von mehreren Hundert Metern pro Stunde ausbreiten, insbesondere in den ersten Stunden einer Eruption, wenn der Druck am höchsten ist. Danach lässt die Fließgeschwindigkeit in der Regel nach, und die Lava bewegt sich langsamer. Die Temperatur der frischen Lava liegt bei etwa 1.100 bis 1.200 Grad Celsius.
Für die Bevölkerung und die Infrastruktur der Region ist entscheidend, wohin die Lava fließt. Die Topographie des Geländes bestimmt die Fließrichtung, und die isländischen Behörden haben massive Erdwälle errichtet, um die Lava von Grindavík, der Blue Lagoon und den Verbindungsstraßen zum Flughafen Keflavík abzulenken. Diese Schutzwälle wurden mehrfach getestet und haben bisher ihren Zweck erfüllt, auch wenn die Lava sie an einigen Stellen bis auf wenige Meter erreicht hat.
Grindavík: Eine Stadt im Ausnahmezustand
Grindavík ist eine Fischerstadt mit rund 3.800 Einwohnern an der Südküste der Halbinsel Reykjanes. Seit der Evakuierung im November 2023 befindet sich der Ort im Ausnahmezustand. Die meisten Bewohner wurden in temporären Unterkünften in Reykjavík und Umgebung untergebracht, und viele haben ihre Häuser seitdem nur für kurze, überwachte Besuche betreten können.
Die Erdbeben haben in Grindavík erhebliche Schäden verursacht. Straßen rissen auf, Häuser sackten ab, und Risse durchzogen das Stadtgebiet. Bei einem der Ausbrüche im Januar 2024 floss Lava in den östlichen Stadtteil und zerstörte mehrere Gebäude. Die Bilder von glühender Lava, die durch Wohnstraßen kriecht, gingen um die Welt.
Die Zukunft von Grindavík ist ungewiss. Die isländische Regierung hat einen Entschädigungsfonds eingerichtet, der den Bewohnern den Marktwert ihrer Immobilien erstattet, basierend auf den Preisen vor Beginn der vulkanischen Aktivität. Manche Bewohner hoffen darauf, irgendwann zurückkehren zu können, andere haben sich bereits endgültig anderswo niedergelassen. Die Entscheidung, ob und wann Grindavík wieder bewohnbar sein wird, hängt von der weiteren vulkanischen Entwicklung ab, die niemand vorhersagen kann.
Für Touristen ist Grindavík derzeit nicht zugänglich. Die Zufahrtsstraße Grindavíkurvegur wird je nach Sicherheitslage gesperrt oder freigegeben, aber auch wenn sie offen ist, dient sie nur dem Transit und nicht dem touristischen Besuch der Stadt. Die Behörden bitten darum, die Sperrgebiete zu respektieren und nicht zu versuchen, auf eigene Faust in die evakuierten Bereiche zu gelangen.
Auswirkungen auf die Blue Lagoon
Die Blue Lagoon liegt nur wenige Kilometer nördlich des Sundhnúkur-Spaltensystems und damit in der Gefahrenzone. Seit November 2023 wurde das Thermalbad mehrfach vorsorglich geschlossen, manchmal für Tage, manchmal für Wochen. Die Betreiber haben in Zusammenarbeit mit den Behörden ein Frühwarnsystem eingerichtet und Evakuierungspläne erstellt.
Ein massiver Schutzwall wurde um die Anlage errichtet, um sie vor herannahenden Lavaströmen zu schützen. Dieser Wall hat bei den bisherigen Ausbrüchen gehalten, aber die Nähe zum Spaltensystem bleibt ein Risiko. Die Blue Lagoon hat ihren Betrieb in den Ruhephasen zwischen den Ausbrüchen wieder aufgenommen und verzeichnet nach wie vor hohe Besucherzahlen.
Wer die Blue Lagoon besuchen möchte, sollte sich vor der Buchung über den aktuellen Status informieren. Die Website der Blue Lagoon sowie die Social-Media-Kanäle werden regelmäßig aktualisiert. Auch die Isländischen Meteorologischen Behörde veröffentlicht tägliche Lageberichte. Eine kurzfristige Schließung ist jederzeit möglich und führt in der Regel zu einer automatischen Umbuchung oder Erstattung.
Sicherheit für Reisende
Die wichtigste Botschaft vorab: Island ist trotz der vulkanischen Aktivität auf Reykjanes ein sicheres Reiseland. Die Ausbrüche betreffen ein relativ kleines Gebiet auf der Halbinsel, und der Rest der Insel, einschließlich Reykjavík, der Ringstraße, des Goldenen Kreises und aller anderen touristischen Regionen, ist nicht betroffen.
Island verfügt über eines der fortschrittlichsten Vulkanüberwachungssysteme der Welt. Die Isländischen Meteorologischen Behörde (Veðurstofa Íslands) überwacht die seismische Aktivität rund um die Uhr und gibt bei Bedarf Warnungen heraus. Das Katastrophenschutzamt (Almannavarnir) koordiniert Evakuierungen und Sperrgebiete. Beide Institutionen arbeiten eng zusammen und informieren die Öffentlichkeit transparent und zeitnah.
Für Reisende gelten folgende Empfehlungen: Informiere dich vor und während deiner Reise über die aktuelle Lage. Die Website safetravel.is (auf Englisch) ist die offizielle Informationsquelle für Reisesicherheit in Island und enthält aktuelle Warnungen, Straßensperrungen und Empfehlungen. Die App 112 Iceland kann im Notfall genutzt werden, um den eigenen Standort an die Rettungsdienste zu übermitteln. Respektiere Absperrungen und Fahrverbote, die rund um die Eruptionsgebiete eingerichtet werden.
Vulkanische Gase sind ein Risiko, das oft unterschätzt wird. Bei Ausbrüchen werden Schwefeldioxid und andere Gase freigesetzt, die in windstillen Verhältnissen in Bodennähe verbleiben und die Atemwege reizen können. Die Behörden messen die Gaskonzentration kontinuierlich und geben Warnungen heraus, wenn die Werte gesundheitsgefährdende Schwellenwerte überschreiten. In seltenen Fällen wird empfohlen, Fenster geschlossen zu halten und sich nicht im Freien aufzuhalten.
Der Flughafen Keflavík
Der internationale Flughafen Keflavík (KEF) liegt auf der Halbinsel Reykjanes, etwa 20 Kilometer nordwestlich des aktuellen Eruptionsgebiets. Die Frage, ob der Flughafen durch die Vulkanausbrüche gefährdet ist, beschäftigt viele Reisende.
Die kurze Antwort: Der Flughafen liegt außerhalb der direkten Gefahrenzone. Lavaströme stellen keine unmittelbare Bedrohung dar, da das Gelände zwischen dem Spaltensystem und dem Flughafen topographisch ungünstig für einen Lavafluss in Richtung Norden ist. Vulkanische Aschewolken, wie sie beim Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 den europäischen Flugverkehr lahmlegten, sind bei den aktuellen Spaltenausbrüchen auf Reykjanes nicht zu erwarten. Die basaltische Lava produziert kaum Asche, da die Eruptionen nicht explosiv sind.
Dennoch gab es vereinzelt kurzfristige Flugverspätungen, wenn die Windrichtung vulkanische Gase in Richtung Flughafen trug. Diese Einschränkungen dauerten in der Regel nur wenige Stunden. Eine mehrtägige Schließung des Flughafens aufgrund der Reykjanes-Eruptionen hat es bisher nicht gegeben und gilt nach Einschätzung der Behörden als unwahrscheinlich.
Die Zufahrtsstraße zum Flughafen (Reykjanesbraut / Route 41) ist bisher nicht von Lavaströmen bedroht worden. Für den Fall, dass die Hauptstraße gesperrt werden müsste, gibt es alternative Routen über das nördliche Reykjanes. Reisende sollten dennoch Pufferzeit einplanen, falls es zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen sollte. Wer am Tag eines Ausbruchs fliegt, sollte den Nachrichtenkanal des Flughafens im Blick behalten.
Vulkantourismus auf Reykjanes
Die ersten Ausbrüche bei Fagradalsfjall in den Jahren 2021 und 2022 lösten einen regelrechten Vulkantourismus-Boom aus. Zehntausende Menschen wanderten zu den Eruptionsstellen, um die glühende Lava aus nächster Nähe zu erleben. Die Bilder und Videos gingen viral, und der Vulkan wurde zeitweise zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Islands.
Die neueren Ausbrüche im Sundhnúkur-System sind für Touristen deutlich schwerer zugänglich. Die Behörden haben weite Sperrgebiete eingerichtet, und der Zugang wird streng kontrolliert. Das liegt zum einen an der Nähe zu bewohnten Gebieten und Infrastruktur, zum anderen an den erhöhten Risiken durch vulkanische Gase und unberechenbare Lavaströme.
Wer die Spuren der Vulkanaktivität sehen möchte, ohne ein Sperrgebiet zu betreten, hat mehrere Möglichkeiten. Die erkalteten Lavafelder bei Fagradalsfjall und Meradalir sind zugänglich, wenn keine aktive Eruption stattfindet. Die Wanderung führt über markierte Wege durch die bizarre Landschaft aus frischer, noch schwarzer Lava, die in manchmal nur wenigen Metern Entfernung dampft und warm ist. Die Wanderung dauert je nach Route zwei bis vier Stunden und ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad.
Helikopterflüge über die Eruptionsgebiete werden von mehreren Anbietern angeboten und ermöglichen wilde Ausblicke auf die Lavafelder, die Spalten und im Falle einer aktiven Eruption die glühenden Ströme aus der Luft. Die Preise beginnen bei etwa 300 bis 400 Euro (ca. 45.000 bis 60.000 ISK) pro Person für einen Flug von 30 bis 45 Minuten. Bei aktiven Ausbrüchen steigen die Preise und die Nachfrage erheblich.
Das Vulkanmuseum Eldheimar auf den Westmännerinseln (Vestmannaeyjar) bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte des isländischen Vulkanismus und die Auswirkungen von Eruptionen auf menschliche Siedlungen. Das Museum wurde über den Überresten eines Hauses errichtet, das beim Ausbruch des Eldfell im Jahr 1973 unter Asche und Lava begraben wurde. Es ist mit der Fähre von Landeyjahöfn aus erreichbar.
Häufige Fragen zur Vulkanaktivität
Sollte ich meine Islandreise wegen der Vulkanausbrüche absagen?
Nein, in den allermeisten Fällen nicht. Die Ausbrüche betreffen ein begrenztes Gebiet auf der Halbinsel Reykjanes. Reykjavík, der Goldene Kreis, die Südküste, der Norden und alle anderen touristischen Regionen sind nicht betroffen. Informiere dich vor der Reise über die aktuelle Lage auf safetravel.is und halte dich an die Anweisungen der Behörden.
Kann der Flughafen Keflavík durch die Ausbrüche geschlossen werden?
Eine längere Schließung gilt als unwahrscheinlich. Die aktuellen Spaltenausbrüche produzieren kaum Asche, und der Flughafen liegt etwa 20 Kilometer vom Eruptionsgebiet entfernt. Kurzfristige Verzögerungen durch vulkanische Gase sind möglich, dauern aber in der Regel nur wenige Stunden. Plane dennoch etwas Pufferzeit ein.
Ist die Blue Lagoon noch geöffnet?
Die Blue Lagoon öffnet und schließt je nach aktueller Sicherheitslage. In den Ruhephasen zwischen den Ausbrüchen ist sie in Betrieb. Bei einem aktiven Ausbruch oder einer erhöhten Warnstufe wird sie vorsorglich geschlossen. Prüfe den aktuellen Status auf der Website der Blue Lagoon vor deiner Buchung. Bei einer Schließung werden Tickets automatisch erstattet oder umgebucht.
Deckt meine Reiseversicherung vulkanbedingte Störungen ab?
Das hängt von deiner Versicherung ab. Viele Reiserücktrittsversicherungen decken höhere Gewalt (Force Majeure) ab, wozu Vulkanausbrüche zählen. Prüfe die Bedingungen deiner Versicherung vor der Buchung und achte darauf, dass vulkanische Ereignisse nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Einige Versicherungen bieten spezielle Zusatzpakete für Naturkatastrophen an.
Wo finde ich aktuelle Informationen während meiner Reise?
Die wichtigsten Quellen sind: safetravel.is (offizielle Reisesicherheit), vedur.is (Isländische Meteorologische Behörde, seismische Daten und Warnungen), almannavarnir.is (Katastrophenschutz) und die App 112 Iceland für Notfälle. Auch die öffentlich-rechtlichen Medien RÚV berichten zeitnah auf Englisch über relevante Entwicklungen.
Die Vulkanausbrüche auf Reykjanes sind ein geologisches Ereignis, das Island verändert, im wörtlichen Sinne. Neues Land entsteht, die Landkarte wird umgezeichnet, und die Bewohner der Region leben mit einer Ungewissheit, die in Europa selten zu finden ist. Für Reisende bedeutet das: informiert sein, flexibel bleiben und die Natur respektieren. Island hat in seiner über tausendjährigen Geschichte gelernt, mit Vulkanen zu leben. Das Land, seine Menschen und seine Infrastruktur sind auf diese Situationen vorbereitet. Und die Vulkane sind letztlich auch der Grund, warum Island so aussieht, wie es aussieht: wild, ungezähmt und von einer Schönheit, die man nirgendwo sonst auf der Welt findet.
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026