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Edvard Munch: Der Schrei, Oslo und die Museen
Auf den Spuren des berühmtesten norwegischen Malers

Edvard Munch: Der Schrei, Oslo und die Museen

14 Min. Lesezeit

Es gibt Bilder, die jeder kennt. Die Mona Lisa, die Sternennacht, und dann dieses verzerrte Gesicht vor einem blutroten Himmel. Der Schrei von Edvard Munch hat sich so tief in unser kollektives Gedächtnis gebrannt, dass er als Emoji auf jedem Smartphone existiert. Aber wer war der Mann hinter diesem Bild? Und was passiert, wenn man nach Norwegen reist und dort den Orten begegnet, die ihn geformt haben?

Ich stand an einem Novemberabend auf der Terrasse des MUNCH Museums in Oslo und schaute über den Oslofjord. Die Sonne ging unter, der Himmel war orange und rot, und ich dachte: Genau das hat Munch gesehen. Genau diese Farben. Genau dieses Licht. Nur dass er daraus etwas gemacht hat, das 130 Jahre später noch immer Menschen den Atem raubt. Man muss kein Kunstexperte sein, um Munch zu verstehen. Man muss nur nach Norwegen fahren.

Wer war Edvard Munch?

Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 in Løten geboren, einer kleinen Gemeinde im Hedmark, rund 130 Kilometer nördlich von Oslo. Seine Familie zog bald nach Christiania, wie Oslo damals hieß. Dort wuchs er auf, und dort begann sein Unglück.

Munchs Mutter starb an Tuberkulose, als er fünf Jahre alt war. Seine Schwester Sophie starb an der gleichen Krankheit, als er vierzehn war. Sein Vater war ein streng religiöser Militärarzt, der nach dem Tod seiner Frau in tiefe Depressionen fiel. Eine weitere Schwester wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Edvard selbst war als Kind oft krank und verbrachte Wochen im Bett, wo er anfing zu zeichnen.

Selbstportrait Edvard Munchs in Öl
Edvard Munch malte sich selbst immer wieder, oft schonungslos ehrlich (KI-generiert)

Krankheit, Tod und Einsamkeit waren die Begleiter seiner Kindheit. Und sie wurden die Themen seiner Kunst. Munch schrieb einmal: "Krankheit, Wahnsinn und Tod waren die schwarzen Engel, die über meiner Wiege standen." Das klingt pathetisch, aber es war schlicht die Wahrheit seines Lebens.

Mit siebzehn begann er sein Kunststudium an der Königlichen Zeichenschule in Christiania. Seine Lehrer erkannten sein Talent, aber auch seine Eigenwilligkeit. Munch wollte keine hübschen Landschaften malen. Er wollte das malen, was er fühlte. Angst, Verzweiflung, Eifersucht. Gefühle, die man nicht sehen kann, die er aber sichtbar machte.

In den 1880er und 1890er Jahren lebte er abwechselnd in Oslo, Paris und Berlin. In Paris lernte er die Impressionisten kennen, in Berlin die literarische Bohème um August Strindberg. Er trank viel, liebte unglücklich und malte wie besessen. In dieser Zeit entstanden seine wichtigsten Werke: Der Schrei, Madonna, Vampir, Das kranke Kind.

1908 erlitt er einen Nervenzusammenbruch und verbrachte acht Monate in einer Kopenhagener Klinik. Danach kehrte er nach Norwegen zurück, kaufte ein Gut namens Ekely bei Oslo und lebte dort bis zu seinem Tod 1944. In seinen letzten Jahrzehnten wurde er ruhiger, seine Kunst heller, aber die Grundthemen blieben.

Der Schrei: Das berühmteste Bild der Welt

Munch malte Der Schrei nicht einmal, sondern viermal. Zwei Gemälde in Öl und Tempera, eine Pastellversion und eine Lithographie. Die bekannteste Version, die von 1893, hängt in der Nationalgalerie in Oslo. Die Version von 1910 befindet sich im MUNCH Museum.

Der Ort am Oslofjord, der Munch zu 'Der Schrei' inspirierte
Der Blick über den Oslofjord, der Munch zu seinem berühmtesten Werk inspirierte (KI-generiert)

Die Entstehungsgeschichte ist gut dokumentiert. Munch beschrieb den Moment in seinem Tagebuch: Er ging mit zwei Freunden einen Weg entlang, als die Sonne unterging. Der Himmel wurde plötzlich blutrot. Er blieb stehen, lehnte sich an ein Geländer und fühlte einen endlosen Schrei durch die Natur gehen. Seine Freunde gingen weiter, er blieb zurück, zitternd vor Angst.

Der genaue Ort ist heute identifiziert: Es war der Weg auf dem Ekeberg, einem Hügel südöstlich von Oslo, von dem aus man über den Oslofjord blickt. Dort steht heute eine kleine Gedenktafel. Man kann den gleichen Weg gehen und den gleichen Blick genießen. Der Himmel ist selten blutrot, aber die Stimmung bei Sonnenuntergang ist tatsächlich besonders. Das Licht über dem Fjord hat eine Qualität, die schwer zu beschreiben ist. Warm und diffus.

Was viele nicht wissen: Die Figur im Bild schreit nicht. Sie hört den Schrei. Munch hat das klar gesagt. Die Figur hält sich die Ohren zu, weil der Schrei der Natur so überwältigend ist. Das Bild zeigt nicht Aggression, sondern existenzielle Angst. Das Gefühl, dass die Welt um einen herum auseinanderfällt.

Die Geschichte des Bildes ist fast so dramatisch wie das Bild selbst. 1994 wurde die Version aus der Nationalgalerie gestohlen. Am Tag der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Lillehammer stiegen Diebe durch ein Fenster und nahmen das Bild einfach mit. Sie hinterließen einen Zettel: "Danke für die schlechte Sicherheit." Drei Monate später wurde es wiedergefunden. 2004 wurde die Version aus dem Munch Museum bei einem bewaffneten Raubüberfall gestohlen, zusammen mit Munchs Madonna. Beide Bilder wurden zwei Jahre später wiedergefunden, leicht beschädigt, aber restaurierbar.

Das MUNCH Museum in Oslo

2021 eröffnete Oslos neues MUNCH Museum, ein 13 Stockwerke hoher Turm am Wasser in Bjørvika, dem neuen Hafenviertel der Stadt. Das Gebäude ist ein Werk des spanischen Architekten Juan Herreros, und es ist nicht unumstritten. Die schräge, perforierte Aluminiumfassade sieht aus manchen Winkeln industriell aus, aus anderen elegant. Die Osloer sind geteilter Meinung, aber das sind sie bei jedem neuen Gebäude.

Das MUNCH Museum in Oslo, ein moderner Turm am Wasser
Das MUNCH Museum in Bjørvika: 13 Stockwerke voller Kunst (KI-generiert)

Was nicht umstritten ist: Die Sammlung. Das MUNCH Museum beherbergt den Großteil von Munchs Nachlass, den er der Stadt Oslo vermachte. Rund 26.000 Werke, darunter 1.100 Gemälde, 18.000 Drucke, 4.500 Aquarelle und Zeichnungen sowie persönliche Gegenstände, Briefe und Fotografien. Es ist die mit Abstand größte Sammlung eines einzelnen Künstlers in einem einzelnen Museum weltweit.

Die Ausstellung wechselt regelmäßig, weil natürlich nicht alle 26.000 Werke gleichzeitig gezeigt werden können. Aber einige Schlüsselwerke sind immer zu sehen: Der Schrei (die Version von 1910), Madonna, Der Lebensfries, Das kranke Kind. Dazu kommen Wechselausstellungen, die Munchs Werk in Beziehung zu anderen Künstlern setzen.

Mein Tipp: Nehmen Sie sich mindestens drei Stunden Zeit. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Etagen, und es gibt viel zu entdecken. Im obersten Stockwerk befindet sich ein Restaurant mit Panoramablick über den Oslofjord. Von dort sieht man den Ekeberg, den Hügel, auf dem Munch seinen Schrei hörte. Der Kreis schließt sich.

Der Eintritt kostet 160 NOK für Erwachsene (Stand 2025), Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kommen kostenlos rein. Das Museum ist täglich geöffnet, montags bis freitags von 10 bis 21 Uhr, am Wochenende bis 18 Uhr. Online-Tickets sind empfehlenswert, besonders in der Hochsaison von Juni bis August.

Die Nationalgalerie und das Nationalmuseum

Die berühmteste Version von Der Schrei (1893) hängt nicht im MUNCH Museum, sondern im Nationalmuseum. Dieses Museum, das 2022 in einem gewaltigen Neubau am Hafen eröffnete, vereint die ehemalige Nationalgalerie, das Museum für Kunsthandwerk und das Museum für zeitgenössische Kunst unter einem Dach. Es ist das größte Kunstmuseum Nordeuropas.

Im Nationalmuseum findet man neben der Schrei-Version von 1893 auch weitere wichtige Munch-Werke: Das kranke Kind (1885/86), Frühling, Der Tag danach und mehrere Selbstporträts. Die Munch-Sammlung ist kleiner als im MUNCH Museum, aber sie zeigt seine allerbesten Werke in einem breiteren Kunstkontext. Man sieht Munch neben den Impressionisten, neben Cézanne und van Gogh, und versteht besser, wo er herkommt und was ihn unterscheidet.

Der Eintritt ins Nationalmuseum beträgt 200 NOK (Stand 2025). Es lohnt sich, beide Museen zu besuchen. Die Erfahrung ist völlig unterschiedlich. Im MUNCH Museum taucht man tief in die Welt eines einzelnen Künstlers ein. Im Nationalmuseum versteht man diesen Künstler im Zusammenhang seiner Zeit.

Åsgårdstrand: Munchs Sommerparadies

Etwa 100 Kilometer südlich von Oslo liegt das kleine Küstenstädtchen Åsgårdstrand am Oslofjord. Munch kaufte dort 1897 ein kleines Fischerhaus und verbrachte seine Sommer dort, malend, schwimmend, nachdenkend. Heute ist dieses Haus ein Museum, das Munchs Hus, und es ist einer der ruhigsten und berührendsten Orte, die man als Munch-Fan besuchen kann.

Åsgårdstrand am Oslofjord, wo Munch viele Sommer verbrachte
Åsgårdstrand: Das kleine Küstenstädtchen, das Munch inspirierte (KI-generiert)

Das Haus ist winzig. Zwei Zimmer unten, zwei oben, ein kleiner Garten. Man sieht seine Staffelei, seinen Malkasten und ein paar Möbel. Durch das Fenster blickt man auf den Fjord, und man erkennt sofort die Motive seiner Bilder: den Strand, die Linden, die weißen Holzhäuser. Einige seiner bekanntesten Werke entstanden hier: Mädchen auf der Brücke, Sommernacht am Strand, Tanz des Lebens.

Åsgårdstrand war auch der Ort einer unglücklichen Liebesgeschichte. Munch hatte eine stürmische Beziehung mit Tulla Larsen, einer wohlhabenden jungen Frau aus Oslo. In Åsgårdstrand kam es 1902 zu einem Streit, bei dem sich ein Revolver löste und Munch einen Finger an der linken Hand verlor. Die genauen Umstände sind bis heute nicht geklärt. War es ein Unfall? Ein Suizidversuch? Ein Angriff? Munch sprach nie darüber, malte aber jahrelang seine verletzte Hand.

Munchs Hus ist von Mai bis September geöffnet. Der Eintritt ist günstig, und es gibt eine kleine, aber feine Ausstellung. Danach kann man am Strand spazieren gehen, der sich seit Munchs Zeiten kaum verändert hat. Die weißen Holzhäuser, die Lindenbäume, das stille Wasser. Es ist ein Ort, der einen zur Ruhe bringt.

Ekely: Die letzten Jahre

1916 kaufte Munch das Gut Ekely im Westen Oslos, in der Nähe des heutigen Stadtteils Skøyen. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod am 23. Januar 1944. Ekely war sein Refugium, sein Atelier, seine Welt. Er lebte allein, umgeben von seinen Bildern, die er "seine Kinder" nannte.

Das ursprüngliche Gebäude wurde in den 1960er Jahren abgerissen, was in Norwegen bis heute als kultureller Fehler betrachtet wird. An seiner Stelle steht heute das Munch Atelier, ein Nachbau seines Winterateliers, der als Künstlerresidenz und Ausstellungsraum genutzt wird. Der Garten ist noch da, mit den alten Bäumen, unter denen Munch spazierte.

In seinen letzten Jahrzehnten auf Ekely wurde Munchs Kunst heller und weniger düster. Er malte Landschaften, Arbeiter, Pferde, Selbstporträts. Die existenzielle Angst seiner frühen Jahre wich einer ruhigeren, wenn auch nie ganz friedlichen Melancholie. Er wusste, dass er ein großer Künstler war, und er wusste, dass sein Werk überleben würde. In seinem Testament vermachte er alles der Stadt Oslo: sämtliche Werke, die sich in seinem Besitz befanden. Es war das größte Geschenk, das ein Künstler einer Stadt je gemacht hat.

Munchs Oslo zu Fuß erleben

Spaziergang durch Oslo auf den Spuren Edvard Munchs
Oslo auf Munchs Spuren: Ein Spaziergang durch die Stadt seiner Kunst (KI-generiert)

Oslo ist eine Stadt, die man gut zu Fuß erkunden kann, und ein Munch-Spaziergang lässt sich wunderbar in einen Stadtrundgang integrieren. Hier mein Vorschlag für eine Route, die die wichtigsten Munch-Orte verbindet:

Starten Sie am Nationalmuseum am Hafen. Hier sehen Sie Der Schrei von 1893 und weitere Munch-Werke. Plane ein bis zwei Stunden ein. Von dort gehen Sie die Karl Johans gate hinunter, Oslos Hauptstraße. Munch hat diese Straße mehrfach gemalt, immer mit einer Menschenmenge, die einem entgegenströmt. Das Bild "Abend auf der Karl Johan" (1892) zeigt die Straße als einen Ort der Entfremdung: lauter Gesichter, aber keine Verbindung.

Am Ende der Karl Johans gate erreichen Sie den Bahnhof Oslo S. Von dort sind es nur ein paar hundert Meter zum MUNCH Museum in Bjørvika. Hier verbringe zwei bis drei Stunden. Das Museum ist riesig, und es gibt neben der Dauerausstellung oft spannende Wechselausstellungen.

Nach dem Museum nimm den Bus oder gehen zu Fuß zum Ekeberg. Der Aufstieg dauert etwa 20 Minuten. Oben angekommen findest du den Ekeberg Skulpturenpark, einen frei zugänglichen Park mit Skulpturen und einem weiten Blick über die Stadt und den Fjord. Hier befindet sich auch die Stelle, an der Munch seinen Schrei erlebte. Eine Bronzetafel markiert den ungefähren Standort. Der Sonnenuntergang von hier oben ist grandios.

Wer mehr Zeit hat, kann einen Tagesausflug nach Åsgårdstrand machen. Mit dem Auto oder Bus ist man in etwa anderthalb Stunden dort. Im Sommer fährt auch eine Fähre über den Fjord. Der kleine Ort lohnt sich wegen Munchs Haus, und auch wegen der schönen Lage am Wasser, der gemütlichen Cafés und der sommerlichen Atmosphäre.

Praktische Tipps für Besucher

Wer die Munch-Orte in Oslo besuchen will, sollte mindestens zwei volle Tage einplanen. Einen Tag für die Museen (MUNCH Museum und Nationalmuseum), einen Tag für den Ekeberg-Spaziergang und eventuell den Ausflug nach Åsgårdstrand.

Der Oslo Pass lohnt sich für Museumsbesucher. Er beinhaltet den Eintritt zu den meisten Museen sowie die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Für 24 Stunden kostet er 495 NOK (Stand 2025), für 72 Stunden 795 NOK. Beide Munch-Museen sind enthalten.

Im MUNCH Museum gibt es einen ausgezeichneten Museumsshop mit Büchern, Drucken und Souvenirs. Die Kunstdrucke sind hochwertig und erschwinglich. Ein Druck von Der Schrei kostet zwischen 200 und 500 NOK, je nach Größe. Ein schönes Mitbringsel für Zuhause.

Fotografieren ist in beiden Museen erlaubt, aber ohne Blitz und ohne Stativ. Die Bilder sehen auf Fotos nie so gut aus wie in echt, aber das hält natürlich niemanden davon ab. Mein Rat: Machen Sie ein, zwei Fotos zur Erinnerung, und verbringe den Rest der Zeit damit, die Bilder wirklich anzuschauen. Die Pinselstriche, die Farbschichten. Das sieht man nur im Original.

Die beste Reisezeit für einen Munch-Trip ist der Frühsommer (Mai bis Juni) oder der Frühherbst (September). Im Sommer ist es in den Museen voller, im Winter sind die Tage kurz und der Ekeberg-Spaziergang weniger reizvoll. Im September hat man das beste Licht, und das ist bei einem Besuch auf den Spuren eines Malers nicht unwichtig.

Noch ein persönlicher Tipp: Lesen Sie vor der Reise eine Munch-Biographie. Ich empfehle "Edvard Munch: Behind the Scream" von Sue Prideaux. Das Buch ist fesselnd geschrieben und gibt einen tiefen Einblick in Munchs Leben und seine Beziehung zu Norwegen. Wenn man dann vor den Bildern steht, versteht man so viel mehr.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original von Der Schrei?

Es gibt vier Versionen. Die bekannteste (1893) hängt im Nationalmuseum in Oslo. Eine zweite Version (1910) befindet sich im MUNCH Museum. Die Pastellversion von 1895 ist in Privatbesitz. Alle sind echt, keine ist eine Kopie.

Lohnt sich das MUNCH Museum auch für Nicht-Kunstkenner?

Auf jeden Fall. Munchs Bilder sind emotional zugänglich und brauchen keine Erklärung. Man fühlt sofort, was er ausdrücken wollte. Das Museum selbst ist architektonisch gelungen, und die Aussicht von der Terrasse ist allein schon den Besuch wert.

Kann man den Ort besuchen, der Munch zu Der Schrei inspirierte?

Ja, der Ort liegt auf dem Ekeberg, einem Hügel südöstlich des Zentrums von Oslo. Er ist frei zugänglich und mit einer Gedenktafel markiert. Am besten bei Sonnenuntergang besuchen, dann versteht man den blutroten Himmel.

Ist Munchs Haus in Åsgårdstrand einen Besuch wert?

Unbedingt, aber nur im Sommer (Mai bis September). Das kleine Fischerhaus gibt einen intimen Einblick in Munchs Privatleben. Åsgårdstrand selbst ist ein hübscher Küstenort, perfekt für einen halben Tag als Ausflug von Oslo.

Braucht man für die Museen in Oslo Tickets im Voraus?

Im Sommer (Juni bis August) ist es ratsam, Online-Tickets zu kaufen, besonders für das Nationalmuseum. In der Nebensaison bekommt man fast immer Tickets an der Kasse. Der Oslo Pass beinhaltet den Eintritt und spart Wartezeit.

Wie viel Zeit sollte man für einen Munch-Besuch in Oslo einplanen?

Mindestens zwei volle Tage: einen für das MUNCH Museum und den Ekeberg, einen für das Nationalmuseum und gegebenenfalls Åsgårdstrand. Wer nur einen Tag hat, sollte sich auf das MUNCH Museum und den Ekeberg konzentrieren.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026