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Berlin-Kopenhagen Radweg
630 km in 7 Etappen

Berlin-Kopenhagen Radweg

13 Min. Lesezeit

Zwei europäische Hauptstädte, 630 Kilometer, eine Fähre über die Ostsee und dazwischen die Mecklenburgische Seenplatte, die vorpommersche Küste und die dänischen Inseln Falster und Seeland. Der Berlin-Kopenhagen Radweg verbindet Deutschland und Dänemark auf einer Route, die durch Landschaften führt, die man vom Auto aus nie so erleben würde. Wer eine Woche Zeit hat und pro Tag 80 bis 100 Kilometer bewältigen kann, schafft die Strecke bequem in sieben Etappen.

Die Route wurde 2001 offiziell eröffnet und verbindet den Berliner Schlossplatz mit dem Kopenhagener Rathaus. Sie verläuft größtenteils auf asphaltierten Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen. In Deutschland ist sie als „Radfernweg Berlin-Kopenhagen" beschildert, in Dänemark als Teil des nationalen Radwegenetzes markiert. Die Steigungen sind moderat bis nicht vorhanden, was die Strecke auch für weniger trainierte Radfahrer machbar macht.

Dieser Artikel beschreibt jede Etappe im Detail, nennt Übernachtungsmöglichkeiten und gibt Tipps zur Vorbereitung. Wer zusätzliche Informationen zum Fahrradverleih in Dänemark oder zum Radfahren mit Kindern sucht, findet sie in den verlinkten Artikeln.

Start des Berlin-Kopenhagen Radwegs in Berlin
Der Berlin-Kopenhagen Radweg startet am Schlossplatz im Herzen Berlins (KI-generiert)

Was den Berlin-Kopenhagen Radweg besonders macht

Es gibt viele Fernradwege in Europa. Was den Berlin-Kopenhagen Radweg von anderen unterscheidet, ist die Vielfalt der Landschaften auf vergleichsweise kurzer Strecke. Man startet in der Großstadt, fährt durch die Brandenburger Kiefernwälder, passiert die Mecklenburgische Seenplatte mit ihren stillen Seen und Schlössern, erreicht die Ostseeküste bei Rostock und setzt mit der Fähre über nach Dänemark. Auf dänischer Seite durchquert man die flachen Agrarlandschaften von Falster und Seeland, bevor man in Kopenhagen ankommt.

Die Fährüberfahrt von Rostock nach Gedser ist ein Erlebnis für sich. Zwei Stunden auf der Ostsee, das Festland wird kleiner, die dänische Küste taucht am Horizont auf. Für viele Radfahrer ist dieser Moment der emotionale Höhepunkt der Tour: Man hat Deutschland aus eigener Kraft durchquert und betritt ein neues Land.

Die Beschilderung gehört zu den besten aller deutschen Fernradwege. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern weisen grüne Schilder mit dem Logo (ein Fahrrad mit den Flaggen beider Länder) den Weg. An Kreuzungen stehen Wegweiser mit Kilometerangaben zur nächsten Stadt. In Dänemark übernimmt die nationale Radwegbeschilderung, die mindestens genauso zuverlässig ist.

Die gesamte Strecke ist flach bis sanft hügelig. Die einzigen nennenswerten Steigungen finden sich in der Mecklenburgischen Schweiz zwischen Neubrandenburg und Rostock, aber selbst dort übersteigt die Höhendifferenz selten 50 Meter. Für trainierte Radfahrer sind das keine Herausforderungen. Für untrainierte sind es kurze Anstrengungen, die schnell vergessen sind.

Die Route im Überblick

Die 630 Kilometer verteilen sich wie folgt auf die sieben Etappen:

Etappe 1: Berlin bis Oranienburg, etwa 45 km. Durch den Berliner Norden entlang der Havel.

Etappe 2: Oranienburg bis Fürstenberg/Havel, etwa 80 km. Durch die Brandenburgischen Wälder und an Seen entlang.

Etappe 3: Fürstenberg bis Neubrandenburg, etwa 100 km. Mecklenburgische Seenplatte.

Etappe 4: Neubrandenburg bis Rostock, etwa 100 km. Durch die Mecklenburgische Schweiz zur Ostsee.

Etappe 5: Rostock bis Gedser (mit Fähre), etwa 30 km Radstrecke plus 2 Stunden Fähre.

Etappe 6: Gedser bis Næstved, etwa 95 km. Durch Falster und Seeland.

Etappe 7: Næstved bis Kopenhagen, etwa 80 km. Entlang der seeländischen Küste in die Hauptstadt.

Etappe 1: Berlin bis Oranienburg (45 km)

Der offizielle Startpunkt ist der Schlossplatz am Berliner Dom. Von hier aus fährt man durch den Berliner Tiergarten nach Norden, vorbei am Hauptbahnhof und durch den Wedding. Die ersten Kilometer sind urban und verkehrsreich, aber Radwege sind vorhanden. Ab Reinickendorf wird es grüner, und hinter Heiligensee erreicht man die Havel.

Der Havelradweg führt entlang des Flusses nach Hennigsdorf und weiter nach Oranienburg. Die Strecke ist flach und ruhig. Oranienburg bietet sich als erstes Etappenziel an: Die Stadt hat mehrere Hotels und Pensionen in allen Preisklassen, ein Schloss mit barockem Park und die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen, die einen Besuch verdient, auch wenn sie die Stimmung der Tour naturgemäß verändert.

Die 45 Kilometer sind bewusst als kurze Einrolletappe geplant. Wer früh startet und fit ist, kann die Strecke in zwei bis drei Stunden schaffen und hat den restlichen Tag zum Ankommen und Erholen. Wer mehr Kilometer will, kann direkt bis Zehdenick weiterfahren (zusätzlich 40 km).

Etappe 2: Oranienburg bis Fürstenberg/Havel (80 km)

Diese Etappe führt durch das Herz Brandenburgs. Ab Oranienburg folgt man dem Havel-Radweg nordwärts durch Kiefernwälder und Dörfer, die sich seit der Wende kaum verändert haben. Die Straßen sind still, der Asphalt größtenteils gut, und die Landschaft wechselt zwischen Wald, Feldern und Seen.

Zehdenick, etwa auf halber Strecke, ist ein guter Ort für eine Mittagspause. Die Kleinstadt am Havel-Kanal hat eine hübsche Altstadt und mehrere Lokale, in denen man ordentlich essen kann. Hinter Zehdenick wird die Landschaft einsamer. Die Straßen führen durch dichte Wälder, in denen man manchmal kilometerweit keinem Menschen begegnet.

Fürstenberg an der Havel liegt am Zusammenfluss dreier Seen und ist ein idyllischer Ort zum Übernachten. Die Jugendherberge direkt am See ist für Radreisende ideal gelegen. Wer mehr Komfort sucht, findet in Fürstenberg und dem benachbarten Himmelpfort (ja, das Dorf heißt wirklich so) mehrere Pensionen und kleine Hotels.

Etappe 3: Fürstenberg bis Neubrandenburg (100 km)

Die längste Etappe auf deutschem Boden führt durch die Mecklenburgische Seenplatte, eine der schönsten und einsamsten Landschaften Norddeutschlands. Hinter Fürstenberg überquert man die Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern und erreicht bald den Müritz-Nationalpark.

Die Route führt am Westufer der Müritz entlang, Deutschlands größtem Binnensee. Waren an der Müritz, etwa bei Kilometer 50, ist der perfekte Ort für eine ausgiebige Mittagspause. Die Stadt hat eine lebhafte Hafenpromenade, Fischrestaurants und Eisdielen. Von hier aus kann man einen Abstecher auf dem Wasser machen: Ausflugsschiffe fahren über die Müritz und bieten einen Blick auf die Steilküsten und Buchten, die man vom Rad aus nicht sieht.

Hinter Waren wird die Route ruhiger. Durch Dörfer wie Penzlin und Stavenhagen (Geburtsstadt von Fritz Reuter) geht es nach Neubrandenburg, das mit seiner vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer ein lohnendes Etappenziel ist. Die Vier Tore der Stadt sind anders als alles andere in Norddeutschland. Unterkünfte gibt es in allen Preisklassen, die Jugendherberge liegt am Tollensesee und hat einen Badestrand.

Etappe 4: Neubrandenburg bis Rostock (100 km)

Diese Etappe bringt die ersten Hügel der Tour. Die Mecklenburgische Schweiz zwischen Neubrandenburg und Güstrow hat sanfte Hügel, die zwar nie steil, aber nach drei flachen Etappen spürbar sind. Die Landschaft ist dafür wild: weite Felder, Alleen mit alten Eichen und Blicke bis zum Horizont.

Güstrow, etwa bei Kilometer 60, lohnt einen Halt. Die Stadt hat ein Renaissance-Schloss, eine gotische Backsteinkirche und das Ernst-Barlach-Museum. Hinter Güstrow wird das Gelände wieder flacher, und bei Bützow erreicht man das Warnowtal, dem man bis Rostock folgt.

Rostock ist die größte Stadt auf der Route nach Berlin und vor Kopenhagen. Die Hansestadt an der Warnow hat eine lebendige Altstadt, den Stadthafen mit seinen Restaurants und das Ostseebad Warnemünde, das nur eine S-Bahn-Station entfernt liegt. Hier kann man am Strand den Sonnenuntergang über der Ostsee genießen und sich mental auf die Fährüberfahrt am nächsten Tag vorbereiten.

Etappe 5: Rostock bis Gedser (30 km Rad + Fähre)

Fähre von Rostock nach Gedser auf der Ostsee
Die Fähre von Rostock nach Gedser bringt Radfahrer und Räder über die Ostsee (KI-generiert)

Die kürzeste Etappe in Kilometern, aber die aufregendste in Sachen Erlebnis. Morgens fährt man vom Hotel in Rostock zum Fährhafen Rostock-Überseehafen, etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Scandlines-Fähren nach Gedser verkehren mehrmals täglich, die Überfahrt dauert knapp zwei Stunden.

Die Fahrradmitnahme kostet etwa 70 bis 100 DKK (9 bis 13 Euro) pro Rad, die Personenfahrkarte rund 350 DKK (47 Euro) für Erwachsene. Im Sommer empfiehlt sich eine Reservierung, da die Fähren voll werden können. Fahrräder werden im Unterdeck neben den Autos verstaut und bei der Ankunft als Erste von Bord gelassen.

Auf der Fähre gibt es ein Restaurant, ein Café, einen Bordshop und ein Sonnendeck. Die zwei Stunden vergehen schnell, besonders wenn das Wetter gut ist und man an Deck steht und die Ostsee beobachtet. Bei der Einfahrt in den Hafen von Gedser sieht man die flache dänische Küste, die Windräder und die ersten roten Backsteinhäuser. Man ist in Dänemark angekommen.

Von Gedser aus fährt man noch etwa 20 Kilometer nach Nykøbing Falster, dem ersten größeren Ort auf dänischer Seite. Die Strecke führt durch flaches Ackerland und ist gut beschildert. In Nykøbing gibt es Supermärkte, Hotels und einen Campingplatz. Wer noch Energie hat, kann die Etappe bis Vordingborg auf Seeland ausdehnen (zusätzlich 40 km).

Etappe 6: Gedser bis Næstved (95 km)

Radweg entlang der dänischen Ostseeküste
Auf dänischer Seite führt die Route durch flache Küstenlandschaften (KI-generiert)

Die erste volle Etappe auf dänischem Boden. Von Nykøbing Falster (oder Gedser, je nachdem, wo man übernachtet hat) führt die Route nach Norden über die Insel Falster. Die Landschaft ist flach und landwirtschaftlich geprägt. Zuckerrübenfelder wechseln sich mit Weizenfeldern ab, dazwischen stehen reetgedeckte Höfe und kleine Kirchen.

Bei Vordingborg überquert man die Storstrømsbrücke, die Falster mit Seeland verbindet. Die Brücke hat einen Radweg, der durch ein Geländer von der Fahrbahn getrennt ist. Der Blick von der Brücke auf den Storstrøm ist eindrucksvoll, besonders bei klarem Wetter, wenn man in beide Richtungen bis zum Horizont sehen kann.

Auf Seeland angekommen, geht es durch eine Landschaft, die sanfter ist als auf Falster. Hügel, Wälder und Buchten wechseln sich ab. Præstø, ein kleines Hafenstädtchen an einer geschützten Bucht, ist ein charmanter Ort für eine Kaffeepause. Von dort sind es noch etwa 30 Kilometer bis Næstved, einer Mittelstadt mit historischem Kern, mehreren Hotels und einem Campingplatz am Susåen.

Næstved ist ein gutes Etappenziel, weil die Stadt groß genug ist, um alles zu bieten, was man braucht (Supermärkte, Fahrradwerkstatt, Restaurants), und klein genug, um gemütlich zu sein. Wer am Abend noch Energie hat, kann am Fluss Susåen entlangspazieren, der sich durch die Stadt schlängelt.

Etappe 7: Næstved bis Kopenhagen (80 km)

Radfahrer auf einer Brücke in der Nähe von Kopenhagen
Die letzten Kilometer führen über Brücken und durch Vororte in die dänische Hauptstadt (KI-generiert)

Die letzte Etappe und der Höhepunkt der Tour. Von Næstved geht es nach Nordosten, durch die seeländische Landschaft in Richtung Køge und dann entlang der Küste nach Kopenhagen. Die Route führt durch Dörfer mit Fachwerkhäusern, vorbei an Herrenhäusern und durch Buchenwälder, die im Sommer dichten Schatten spenden.

Køge, etwa bei Kilometer 50, ist ein lohnenswerter Zwischenstopp. Die Stadt hat einen der ältesten Marktplätze Dänemarks, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert und mehrere Cafés am Hafen. Von Køge bis Kopenhagen folgt man der Køge Bugt (Køge Bucht) nach Norden. Die Strecke führt teilweise direkt am Wasser entlang, mit Blick auf die Øresundbrücke, die am Horizont auftaucht.

Die letzten 20 Kilometer führen durch die südlichen Vororte Kopenhagens. Hier wird es urbaner, der Verkehr nimmt zu, aber die Radwege sind breit und gut markiert. Man fährt durch Amager, vorbei am Flughafen und über die Langebro in die Innenstadt. Das offizielle Ziel ist der Rathausplatz (Rådhuspladsen), wenige hundert Meter vom Nyhavn entfernt.

Ankunft in Kopenhagen am Nyhavn
Geschafft: Die Ankunft am Nyhavn in Kopenhagen ist der krönende Abschluss der 630 km Tour (KI-generiert)

Die Ankunft in Kopenhagen nach 630 Kilometern aus eigener Kraft ist ein Moment, den man nicht vergisst. Man stellt das Rad ab, setzt sich an den Nyhavn, bestellt ein dänisches Bier und schaut auf die bunten Häuser. Die Beine sind schwer, der Rücken verspannt, aber das Gefühl, zwei Hauptstädte per Rad verbunden zu haben, überwiegt alles.

Praktische Tipps

Beste Reisezeit: Mai bis September. Juni und Juli bieten die längsten Tage und das wärmste Wetter. August kann regnerischer sein, ist aber immer noch gut machbar. Im Mai und September ist es kühler, aber ruhiger auf den Wegen.

Fahrrad: Ein Tourenrad mit 28-Zoll-Bereifung und Gepäckträger ist ideal. Rennräder funktionieren auf den meisten Abschnitten, aber die wenigen Schotterstrecken in Brandenburg und Mecklenburg sind unangenehm. E-Bikes sind eine gute Option für weniger trainierte Fahrer, die Akkulaufzeit reicht für jede Etappe.

Gepäck: Wasserdichte Packtaschen sind Pflicht. Zwei große Taschen am Hinterrad und eine Lenkertasche reichen für eine Woche. Zelt und Kocher nur mitnehmen, wer wild campen oder auf Campingplätzen übernachten will. Hotels und Pensionen gibt es in jedem Etappenziel.

Rückreise: Von Kopenhagen zurück nach Berlin fährt man am bequemsten mit dem Zug. Die Verbindung über Hamburg dauert etwa sechs Stunden, Fahrradmitnahme ist gegen Reservierung möglich. Alternativ gibt es Flixbus-Verbindungen, die Fahrräder in speziellen Boxen transportieren.

Kosten: Für eine Woche inklusive Übernachtungen (einfache Hotels oder Pensionen), Verpflegung und Fähre sollte man mit 800 bis 1.200 Euro pro Person rechnen. Camping senkt die Kosten auf 400 bis 600 Euro. Die Fähre Rostock-Gedser kostet etwa 50 bis 70 Euro pro Person inklusive Rad.

Navigation: Die Komoot-App hat die gesamte Route gespeichert und zeigt sie mit Höhenprofil, Oberflächenangaben und Points of Interest an. Als Backup empfiehlt sich die Bikeline-Karte „Berlin-Kopenhagen", die im Buchhandel erhältlich ist. Die Beschilderung vor Ort ist gut, aber an manchen Stellen in Brandenburg fehlen einzelne Schilder.

Tipp: Wer die Tour in der Gegenrichtung fährt, von Kopenhagen nach Berlin, profitiert häufig von Rückenwind, da der vorherrschende Wind in Norddeutschland und Dänemark aus Nordwest bis West kommt. Die Rückreise mit dem Zug von Berlin nach Kopenhagen ist zudem oft günstiger als umgekehrt.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Berlin-Kopenhagen Radweg für Anfänger geeignet?

Grundsätzlich ja, wenn man die Etappen entsprechend anpasst. Die Strecke ist flach und technisch einfach. Wer normalerweise 30 Kilometer am Tag schafft, sollte die Tour auf 10 bis 14 Tage strecken. Trainierte Radfahrer bewältigen die 630 Kilometer in 5 bis 7 Tagen.

Muss man die Fähre Rostock-Gedser vorab buchen?

Im Sommer ist eine Vorabreservierung empfehlenswert, da die Fähren voll werden können. Fahrräder haben zwar in der Regel immer Platz, aber wer sicher sein will, bucht vorab über die Scandlines-Website. Tickets kosten für Erwachsene mit Rad etwa 50 bis 70 Euro.

Gibt es eine Alternative zur Fähre?

Theoretisch kann man über den Fehmarnbelt fahren, also von Puttgarden nach Rødby. Das ist aber ein erheblicher Umweg über Lübeck und Fehmarn. Die Fähre Rostock-Gedser ist der direkte und komfortablere Weg. Eine feste Querung (Fehmarnbelttunnel) ist im Bau, wird aber erst in einigen Jahren fertig.

Kann man die Tour auch mit Kindern fahren?

Mit Kindern ab etwa 10 Jahren ist die Tour machbar, wenn man die Etappen auf 40 bis 50 Kilometer pro Tag verkürzt und entsprechend mehr Tage einplant. Für jüngere Kinder ist die Strecke zu lang. Einzelne Etappen, etwa die dänische Seite von Gedser bis Kopenhagen, eignen sich aber als Familientour.

Wie kommt man von Kopenhagen zurück nach Berlin?

Mit dem Zug über Hamburg (ca. 6 Stunden), mit dem Fernbus (ca. 8 Stunden, Radmitnahme in der Box möglich) oder mit dem Flugzeug (Rad als Sondergepäck). Der Zug ist die bequemste Option, Fahrradstellplätze müssen reserviert werden. Die Kosten liegen bei 40 bis 80 Euro pro Person plus 12 Euro Fahrradreservierung.

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Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026