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Wälder in Dänemark
Buchenwälder, Plantagen und Waldwandern

Wälder in Dänemark

12 Min. Lesezeit

Dänemark ist kein Land, das man spontan mit Wäldern verbindet. Wer an die dänische Landschaft denkt, sieht Felder, Küsten und vielleicht ein paar Heidehügel vor sich. Trotzdem bedecken Wälder etwa 14 Prozent der Landfläche, und diese Zahl wächst. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich die Waldfläche Dänemarks mehr als verdoppelt, und die Regierung hat das Ziel ausgegeben, den Waldanteil bis 2100 auf 25 Prozent zu steigern.

Die dänischen Wälder sind anders als die Wälder in Deutschland, Schweden oder Norwegen. Sie sind kleiner, flacher und stärker von menschlicher Nutzung geprägt. Aber genau darin liegt ihr Reiz. Ein dänischer Buchenwald im Mai, wenn das Laub gerade austreibt und das Licht durch die hellgrünen Blätter fällt, gehört zu den schönsten Naturerlebnissen Skandinaviens. Und die Nadelholzplantagen an der Westküste, die im 19. Jahrhundert gegen die Versandung gepflanzt wurden, haben sich zu eigenen Ökosystemen entwickelt, die Rehe, Rothirsche und seltene Pilzarten beherbergen.

Wer in Dänemark wandern will, kommt an den Wäldern nicht vorbei. Die meisten Wanderwege führen durch Waldgebiete, und das Netz an Shelter-Plätzen, an denen man kostenlos im Wald übernachten darf, ist in Skandinavien einmalig. Ein Waldspaziergang gehört zum dänischen Urlaub wie der Strandbesuch und der Kaminabend im Ferienhaus.

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Buchenwald in Dänemark mit Sonnenstrahlen durch hellgrünes Frühlingslaub
Dänische Buchenwälder im Frühling: zartes Grün und Licht, das durch die Kronen fällt (KI-generiert)

Ein Land, das seine Wälder verlor und wiedergewann

Die Geschichte der dänischen Wälder ist eine Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau. Vor 5.000 Jahren war Dänemark fast vollständig bewaldet. Eichen, Buchen und Linden bedeckten das Land von der Nordseeküste bis zur Ostsee. Dann kamen die ersten Bauern und begannen, den Wald zu roden. Über Jahrtausende hinweg schrumpfte der Wald, bis er um 1800 nur noch etwa 2 bis 4 Prozent der Landfläche bedeckte. Dänemark war das waldärmste Land Europas.

Die Wende kam 1805 mit dem Waldschutzgesetz (Fredskovloven). Dieses Gesetz, eines der ältesten Naturschutzgesetze der Welt, verbot die Rodung bestehender Wälder und verpflichtete Grundbesitzer, gerodete Flächen wieder aufzuforsten. Die Wirkung war langsam, aber beständig. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden Millionen von Bäumen gepflanzt, zunächst vor allem Nadelhölzer, später auch Laubbäume.

Heute hat Dänemark rund 630.000 Hektar Wald, verteilt auf Tausende von Waldstücken unterschiedlicher Größe. Die Verteilung ist ungleichmäßig: Auf Seeland und in Nordjütland gibt es vergleichsweise viel Wald, an der Westküste Jütlands und auf den kleinen Inseln dagegen wenig. Etwa die Hälfte der Waldfläche besteht aus Nadelwald, die andere Hälfte aus Laubwald, wobei der Anteil des Laubwaldes seit Jahrzehnten zunimmt.

Das nationale Aufforstungsprogramm setzt auf einen Mix aus Natur und Forstwirtschaft. Neue Wälder werden nicht als Monokultur gepflanzt, sondern als Mischwälder mit Buchen, Eichen, Birken und standortgerechten Nadelhölzern. In einigen Gebieten wird die Natur sich selbst überlassen, und es entstehen sogenannte Urwälder, in denen kein Baum gefällt wird und umgestürzte Stämme liegen bleiben.

Buchenwälder: Dänemarks Kronjuwelen

Die Rotbuche ist der Nationalbaum Dänemarks und der wichtigste Laubbaum des Landes. Buchenwälder bedecken rund 18 Prozent der gesamten Waldfläche und gehören zu den artenreichsten Lebensräumen des Landes. Im Frühling, wenn die Buchen austreiben, verwandeln sie die Wälder in Kathedralen aus Grün. Die Dänen haben für diesen Moment einen eigenen Begriff: „bøgeskov i maj", Buchenwald im Mai, und er gilt als einer der schönsten Anblicke, die das Land zu bieten hat.

Einige dänische Buchenwälder gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Die par force Jagdlandschaft in Nordseeland, zu der Teile des Gribskov und des Store Dyrehave gehören, wurde 2015 in die Welterbeliste aufgenommen. Die sternförmig angelegten Schneisen, die im 17. Jahrhundert für die königliche Jagd durch die Wälder geschlagen wurden, sind ein ganz eigenes Zeugnis höfischer Jagdkultur.

Die ältesten Buchen Dänemarks stehen im Jægersborg Dyrehave nördlich von Kopenhagen. Der Baum „Kongeegen" (Königseiche) ist zwar eine Eiche, aber die umliegenden Buchen erreichen Alter von über 300 Jahren und Stammumfänge von fünf Metern. Der Dyrehave ist ein ehemaliger königlicher Wildpark, in dem noch heute rund 2.000 Damhirsche und Sika Hirsche frei herumlaufen.

Im Herbst färben sich die Buchenwälder in Kupfer und Gold, und der Waldboden ist mit Bucheckern und Pilzen bedeckt. Die Pilzsuche hat in Dänemark Tradition, und in den Buchenwäldern wachsen Pfifferlinge, Steinpilze und der begehrte Trompetenpfifferling. Geführte Pilzwanderungen werden von den Naturverwaltungen in vielen Regionen angeboten.

Rold Skov: der größte Wald Dänemarks

Rold Skov in Nordjütland, südlich von Aalborg, ist mit rund 8.000 Hektar der größte zusammenhängende Wald Dänemarks. Er erstreckt sich über ein hügeliges Terrain, das während der Eiszeit von Schmelzwassern geformt wurde. Die Schluchten, Quellen und Bachtäler geben dem Wald eine Geländestruktur, die man in dem flachen Dänemark nicht erwartet.

Rold Skov in Nordjütland mit moosbedecktem Waldboden und hohen Buchen
Rold Skov: 8.000 Hektar Wald mit Schluchten (KI-generiert)

Das Kern des Rold Skov ist der Rebild Bakker, ein Heidegebiet inmitten des Waldes, das seit 1912 als Nationalpark geschützt ist. Hier findet jedes Jahr am 4. Juli das größte amerikanische Unabhängigkeitsfest außerhalb der USA statt, eine Tradition, die von dänisch amerikanischen Auswanderern begründet wurde. Die Heideflächen blühen im August in Violett und bieten weite Ausblicke über das Waldmeer.

In den Tälern des Rold Skov sprudeln Quellen mit glasklarem Wasser. Die Råbjerg Kilde ist die ergiebigste Quelle Dänemarks und fördert täglich über 3 Millionen Liter Wasser. Der Bach, der aus der Quelle fließt, windet sich durch ein Tal mit Farnbewuchs und Moos, das an ein Stück Regenwald erinnert. Im Winter, wenn Nebel zwischen den Stämmen hängt und das Quellwasser dampft, hat der Ort eine fast mystische Atmosphäre.

Der Trollwald (Troldeskoven) im südlichen Teil des Rold Skov ist ein Stück Naturwald, in dem die Bäume bizarre Formen angenommen haben. Knorrige Buchen mit verdrehten Stämmen und überhängenden Ästen stehen dicht beieinander und lassen wenig Licht auf den Boden. Der Ort hat seinen Namen von der Vorstellung, dass Trolle in solchen Wäldern hausen. Für Kinder ist ein Spaziergang durch den Trollwald ein Abenteuer, und die Fantasie wird von den seltsamen Baumgestalten beflügelt.

Gribskov und die Wälder Nordsjællands

Gribskov ist mit 5.600 Hektar der viertgrößte Wald Dänemarks und liegt im Nationalpark Kongernes Nordsjælland, nur eine halbe Stunde nördlich von Kopenhagen. Der Wald besteht überwiegend aus Buchen und Eichen und wurde über Jahrhunderte als königliches Jagdrevier genutzt. Die sternförmigen Schneisen der par force Jagd sind noch heute im Gelände sichtbar und gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Gribskov auf Seeland mit breitem Waldweg und alten Buchen zu beiden Seiten
Der Gribskov auf Seeland: königliches Jagdrevier und UNESCO Weltkulturerbe (KI-generiert)

Nordseeland ist die waldreichste Region Dänemarks. Neben dem Gribskov liegen hier der Store Dyrehave, der Jægersborg Dyrehave und zahlreiche kleinere Waldgebiete. Die Wälder sind untereinander durch grüne Korridore verbunden, die es Tieren ermöglichen, zwischen den Waldstücken zu wandern. Rothirsche, Damhirsche und Rehe leben hier in großen Populationen.

Der Store Dyrehave bei Hillerød war der Schauplatz der königlichen par force Jagd und ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der Wald ist durchzogen von den schnurgeraden Jagdschneisen, die im 17. Jahrhundert angelegt wurden. Am Kreuzungspunkt der Schneisen steht das Sternhaus, ein achteckiger Pavillon, von dem aus die Jäger das Wild beobachteten. Der Spaziergang vom Schloss Frederiksborg durch den Store Dyrehave zum Sternhaus und zurück ist eine der schönsten Halbtagswanderungen in der Region.

Der Jægersborg Dyrehave ist der meistbesuchte Wald Dänemarks und liegt direkt am Stadtrand von Kopenhagen. Hierher kommen die Kopenhagener zum Joggen, Picknicken und Hirsche beobachten. Im Park steht Bakken, der älteste Vergnügungspark der Welt, der seit 1583 Besucher anlockt. Der Dyrehave ist ganzjährig zugänglich und frei, und im Herbst, wenn die Hirschbrunft beginnt, füllen sich die Wege mit Naturbegeisterten.

Plantagen der Westküste

Die Wälder an der dänischen Westküste erzählen eine andere Geschichte als die Buchenwälder im Osten. Hier stehen keine uralten Laubbäume, sondern Nadelholzplantagen, die im 19. und 20. Jahrhundert gepflanzt wurden, um die fortschreitende Versandung der Küstenlandschaft aufzuhalten. Der Wind von der Nordsee trieb Sand über die Felder und begrub ganze Dörfer. Die Pflanzung von Kiefern, Fichten und Sitkafichten stabilisierte den Boden und schuf ein neues Landschaftselement.

Klitplantagen, so der dänische Name für die Küstenwälder, haben sich zu eigenständigen Ökosystemen entwickelt. Zwischen den Nadelbäumen wachsen Heidelbeeren, Preiselbeeren und Heidekraut. In den älteren Plantagen, wo die Bäume hoch genug stehen, um Wind und Sonne abzuschirmen, ist der Waldboden mit Moos und Flechten bedeckt. Hier leben Kreuzottern, Waldeidechsen und der Ziegenmelker, ein nachtaktiver Vogel, dessen churrendes Rufen im Sommer durch den Wald klingt.

Die größten Plantagen liegen zwischen Skagen und Blåvand. Die Thyborøn Plantage, die Husby Plantage und die Blåbjerg Plantage sind beliebte Ziele für Wanderer und Mountainbiker. Die Wege durch die Plantagen sind gut markiert und führen durch abwechslungsreiches Gelände. An manchen Stellen öffnet sich der Wald zu Lichtungen, auf denen Heidekraut blüht, und die Dünen der Nordsee sind nie weit entfernt.

In jüngerer Zeit werden einige Plantagen in naturnahe Wälder umgewandelt. Nadelbäume werden teilweise durch Laubbäume ersetzt, und Bereiche werden sich selbst überlassen. Der Nationalpark Thy zeigt, wie dieser Wandel aussehen kann: Hier stehen Nadelholzplantagen neben offener Heide und neu entstehenden Laubwaldstücken.

Waldwandern und Shelter-Übernachtung

Dänemark hat in den vergangenen Jahrzehnten ein bemerkenswert dichtes Netz an Wanderwegen durch seine Wälder aufgebaut. Die markierten Wege führen durch alle Waldtypen, von Buchenwäldern über Eichenhaine bis zu Nadelholzplantagen. Die Wege sind in der Regel flach bis leicht hügelig, gut beschildert und auch für weniger geübte Wanderer geeignet.

Wanderer auf einem Waldweg durch dänischen Laubwald mit herbstlicher Färbung
Waldwandern in Dänemark: gut markierte Wege durch vielfältige Waldlandschaften (KI-generiert)

Der Hærvejen ist der bekannteste Fernwanderweg Dänemarks und folgt einer alten Handelsroute durch das Landesinnere Jütlands. Auf seinen über 300 Kilometern zwischen der deutschen Grenze und Viborg durchquert er zahlreiche Waldgebiete, darunter Teile des Rold Skov. Der Hærvejen lässt sich in Etappen wandern, und entlang der Strecke stehen Shelter-Plätze für die Übernachtung.

Die Shelter-Plätze sind ein dänisches Konzept, das es in dieser Form kaum anderswo gibt. Es handelt sich um einfache Holzunterstände, meist offen auf einer Seite, mit einer erhöhten Schlafplattform für drei bis sechs Personen. Daneben stehen eine Feuerstelle, ein Tisch mit Bänken und eine Toilette. Die Nutzung ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich, nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Im ganzen Land gibt es über 1.000 Shelter-Plätze, die meisten davon in Wäldern.

Shelter-Übernachtungsplatz im dänischen Wald mit Holzunterstand und Feuerstelle
Shelter-Plätze bieten kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten mitten im Wald (KI-generiert)

Für eine Nacht im Shelter brauchst du einen Schlafsack, eine Isomatte und wetterfeste Kleidung. Brennholz liegt an vielen Shelter-Plätzen bereit, manchmal musst du es selbst im umliegenden Wald sammeln. Das Wasser aus den nahen Bächen ist in der Regel nicht trinkfertig, bringe also eigenes Trinkwasser mit oder einen Filter. Die schönsten Shelter-Plätze liegen an Waldseen, wo du morgens vom Vogelgesang aufwachst und direkt ins Wasser springen kannst.

Wildcampen ist in Dänemark grundsätzlich verboten, aber in vielen Staatswäldern ist eine Übernachtung mit Zelt für eine Nacht erlaubt, wenn du bestimmte Regeln einhältst: mindestens einen Kilometer vom nächsten Parkplatz entfernt, nicht in Naturschutzgebieten und nur in Gruppen bis zu zwei Zelten. Die genauen Regeln findest du auf der Website der Naturstyrelsen (dänische Naturverwaltung).

Tierwelt in dänischen Wäldern

Dänemarks Wälder beherbergen eine überschaubare, aber interessante Tierwelt. Rehe sind die häufigsten größeren Waldtiere und in praktisch jedem Waldstück anzutreffen. In den größeren Wäldern leben zusätzlich Rothirsche und Damhirsche. Die Hirschbrunft im September und Oktober zieht Naturbeobachter in den Rold Skov, den Gribskov und den Dyrehave.

Füchse, Dachse und Baummarder sind die wichtigsten Raubtiere der dänischen Wälder. Der Baummarder ist selten und scheu, aber seine Spuren im Schnee verraten seine Anwesenheit. Eichhörnchen gibt es in den Laubwäldern häufig, und Igel rascheln im Herbst durch das Laub auf der Suche nach Nahrung. Fledermäuse nutzen alte Baumhöhlen als Quartiere, und in manchen Wäldern wurden Fledermauskästen aufgehängt, um den Bestand zu fördern.

Die Vogelwelt der dänischen Wälder umfasst Spechte, Eulen, Greifvögel und zahlreiche Singvögel. Der Schwarzspecht, der größte europäische Specht, trommelt in den älteren Buchenwäldern. Die Waldohreule jagt in der Dämmerung am Waldrand, und der Habicht kreist über den Baumkronen. Im Frühling füllen Buchfink, Rotkehlchen und Zaunkönig den Wald mit Gesang, und der Kuckuck ruft aus den Wipfeln.

In den Nadelwäldern der Westküste leben Kreuzottern, die einzige giftige Schlange Dänemarks. Sie ist scheu und weicht dem Menschen aus, aber bei warmen Sonnentagen kann man sie gelegentlich auf Steinen oder Baumstümpfen beim Sonnenbaden beobachten. Die Waldeidechse und die Blindschleiche sind häufiger und ungefährlich. In den Feuchtgebieten am Rande der Wälder quaken Frösche und Kröten, und Libellen jagen über den Waldtümpeln.

Häufig gestellte Fragen

Welcher ist der größte Wald in Dänemark?

Rold Skov in Nordjütland ist mit rund 8.000 Hektar der größte zusammenhängende Wald Dänemarks. Er liegt südlich von Aalborg und bietet Schluchten, Quellen, Heideflächen und alte Buchenwälder. Der Gribskov auf Seeland ist mit 5.600 Hektar der viertgrößte und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Darf man in dänischen Wäldern zelten?

In vielen Staatswäldern ist eine Übernachtung mit Zelt für eine Nacht erlaubt, wenn du mindestens einen Kilometer vom nächsten Parkplatz entfernt bist und nicht in Naturschutzgebieten campst. Kostenlose Shelter-Plätze (Holzunterstände mit Feuerstelle) stehen in über 1.000 Wäldern landesweit zur Verfügung. Private Wälder dürfen nicht ohne Erlaubnis des Besitzers betreten werden.

Wann ist die beste Zeit für einen Waldbesuch?

Der Mai ist für Buchenwälder die schönste Zeit, wenn das frische Laub austreibt und der Waldboden mit Buschwindröschen bedeckt ist. Der Herbst (September/Oktober) bietet goldene Laubfärbung, Pilzsuche und die Hirschbrunft. Im Winter haben die kahlen Buchenwälder eine eigene stille Schönheit, besonders bei Raureif. Die Heide in den Plantagen blüht im August.

Gibt es in dänischen Wäldern gefährliche Tiere?

Die Kreuzotter ist die einzige giftige Schlange Dänemarks und kommt vor allem in den Nadelwäldern der Westküste vor. Ihr Biss ist selten und meist nicht lebensbedrohlich, erfordert aber ärztliche Behandlung. Ansonsten gibt es keine gefährlichen Tiere. Zecken sind im Sommer in allen Wäldern verbreitet, trage daher lange Hosen und untersuche dich nach dem Waldbesuch.

Kann man in dänischen Wäldern Pilze sammeln?

Ja, das Sammeln von Pilzen für den eigenen Bedarf ist in dänischen Wäldern erlaubt. Die Buchenwälder bieten Pfifferlinge, Steinpilze und Trompetenpfifferlinge, in den Nadelwäldern findest du Maronenröhrlinge und Butterpilze. Sammle nur Pilze, die du sicher bestimmen kannst. Geführte Pilzwanderungen werden in vielen Regionen angeboten und kosten zwischen 100 und 200 DKK (ca. 13 bis 27 Euro) pro Person.

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Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026