Zum Hauptinhalt springen
Norwegen Rundreise 1 Woche
Route und Tipps für 7 bleibende Tage

Norwegen Rundreise 1 Woche

14 Min. Lesezeit

Sieben Tage. Das klingt nach wenig für ein Land, das sich über 1.700 Kilometer von Sued nach Nord erstreckt. Trotzdem laesst sich in einer Woche erstaunlich viel von Norwegen sehen, wenn die Route stimmt. Ich habe diese Tour zweimal gemacht und beim zweiten Mal vieles anders geplant. In diesem Artikel steckt alles, was ich dabei gelernt habe.

Die Route fuehrt von Oslo nach Bergen und zurück. Sie verbindet Grossstadtkultur mit den dramatischsten Fjordlandschaften des Landes. Die gesamte Strecke betraegt rund 900 Kilometer, verteilt auf mehrere Etappen. Kein Tagesabschnitt überschreitet vier Stunden reine Fahrzeit. Dazwischen bleibt genügend Platz für Wanderungen, Bootsfahrten und spontane Halte am Straßenrand.

Warum eine Woche reicht

Norwegen belohnt Langsamkeit. Wer versucht, in sieben Tagen die Lofoten, das Nordkap und die Fjorde abzuhaken, wird frustriert zurückkehren. Die bessere Strategie: einen überschaubaren Teil des Landes intensiv erleben. Suedwestnorwegen zwischen Oslo und Bergen bietet genau das. Auf engem Raum konzentrieren sich hier Fjorde, Berge, historische Städte und einige der schönsten Zugstrecken Europas.

Tipp: Berechne dein persönliches Reisebudget mit unserem Norwegen-Reisekostenrechner.

Der Vorteil einer Woche gegenüber laengeren Reisen liegt in der Planbarkeit. Man muss weniger Unterkuenfte reservieren, gibt weniger Geld aus und kommt trotzdem mit einem Gefuehl zurück, Norwegen wirklich gesehen zu haben. Viele Reisende, die ich unterwegs getroffen habe, hatten drei Wochen eingeplant, aber die meisten Erinnerungen stammten aus genau dieser Region.

Übersichtskarte der einwoechigen Norwegen Rundreise von Oslo nach Bergen
Die Route fuehrt von Oslo über das Gebirge nach Bergen und zurück (KI-generiert)

Tag 1 und 2: Oslo als Ausgangspunkt

Die meisten internationalen Fluege landen in Oslo. Das macht die Hauptstadt zum logischen Startpunkt. Am Ankunftstag steht kein enges Programm auf der Liste. Stattdessen lohnt es sich, die Stadt zu Fuss zu erkunden und den Jetlag abzuschuetteln.

Am ersten richtigen Reisetag gehört der Vormittag dem Vigeland-Skulpturenpark. Über 200 Skulpturen von Gustav Vigeland stehen hier im Frognerpark, frei zugaenglich und kostenlos. Die Figuren zeigen den menschlichen Lebenszyklus in Granit und Bronze. Besonders eindrucksvoll ist der 17 Meter hohe Monolith aus 121 verschlungenen Koerpern.

Nachmittags empfehle ich das Munch Museum am Wasser in Bjoervika. Der Neubau eröffnete 2021 und zeigt weit mehr als den beruehten Schrei. Erwachsene zahlen 160 NOK Eintritt. Direkt nebenan steht die Oper, deren begehbares Dach einen der besten Ausblicke auf den Oslofjord bietet.

Blick auf Oslo vom Opernhaus mit Hafen und Stadtsilhouette
Oslo bietet den perfekten Auftakt für die Norwegen Rundreise (KI-generiert)

Am Abend lohnt ein Spaziergang durch Gruenerloekka, Oslos lebendigstes Viertel. Hier reihen sich Cafes, Vintage-Laeden und Restaurants aneinander. Wer guenstig essen will, findet hier gute asiatische Kueche für 130 bis 180 NOK pro Gericht. Die Markthalle Mathallen liegt ebenfalls in diesem Viertel und verkauft lokale Spezialitaeten.

Am zweiten Tag steht ein Ausflug auf die Halbinsel Bygdoey an. Mit der Faehre ab Aker Brygge dauert die Überfahrt zehn Minuten. Dort warten das Frammuseum (Polarexpeditionsschiff), das Kon-Tiki-Museum und das Norwegische Volksmuseum mit über 150 historischen Gebaeuden aus dem ganzen Land. Ein Kombiticket für alle drei Museen kostet 400 NOK.

Tag 3: Über die Berge nach Westnorwegen

Am dritten Tag beginnt die eigentliche Reise. Von Oslo geht es in Richtung Westen über die Hochebene Hardangervidda. Die Fahrt dauert rund fuenf Stunden, aber die Landschaft verwandelt sich so grundlegend, dass keine Langeweile aufkommt. Aus dem urbanen Oslo wird zunächst bewaldetes Huegelland, dann offenes Fjell, dann stuerzen die Straßen in steilen Serpentinen hinab zu den Fjorden.

Wer mit dem Mietwagen faehrt, nimmt die E16 oder die Riksvei 7 über Geilo. Bei der Riksvei 7 liegt der Voeringsfossen am Weg, einer der bekanntesten Wasserfaelle Norwegens. Er stuerzt 182 Meter in die Tiefe und laesst sich von einer Aussichtsplattform direkt an der Strasse betrachten. Der Halt kostet eine halbe Stunde, lohnt sich aber enorm.

Alternativ nimmt man die Bergensbahn von Oslo nach Bergen. Die Zugstrecke gilt als eine der schönsten der Welt und überquert die Hardangervidda auf über 1.200 Metern Hoehe. Die Fahrt dauert sieben Stunden und kostet mit Minipris-Ticket ab 299 NOK. Normaler Preis liegt bei 760 NOK. Am Fenster zieht eine Landschaft vorbei, die sich stuendlich veraendert: Walder, kahle Hochebenen, zugefrorene Seen, Gletscherreste.

Wer die Bergensbahn nimmt, kann in Myrdal einen Zwischenstopp einlegen und mit der Flaambahn nach Flaam hinabfahren. Diese 20 Kilometer lange Strecke überwindet 866 Hoeenmeter und fuehrt durch 20 Tunnel. Ein Ticket kostet 480 NOK für Erwachsene.

Tag 4 und 5: Bergen und die Fjorde

Bergen empfaengt einen mit Regen. Das ist keine Übertreibung, sondern Statistik. Die Stadt zaehlt über 200 Regentage pro Jahr. Aber gerade der Nebel verleiht den bunten Holzhaeusern am Hafen eine besondere Atmosphaere. Man muss Bergen trotz des Wetters mögen, nicht trotzdem.

Die bunten Holzhaeuser von Bryggen in Bergen bei leichtem Regen
Bryggen in Bergen gehört zum UNESCO Weltkulturerbe (KI-generiert)

Am vierten Tag steht Bergen selbst im Mittelpunkt. Das Bryggen-Viertel ist das Herzstück der Stadt. Die schiefen Holzhaeuser stammen aus der Hansezeit und gehören zum UNESCO-Welterbe. Hinter den Fassaden verbergen sich Galerien, Werkstaetten und kleine Museen. Das Hanseatische Museum zeigt, wie die deutschen Kaufleute hier vor 500 Jahren lebten.

Vormittags lohnt der Fischmarkt am Hafen. Hier gibt es frischen Lachs, Garnelen und Brunost. Die Preise sind touristisch, aber zum Probieren reicht eine kleine Portion Garnelen für 80 NOK. Zum Mittagessen gibt es guenstigere Optionen in den Seitengassen. Das Restaurant Pingvinen in der Vaskerelven serviert traditionelle norwegische Kueche für 200 bis 280 NOK pro Hauptgericht.

Nachmittags gehört die Zeit dem Floyen. Die Standseilbahn Floibanen bringt einen in sechs Minuten auf 320 Meter Hoehe. Oben eröffnet sich ein Panorama über Bergen, die umliegenden Berge und den Fjord. Ein Rundwanderweg fuehrt durch den Wald zurück in die Stadt. Die Bergfahrt kostet 65 NOK, die Talfahrt zu Fuss dauert 45 Minuten.

Den fuenften Tag widmet man den Fjorden. Von Bergen aus starten mehrere Ausfluege in den Hardangerfjord oder den Sognefjord. Eine beliebte Option ist die Fjordkreuzfahrt mit Rederiet Norled zum Mostraumen, einem Strudel nördlich von Bergen. Die Tour dauert drei Stunden und kostet 600 NOK. Wer mehr Zeit hat, nimmt die Expressboot-Faehre nach Rosendal am Hardangerfjord, wandert dort zum Bondhusvatnet-Gletschersee und faehrt abends zurück.

Eine ruhigere Alternative: die Faehre über den Bjornafjord nach Stord und zurück. Die Überfahrt ist guenstig (Personenticket ab 120 NOK), die Landschaft grossartig, und man sitzt drei Stunden lang auf dem Deck mit Blick auf Inselketten und Schaerenlandschaft. Nicht jeder Reisetag braucht ein volles Programm.

Tag 6: Flam und die Fjordwelt

Der sechste Tag gehört Flam und dem Aurlandsfjord. Von Bergen erreicht man Flam mit dem Bus in fuenf Stunden oder mit einer Kombination aus Zug und Flaambahn. Die zweite Variante dauert laenger, ist aber das schönere Erlebnis. Die Flaambahn allein rechtfertigt den ganzen Tag.

Blick auf Flam am Aurlandsfjord mit Bergen und gruenen Haengen
Flam liegt eingebettet zwischen steilen Bergen am Ende des Aurlandsfjords (KI-generiert)

Flam selbst ist ein kleines Dorf mit großer Wirkung. Der Ort liegt am inneren Ende des Aurlandsfjords, umgeben von steilen Bergen, die bis auf 1.800 Meter aufragen. Im Sommer legen hier Kreuzfahrtschiffe an, aber abseits des Hafens bleibt es ruhig. Das Flaambahn-Museum am Bahnhof erzaehlt die Geschichte des spektakulaeren Streckenbaus und kostet keinen Eintritt.

Die wichtigste Aktivitaet in Flam ist eine Fjordkreuzfahrt auf dem Naeroyfjord. Dieser Seitenarm des Sognefjords ist nur 250 Meter breit, umschlossen von 1.700 Meter hohen Bergen. Er gehört zum UNESCO-Welterbe und gilt als einer der schönsten Fjorde der Welt. Die Bootsfahrt nach Gudvangen dauert zwei Stunden und kostet 545 NOK für Erwachsene.

Wer lieber paddelt, kann in Flam ein Kajak mieten. Zwei Stunden kosten rund 500 NOK, ein halber Tag 900 NOK. Die Stille auf dem Fjord, wenn kein Ausflugsboot unterwegs ist, gehört zu den intensivsten Momenten der Reise. Das Wasser ist so ruhig, dass sich die Berge spiegeln. Im Frühsommer haengen Wasserfaelle an den Felswanden, die im Hochsommer verschwinden.

Bootsfahrt durch den schmalen Naeroyfjord mit steilen Felswanden
Der Naeroyfjord gehört zu den engsten und eindrucksvollsten Fjorden Norwegens (KI-generiert)

Abends gibt es in Flam zwei gute Restaurants. Das Flamsbrygga am Hafen serviert frischen Fisch und lokales Bier der Flaamsbrygga-Brauerei. Ein Hauptgericht kostet 280 bis 380 NOK. Die guenstigere Option ist das Cafe Toget am Bahnhof mit Suppen und Sandwiches für 100 bis 160 NOK. Übernachten kann man im Flam Camping (Zelt ab 200 NOK, Huette ab 800 NOK) oder im Fretheim Hotel (ab 1.500 NOK).

Tag 7: Rueckfahrt nach Oslo

Der letzte Tag gehört der Rueckreise. Von Flam faehrt die Flaambahn zurück nach Myrdal, dort steigt man in die Bergensbahn nach Oslo. Die gesamte Fahrt dauert rund sechs Stunden. Man sitzt am Fenster, schaut auf die Landschaft und laesst die Woche Revue passieren. Kein schlechter Abschluss.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann über Laerdal und den 24,5 Kilometer langen Laerdaltunnel fahren, den laengsten Straßentunnel der Welt. Im Inneren gibt es drei beleuchtete Hallen, die als Rastplaetze und optische Auflockerung dienen. Die Fahrt durch den Tunnel dauert 20 Minuten.

Alternativ nimmt man die Strecke über Aurlandsvegen, die alte Passstrasse. Sie fuehrt in Serpentinen auf 1.300 Meter Hoehe und bietet am Aussichtspunkt Stegastein einen überweltigenden Blick auf den Aurlandsfjord. Die Plattform ragt 30 Meter über den Abgrund hinaus. Diese Strasse ist nur im Sommer geöffnet, normalerweise von Juni bis September.

In Oslo bleibt noch Zeit für ein letztes Abendessen. Wer am nächsten Morgen früh fliegt, übernachtet am besten in der Naehe des Flughafens Gardermoen. Das Comfort Hotel RunWay liegt direkt am Terminal und kostet ab 800 NOK pro Nacht.

Kosten und Budget für 7 Tage

Die Gesamtkosten haengen stark vom Reisestil ab. Hier eine realistische Aufstellung für zwei Personen:

  • Mietwagen (7 Tage, Kleinwagen): 3.500 bis 5.000 NOK
  • Benzin: 1.500 bis 2.000 NOK
  • Maut und Faehren: 500 bis 800 NOK
  • Unterkuenfte (Mix aus Camping und Huetten): 4.000 bis 7.000 NOK
  • Essen (Selbstverpflegung mit gelegentlichem Restaurant): 3.000 bis 5.000 NOK
  • Aktivitaeten (Museen, Flaambahn, Fjordkreuzfahrt): 2.000 bis 3.500 NOK
  • Gesamt pro Person: 7.250 bis 11.650 NOK (circa 670 bis 1.070 Euro)

Bei der Zugvariante fallen Mietwagen, Benzin und Maut weg. Dafür kommen Zugtickets hinzu: Oslo nach Bergen ab 299 NOK (Minipris), Flaambahn 480 NOK, Fjordkreuzfahrt 545 NOK. Die Zugvariante ist für Einzelreisende meist guenstiger, für Paare ungefähr gleich teuer.

Der größte Spareffekt liegt beim Essen. Wer im Supermarkt einkauft und selbst kocht, gibt pro Person und Tag 150 bis 200 NOK aus. Im Restaurant werden es schnell 500 bis 700 NOK. Sieben Tage lang konsequent selbst kochen spart also 2.000 bis 3.500 NOK pro Person.

Praktische Reisetipps

Beste Reisezeit

Für diese Route eignen sich Juni bis September am besten. Im Juni sind die Tage am laengsten, allerdings können Passstrassen noch gesperrt sein. Juli und August bringen die waermsten Temperaturen, aber auch die meisten Touristen und die höchsten Preise. September bietet Herbstfarben, weniger Betrieb und guenstigere Unterkuenfte, allerdings wird es abends schnell kuehl.

Mietwagen oder oeffentlicher Verkehr

Beide Varianten funktionieren. Der Mietwagen bietet Flexibilitaet: spontane Halte, abgelegene Campingplaetze, eigenes Tempo. Dafür kommen Benzin, Maut und Parkgebuehren hinzu. In Bergen kosten Parkhaeuser 300 bis 400 NOK pro Tag.

Der oeffentliche Verkehr überzeugt durch Komfort und Erlebniswert. Die Bergensbahn gehört zu den schönsten Zugstrecken der Welt. Man sieht mehr Landschaft, weil man nicht auf die Strasse achten muss. Nachteile: Man ist an Fahrplaene gebunden und erreicht abgelegene Orte schlechter.

Packliste für eine Woche

Norwegens Wetter ist unberechenbar. Im Sommer schwanken die Temperaturen zwischen 8 und 25 Grad, oft am selben Tag. Eine wasserdichte Jacke ist unverzichtbar, ebenso Wanderschuhe mit Profil. Wer zelten will, braucht ein windfestes Zelt und einen Schlafsack mit Komforttemperatur um 5 Grad. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor gehört ins Gepäck, auch bei Wolken. Die UV-Strahlung in den Bergen ist staerker als erwartet.

Frühbucher-Vorteile

Zugtickets werden 90 Tage im Voraus freigeschaltet. Die guenstigsten Minipris-Tickets sind schnell vergriffen. Gleiches gilt für Huetten in beliebten Gebieten und Mietwagen in der Hochsaison. Drei Monate vorher buchen spart leicht 30 bis 40 Prozent der Gesamtkosten.

Haeufige Fragen

Reicht eine Woche für Norwegen wirklich aus?

Für die Strecke Oslo bis Bergen und die Fjorde auf jeden Fall. Man sieht die wichtigsten Highlights und bekommt ein gutes Gefuehl für das Land. Wer die Lofoten oder Nordnorwegen einbeziehen will, braucht mindestens zwei Wochen.

Brauche ich einen internationalen Fuehrerschein?

Nein. Ein deutscher, oesterreichischer oder Schweizer Fuehrerschein wird in Norwegen problemlos akzeptiert. Die Verkehrsregeln aehneln denen in Deutschland, das Tempolimit liegt aber meist bei 80 km/h auf Landstrassen und 110 km/h auf Autobahnen.

Ist die Flaambahn den Preis wert?

Ja, eindeutig. 480 NOK klingen nach viel für 20 Kilometer Zugfahrt. Aber die Strecke gehört zu den steilsten normalspurigen Eisenbahnen der Welt. Die Landschaft ist überwältigend, und der Halt am Kjosfossen-Wasserfall allein lohnt die Fahrt.

Kann ich diese Route auch im Winter fahren?

Teilweise. Die Bergensbahn faehrt ganzjaehrig. Passstrassen wie die Aurlandsvegen sind im Winter gesperrt. Bergen hat im Winter mildes, aber sehr regnerisches Wetter. Die Fjordkreuzfahrten finden auch im Winter statt, allerdings mit eingeschraenktem Fahrplan. Schneeketten sind bei Autoreisen im Winter Pflicht.

Welche Apps helfen bei der Planung?

Die App Vy für Zugverbindungen und Tickets. Norled und Fjord1 für Faehren. Google Maps funktioniert in Norwegen gut und zeigt Faehrzeiten an. Die App yr.no liefert die zuverlaessigste Wettervorhersage. Für Campingplaetze empfehle ich Park4Night oder die Norcamp-App.

Weiterführende Informationen

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.