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Trolle in Norwegen
Mythen, Trollstigen und die Sagenwelt des Nordens

Trolle in Norwegen

14 Min. Lesezeit

An meinem dritten Tag in Norwegen saß ich in einem Café in Åndalsnes und fragte die Kellnerin, ob es stimme, dass die Straße nach oben "Trollstigen" heiße, also "die Trollleiter". Sie nickte. Ich fragte, ob die Leute hier an Trolle glauben. Sie schaute mich an, als hätte ich eine seltsame Frage gestellt, und sagte: "Wir glauben nicht an Trolle. Aber wir sind auch nicht dumm genug, zu sagen, dass es sie nicht gibt." Dann lächelte sie und brachte mir meinen Kaffee.

Diese Antwort fasst das norwegische Verhältnis zu Trollen perfekt zusammen. Niemand wird ernsthaft behaupten, dass riesige Steinfiguren nachts durch die Berge wandern. Aber die Trolle sind so tief in der Kultur, in der Sprache, in der Landschaft verankert, dass sie real geworden sind, nicht als physische Wesen, aber als Teil der norwegischen Identität. Und wer durch die norwegischen Berge wandert und die bizarren Felsformationen sieht, versteht auch, warum.

Was sind Trolle?

In der norwegischen Sagenwelt sind Trolle übernatürliche Wesen, die in den Bergen, Wäldern und unter Brücken leben. Sie sind alt, oft uralt, und eng mit der Natur verbunden. In den ältesten Überlieferungen sind sie mächtig und gefährlich: riesige Wesen aus Stein und Erde, die Berge verschieben und Täler graben. In jüngeren Geschichten werden sie dümmer und komischer, plump und leicht auszutricksen.

Es gibt verschiedene Arten von Trollen in der norwegischen Folklore. Die Bergtrolle (bergtroll) sind die größten: riesig, langsam, mit Moos und Bäumen auf dem Rücken. Manche haben nur ein Auge, manche mehrere Köpfe. Die Waldtrolle sind kleiner und verschlagener, sie leben in den dichten Wäldern des Landesinneren und stellen Wanderern Fallen. Die Hulder ist eine verführerische weibliche Trollfigur, wunderschön von vorne, aber mit einem Kuhschwanz, den sie unter ihrem Rock versteckt.

Trollskulptur in einem norwegischen Wald
Trolle lauern überall: Skulpturen begegnet man in ganz Norwegen (KI-generiert)

Die wichtigste Eigenschaft aller Trolle: Sie vertragen kein Sonnenlicht. Wenn sie von der Sonne getroffen werden, verwandeln sie sich in Stein. Deshalb, so sagen die alten Geschichten, sehen so viele norwegische Felsformationen aus wie versteinerte Wesen. Die Norweger schauen auf einen bizarren Felsen und sagen: "Das war ein Troll." Und irgendwie, wenn man lange genug hinschaut, sieht man es auch.

Die alten Sagen

Die ältesten Trollgeschichten stammen aus der mündlichen Überlieferung und wurden erst im 19. Jahrhundert aufgeschrieben, vor allem von Peter Christen Asbjørnsen und Jørgen Moe, die für Norwegen das waren, was die Brüder Grimm für Deutschland waren. Ihre Sammlung "Norske Folkeeventyr" (Norwegische Volksmärchen), erstmals erschienen 1841, enthält Dutzende Trollgeschichten.

Eine der bekanntesten ist "De tre bukkene Bruse" (Die drei Böcke Bruse), die Geschichte von drei Ziegenböcken, die eine Brücke überqueren müssen, unter der ein hungriger Troll lebt. Der erste Bock ist zu klein ("Warte auf meinen großen Bruder"), der zweite auch ("Warte auf meinen noch größeren Bruder"), und der dritte ist so groß, dass er den Troll in den Fluss stößt. Die Geschichte kennt jedes norwegische Kind.

Eine andere klassische Geschichte ist "Soria Moria Slott": Ein Bauernjunge namens Halvor zieht aus, um drei Prinzessinnen zu retten, die von Trollen mit drei, sechs und neun Köpfen gefangen gehalten werden. Er besiegt alle drei mit List und Mut und heiratet die jüngste Prinzessin. Die Geschichte folgt dem klassischen Muster: Der Troll ist stark, aber dumm. Der Mensch ist schwach, aber klug. Klugheit gewinnt immer.

In den alten Sagen sind Trolle keine lustigen Figuren. Sie fressen Menschen, stehlen Kinder, verwüsten Dörfer. Sie sind die Personifizierung der Gefahren der norwegischen Natur: der Steinschlag, der Schneesturm, die Dunkelheit des Polarwinters. Die Geschichten waren Warnungen: Geh nicht allein in die Berge. Geh nicht nachts in den Wald. Bleib zu Hause, wenn der Sturm kommt.

Erst im 20. Jahrhundert wurden die Trolle freundlicher. Der Illustrator Theodor Kittelsen (1857 bis 1914) malte Trolle als groteske, aber seltsam anziehende Wesen: riesige Köpfe, knollennasig, moosbewachsen, mit einem Ausdruck zwischen Bösartigkeit und Traurigkeit. Seine Bilder prägten das Bild des norwegischen Trolls, das bis heute gültig ist. Wenn Sie an einen Troll denken, denken Sie wahrscheinlich an einen Kittelsen-Troll.

Trollstigen: Die Trollleiter

Trollstigen, die berühmte Serpentinenstraße in Norwegen
Trollstigen: Elf Haarnadelkurven und ein steiler Wasserfall (KI-generiert)

Die Trollstigen (wörtlich: die Trollleiter) ist eine der berühmtesten Straßen der Welt und gleichzeitig das wildeste Stück Asphalt, auf dem ich je gefahren bin. Die Straße schlängelt sich in elf engen Haarnadelkurven einen steilen Berghang hinauf, mit einer Steigung von bis zu zehn Prozent. Neben der Straße stürzt der Stigfossen-Wasserfall 320 Meter in die Tiefe. Die Berge rechts und links heißen Kongen (der König), Dronningen (die Königin) und Bispen (der Bischof).

Die Straße wurde 1936 eröffnet, nach acht Jahren Bauzeit. Sie ist Teil der Reichsstraße 63 zwischen Åndalsnes und Valldal und gehört zu den 18 Norwegischen Landschaftsrouten, den schönsten Autostraßen des Landes. Oben, am höchsten Punkt, gibt es eine Aussichtsplattform aus Stahl und Glas, die über den Abgrund hinausragt. Von dort blickt man hinunter auf die Serpentinen, die sich wie eine Schlange den Berg hinaufwinden, und auf den Wasserfall, der neben der Straße in die Tiefe donnert. Es ist ein Anblick, der einem den Atem nimmt.

Die Trollstigen ist nur von Ende Mai bis Oktober geöffnet. Im Winter ist die Straße wegen Schneegefahr gesperrt. In der Hochsaison (Juli und August) kann es eng werden: Wohnmobile, Reisebusse und Mietwagen schieben sich in beiden Richtungen durch die engen Kurven. Mein Tipp: Fahren Sie früh morgens oder am späten Nachmittag, dann ist weniger los. Und fahren Sie von unten nach oben, dann hast du den Wasserfall auf Ihrer Seite.

Am Fuß der Trollstigen, in Åndalsnes, beginnt die Trollveggen, die Trollwand, eine senkrechte Felswand von 1.100 Metern Höhe. Sie ist die höchste senkrechte Felswand Europas und ein Mekka für Kletterer. Für normale Besucher gibt es einen Rastplatz mit Informationstafeln und einem guten Blick auf die Wand. Im richtigen Licht sieht die Felswand tatsächlich aus wie ein versteinerter Troll.

Trolltunga: Die Trollzunge

Trolltunga, die berühmte Felsformation in Hardanger
Trolltunga: Die Trollzunge ragt 700 Meter über dem Ringedalsvatnet heraus (KI-generiert)

Die Trolltunga (Trollzunge) ist ein Felsvorsprung, der horizontal aus einem Berg herausragt, 700 Meter über dem Ringedalsvatnet, einem Stausee in Hardanger. Der Felsen sieht aus wie eine riesige Zunge, die ein Troll aus dem Berg streckt. Es ist einer der am meisten fotografierten Orte Norwegens und ein Ziel, das man sich verdienen muss.

Die Wanderung zur Trolltunga ist 27 Kilometer lang (hin und zurück), hat 800 Höhenmeter und dauert zwischen acht und zwölf Stunden. Das ist keine Sonntagswanderung. Man braucht gute Ausrüstung, ausreichend Proviant und Wasser, und man sollte in halbwegs guter Kondition sein. Der Weg führt durch felsiges, wegloses Gelände, und bei schlechtem Wetter (Nebel, Regen, Wind) wird er gefährlich.

Trotzdem kommen jedes Jahr rund 100.000 Wanderer hierher. In der Hochsaison bilden sich Schlangen am Felsen, weil alle ihr Foto auf der Trollzunge machen wollen. Manche warten eine Stunde. Aber wenn man dann da steht, auf diesem schmalen Felsvorsprung über dem Nichts, mit dem See 700 Meter unter sich und den Bergen ringsum, dann versteht man, warum die Leute den Aufwand auf sich nehmen.

Die Saison für die Trolltunga-Wanderung ist kurz: Mitte Juni bis Mitte September. Außerhalb dieser Zeit ist der Weg schneebedeckt und nur mit Führer und Winterausrüstung machbar. Von Oktober bis Mai werden geführte Wintertouren angeboten, die zwei Tage dauern und eine Nacht im Zelt beinhalten. Das ist etwas für erfahrene Wanderer, die sich auf Kälte und Dunkelheit einlassen können.

Trolle in der Landschaft

Trollstigen und Trolltunga sind die bekanntesten Troll-Orte, aber bei weitem nicht die einzigen. Die norwegische Landschaft ist voll von Orten, die nach Trollen benannt sind, und bei vielen sieht man, warum.

Der Trollfjorden auf den Lofoten ist ein schmaler, nur zwei Kilometer langer Fjord, der von 1.000 Meter hohen Felswänden umgeben ist. Die Einfahrt ist so eng, dass die Hurtigruten-Schiffe gerade so hindurchpassen. Bei grauem Wetter und Nebel sieht er aus wie der Eingang zu einer Trollhöhle. Kein Wunder, dass er seinen Namen bekommen hat.

Die Trollkirka (Trollkirche) bei Molde ist ein System von Kalksteinhöhlen mit unterirdischen Wasserfällen. Die Wanderung dorthin dauert etwa eine Stunde und führt durch dichten Wald. In den Höhlen tropft Wasser von der Decke, und im Licht der Taschenlampe sehen die Stalaktiten und Stalagmiten aus wie versteinerte Trollfinger. Es ist feucht, dunkel und ein bisschen unheimlich, genau so, wie man sich eine Trollkirche vorstellt.

Auf der Insel Senja in Nordnorwegen gibt es den Trollstein (Trollsteinen), einen riesigen Felsbrocken, der aussieht, als hätte ihn ein Troll hingeworfen. Und die Torghatten, ein Berg auf der Insel Torget in Helgeland, hat ein Loch, das quer durch den Berg geht. Die Sage erzählt, ein Troll habe in einer stürmischen Nacht einen Pfeil durch den Berg geschossen. Die geologische Erklärung (Erosion durch Meerwasser während der Eiszeit) ist weniger poetisch, aber wahr.

Wer mit offenen Augen durch Norwegen reist, sieht überall Trolle. In Felsformationen, die wie versteinerte Gesichter aussehen. In knorrigen Baumstämmen, die sich im Wind biegen. Die Trolle sind nicht real, aber die Landschaft, die sie hervorgebracht hat, ist es. Und was für eine Landschaft.

Der Senja Trollpark

Riesige Trollfigur im Senja Trollpark in Nordnorwegen
Senja Trollpark: Hier wird die Sagenwelt lebendig (KI-generiert)

Auf der Insel Senja, Norwegens zweitgrößter Insel, gibt es den Senja Trollpark, einen Erlebnispark rund um die Trollsagen. Er liegt in Finnsæter und wurde von dem Bildhauer Leif Rubach geschaffen, der über 30 Jahre lang Trollfiguren aus Beton und Stahl geformt hat. Das Ergebnis ist ein Park voller riesiger, skurriler Trollskulpturen inmitten einer dramatischen Küstenlandschaft.

Der Star des Parks ist der größte Troll der Welt: eine 18 Meter hohe Figur, die aus dem Felsen zu wachsen scheint. Daneben gibt es eine begehbare Trollhöhle, in der mithilfe von Lichteffekten und Geräuschen Sagen nacherzählt werden. Für Kinder ist es großartig, aber auch Erwachsene haben ihren Spaß. Die Skulpturen sind detailreich, und die Lage am Meer mit den Bergen im Hintergrund tut ihr Übriges.

Der Senja Trollpark ist von Mai bis September geöffnet. Der Eintritt kostet rund 150 NOK für Erwachsene und 100 NOK für Kinder. Es gibt ein Café mit Waffeln und Kaffee (was wäre Norwegen ohne Waffeln?) und einen Souvenirshop mit Trollfiguren in allen Größen.

Senja selbst ist eine Reise wert, auch ohne den Trollpark. Die Insel hat eine der dramatischsten Küsten Norwegens: spitze Granitgipfel, die direkt aus dem Meer ragen, weiße Sandstrände und kleine Fischerdörfer. Die Norwegische Landschaftsroute auf Senja gehört zu den schönsten Autostraßen des Landes.

Trolle in Kunst und Literatur

Norwegisches Kinderbuch mit Troll-Illustrationen
Von Kinderbüchern bis Blockbustern: Trolle sind überall in der norwegischen Kultur (KI-generiert)

Die Trolle haben die norwegische Kunst tief geprägt. Der bereits erwähnte Theodor Kittelsen schuf Bilder, die jeder Norweger kennt: "Nøkken" (das Wasserwesen), "Skogtrollet" (der Waldtroll), "Peer Gynt og bøygen" (Peer Gynt und der Bøyg). Seine Illustrationen verbinden Realismus und Fantasie auf eine Weise, die bis heute unerreicht ist. Die Trolle in seinen Bildern sind keine Cartoons. Sie sehen aus wie natürliche Bestandteile der Landschaft, als hätten sie dort schon immer gestanden.

Henrik Ibsens Drama "Peer Gynt" (1867) ist das berühmteste literarische Werk, in dem Trolle eine zentrale Rolle spielen. Peer, ein Bauernsohn und Aufschneider, gerät in die Halle des Bergkönigs (Dovregubbens hall) und soll eine Trollprinzessin heiraten. Die Szene, in der der Bergkönig fragt, was der Unterschied zwischen Mensch und Troll sei, ist ein Klassiker der norwegischen Literatur: "Dort draußen, unter dem leuchtenden Firmament, heißt es: Mensch, sei dir selbst genug! Bei uns, den Trollen, heißt es: Troll, sei dir selbst genug!"

Edvard Griegs Musik zu Peer Gynt machte die Trolle weltweit bekannt. "In der Halle des Bergkönigs" ist eines der meistgespielten Stücke der klassischen Musik. Jeder kennt die Melodie: leise anfangend, dann immer schneller und lauter werdend, bis sie in einem wilden Finale explodiert. Es ist die perfekte musikalische Darstellung eines Trolltanzes.

In der modernen Kultur leben die Trolle weiter. Der norwegische Film "Trolljegeren" (Trollhunter, 2010) ist ein Found-Footage-Film, in dem Studierende entdecken, dass die norwegische Regierung die Existenz von Trollen geheim hält. Der Film ist witzig, spannend und zeigt die norwegische Landschaft in ihrer ganzen Pracht. Er wurde international ein Kultfilm und hat das Bild der norwegischen Trolle für eine neue Generation geprägt.

Auch der Netflix-Film "Troll" (2022) greift das Thema auf: Ein riesiger Troll erwacht in den Bergen und bewegt sich auf Oslo zu. Der Film verbindet norwegische Sagentradition mit modernem Blockbuster-Kino und war einer der erfolgreichsten nicht-englischsprachigen Filme auf Netflix.

Trolle als Souvenirs

In jedem norwegischen Souvenirshop stehen sie: Trollfiguren in allen Größen, von winzig bis mannshoch. Die klassischen Souvenirtrolle haben große Nasen, struppiges Haar und kugelrunde Augen. Manche halten einen Fisch, manche einen Stock, manche ein kleines Wikingerschiff. Die Preise reichen von 50 NOK für eine kleine Figur bis zu mehreren tausend NOK für handgeschnitzte Exemplare aus Holz.

Die Qualität variiert stark. Die billigen Plastiktrolle aus dem Flughafen sind Massenware aus China und haben mit norwegischer Handwerkskunst nichts zu tun. Wenn Sie einen echten Troll mit nach Hause nehmen wollen, suchen Sie nach Figuren, die von norwegischen Künstlern gefertigt wurden. Die bekannteste Marke ist "NyForm", die seit den 1960er Jahren handgefertigte Trollfiguren aus Latex und Stoff herstellt. Sie sind nicht billig (ab 200 NOK), aber sie sind mit Liebe gemacht und sehen aus, als könnten sie nachts lebendig werden.

Mein persönlicher Lieblingstroll steht auf meinem Schreibtisch: ein kleiner, grimmig dreinblickender Kerl mit einer roten Mütze und einem langen Schwanz. Ich habe ihn in einem Laden in Geiranger gekauft, und er erinnert mich jedes Mal, wenn ich ihn ansehe, an die norwegischen Berge, die nebligen Fjorde und die Welt der norwegischen Sagen.

Häufige Fragen

Glauben die Norweger wirklich an Trolle?

Nicht im wörtlichen Sinne. Aber die Trolle sind ein fester Bestandteil der norwegischen Kultur und Identität. Viele Norweger haben eine spielerische Beziehung zu den Sagen: Sie wissen, dass es keine Trolle gibt, aber sie respektieren die Geschichten und die Landschaft, die sie hervorgebracht hat.

Kann man die Trollstigen mit dem Wohnmobil befahren?

Ja, aber nur mit Fahrzeugen unter 12,4 Metern Länge. Die Kurven sind sehr eng, und das Manövrieren erfordert Erfahrung. In der Hochsaison (Juli/August) kann es zu Wartezeiten kommen, weil sich große Fahrzeuge in den Kurven nicht begegnen können. Am besten früh morgens fahren.

Wie schwer ist die Wanderung zur Trolltunga?

Die Wanderung ist 27 Kilometer lang (hin und zurück), hat 800 Höhenmeter und dauert 8 bis 12 Stunden. Sie erfordert gute Kondition, festes Schuhwerk und Wetterschutz. Kinder sollten mindestens 10 Jahre alt sein. Bei schlechtem Wetter wird die Tour gefährlich und sollte abgesagt werden.

Wo finde ich die besten Troll-Souvenirs?

Die besten Trollfiguren gibt es bei NyForm (handgefertigt in Norwegen) und in kleinen Kunsthandwerksläden abseits der Touristenzentren. Vermeiden Sie die billigen Plastiktrolle in Flughafen-Shops. In Bergen, Tromsø und Ålesund gibt es gute Souvenirläden mit hochwertigen Stücken.

Welche Trollorte kann man im Winter besuchen?

Die Trollstigen und die Trolltunga sind im Winter gesperrt. Der Trollfjorden auf den Lofoten ist ganzjährig per Hurtigruten erreichbar. Der Senja Trollpark ist nur im Sommer geöffnet. Im Winter empfiehlt sich ein Besuch der Trollveggen (Trollwand) bei Åndalsnes, die ganzjährig zugänglich ist.

Gibt es gute Filme über norwegische Trolle?

Ja, zwei besonders sehenswerte: "Trolljegeren" (Trollhunter, 2010) ist ein origineller Found-Footage-Film, der international zum Kultfilm wurde. "Troll" (2022, Netflix) ist ein moderner Blockbuster mit starken Spezialeffekten. Beide Filme zeigen die norwegische Landschaft großartig.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026