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Loen
Skylift, Jostedalsbreen und Nordfjord

Loen

11 Min. Lesezeit

Loen ist ein kleines Dorf am Inneren Nordfjord in der Provinz Vestland, das in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Reiseziele in Westnorwegen geworden ist. Und wenn man erst einmal da ist, versteht man sofort warum. Die Lage ist schlicht unwirklich schön: Türkisblaues Wasser, steile Berge, die direkt aus dem Fjord aufragen, und im Hintergrund der Jostedalsbreen, der größte Gletscher auf dem europäischen Festland.

Loen hat nur einige hundert Einwohner, aber was dem Ort an Größe fehlt, macht er durch seine Umgebung wett. Hier gibt es einen der wildesten Skylifts in Skandinavien, einen der fotogensten Seen Norwegens und Wanderwege, die auch erfahrene Bergsteiger begeistern. Gleichzeitig ist Loen kein Touristenort im klassischen Sinne. Es gibt keine Souvenirshops an jeder Ecke und keine überfüllten Strände. Stattdessen herrscht eine angenehme Ruhe, die gut zur Landschaft passt.

Ich habe Loen im Frühsommer besucht, als der Schnee auf den Gipfeln gerade zu schmelzen begann und das Schmelzwasser die Wasserfälle zum Leben erweckte. Das Licht war um Mitternacht immer noch hell genug zum Lesen, und der Fjord lag spiegelglatt vor dem Dorf. Solche Momente bleiben hängen.

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Loen Skylift: In fünf Minuten auf den Gipfel

Der Loen Skylift ist das Highlight des Ortes und eine der wildesten Seilbahnen in ganz Norwegen. Er bringt dich vom Fjordniveau auf den Gipfel des Hoven in nur fünf Minuten. Die Kabine überwindet dabei 1.011 Höhenmeter, und die Aussicht während der Fahrt ist überwältigend: Unter dir liegt der tiefblaue Nordfjord, ringsherum erheben sich schneebedeckte Berge, und bei klarem Wetter siehst du bis zum Jostedalsbreen.

Der Loen Skylift schwebt über dem Nordfjord auf den Berg Hoven
Der Loen Skylift bringt dich in fünf Minuten auf 1.011 Meter (KI-generiert)

Die Seilbahn wurde 2017 eröffnet und war sofort ein Erfolg. Die Idee stammt von der Familie Loen, die auch das Hotel Alexandra in Loen betreibt und seit Generationen in der Region verwurzelt ist. Die technische Umsetzung war eine Herausforderung, weil der Berg so steil ist und die Gondel fast senkrecht nach oben fährt.

Oben angekommen, erwartet dich das Restaurant Hoven, das sich mit seiner gläsernen Front dem Panorama öffnet. Die Küche setzt auf regionale Zutaten: Lamm aus der Umgebung, Fisch aus dem Fjord, Beeren und Kräuter aus den Bergen. Die Preise sind, wie bei solchen Locations üblich, gehoben, aber die Kombination aus gutem Essen und dieser Aussicht ist jeden Krone wert.

Vom Hoven aus starten mehrere Wanderwege. Der einfachste führt über den Bergrücken zum Aussichtspunkt Klauva, von dem du einen noch weiteren Blick über den Fjord und die umliegenden Gipfel hast. Wer es sportlicher mag, wandert zum Skåla (1.848 Meter), einem der bekanntesten Gipfel in Westnorwegen. Ein Hin- und Rückfahrtticket für den Skylift kostet aktuell etwa 550 NOK für Erwachsene.

Der Lovatnet: Norwegens schönster See

Nur wenige Kilometer von Loen entfernt liegt der Lovatnet, ein See, der zu den schönsten in ganz Norwegen gehört. Das Wasser hat eine unwirkliche türkis-grüne Farbe, die von den feinen Gletscherpartikeln kommt, die der Jostedalsbreen in den See spült. Je nach Licht und Jahreszeit wechselt die Farbe zwischen Türkis, Smaragdgrün und tiefem Blau.

Der türkisblaue Lovatnet bei Loen umgeben von Bergen
Der Lovatnet mit seinem türkisfarbenen Gletscherwasser (KI-generiert)

Der See ist etwa zehn Kilometer lang und wird von steilen Bergen eingerahmt, von denen Wasserfälle herabstürzen. Am Südufer führt eine schmale Straße entlang, die sich durch die Landschaft schlängelt und immer wieder neue Perspektiven auf den See bietet. Diese Straße ist auch ein beliebter Radweg, wobei der Verkehr in der Hochsaison zunehmen kann.

Am Lovatnet kann man Kajak fahren, was eine besonders schöne Art ist, den See zu erleben. Mehrere Verleihstationen bieten Einzel- und Doppelkajaks an, und es gibt geführte Touren, bei denen ein Guide die Gruppe zu den schönsten Ecken des Sees führt. Auf dem Wasser, umgeben von der stillen Berglandschaft, hat man das Gefühl, in ein Gemälde hineinzupaddeln.

Allerdings hat der Lovatnet auch eine tragische Geschichte. 1905 und 1936 lösten sich gewaltige Felsmassen vom Berg Ramnefjell und stürzten in den See. Die dadurch ausgelösten Flutwellen zerstörten Dörfer am Ufer und forderten insgesamt 134 Menschenleben. An die Katastrophen erinnern Gedenktafeln am See. Diese dunkle Vergangenheit verleiht dem Ort eine zusätzliche Tiefe und erklärt, warum die Einheimischen den See mit einer Mischung aus Bewunderung und Respekt betrachten.

Via Ferrata: Klettern über dem Fjord

Für Abenteuerlustige bietet Loen eine Via Ferrata, also einen gesicherten Klettersteig, der sich an den Felswänden über dem Fjord entlangzieht. Die Route führt über Leitern, Stifte und Drahtseile in steile Felswände und bietet dabei Ausblicke, die man so nicht aus dem Reiseführer kennt.

Via Ferrata Klettersteig bei Loen über dem Fjord
Die Via Ferrata bei Loen ist nichts für schwache Nerven (KI-generiert)

Es gibt zwei Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die leichtere Route eignet sich für Anfänger und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Die schwierigere Route ist nur für erfahrene Kletterer geeignet und beinhaltet eine hängende Brücke über einer tiefen Schlucht. Bei beiden Routen bist du mit einem Klettergurt und einem Klettersteigset gesichert, das du an einem durchgehenden Drahtseil befestigst.

Die Via Ferrata wird nur mit Guide angeboten, was die Sicherheit erhöht und gleichzeitig den Vorteil hat, dass der Guide Geschichten über die Landschaft und die Region erzählen kann. Die gesamte Ausrüstung (Helm, Gurt, Klettersteigset) wird gestellt. Voraussetzung ist eine gewisse Grundfitness und Schwindelfreiheit. Wer Höhenangst hat, sollte sich das gut überlegen, denn die Exponiertheit ist beträchtlich.

Die Touren werden von Mai bis Oktober angeboten und kosten etwa 800 bis 1.200 NOK pro Person, je nach Route. Buche am besten ein paar Tage im Voraus, besonders in der Hochsaison, denn die Plätze sind begrenzt.

Der Nordfjord und seine Umgebung

Loen liegt am inneren Ende des Nordfjords, einem der großen Fjorde Westnorwegens. Der Nordfjord erstreckt sich über rund 110 Kilometer von der Küste bis ins Landesinnere und ist von hohen Bergen und grünen Tälern umgeben. Die Landschaft hier ist abwechslungsreich: An der Küste gibt es Inseln und Schärenlandschaften, weiter im Landesinneren werden die Berge höher und die Täler enger.

Der Nordfjord bei Loen mit Bergen und klarem Wasser
Der Nordfjord bei Loen (KI-generiert)

Von Loen aus lohnt sich ein Ausflug zum Nachbarort Olden, der nur wenige Kilometer entfernt am Fjord liegt. Olden ist Ausgangspunkt für Fahrten zum Briksdalsbre, einem Gletscherarm des Jostedalsbreen, der durch ein grünes Tal mit Wasserfällen erreichbar ist. Die Wanderung zum Gletscherrand dauert etwa 45 Minuten und führt durch üppig grüne Landschaft.

In östlicher Richtung liegt das Dorf Stryn, das als Sommerski-Destination bekannt ist. Auf dem Strynefjellet gibt es ein Skigebiet, das von Juni bis August geöffnet hat. Im Sommer auf Schnee Ski fahren und dabei auf grüne Täler hinabblicken ist ein Erlebnis, das es so nur an wenigen Orten auf der Welt gibt.

Wer den Fjord vom Wasser aus erleben möchte, kann eine Bootstour machen. Mehrere Anbieter bieten Fahrten auf dem Nordfjord an, bei denen man die steilen Felswände, verborgene Wasserfälle und mit etwas Glück auch Robben und Seeadler beobachten kann. Die Stille auf dem Fjord, unterbrochen nur vom leisen Plätschern des Wassers, ist ein Erlebnis, das lange nachwirkt.

Jostedalsbreen: Europas größter Gletscher

Der Jostedalsbreen ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland und erstreckt sich über eine Fläche von rund 474 Quadratkilometern. Seine Eiskappe liegt auf einem Hochplateau in über 1.500 Metern Höhe, und von dort aus schieben sich zahlreiche Gletscherarme in die Täler hinab. Mehrere dieser Gletscherarme sind von Loen aus gut erreichbar.

Ein Gletscherarm des Jostedalsbreen bei Loen
Der Jostedalsbreen: Europas größter Festlandgletscher (KI-generiert)

Der bekannteste Gletscherarm in der Nähe von Loen ist der Bødalsbreen. Er liegt am Ende des Bødalen, eines tief eingeschnittenen Tals südlich des Lovatnet. Die Wanderung zum Gletscherrand führt durch dichte Vegetation und über Geröllfelder und dauert etwa zwei bis drei Stunden (einfacher Weg). Oben angekommen, steht man vor einer gewaltigen Eiswand, die in der Sonne blau und weiß schimmert.

Wer den Gletscher nicht nur anschauen, sondern begehen möchte, kann eine geführte Gletscherwanderung buchen. Dabei bekommst du Steigeisen an die Schuhe geschnallt, einen Eispickel in die Hand und gehst mit einem zertifizierten Guide auf den Gletscher. Die Tour dauert je nach Route drei bis sechs Stunden und kostet zwischen 800 und 1.500 NOK. Es ist ein besonderes Erlebnis, über das uralte Eis zu laufen, in die blauen Gletscherspalten zu schauen und die Kraft der Natur hautnah zu spüren.

Der Jostedalsbreen schrumpft allerdings. Wie die meisten Gletscher weltweit hat er in den letzten Jahrzehnten an Masse verloren. Der Briksdalsbre, ein anderer Gletscherarm, hat sich seit den 1990er Jahren um mehrere hundert Meter zurückgezogen. Das macht den Besuch einerseits dringlicher, weil man sieht, was der Klimawandel bedeutet, andererseits auch nachdenklicher.

Wanderungen rund um Loen

Die Umgebung von Loen ist ein Paradies für Wanderer. Es gibt Routen für alle Schwierigkeitsgrade, von einfachen Spaziergängen am Fjord bis hin zu anspruchsvollen Gipfeltouren. Hier eine Auswahl der besten Wanderungen:

Skåla (1.848 m): Eine der bekanntesten Gipfeltouren in Westnorwegen. Der Aufstieg beginnt in Loen und überwindet fast 1.800 Höhenmeter. Oben steht die Skålatårnet, ein Turm aus dem Jahr 1891, der als Schutzhütte dient. Die Wanderung dauert hin und zurück etwa 8 bis 10 Stunden und ist nur für gut trainierte Wanderer geeignet. Alternativ kannst du den Skylift nehmen und von dort über den Bergrücken wandern, was den Aufstieg deutlich verkürzt.

Bødalssætra: Eine mittelschwere Wanderung, die am Lovatnet beginnt und durch das Bødalen zum Bødalsbreen-Gletscher führt. Die Strecke ist etwa sieben Kilometer lang (einfach) und führt durch abwechslungsreiche Landschaft mit Wald, Wasserfällen und Almen. Rechne mit vier bis fünf Stunden für Hin- und Rückweg.

Runde um den Lovatnet: Wer es gemütlicher mag, spaziert oder radelt am Ufer des Lovatnet entlang. Die Straße am Südufer ist ruhig und bietet ständig wechselnde Ausblicke auf den See und die umliegenden Berge. An mehreren Stellen gibt es Rastplätze mit Bänken und Grillstellen direkt am Wasser.

Brenndalsbreen: Ein weiterer Gletscherarm des Jostedalsbreen, erreichbar über eine Wanderung von der Hochebene oberhalb des Lovatnet. Weniger besucht als der Bødalsbreen und deshalb ruhiger. Die Tour dauert etwa sechs Stunden und ist mittelschwer.

Das Dorf Loen und seine Geschichte

Loen ist ein typisches westnorwegisches Fjorddorf, das über Jahrhunderte von Landwirtschaft und Fischfang lebte. Die Bauernhöfe lagen auf den schmalen Flächen zwischen Fjord und Bergen, und das Leben war hart, aber eng mit der Natur verbunden. Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Touristen, vor allem Briten und Deutsche, die von der Landschaft begeistert waren.

Das Hotel Alexandra wurde 1884 eröffnet und ist bis heute das Kern des Dorfes. Es befindet sich seit fünf Generationen im Besitz der gleichen Familie und hat sich von einem kleinen Gasthaus zu einem modernen Wellnesshotel entwickelt. Das Alexandra hat in Loen viele Arbeitsplätze geschaffen und war auch der Antrieb hinter dem Bau des Skylifts.

Die Gletscherkatastrophen von 1905 und 1936 haben tiefe Spuren in der Dorfgemeinschaft hinterlassen. Beim ersten Bergsturz in den Lovatnet starben 61 Menschen, beim zweiten 73. Ganze Familien wurden ausgelöscht, Höfe zerstört, eine Lebensweise unwiderruflich verändert. Im Dorf erinnern Gedenktafeln und ein kleines Museum an diese Ereignisse, die bis heute im kollektiven Gedächtnis der Region präsent sind.

Heute lebt Loen vor allem vom Tourismus. Der Skylift hat seit seiner Eröffnung 2017 viele Besucher angezogen, und die Infrastruktur des Dorfes hat sich entsprechend entwickelt. Es gibt neben dem Hotel Alexandra auch kleinere Gästehäuser, ein paar Restaurants und Verleihstationen für Kajaks und Fahrräder. Trotzdem hat Loen seinen dörflichen Charakter bewahrt. Hier kennt jeder jeden, und die Ruhe, die zwischen den Bergen liegt, ist nicht inszeniert, sondern echt.

Praktische Tipps für deinen Besuch

Anreise: Loen liegt abseits der großen Verkehrsachsen, was Teil seines Reizes ist. Der nächste Flughafen ist Sogndal (SOG) oder Bergen (BGO). Von Bergen aus fährst du mit dem Auto über die E39 und die Rv15 nach Loen, was etwa vier bis fünf Stunden dauert, je nach Fährverbindung. Es gibt auch eine Expressboot-Verbindung von Bergen über den Sognefjord, die allerdings länger dauert. Im Sommer verkehren Busse von Bergen und Oslo nach Stryn, von wo du mit dem Lokalbus oder Taxi nach Loen kommst.

Beste Reisezeit: Die Saison in Loen dauert von Mai bis Oktober, mit dem Höhepunkt im Juli und August. Im Frühsommer (Mai, Juni) sind die Wasserfälle am eindrucksvollsten, weil die Schneeschmelze in vollem Gang ist. Im Herbst (September, Oktober) verfärben sich die Wälder, und die Touristenzahlen gehen zurück. Der Winter ist ruhig, und viele Einrichtungen haben geschlossen.

Übernachtung: Das Hotel Alexandra ist die erste Adresse in Loen, mit Pool, Spa und eigenem Restaurant. Wer es günstiger mag, findet in der Umgebung Campingplätze, Hütten (Hytte) und Ferienwohnungen. Das Sande Camping am Lovatnet ist ein beliebter Platz direkt am Seeufer. In Stryn, zehn Kilometer östlich, gibt es weitere Hotels und Gästehäuser.

Auto: Ein Mietwagen ist für die Erkundung der Region fast unverzichtbar. Die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten sind zu groß, um sie zu Fuß zurückzulegen, und der öffentliche Nahverkehr ist dünn besetzt. Die Straßen sind schmal, aber gut gepflegt. Im Sommer kann es auf der Straße am Lovatnet eng werden, wenn Wohnmobile und Busse sich begegnen.

Häufige Fragen zu Loen

Wie viel kostet der Loen Skylift?

Ein Hin- und Rückfahrtticket kostet etwa 550 NOK für Erwachsene (rund 50 Euro). Kinder zahlen weniger. Im Preis enthalten ist die Fahrt und der Zugang zum Gipfelbereich mit Aussichtsplattform. Das Restaurant oben ist separat. Tickets können online im Voraus gebucht werden, was gerade in der Hochsaison empfehlenswert ist.

Kann man im Lovatnet schwimmen?

Technisch ja, aber das Wasser ist sehr kalt. Die Temperatur liegt auch im Hochsommer selten über 12 bis 14 Grad, weil das Wasser vom Gletscher gespeist wird. Für Hartgesottene ist ein kurzes Bad erfrischend, aber die meisten Besucher genießen den See lieber vom Ufer oder vom Kajak aus.

Wie lange sollte man in Loen bleiben?

Zwei bis drei Tage sind ideal, um den Skylift zu nutzen, am Lovatnet zu wandern und eventuell eine Via Ferrata oder Gletschertour zu machen. Wer die gesamte Region am Nordfjord mit Olden, Stryn und dem Briksdalsbre sehen möchte, sollte vier bis fünf Tage einplanen.

Braucht man ein Auto in Loen?

Ein Auto ist sehr empfehlenswert, um die Region auf eigene Faust zu sehen. Der öffentliche Nahverkehr ist begrenzt, und die Sehenswürdigkeiten liegen verteilt im Umkreis von 10 bis 30 Kilometern. Wer ohne Auto anreist, kann geführte Touren buchen oder Taxis nutzen, ist dann aber weniger flexibel.

Ist die Wanderung zum Skåla schwer?

Ja, die Wanderung zum Skåla ist anspruchsvoll. Mit fast 1.800 Höhenmetern Aufstieg braucht man gute Kondition, festes Schuhwerk und ausreichend Proviant. Die Tour dauert 8 bis 10 Stunden. Alternativ kann man den Skylift nehmen und von der Bergstation aus zum Skåla wandern, was den Aufstieg um rund 1.000 Höhenmeter verkürzt.

Gibt es in Loen Restaurants?

Ja, aber die Auswahl ist begrenzt. Das Hotel Alexandra hat ein gutes Restaurant, und oben auf dem Hoven gibt es das Restaurant Hoven mit Panoramablick. In Stryn, zehn Kilometer östlich, findest du weitere Restaurants und Cafés. Im Sommer haben auch einige kleinere Imbisse und Cafés in Loen geöffnet.

Lokale Tipps

Gut zu wissen

Matpakke-Kultur: Norweger bringen ihr Essen mit. Kauf dir im Supermarkt (Rema 1000, Kiwi) Brot, Brunost und Aufschnitt und mach es wie die Locals. Ein Restaurantbesuch kostet schnell 300+ NOK pro Person.

Leitungswasser: Norwegisches Leitungswasser ist exzellent. Nie Flaschen kaufen, immer eine Trinkflasche dabei haben. Spart locker 50 NOK pro Tag.

Spartipp: Viele Museen haben einen Tag pro Woche mit freiem Eintritt oder reduziertem Preis. Und das Jedermannsrecht erlaubt kostenloses Zelten in der Natur, mindestens 150m von Häusern entfernt.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026