Djurgården Stockholm
Djurgården liegt im Osten von Stockholm, nur eine Brücke vom Stadtzentrum entfernt. Trotzdem merkt man den Stadtwechsel sofort. Eichen, die seit Jahrhunderten stehen. Breite Wege, auf denen Stockholmer mit Kinderwagen, Hunden und Laufschuhen unterwegs sind. Dazwischen liegen das Vasa Museum, Skansen, ein Vergnügungspark und ein botanischer Garten, der Kuchen aus dem eigenen Ofen serviert.
Ich war mittlerweile über ein Dutzend Mal auf Djurgården. Bei jedem Besuch entdecke ich Ecken, die ich vorher übersehen habe. Die Insel ist 279 Hektar groß, aber nur der westliche Teil ist touristisch erschlossen. Wer zehn Minuten nach Osten weiterläuft, steht plötzlich allein zwischen Bäumen. Museen und Rummel auf der einen Seite, stille Waldwege auf der anderen -- auf Djurgården liegen beide nur zehn Minuten auseinander.
Bis ins 17. Jahrhundert war Djurgården ein königliches Jagdrevier. König Johan III. ließ hier Rotwild und Damhirsche ansiedeln. Die Tiere laufen heute noch frei herum. Den Namen trägt die Insel ebenfalls aus dieser Zeit: "Djurgården" bedeutet wörtlich "Tiergarten".
Tipp: Berechne dein persönliches Reisebudget mit unserem Schweden-Reisekostenrechner.
Djurgården im Überblick
Die Insel gliedert sich grob in zwei Hälften. Im Westen konzentrieren sich die Attraktionen: Vasa Museum, Skansen, ABBA The Museum, Nordiska Museet, Gröna Lund, Junibacken und das Biologiska Museet. Alles liegt innerhalb von 15 Gehminuten. Man kann morgens am Vasa Museum starten und nachmittags bei Gröna Lund landen, ohne je ein Verkehrsmittel zu brauchen.
Der östliche Teil gehört den Spaziergängern. Hier beginnt der Nationalstadsparken, der weltweit erste Nationalstadtpark. 1995 per Gesetz geschützt, darf hier nicht gebaut werden. Die Wege schlängeln sich durch Eichenwälder, an kleinen Buchten vorbei und über offene Wiesen. Im Herbst liegt das Laub kniehoch. Im Frühjahr blühen wilde Anemonen unter den Bäumen.
Zwischen beiden Hälften verläuft der Djurgårdsbrunnskanalen. Ein schmaler Kanal, vielleicht 20 Meter breit, über den kleine Brücken führen. Am Ufer stehen Bänke, die selten besetzt sind. Wer hier sitzt und den Enten zusieht, vergisst, dass 500 Meter weiter westlich Achterbahnen kreischen.
Ein paar Zahlen: Djurgården empfängt jährlich rund 10 Millionen Besucher. Das klingt viel. Verteilt auf 279 Hektar und zwölf Monate relativiert sich das. Die meisten bleiben im westlichen Viertel. Wer nach Osten geht, hat Ruhe.
Die großen Museen
Nirgends in Stockholm stehen mehr Museen so dicht beieinander. Fünf davon verdienen einen eigenen Besuch.
Vasa Museum: Das Vasa Museum zeigt ein Kriegsschiff aus dem Jahr 1628. Die Vasa sank auf ihrer Jungfernfahrt nach nur 1.300 Metern im Stockholmer Hafen. 333 Jahre lag sie auf dem Meeresgrund, bevor man sie 1961 hob. Das Schiff ist zu 98 Prozent original. 69 Meter lang, 52 Meter hoch vom Kiel bis zur Mastspitze. Wie das Holz 333 Jahre unter Wasser überdauern konnte, fragt man sich unweigerlich. Der Grund: Das Brackwasser der Ostsee enthält kaum Schiffswurm. 1,5 Millionen Besucher pro Jahr machen die Vasa zum meistbesuchten Museum Schwedens. Plan mindestens 90 Minuten ein.
Skansen: Das Freilichtmuseum Skansen wurde 1891 gegründet und ist damit das älteste Freilichtmuseum der Welt. Über 150 historische Gebäude aus ganz Schweden stehen hier, vom samischen Zelt bis zum Stockholmer Stadthaus. Handwerker in Tracht backen Brot, schmieden Eisen, weben Stoffe. Im Tierpark leben Elche, Braunbären, Wölfe und Robben. Ein halber Tag reicht gerade so. Mit Kindern wird es ein ganzer.
ABBA The Museum: Das ABBA Museum liegt im selben Gebäude wie die Swedish Music Hall of Fame. Interaktive Stationen, originale Bühnenkostüme, eine Hologramm-Show und ein Aufnahmestudio, in dem man selbst einen Song einsingen kann. Auch ohne ABBA-Vorliebe lohnt sich der Besuch. Die Ausstellung erzählt nebenbei die schwedische Popgeschichte der letzten 50 Jahre. Tickets gibt es nur online mit Zeitfenster. In der Hochsaison eine Woche vorher buchen.
Nordiska Museet: Das große Renaissancegebäude direkt an der Djurgårdsbrücke ist schwer zu übersehen. Drinnen: 500 Jahre schwedische Kulturgeschichte. Mode, Möbel, Tischkultur, samische Handwerkskunst. Die Ausstellung über schwedisches Wohnen zeigt, wie sich ein Stockholmer Wohnzimmer zwischen 1650 und heute verändert hat. Der Eintritt ist frei. Trotzdem ist es selten überfüllt. Vielleicht, weil die Nachbarn Vasa und ABBA lauter rufen.
Junibacken: Ein Museum für Kinder, inspiriert von Astrid Lindgrens Figuren. Die Attraktion ist der Sagotåget, ein Zug, der durch Miniaturlandschaften aus Lindgrens Büchern fährt: Bullerbü, Saltkråkan, Mattisborgen. Für Erwachsene ohne Kinder eher kurz. Für Familien mit Kindern unter acht Jahren ein Volltreffer.
Gröna Lund und Unterhaltung
Stockholm hat nur einen Vergnügungspark: Gröna Lund. Er liegt direkt am Wasser, eingeklemmt zwischen ABBA Museum und dem Anleger der Djurgården-Fähre. Der Park existiert seit 1883 und ist damit einer der ältesten Vergnügungsparks Europas. Klein ist er auch: Nur 3,8 Hektar. Zum Vergleich: Der Europapark in Rust hat 95 Hektar.
Die geringe Größe schadet nicht. 30 Fahrgeschäfte stehen so dicht, dass man zwischen zwei Achterbahnen kaum Platz hat. Die Eclipse-Achterbahn klettert 34 Meter hoch und bietet freien Blick über den Stockholmer Hafen. Die Insane-Schaukel dreht sich komplett um die eigene Achse. Daneben gibt es genug sanftere Rides für kleinere Kinder.
Gröna Lund öffnet Ende April und schließt Ende September. Im Sommer finden auf der Hauptbühne regelmäßig Konzerte statt. Schwedische Bands und internationale Acts treten hier auf. Der Eintritt in den Park kostet rund 150 SEK (ca. 13 Euro), die Fahrgeschäfte kosten extra oder man kauft ein Ride-Armband für unbegrenzte Fahrten. Abends, wenn die Lichter angehen und die Sonne hinter Södermalm sinkt, hat der Park seinen besten Moment.
Waldemarsudde: Wer es ruhiger mag, findet am südöstlichen Ufer das Kunstmuseum Prins Eugens Waldemarsudde. Prinz Eugen (1865-1947) war Maler und Kunstsammler. Sein Anwesen mit Skulpturengarten und Blumenterrassen steht heute unter Denkmalschutz. Von den Terrassen blickt man über den Djurgårdsbrunnsviken -- weiter und ruhiger als von jedem anderen Punkt der Insel. Das Museum zeigt schwedische Kunst vom späten 19. Jahrhundert bis in die Moderne. Wegen des Gartens allein lohnt sich der Fußweg hierher.
Rosendals Trädgård und Natur
Rosendals Trädgård liegt versteckt im Zentrum der Insel, umgeben von alten Bäumen. Den Weg dorthin muss man suchen. Es gibt keine große Beschilderung. Man biegt von der Hauptstraße ab, folgt einem Schotterweg und steht plötzlich vor einem Gewächshaus aus dem 19. Jahrhundert.
Der Garten wird biodynamisch bewirtschaftet. Was hier wächst, landet direkt im angeschlossenen Café. Äpfel, Tomaten, Kräuter, Blumen. Die Zimtschnecken sind unter Stockholmern berühmt. Nicht weil sie besonders süß sind, sondern weil der Teig aus eigenem Mehl kommt und die Butter von einem Hof in Sörmland stammt. Im Sommer sitzt man draußen zwischen Obstbäumen. Im Winter im beheizten Gewächshaus.
Der Laden verkauft Pflanzen, Samen und Gartengeräte. Keine Massenware. Setzlinge, die vor Ort gezogen wurden. Im April stehen Stockholmer Schlange für die Tomatenpflanzen. Wer nichts kaufen will, kann trotzdem durch die Beete spazieren. Der Garten ist frei zugänglich.
Neben Rosendals Trädgård liegt Rosendals Slott, ein kleines Schloss aus den 1820er-Jahren, das König Karl XIV. Johan als Sommerresidenz nutzte. Es ist nur im Sommer geöffnet, dann aber mit Führungen. Die Innenausstattung im Empire-Stil ist fast vollständig original.
Für eine Insel mitten in einer Hauptstadt steckt Djurgården voller Natur. Über 800 Eichen stehen auf der Insel, einige davon 400 Jahre alt. In den Hohlräumen dieser Eichen lebt der seltene Eremit-Käfer, einer der am stärksten bedrohten Käferarten Europas. Im Frühling blühen Buschwindröschen unter den Bäumen. Im Herbst kommen Pilzsammler.
Anreise: Fähre, Tram oder zu Fuß
Nach Djurgården führen vier Wege. Keiner dauert lang.
Fähre: Mein Lieblingsweg. Von Slussen legt eine kleine Fähre ab, die in etwa zehn Minuten Allmänna Gränd auf Djurgården erreicht. Die Fahrt kostet eine normale SL-Fahrkarte. Man gleitet am Gröna-Lund-Ufer vorbei und sieht die Altstadt Gamla Stan von hinten. Im Sommer fahren die Fähren alle 10 bis 15 Minuten. Im Winter seltener, aber immer noch regelmäßig. Es gibt auch eine Fähre von Nybroplan, die direkt am Nordiska Museet anlegt.
Tram 7: Die historische Straßenbahn Linie 7 fährt von Sergels Torg über Nybroplan nach Djurgården. Haltestellen direkt vor Nordiska Museet, Junibacken, Gröna Lund und Skansen. Die Fahrt dauert 15 Minuten. Die Trams selbst sind alte Wagen aus den 1940er-Jahren, die restauriert wurden. Im Sommer so beliebt, dass man manchmal eine Bahn abwarten muss.
Bus 67: Fährt von Karlaplan über die Djurgårdsbrücke und hält an mehreren Stellen auf der Insel. Praktisch, wenn man aus dem nördlichen Stockholm kommt. Der Bus verkehrt alle 10 Minuten.
Zu Fuß oder mit dem Rad: Vom Strandvägen in der Innenstadt überquert man die Djurgårdsbrücke. Zu Fuß dauert das etwa 20 Minuten. Mit dem Fahrrad weniger als zehn. Der Weg entlang der Uferpromenade ist flach und breit. Leihräder gibt es an mehreren Stationen in der Innenstadt (Stockholm City Bikes, Saisonkarte oder Tageskarte). Auf Djurgården selbst vermietet Sjöcaféet Kajaks und Tretboote.
Parkplätze auf Djurgården existieren, aber sie kosten 30-40 SEK pro Stunde und sind im Sommer schon vor 10 Uhr belegt. Vergiss das Auto.
Wander- und Radwege
Das Wegenetz auf Djurgården sieht auf der Karte unübersichtlich aus. Drei Routen, die ich selbst gelaufen bin, geben einen guten Einstieg.
Die Kanalrunde (3 km, 45 Minuten): Start am Nordiska Museet. Man folgt dem Djurgårdsbrunnskanalen nach Osten, überquert ihn an der kleinen Holzbrücke beim Isbladskärret und geht am Südufer zurück. Unterwegs Enten, Schwäne, gelegentlich ein Reiher. Im Herbst leuchten die Bäume am Kanal in Rot und Gold. Diese Runde ist flach und auch mit Kinderwagen machbar.
Die Uferrunde (6 km, 90 Minuten): Von der Djurgårdsbrücke am Südufer entlang über Waldemarsudde bis zum Blockhusudden, der Ostspitze der Insel. Von dort sieht man den Eingang zum Stockholmer Hafen. Weiter am Nordufer zurück, vorbei an Fjäderholmsbadet (im Sommer ein beliebter Badeplatz). Mittelschwer, ein paar Steigungen. Die Aussichten über den Djurgårdsbrunnsviken sind die Mühe wert.
Die Waldwege im Osten (4 km, 60 Minuten): Vom Rosendals Trädgård nach Osten in den Wald. Hier gibt es keine asphaltierten Wege mehr, nur Trampelpfade. Man passiert die Ruine einer alten Ziegelei, ein paar Wiesen, auf denen im Sommer Heuballen liegen, und das Eichenreservat. Im Herbst stehen hier Damhirsche am Weg und lassen sich kaum stören. Diese Route ist meine persönliche Empfehlung für alle, die Djurgården abseits der Touristenströme erleben wollen.
Radfahrer teilen sich die Hauptwege mit Fußgängern. Es gilt: Fußgänger haben Vorrang, Schrittgeschwindigkeit in der Nähe der Museen. Im östlichen Teil sind manche Wege zu schmal für Fahrräder. Die Uferrunde funktioniert mit dem Rad gut. Für die Waldwege braucht man eher festes Schuhwerk als zwei Räder.
Restaurants und Cafés
Auf Djurgården kann man besser essen, als man von einer Museumsinsel erwarten würde.
Rosendals Trädgård: Schon erwähnt, aber es verdient die Wiederholung. Die Zimtschnecken (kanelbullar) sind die besten, die ich in Stockholm gegessen habe. Dazu gibt es Mittagsgerichte mit Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten. Eine Focaccia mit Tomaten und Basilikum kostet um die 95 SEK. Kein billiger Imbiss, aber man schmeckt den Unterschied.
Ulla Winbladh: Das Restaurant liegt in einem gelben Holzhaus aus dem 18. Jahrhundert an der Djurgårdsvägen. Schwedische Küche: Köttbullar, Janssons frestelse, Hering. Mittags Buffet für rund 175 SEK. Die Terrasse ist im Sommer voll. Reservierung lohnt sich.
Blå Porten: Direkt neben dem Eingang zum Liljevalchs Konsthall. Selbstbedienung, große Auswahl an Salaten, Sandwiches und warmen Gerichten. Die Quiche ist gut. Preise moderat für die Lage. Im Sommer öffnet der Garten mit Platz für über 200 Gäste.
Oaxen Slip: Das Bistro-Restaurant (nicht zu verwechseln mit dem teureren Oaxen Krog) am Beckholmsvägen. Skandinavische Küche, saisonal. Ein Hauptgericht kostet zwischen 200 und 300 SEK. Die Lage am Wasser ist sehr gut. Besonders gut zum Abendessen, wenn die Sonne auf dem Kanal steht.
In den Museen selbst gibt es Cafés. Das Vasa Museum hat ein Restaurant mit Blick auf das Schiff. Im Nordiska Museet gibt es ein Café in der großen Halle. Die Qualität ist solide, nichts Besonderes. Für einen schnellen Kaffee reicht es.
Tagesplanung und saisonale Tipps
Djurgården verdient mindestens einen vollen Tag. Bei zwei Tagen wird es entspannt. Hier mein Vorschlag für einen Tag.
9:00 Uhr: Fähre von Slussen nehmen. Erste an Bord sein. Am Anleger rechts halten und zum Vasa Museum gehen. Das Museum öffnet um 10 Uhr, aber morgens ist es am leersten. 90 Minuten einplanen.
11:30 Uhr: Weiter zum ABBA Museum (5 Minuten Fußweg). Ticket vorher online mit Zeitfenster buchen. 2 Stunden einplanen.
13:30 Uhr: Mittagessen bei Rosendals Trädgård. Den Schotterweg von der Djurgårdsvägen nehmen. 10 Minuten Fußweg. Draußen sitzen, Zimtschnecke nicht vergessen.
15:00 Uhr: Spaziergang am Djurgårdsbrunnskanalen. Die Kanalrunde (3 km) dauert 45 Minuten. Wer mehr will, weiter nach Waldemarsudde und den Skulpturengarten ansehen.
17:00 Uhr: Zurück zur Westseite. Je nach Lust: Gröna Lund (im Sommer), Nordiska Museet (kostenlos) oder einfach auf einer Bank am Wasser sitzen.
19:00 Uhr: Abendessen bei Ulla Winbladh oder Oaxen Slip. Danach mit der Tram 7 oder der Fähre zurück in die Stadt.
Kein anderer Stadtteil Stockholms wechselt mit den Jahreszeiten so deutlich sein Gesicht wie Djurgården.
Frühling (April-Mai): Die Anemonen blühen. Rosendals Trädgård öffnet wieder die Außenterrasse. Noch wenige Touristen. Die Museen sind ruhig. Die beste Zeit für Fotografen.
Sommer (Juni-August): Hochsaison. Gröna Lund ist geöffnet, Konzerte abends. Die Fähren fahren im 10-Minuten-Takt. Badeplätze am östlichen Ufer. Lange Abende, Sonnenuntergang nach 22 Uhr. Rechne mit Warteschlangen an den Museen.
Herbst (September-Oktober): Die Eichen färben sich. Pilze im östlichen Wald. Weniger Besucher, angenehme Temperaturen. Die Hirsche sind aktiver. Die Museen senken teilweise die Preise.
Winter (November-März): Ruhig. Die Wege sind oft verschneit. Gröna Lund ist geschlossen. Die Museen haben kürzere Öffnungszeiten. Dafür: Weihnachtsmarkt auf Skansen ab Ende November. Schlittschuhlaufen auf dem Kanal, wenn er zufriert (kommt nur alle paar Jahre vor). Im Nordiska Museet die Weihnachtsausstellung.
Häufig gestellte Fragen
Kostet der Zugang zu Djurgården Eintritt?
Nein. Die Insel selbst ist frei zugänglich. Eintritt zahlt man nur für die einzelnen Museen und Gröna Lund. Die Parks, Wege, Strände und der Garten von Rosendals Trädgård kosten nichts.
Wie komme ich am schnellsten hin?
Die Tram 7 ist am zuverlässigsten. Vom Stadtzentrum (Kungsträdgården) dauert es 15 Minuten. Die Fähre von Slussen braucht 10 Minuten, fährt aber nicht so häufig. Zu Fuß vom Strandvägen über die Djurgårdsbrücke: 20 Minuten.
Kann man alle Museen an einem Tag schaffen?
Theoretisch ja, praktisch nein. Vasa Museum und ABBA Museum schaffen die meisten an einem Tag. Wer Skansen dazunimmt, ist abends erschöpft und hat nichts richtig gesehen. Mein Rat: Zwei Museen pro Tag, dazwischen Pause draußen.
Gibt es Toiletten auf der Insel?
Ja, in allen Museen, bei Rosendals Trädgård, an Gröna Lund und am Anleger Allmänna Gränd. Im östlichen Teil der Insel gibt es keine öffentlichen Toiletten. Vorher planen.
Ist Djurgården barrierefrei?
Die Hauptwege und alle großen Museen sind rollstuhlgerecht. Die Fähre von Slussen hat einen ebenerdigen Zugang. Die Tram 7 hat allerdings hohe Einstiege, der Bus 67 ist barrierefreier. Die Waldwege im Osten sind nicht befestigt und für Rollstühle nicht geeignet.
Darf man auf Djurgården grillen oder picknicken?
Picknicken ja, an vielen Stellen. Grillen nur auf den ausgewiesenen Grillplätzen im östlichen Teil der Insel. Bei Waldbrandgefahr (Stufe 4-5, im Sommer häufig) gilt generelles Feuerverbot. Picknickdecke auf den Wiesen bei Rosendals Trädgård ist eine gute Option.
Beliebte Stockholm Artikel
Weiterführende Informationen
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026