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Kramfors
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Kramfors

14 Min. Lesezeit

Kramfors liegt am Ångermanälven in Västernorrlands län, etwa 500 Kilometer nördlich von Stockholm. Die Stadt hat rund 7.000 Einwohner und wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Ein paar Straßen, ein Marktplatz, Backsteingebäude aus der Industriezeit. Aber Kramfors ist das Tor zur Höga Kusten, einem UNESCO-Welterbe, das zu den geologisch bedeutendsten Küstenlandschaften der Welt gehört.

Ich bin in Kramfors gelandet, weil ich die Höga Kusten erwandern wollte. Blieb dann drei Tage länger als geplant. Nicht wegen der Stadt selbst, sondern wegen allem drumherum: die Brücke, die über den Fjord spannt. Das Tal, in dem 1931 Geschichte geschrieben wurde. Die Scheunentheater, in denen im Sommer Schauspieler vor 50 Zuschauern spielen. Und eine Küste, die sich seit der Eiszeit buchstäblich aus dem Meer hebt.

Steckbrief Kramfors

  • Einwohnerzahl: ca. 7.000 (Gemeinde: ca. 18.000)
  • Region: Ångermanland (Västernorrlands län)
  • Fluss: Ångermanälven
  • Entfernung Stockholm: ca. 500 km (5,5 Stunden)
  • Bekannt für: Höga Kusten, Ådalen, Scheunentheater
  • Nächster Bahnhof: Kramfors (Ådalen-Bahn)

Überblick

Kramfors wurde als Industriestadt groß. Holz. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert trieben Flößer Baumstämme den Ångermanälven hinunter, und an den Ufern standen Sägewerke, die das Holz zu Brettern und Balken verarbeiteten. Kramfors war eines der Zentren dieser Industrie. Davon ist heute wenig übrig. Die Sägewerke sind geschlossen, die Flößerei eingestellt. Was bleibt, sind die roten Backsteingebäude, die breiten Straßen und ein Ortskern, der sich langsam neu erfindet.

Die Lage ist der Trumpf. Von Kramfors aus erreicht man die Höga Kusten in 20 Minuten. Der Ångermanälven, einer der breitesten Flüsse Schwedens, mündet hier in den Bottnischen Meerbusen. Das Ådalen, das Tal des Flusses, zieht sich ins Landesinnere und hat eine Landschaft, die an norwegische Fjorde erinnert: steile Hänge, dunkle Wälder, stilles Wasser.

Kramfors ist kein touristischer Hotspot. Hier gibt es kein Nachtleben, keine Flaniermeile, kein Gedränge. Das ist der Punkt. Wer hierherkommt, sucht Natur, Ruhe und eine Region, die sich nicht verbiegt. Die Touristen konzentrieren sich auf die Küste und die Wanderwege. In der Stadt selbst hat man seine Ruhe.

Höga Kusten Brücke

Die Högakustenbron ist das Wahrzeichen der Region. Sie überspannt den Ångermanälven an seiner Mündung, dort wo der Fluss zum Fjord wird. Die Brücke ist 1.867 Meter lang, die Pylone ragen 182 Meter in die Höhe. Sie ist damit eine der längsten Hängebrücken Europas. Eröffnet wurde sie 1997 und ersetzte die alte Fähre, die bis dahin die einzige Verbindung über den Fjord war.

Höga Kusten Brücke über den Ångermanälven bei Kramfors
Die Högakustenbron: 1.867 Meter Stahl über dem Ångermanälven (KI-generiert)

Man kann die Brücke zu Fuß überqueren. Der Gehweg ist auf der Nordseite, und der Spaziergang dauert etwa 25 Minuten. In der Mitte steht man 180 Meter über dem Wasser. Bei klarem Wetter sieht man die Küste in beide Richtungen, den Fjord darunter, die Inseln draußen im Bottnischen Meerbusen. Bei Wind schwankt die Brücke leicht. Nichts Dramatisches, aber man spürt es.

Am nördlichen Brückenkopf liegt das Höga Kusten Naturum, ein Besucherzentrum mit Ausstellung zur Geologie und Landhebung der Region. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung erklärt, warum sich die Küste hier seit dem Ende der letzten Eiszeit um bis zu 286 Meter gehoben hat. Das ist der höchste Wert weltweit. Die Landhebung beträgt noch heute etwa 8 Millimeter pro Jahr.

Am südlichen Brückenkopf gibt es einen Parkplatz, ein Café und einen Souvenirshop. Im Sommer werden geführte Brückenwanderungen angeboten, bei denen man auf die Pylone steigen kann. Kosten: 695 SEK pro Person. Man bekommt einen Klettergurt, wird gesichert und steigt über Leitern im Inneren des Pylons nach oben. Nichts für Menschen mit Höhenangst, aber der Blick von oben ist die Sache wert.

Ådalen und die Industriegeschichte

Das Ådalen ist das Tal des Ångermanälven, und es hat eine Geschichte, die Schweden bis heute prägt. Am 14. Mai 1931 kam es hier zu einem Arbeiteraufstand. Die Sägewerksarbeiter streikten für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Das Militär wurde gerufen. Soldaten schossen in die Menge. Fünf Menschen starben, davon eine unbeteiligte Zuschauerin.

Das Ådalen-Tal mit dem Ångermanälven und bewaldeten Hängen
Das Ådalen: ein Flusstal mit schwerer Geschichte und stiller Schönheit (KI-generiert)

Die Ådalen-Schüsse veränderten Schweden. Danach wurde der Einsatz des Militärs gegen die eigene Bevölkerung verboten. Die Sozialdemokraten gewannen die Wahlen 1932, und der Aufbau des schwedischen Wohlfahrtsstaats begann. In Lunde, einem Ort im Ådalen südlich von Kramfors, steht ein Denkmal für die Opfer. Eine schlichte Steinplatte am Flussufer. Wer hier steht, versteht, warum Schweden so geworden ist, wie es ist.

Bo Widerberg drehte 1969 den Film "Ådalen 31" über die Ereignisse. Er wurde in Cannes ausgezeichnet. Im Kramfors Kulturhus gibt es eine kleine Ausstellung zur Industriegeschichte der Region, die auch die Streiks thematisiert. Der Eintritt ist frei.

Das Ådalen selbst ist heute ruhig. Der Fluss fließt breit und langsam zwischen bewaldeten Hängen. An den Ufern stehen vereinzelt rote Holzhäuser, alte Industriegebäude und kleine Dörfer. Eine Fahrt durch das Tal (Riksväg 90 entlang des Flusses) dauert eine Stunde und gehört zu den schönsten Straßen Norrlands.

Scheunentheater und Kultur

In der Region um Kramfors gibt es eine Tradition, die es so nirgendwo anders in Schweden gibt: die Ladugårdsteatrar, die Scheunentheater. Im Sommer werden alte Bauernscheunen zu Theaterbühnen umfunktioniert. Strohballen als Sitzplätze, eine improvisierte Bühne, Scheinwerfer an den Dachbalken. Die Aufführungen reichen von Komödien über Dramen bis zu Musicals.

Das bekannteste ist das Ulvöhamns Teater auf der Insel Ulvön. Aber auch rund um Kramfors gibt es mehrere Spielstätten. Die Saison läuft von Mitte Juni bis Mitte August. Tickets kosten 250 bis 350 SEK. Die Vorstellungen sind oft schnell ausverkauft, weil die Scheunen nur 30 bis 80 Zuschauer fassen. Reservieren lohnt sich.

Kramfors Hafen am Ångermanälven mit Booten und roten Häusern
Der Hafen von Kramfors: Ausgangspunkt für Ausflüge zur Höga Kusten (KI-generiert)

Ich war in einer Scheune bei Nordingrå, 30 Kilometer östlich von Kramfors. Die Aufführung war ein Stück über eine Fischerfamilie an der Höga Kusten im 19. Jahrhundert. Kein großes Budget, kein Bühnenbild außer dem Scheunenholz. Aber die Schauspieler waren gut, und die Atmosphäre war anders als in jedem Stadttheater. Man sitzt nah dran, riecht das Heu, hört die Vögel draußen. Theater, wie es vor 200 Jahren gewesen sein muss.

In Kramfors selbst gibt es das Kulturhuset am Marktplatz. Wechselnde Ausstellungen, eine Bibliothek und gelegentlich Konzerte. Im Sommer findet das Höga Kusten Musikfestival statt, mit Konzerten an verschiedenen Orten entlang der Küste. Jazz, Folk, Kammermusik. Die Kulissen sind dabei oft der halbe Genuss: eine Kirche auf einem Hügel, ein Bootshaus am Meer, eine Wiese mit Blick auf den Fjord.

Wandern an der Höga Kusten

Der Höga Kusten Leden ist ein Fernwanderweg, der sich über 130 Kilometer von der Högakustenbron nach Örnsköldsvik erstreckt. Er führt durch die UNESCO-Welterbe-Landschaft, über Berge, durch Wälder, an Fjorden und Buchten entlang. Der Weg ist in 13 Etappen eingeteilt, jede zwischen 7 und 15 Kilometer lang. An den Etappenzielen stehen Schutzhütten mit Feuerstellen und Plumpsklos.

Kramfors Altstadt mit historischen Gebäuden und Marktplatz
Kramfors Ortskern: Backsteingebäude aus der Holzindustrie-Ära (KI-generiert)

Von Kramfors aus startet man am besten an der Brücke (Etappe 1). Die erste Etappe führt hinauf auf den Skuleberget, 286 Meter hoch. Der Aufstieg ist steil, aber kurz. Oben hat man einen Rundumblick über die Küste, die Inseln und das Meer. An klaren Tagen sieht man bis zur Insel Ulvön. Der Skuleberget hat auch eine Seilbahn (80 SEK einfach, 120 SEK hin und zurück), falls man sich den Aufstieg sparen will.

Am Fuß des Skuleberget liegt der Skuleskogen Nationalpark. Er ist 30 Quadratkilometer groß und hat Wanderwege von 2 bis 30 Kilometer Länge. Die Landschaft ist bemerkenswert: alte Küstenkliffs, die heute 200 Meter über dem Meeresspiegel liegen, weil sich das Land so weit gehoben hat. Die Slåttdalsskrevan, eine 30 Meter tiefe und 200 Meter lange Felsspalte im Nationalpark, ist ein geologisches Wunder. Man kann hindurchgehen, die Felswände ragen rechts und links steil auf. Der Boden ist feucht und moosig, Sonnenlicht fällt nur von oben herein.

Für Tageswanderer: Die Rundwanderung durch die Slåttdalsskrevan ist 7 Kilometer lang und dauert 3 bis 4 Stunden. Startpunkt ist der Parkplatz an der E4 beim Nationalpark-Eingang. Eintritt frei. Festes Schuhwerk ist Pflicht, die Wege sind stellenweise felsig und steil.

Wanderweg an der Höga Kusten bei Kramfors durch Wald und Felsen
Wandern an der Höga Kusten: Felsen, Wald und Ostsee-Blick (KI-generiert)

Inseln: Von Kramfors und den Küstenorten fahren Fähren zu den Inseln Ulvön und Trysunda. Ulvön hat ein Fischerdorf, eine Kapelle aus dem 17. Jahrhundert und den besten Surströmming Schwedens (wer sich traut). Trysunda ist kleiner, ruhiger und hat einen alten Fischereihafen, der unter Denkmalschutz steht. Die Fähren fahren im Sommer mehrmals täglich. Preis: 180 SEK hin und zurück.

Kajak: Die Küste lässt sich auch vom Wasser erkunden. Kajaktouren starten in Nordingrå und Docksta. Geführte Touren kosten ab 800 SEK für einen halben Tag. Man paddelt zwischen den Inseln, durch enge Sunde und an Felsklippen entlang. Robben sieht man gelegentlich. Eigene Kajaks können an mehreren Stellen zu Wasser gelassen werden.

Essen und Trinken

Kramfors hat eine überschaubare Gastronomie. In der Stadt gibt es ein paar Pizzerien, ein Asia-Restaurant und das Café Amadeus am Marktplatz, das ordentlichen Kaffee und Kanelbullar hat. Für gutes Essen muss man in die Umgebung fahren.

In Nordingrå, 30 Kilometer östlich, liegt das Barsta Fiskeläge, ein altes Fischerdorf an der Küste. Hier gibt es im Sommer frisch geräucherten Fisch direkt am Hafen. Lachs, Saibling, dazu Hering. Dazu Knäckebröd und ein kaltes Bier. Keine Speisekarte, kein Service, nur ein Tisch am Wasser und fangfrischer Fisch. Eine Portion kostet um die 150 SEK.

Das Höga Kusten Hotel bei Hornöberget, nahe der Brücke, hat ein Restaurant mit gehobener Küche. Hauptgerichte ab 250 SEK. Die Zutaten sind regional: Elch, Rentier, Beeren aus dem Wald. Dazu Fisch aus dem Meer. Die Terrasse hat Blick auf die Brücke. Nicht billig, aber die Qualität stimmt.

Wer sich für schwedische Spezialitäten interessiert: In dieser Region dreht sich vieles um Fisch und Wald. Surströmming (fermentierter Hering) stammt ursprünglich von hier. Die Premieren-Dose wird traditionell am dritten Donnerstag im August geöffnet. Der Geruch ist heftig, der Geschmack gewöhnungsbedürftig. Aber probieren sollte man es einmal.

Anreise und Unterkünfte

Mit dem Auto: Von Stockholm auf der E4 nach Norden. Die Strecke ist rund 500 Kilometer, die Fahrzeit beträgt 5,5 Stunden. Ab Sundsvall sind es noch 130 Kilometer auf der E4 nach Norden. Die Brücke liegt direkt an der E4.

Mit dem Zug: Die Ådalen-Bahn verbindet Kramfors mit Sundsvall und Sollefteå. Von Stockholm nach Sundsvall fährt SJ (3,5 Stunden), dann umsteigen in die Regionalbahn nach Kramfors (1,5 Stunden). Tickets ab 299 SEK für die Gesamtstrecke bei Frühbuchung. Der Bahnhof liegt zentral.

Flug: Der nächste Flughafen ist Höga Kusten Airport (Kramfors-Sollefteå), 15 Kilometer westlich. Direktflüge ab Stockholm Arlanda mit BRA. Flugzeit 1 Stunde. Tickets ab 600 SEK. Mietwagen am Flughafen verfügbar.

Übernachtung: Das Höga Kusten Hotel bei der Brücke ist die komfortabelste Option. Zimmer ab 1.100 SEK, mit Pool und Blick auf den Fjord. In Kramfors selbst gibt es das Hotell Kramm (ab 750 SEK) und die Kramfors Vandrarhem (Hostel, Betten ab 350 SEK). Stugor (Ferienhütten) in der Umgebung kosten ab 600 SEK pro Nacht und sind die beste Wahl, wenn man die Natur genießen will.

Beste Reisezeit: Juni bis August für Wandern, Kajakfahren und Scheunentheater. September für Herbstfärbung und leere Wege. Im Winter ist die Region still, aber die Langlaufloipen sind gespurt und die Nordlichter sichtbar. Die Brücke ist ganzjährig begehbar.

Weitere Städte in Schweden · Höga Kusten Reiseführer · Nationalparks in Schweden

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Höga Kusten?

Die Höga Kusten (Hohe Küste) ist ein UNESCO-Welterbe an der schwedischen Ostseeküste in Västernorrlands län. Die Region zeichnet sich durch die weltweit stärkste Landhebung seit der letzten Eiszeit aus: bis zu 286 Meter. Die Landschaft besteht aus steilen Klippen, tiefen Fjorden und Inseln. Der Höga Kusten Leden (130 km Fernwanderweg) durchquert das Gebiet.

Kann man die Höga Kusten Brücke zu Fuß überqueren?

Ja. Die Brücke hat einen Gehweg auf der Nordseite. Die Überquerung dauert etwa 25 Minuten. Man steht in der Mitte 180 Meter über dem Wasser. Im Sommer werden auch geführte Pylonbesteigungen angeboten (695 SEK), bei denen man mit Klettergurt auf die 182 Meter hohen Pylone steigt.

Was sind die Ådalen-Schüsse?

Am 14. Mai 1931 schoss das schwedische Militär bei einem Arbeiteraufstand in Lunde (Ådalen) auf demonstrierende Sägewerksarbeiter. Fünf Menschen starben. Das Ereignis führte dazu, dass der Einsatz des Militärs gegen die eigene Bevölkerung verboten wurde, und trug zum Aufstieg der Sozialdemokratie und zum Aufbau des schwedischen Wohlfahrtsstaats bei.

Wie lang ist der Höga Kusten Leden?

Der Höga Kusten Leden ist 130 Kilometer lang und in 13 Etappen eingeteilt (7 bis 15 km pro Etappe). Er führt von der Högakustenbron bis nach Örnsköldsvik. An den Etappenzielen stehen Schutzhütten mit Feuerstellen. Die komplette Wanderung dauert 6 bis 8 Tage. Einzelne Etappen eignen sich auch als Tageswanderungen.

Wie kommt man von Stockholm nach Kramfors?

Mit dem Auto in 5,5 Stunden (500 km auf der E4). Mit dem Zug in etwa 5 Stunden (Stockholm nach Sundsvall mit SJ, dann Umstieg in die Ådalen-Bahn). Per Flug ab Stockholm Arlanda zum Höga Kusten Airport in 1 Stunde (BRA). Tickets ab 299 SEK (Zug) bzw. 600 SEK (Flug).

Lokale Tipps

Gut zu wissen

Dagens Lunch: Werktags 11-14 Uhr bieten fast alle Restaurants ein Tagesgericht für 120-160 SEK an, mit Salat, Brot und Kaffee. Abends zahlst du für das Gleiche das Doppelte.

Fika ernst nehmen: Setz dich um 10 oder 14 Uhr in ein lokales Café, bestell Filterkaffee und eine Kanelbulle. 20 Minuten Pause, nicht to go. So tickt Schweden.

Spartipp: Systembolaget (Alkoholladen) schließt samstags um 15 Uhr und ist sonntags zu. Vorplanen! Im Supermarkt gibt es nur Leichtbier unter 3,5%.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026