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Trollfjord
Der dramatischste Fjord der Lofoten

Trollfjord

14 Min. Lesezeit

Es gibt Orte in Norwegen, bei denen man das Gefühl hat, die Natur wollte etwas beweisen. Der Trollfjord ist so ein Ort. Nur zwei Kilometer lang, an der engsten Stelle kaum hundert Meter breit, aber umgeben von Felswänden, die über tausend Meter senkrecht in den Himmel ragen. Wenn ein Schiff in diesen Fjord einfährt, fühlt es sich an, als würde man durch ein Tor in eine andere Welt gleiten.

Ich stand an Deck der MS Nordnorge, als wir uns der Einfahrt näherten. Es war kurz nach Mitternacht, die Mitternachtssonne tauchte alles in ein goldenes Licht, und die Felswände wurden immer höher, je weiter wir hineinfuhren. Die Stille war beinahe körperlich spürbar. Niemand an Bord sprach. Alle standen einfach nur da und schauten nach oben. Ein Seeadler zog seine Kreise über uns. In diesem Moment verstand ich, warum dieser Fjord seinen Namen trägt. Es sieht wirklich aus, als hätten Trolle ihn mit bloßen Händen in den Fels geschlagen.

Der erste Eindruck

Das Erste, was auffällt, ist die Enge. Andere Fjorde in Norwegen sind breit, majestätisch, man fährt stundenlang hindurch. Der Trollfjord ist das Gegenteil. Er ist kurz, schmal und wild. Die Einfahrt misst nur etwa hundert Meter, und selbst große Hurtigruten-Schiffe müssen hier sehr vorsichtig manövrieren. Der Kapitän dreht das Schiff in einer Art Dreieck im Inneren des Fjords, bevor er rückwärts wieder hinausfährt. Die ganze Einfahrt dauert vielleicht zwanzig Minuten, aber diese zwanzig Minuten gehören zu den intensivsten, die man in Norwegen erleben kann.

Die enge Einfahrt in den Trollfjord mit steilen Felswänden
Die Einfahrt in den Trollfjord: Kaum hundert Meter breit (KI-generiert)

Das Wasser im Trollfjord ist tief und dunkel. Es reflektiert die Felswände, sodass man das Gefühl hat, in einem Spiegel zu schweben. Manchmal hängen Wolkenfetzen zwischen den Gipfeln, und das Ganze wirkt wie eine Szene aus einem Film, bei dem die Spezialeffekte etwas übertrieben wurden. Nur dass hier alles echt ist.

Die Steilwände bestehen aus Granit und Gneis, Gestein, das vor Hunderten Millionen Jahren entstanden ist. An einigen Stellen kleben schmale Grasleisten am Fels, auf denen Vögel nisten. Ganz oben, wo die Wände enden, sieht man manchmal Schneereste, selbst im Sommer. Die Gletscher der Eiszeit haben diesen Fjord geformt, haben den Fels geschliffen und poliert, bis diese schmale Rinne entstand.

Lage und Geografie

Der Trollfjord liegt im Hadselfjord, zwischen den Lofoten und den Vesterålen, in der Gemeinde Hadsel. Genauer gesagt befindet er sich auf der Ostseite der Insel Austvågøy, der größten Insel der Lofoten. Die nächste größere Ortschaft ist Svolvær, die inoffizielle Hauptstadt der Lofoten, etwa 30 Kilometer südwestlich.

Geografisch betrachtet ist der Trollfjord ein Seitenarm des Raftsunds, der schmalen Meerenge zwischen Austvågøy und der Insel Hinnøya. Der Fjord selbst ist knapp zwei Kilometer lang und an der Mündung nur rund hundert Meter breit. Im Inneren öffnet er sich etwas auf etwa dreihundert Meter. Die umliegenden Berge erreichen Höhen zwischen 800 und 1100 Metern. Der Trollfjordvatnet, ein kleiner Süßwassersee, liegt am Ende des Fjords auf etwa 60 Metern Höhe.

Steilwand im Trollfjord ragt über tausend Meter empor
Die Steilwände des Trollfjords ragen über tausend Meter in die Höhe (KI-generiert)

Die Region gehört zu den geologisch ältesten Teilen Norwegens. Das Grundgestein ist über drei Milliarden Jahre alt und wurde durch die kaledonische Gebirgsbildung gefaltet und gehoben. Die Eiszeiten taten den Rest: Gletscher fraßen sich durch den Fels und hinterließen diese dramatischen U-förmigen Täler, die heute als Fjorde mit Meerwasser gefüllt sind.

Die Lage nördlich des Polarkreises sorgt für besondere Lichtverhältnisse. Von Ende Mai bis Mitte Juli geht die Sonne nicht unter, und der Trollfjord in der Mitternachtssonne ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Im Winter, wenn die Polarnacht herrscht, kann man bei klarem Himmel manchmal Nordlichter über den Steilwänden tanzen sehen. Doch die Wintermonate sind für Bootstouren oft zu unberechenbar, da starker Wind und hohe Wellen die Einfahrt erschweren.

Die Trollfjordschlacht von 1890

Der Trollfjord ist nicht nur wegen seiner Landschaft berühmt. Hier fand 1890 eine der bekanntesten Auseinandersetzungen der norwegischen Fischereigeschichte statt, die sogenannte Trollfjordslaget, die Trollfjordschlacht. Sie war keine echte Schlacht mit Waffen, sondern ein Kampf um das Recht, frei zu fischen.

Was war passiert? Im Winter 1890 drangen riesige Schwärme von Dorsch (Skrei) in den Trollfjord ein. Die Fischer aus der Region fuhren mit ihren kleinen offenen Booten in den Fjord, um den Fisch zu fangen. Doch dann kamen die Dampfschiffe der großen Reedereien. Sie spannten Netze quer über die Einfahrt des Fjords und versperrten den kleinen Booten den Weg. Die großen Fischereiunternehmen wollten den Fjord für sich allein haben.

Die Kleinfischer waren wütend. Sie sahen ihre Lebensgrundlage bedroht. Es kam zu einer Konfrontation auf dem Wasser. Die kleinen Boote drängten gegen die Netze, es gab Rangeleien und hitzige Wortgefechte. Am Ende gelang es den Kleinfischern, die Netze zu durchbrechen und in den Fjord zu gelangen. Waffen kamen keine zum Einsatz, aber die Spannungen waren erheblich.

Diese Ereignisse hatten weitreichende Folgen. Die öffentliche Empörung war groß, und die norwegische Regierung verabschiedete 1897 das Lofotgesetz (Lofotloven), das Kleinfischern das Recht garantierte, in den Fjorden und an der Küste frei zu fischen. Das Gesetz schützte die traditionelle Fischerei vor der Übermacht der industriellen Fangflotten und gilt als einer der frühesten Verbraucherschutzgesetze Norwegens.

Der Maler Gunnar Berg, der selbst aus Svolvær stammte, hat die Trollfjordschlacht in einem monumentalen Gemälde festgehalten. Das Bild hängt heute im Kunstmuseum in Svolvær und zeigt die dramatische Szene: kleine Ruderboote zwischen mächtigen Dampfschiffen, umgeben von den steilen Felswänden des Trollfjords. Wer in Svolvær ist, sollte sich dieses Gemälde ansehen. Es ist das bekannteste Bild, das je über die Lofoten gemalt wurde.

Mit der Hurtigruten in den Trollfjord

Die Hurtigruten, Norwegens berühmte Postschiffroute, fährt auf ihrem Weg zwischen Bergen und Kirkenes durch den Raftsund. Und wenn die Wetterbedingungen es erlauben, macht das Schiff einen Abstecher in den Trollfjord. Dieser Abstecher gehört zu den absoluten Höhepunkten der gesamten Reise.

Ein Hurtigruten-Schiff fährt in den Trollfjord ein
Die Hurtigruten wagt den Abstecher in den engen Trollfjord (KI-generiert)

Das Manöver ist stark. Die Hurtigruten-Schiffe sind über 120 Meter lang, und die Einfahrt in den Trollfjord ist kaum breiter als das Schiff selbst. Der Kapitän muss äußerst präzise steuern. Einige Passagiere erzählen, dass sie die Felswände fast berühren konnten, wenn sie über die Reling lehnten. Im Inneren des Fjords dreht das Schiff dann langsam, fast feierlich, bevor es rückwärts wieder hinausfährt.

Die Einfahrt findet in der Regel nachts statt, meist zwischen 22 und 2 Uhr, je nach Fahrtrichtung und Jahreszeit. Im Sommer, wenn die Mitternachtssonne scheint, ist das kein Problem. Das Licht ist dann besonders gut, golden und weich. Im Winter wird die Einfahrt seltener durchgeführt, teils wegen der Dunkelheit, teils wegen der Wetterverhältnisse.

Wichtig zu wissen: Die Einfahrt ist nicht garantiert. Bei starkem Wind, hohem Wellengang oder schlechter Sicht verzichtet der Kapitän darauf. Das passiert im Winter häufiger als im Sommer. Wer den Trollfjord unbedingt sehen will, sollte seine Reise für die Sommermonate planen. Zwischen Juni und August liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 90 Prozent, dass die Einfahrt stattfindet.

Seit 2021 bietet auch Havila Voyages, der zweite Anbieter auf der Küstenroute, Trollfjord-Abstecher an. Die Havila-Schiffe sind etwas kleiner als die neuesten Hurtigruten-Schiffe, was die Einfahrt theoretisch einfacher macht. An Bord wird die Einfahrt über Lautsprecher angekündigt, und die meisten Passagiere stehen schon lange vorher an Deck und warten.

Seeadler und Tierwelt

Der Trollfjord ist einer der besten Orte in ganz Norwegen, um Seeadler zu beobachten. Die Vögel nisten in den Steilwänden und nutzen die Thermik, die an den aufgeheizten Felsflächen entsteht. Ihre Flügelspannweite erreicht bis zu 2,50 Meter, und wenn man sie aus der Nähe über dem Boot kreisen sieht, ist das überwältigend.

Ein Seeadler kreist über dem Trollfjord
Seeadler über dem Trollfjord: Bis zu 2,50 Meter Flügelspannweite (KI-generiert)

Die Region um den Trollfjord beherbergt eine der dichtesten Seeadlerpopulationen Europas. In den 1960er und 1970er Jahren war der Seeadler in Norwegen stark gefährdet, unter anderem durch Pestizide und Bejagung. Seit den Schutzmaßnahmen der 1970er Jahre hat sich der Bestand erholt. Heute leben in ganz Norwegen wieder über 3.500 Brutpaare, viele davon auf den Lofoten und Vesterålen.

Neben Seeadlern leben in der Region auch Kormorane, Papageientaucher (auf den vorgelagerten Inseln), Möwen und verschiedene Alkenvögel. Im Wasser tummeln sich Dorsch, Seelachs und Heilbutt. Manchmal ziehen Orcas durch den Raftsund, besonders im Herbst und Winter, wenn sie den Heringsschwärmen folgen. Mit etwas Glück sieht man auch Robben, die sich auf den Felsen am Fjordeingang sonnen.

Einige Bootstouren-Anbieter in Svolvær haben sich auf Seeadler-Safaris spezialisiert. Die Boote fahren in den Trollfjord und die umliegenden Gewässer, und der Guide wirft einen Fisch ins Wasser, um die Adler anzulocken. Die Vögel stürzen dann im Sturzflug herab und greifen den Fisch mit ihren Krallen. Das ist ein fantastisches Fotomotiv, auch wenn die Methode nicht unumstritten ist. Tierschützer kritisieren, dass die regelmäßige Fütterung das natürliche Verhalten der Adler verändert.

Bootstouren und Kajakfahrten

Wer den Trollfjord nicht von einem Hurtigruten-Schiff aus sehen will, hat andere Möglichkeiten. Von Svolvær aus starten täglich mehrere Bootstouren in den Trollfjord. Die Fahrzeit beträgt etwa eine Stunde pro Strecke, und die meisten Touren dauern insgesamt drei bis vier Stunden.

Ein kleines Boot im Trollfjord zwischen steilen Felswänden
Mit dem Boot in den Trollfjord: Ein bleibendes Erlebnis (KI-generiert)

Die Anbieter nutzen unterschiedliche Boote: vom schnellen RIB-Boot (Rigid Inflatable Boat) über traditionelle Fischerboote bis zum komfortablen Katamaran. RIB-Touren sind schneller und oft aufregender, weil die Boote näher an die Felswände heranfahren können. Die Katamarantouren sind gemütlicher und bieten mehr Platz, dafür kommt man nicht ganz so nah ran. Preislich liegen die Touren zwischen 900 und 1.500 NOK pro Person (Stand 2025).

Besonders reizvoll ist eine Kajaktour in den Trollfjord. Mehrere Anbieter in Svolvær und Kabelvåg bieten geführte Kajaktouren an, die vier bis sechs Stunden dauern. Die Perspektive vom Kajak aus ist nochmals eine andere als vom Boot. Man sitzt quasi auf dem Wasser und schaut direkt die Felswände hinauf. Das Paddeln selbst ist nicht besonders anspruchsvoll, da das Wasser im geschützten Fjord meist ruhig ist. Allerdings braucht man Grundkenntnisse im Seekajakfahren und sollte keine Angst vor tiefem Wasser haben.

Eine weitere Option ist es, den Trollfjord von Stokmarknes aus zu besuchen. Die Stadt liegt auf der Vesterålen-Seite und ist als Heimathafen der Hurtigruten bekannt. Von hier aus gibt es ebenfalls Bootstouren durch den Raftsund und in den Trollfjord, die weniger überlaufen sind als die Touren ab Svolvær.

Wanderungen rund um den Trollfjord

Den Trollfjord kann man auch zu Fuß erkunden, allerdings sind die Wanderungen in dieser Gegend anspruchsvoll. Es gibt keinen markierten Wanderweg direkt am Fjord, die Steilwände machen das unmöglich. Aber es gibt Routen, die zu Aussichtspunkten oberhalb des Fjords führen.

Die bekannteste Wanderung führt vom Weiler Trollfjorden (am Raftsund gelegen, erreichbar nur per Boot) hinauf zum Trollfjordvatnet, dem kleinen See am Ende des Fjords. Der Aufstieg ist steil, teilweise weglos und erfordert Trittsicherheit. Man überwindet etwa 200 Höhenmeter auf einer kurzen Strecke. Oben angekommen hat man einen Blick über den See und hinunter in den Fjord, der den Aufwand mehr als wert macht.

Eine längere Tour führt über den Berggrat zwischen dem Trollfjord und dem Austnesfjord auf die andere Seite von Austvågøy. Diese Route ist nur für erfahrene Bergwanderer geeignet. Sie verlangt Schwindelfreiheit, Navigationsgeschick und stabile Wetterbedingungen. Dafür bietet sie Panoramablicke, die zu den besten auf den gesamten Lofoten gehören.

Für weniger geübte Wanderer empfiehlt sich die Rundtour bei Svolvær, zum Beispiel die Wanderung auf den Fløya (589 m). Von dort oben sieht man den Raftsund und bei klarer Sicht sogar die Einfahrt des Trollfjords. Die Wanderung dauert etwa drei Stunden (hin und zurück) und ist gut markiert.

Praktische Tipps für den Besuch

Anreise: Der nächste Flughafen ist Svolvær (SVJ), angeflogen von Bodø aus. Alternativ fliegt man nach Harstad/Narvik (EVE) oder Bodø (BOO) und fährt mit dem Auto weiter. Von Bodø aus setzt auch die Fähre nach Moskenes auf den Lofoten über. Svolvær selbst erreicht man über die E10, die alle Lofoten-Inseln miteinander verbindet.

Beste Reisezeit: Juni bis August für Mitternachtssonne und die besten Wetterbedingungen. September und Oktober bieten herbstliche Farben und manchmal schon Nordlichter. März und April sind gut für die Kombination aus Restschnee und zunehmender Helligkeit. Im Winter (November bis Februar) ist es dunkel, aber die Nordlichter können wild sein.

Unterkünfte: Svolvær hat Hotels und Rorbu-Unterkünfte (umgebaute Fischerhütten) für jeden Geldbeutel. Die Rorbuer sind die atmosphärischste Option: Man wohnt direkt am Wasser in den rot gestrichenen Holzhütten, die früher von Fischern genutzt wurden. In der Hochsaison (Juni bis August) sollte man rechtzeitig buchen, besonders die beliebten Rorbuer sind schnell ausgebucht.

Ausrüstung: Wetterfeste Kleidung ist Pflicht, auch im Sommer. Auf dem Wasser kann es empfindlich kalt werden, selbst wenn an Land angenehme Temperaturen herrschen. Warme Schichten, eine wind- und wasserdichte Jacke und Handschuhe gehören ins Gepäck. Für Bootstouren bekommt man in der Regel Thermoanzüge gestellt.

Fotografieren: Der Trollfjord ist ein Paradies für Fotografen. Für die Einfahrt empfiehlt sich ein Weitwinkelobjektiv (mindestens 24 mm), um die Steilwände komplett einzufangen. Für Seeadler braucht man ein Teleobjektiv (200 mm oder mehr). Die besten Lichtverhältnisse herrschen in der Mitternachtssonne (Juni/Juli) und bei Sonnenaufgang in den Herbstmonaten. Ein Stativ ist auf den Booten wenig sinnvoll, da sie sich zu stark bewegen.

Häufige Fragen zum Trollfjord

Kann man den Trollfjord auf eigene Faust besuchen?

Nur mit einem eigenen Boot. Es gibt keine Straße zum Trollfjord und keinen öffentlichen Fährverkehr dorthin. Die einfachste Möglichkeit ist eine organisierte Bootstour ab Svolvær oder Stokmarknes. Alternativ kann man ein Boot mieten, braucht dafür aber Erfahrung im Navigieren in norwegischen Gewässern.

Wie lange dauert die Hurtigruten-Einfahrt in den Trollfjord?

Etwa 20 bis 30 Minuten. Das Schiff fährt langsam in den Fjord hinein, dreht im Inneren und fährt dann rückwärts wieder hinaus. Die Einfahrt wird über Lautsprecher angekündigt, meist 30 bis 60 Minuten vorher, damit alle Passagiere rechtzeitig an Deck sein können.

Ist der Trollfjord auch im Winter zugänglich?

Grundsätzlich ja, aber die Einfahrt mit der Hurtigruten wird im Winter seltener durchgeführt, da die Wetterbedingungen oft zu schlecht sind. Einige Bootstour-Anbieter in Svolvær bieten auch im Winter Touren an, allerdings mit eingeschränktem Fahrplan und bei unsicherem Wetter mit kurzfristigen Absagen.

Gibt es Eintritt oder Gebühren für den Trollfjord?

Nein, der Trollfjord ist frei zugänglich. Man zahlt lediglich für die Bootstour oder die Hurtigruten-Passage. Einen Eintritt wie bei einem Nationalpark gibt es nicht. Der Fjord liegt in einem Naturschutzgebiet, das frei betreten werden darf.

Was kostet eine Bootstour zum Trollfjord?

Die Preise variieren je nach Anbieter und Bootstyp. RIB-Touren kosten zwischen 1.200 und 1.500 NOK pro Person, Katamarantouren zwischen 900 und 1.200 NOK. Kajaktouren liegen bei 1.000 bis 1.500 NOK. Kinder erhalten in der Regel Ermäßigung. In der Hochsaison sollte man vorab buchen, da die Touren schnell ausverkauft sind.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026