Þingvellir Nationalpark
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ein Ort, der Geschichte schrieb
- 2 Das Althing: ältestes Parlament der Welt
- 3 Die Kontinentalspalte Almannagjá
- 4 Schnorcheln und Tauchen in der Silfra-Spalte
- 5 Þingvallavatn: Islands größter See
- 6 Flora, Fauna und Jahreszeiten
- 7 Historische Stätten im Nationalpark
- 8 Praktische Tipps für deinen Besuch
- 9 Häufige Fragen zu Þingvellir
Þingvellir ist mehr als ein Nationalpark. Es ist der Ort, an dem Islands Geschichte begann, an dem sich die Erde buchstäblich spaltet und an dem Geologie und Kultur auf eine Weise zusammentreffen, die weltweit selten zu finden ist.
Hier, in einem breiten Grabenbruch zwischen den Kontinentalplatten Nordamerikas und Eurasiens, gründeten die Wikinger im Jahr 930 das Althing, eine Volksversammlung, die als eines der ältesten Parlamente der Welt gilt. Seit 2004 gehört Þingvellir zum UNESCO-Welterbe, und der Nationalpark ist für die meisten Islandreisenden ein lohnt sich, nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern wegen der Geschichte, die in jeder Felsspalte steckt.
Ein Ort, der Geschichte schrieb
Um zu verstehen, warum Þingvellir für die Isländer so viel bedeutet, muss man ins 9. Jahrhundert zurückgehen. Die ersten Siedler, größtenteils norwegische Wikinger und ihre keltischen Sklaven, kamen ab etwa 870 nach Island. Innerhalb weniger Jahrzehnte war die Insel besiedelt, und die verschiedenen Clans brauchten einen Ort, an dem sie Streitigkeiten schlichten, Gesetze erlassen und gemeinsame Angelegenheiten regeln konnten.
Die Wahl fiel auf die Ebene am Nordufer des Þingvallavatn-Sees. Der Platz hatte mehrere Vorteile: Er lag zentral genug, dass Siedler aus allen Teilen der Insel ihn in wenigen Tagesritten erreichen konnten. Es gab ausreichend Weideland für die mitgebrachten Pferde, Wasser aus dem nahen Fluss Öxará und natürliche Felswände, die als Kulisse und Schallverstärker für die Reden der Gesetzessprecher dienten.
930 fand die erste Versammlung des Althing statt. Damit begann eine Tradition, die, mit einer Unterbrechung während der norwegischen und dänischen Kolonialherrschaft, bis heute andauert. Das moderne isländische Parlament in Reykjavík trägt immer noch den Namen Althing (Alþingi), und Þingvellir gilt als der Geburtsort der isländischen Nation.
Das Althing: ältestes Parlament der Welt
Jedes Jahr im Juni trafen sich die Häuptlinge (Goðar) und freien Männer Islands für zwei Wochen in Þingvellir. Die Versammlung war gleichzeitig Parlament, Gericht und gesellschaftliches Großereignis. Hier wurden Gesetze beschlossen, Urteile gesprochen, Handel getrieben, Ehen geschlossen und Neuigkeiten ausgetauscht. Für die weit verstreut lebenden Isländer war das Althing der einzige Anlass im Jahr, bei dem sie Menschen aus anderen Landesteilen trafen.
Die zentrale Figur war der Lögsögumaður (Gesetzessprecher), der das gesamte isländische Recht auswendig kannte und es Jahr für Jahr von einem erhöhten Felsen aus vortrug. In einer Gesellschaft ohne Schrift war dies die einzige Methode, um die Gesetze zu bewahren und weiterzugeben. Die Lögberg (Gesetzesfelsen), von der aus der Gesetzessprecher seine Rezitationen hielt, ist bis heute ein markierter Punkt im Nationalpark, auch wenn ihre genaue Lage unter Historikern diskutiert wird.
Eine der bedeutendsten Entscheidungen, die je in Þingvellir getroffen wurde, fiel im Jahr 1000: die friedliche Annahme des Christentums. Als Spannungen zwischen den heidnischen und den christlichen Fraktionen zu eskalieren drohten, wurde der Gesetzessprecher Þorgeir Þorkelsson gebeten, eine Entscheidung zu treffen. Er zog sich für einen Tag und eine Nacht unter seinen Fellmantel zurück (was als „unter dem Mantel liegen" in die Geschichtsschreibung einging) und verkündete dann, dass ganz Island christlich werden solle, mit dem Kompromiss, dass heidnische Rituale im Privaten weiterhin erlaubt seien.
Das Althing tagte in Þingvellir bis 1798, als es unter dänischer Herrschaft aufgelöst wurde. 1844 wurde es in Reykjavík wiedergegründet, und 1944 wurde in Þingvellir die Republik Island ausgerufen, was den Kreis zur Gründungsstätte schloss. Bei dieser Feier am 17. Juni 1944, mitten im Zweiten Weltkrieg, standen Zehntausende Isländer an genau dem Ort, an dem ihre Vorfahren tausend Jahre zuvor die erste Volksversammlung abgehalten hatten.
Die Kontinentalspalte Almannagjá
Was Þingvellir geologisch so außergewöhnlich macht, ist seine Lage auf dem Mittelatlantischen Rücken. Hier treffen die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander, und sie bewegen sich jedes Jahr um etwa zwei Zentimeter auseinander. Die Folge ist ein Grabenbruch, der sich über das gesamte Tal erstreckt und den man an den dramatischen Felsspalten und Schluchten sehen kann.
Die eindrucksvollste dieser Spalten ist die Almannagjá (Allmännerschlucht), eine bis zu 40 Meter tiefe und mehrere Kilometer lange Schlucht, die die Grenze der nordamerikanischen Platte markiert. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt durch die Schlucht hindurch und hinunter in die Ebene des alten Thingplatzes. Die Felswände zu beiden Seiten bestehen aus Basaltlava und sind mit Moosen und Flechten bewachsen, was ihnen eine samtige, grünliche Oberfläche verleiht.
Es ist ein seltsames Gefühl, durch die Almannagjá zu wandern und zu wissen, dass man sich buchstäblich zwischen zwei Kontinenten bewegt. An keinem anderen Ort auf der Erde kann man die Grenze zwischen tektonischen Platten so deutlich sehen und begehen wie hier. Normalerweise liegen diese Plattengrenzen tief unter dem Ozean, aber in Island wird der Mittelatlantische Rücken durch den vulkanischen Hotspot über den Meeresspiegel gehoben und damit sichtbar.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Tals verläuft die Heiðargjá-Spalte, die die Grenze der eurasischen Platte markiert. Dazwischen liegt der Talboden, der sich durch die tektonische Aktivität langsam absenkt. In den letzten 10.000 Jahren hat sich der Boden um etwa 40 Meter gesenkt, und der Prozess geht weiter. Erdbeben, wenn auch meist kleine, sind in der Region häufig und erinnern daran, dass die Erde hier alles andere als still steht.
Schnorcheln und Tauchen in der Silfra-Spalte
Eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse in Þingvellir ist das Schnorcheln oder Tauchen in der Silfra-Spalte. Silfra ist eine mit kristallklarem Gletscherwasser gefüllte Felsspalte, die sich direkt auf der tektonischen Grenze befindet. Das Wasser, das aus dem Langjökull-Gletscher stammt, hat auf dem Weg durch das poröse Lavagestein Jahrzehnte der natürlichen Filterung hinter sich und erreicht Silfra mit einer Sichtweite von über 100 Metern.
Die Sichtweite unter Wasser ist so klar, dass man das Gefühl hat zu schweben statt zu schwimmen. Die Felswände zu beiden Seiten schimmern in Blau- und Grüntönen, und das Licht bricht sich im Wasser auf eine Weise, die fast unwirklich aussieht. Tauchmagazine zählen Silfra regelmäßig zu den zehn besten Tauchplätzen der Welt, und das nicht wegen tropischer Fische, sondern allein wegen der Klarheit des Wassers und der geologischen Besonderheit des Ortes.
Das Wasser hat ganzjährig eine Temperatur von etwa 2 bis 4 Grad Celsius. Zum Schnorcheln trägt man einen Trockenanzug, der den Körper trocken hält, auch wenn Gesicht und Hände den kalten Temperaturen ausgesetzt sind. Taucher benötigen eine Trockentauchausbildung und entsprechende Zertifizierung. Die geführten Schnorcheltouren dauern etwa drei Stunden (einschließlich Einweisung und Umziehen) und kosten zwischen 18.000 und 25.000 ISK (120 bis 165 EUR). Tauchtouren liegen preislich darüber.
Die Tour führt durch drei Abschnitte: die Silfra-Spalte (Silfra Big Crack), die Silfra-Halle (Silfra Hall) und die Silfra-Lagune (Silfra Lagoon). In der Halle öffnet sich der Raum, und man gleitet über einen türkisfarbenen Grund, während in der Lagune das flache Wasser in unwirklichen Farben schimmert. Es ist ein Erlebnis, das man so nur an diesem einen Ort auf der Erde haben kann: zwischen zwei Kontinenten schwimmen, in Wasser, das klarer ist als in jeder Trinkwasserflasche.
Þingvallavatn: Islands größter See
Der Þingvallavatn erstreckt sich über 84 Quadratkilometer und ist damit der größte natürliche See Islands. Er entstand vor etwa 12.000 Jahren am Ende der letzten Eiszeit und füllt den Grabenbruch, der durch die auseinanderdriftenden Erdplatten entstanden ist. Der See hat eine maximale Tiefe von 114 Metern, und sein Wasser ist so klar, dass man an flachen Stellen den Grund noch in mehreren Metern Tiefe sehen kann.
Biologisch ist der Þingvallavatn bemerkenswert. In seinen Tiefen leben vier verschiedene Arten von Saiblingen (ein Verwandter der Forelle), die sich nach der Eiszeit aus einer einzigen Ursprungsart entwickelt haben. Diese sogenannte adaptive Radiation ist ein Musterbeispiel für Evolution und wird seit Jahrzehnten von Wissenschaftlern untersucht. Die vier Arten unterscheiden sich in Größe, Nahrung und Lebensraum, obwohl sie denselben See bewohnen.
Angeln ist im Þingvallavatn erlaubt, allerdings nur mit einer Lizenz und unter strengen Auflagen. Die Saison für Forellen und Saiblinge läuft von Mitte April bis Mitte Oktober. Boote können vor Ort gemietet werden, und die Angellizenzen erhält man bei der Nationalparkverwaltung. Wer nicht angelt, kann den See auf mehreren Wanderwegen umrunden oder einfach am Ufer sitzen und die Stille genießen.
Flora, Fauna und Jahreszeiten
Þingvellir ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, wobei jede Saison ihren eigenen Charakter hat. Im Sommer, von Juni bis August, ist das Tal grün und voller Leben. Wildblumen blühen zwischen den Lavafeldern, Birken (die letzten Reste der Wälder, die einst Island bedeckten) tragen frisches Laub, und die langen Tage mit bis zu 24 Stunden Tageslicht laden zu ausgedehnten Wanderungen ein.
Im Herbst verwandelt sich die Landschaft in ein Meer aus Rot-, Orange- und Goldtönen. Die Zwergbirken und Blaubeersträucher färben sich, und die schräg einfallende Sonne taucht die Felswände in warmes Licht. Der Oktober ist eine der schönsten, aber auch eine der ruhigsten Zeiten im Park, da die meisten Touristengruppen bereits abgereist sind.
Im Winter legt sich Schnee über die Spalten und den Talboden, und der Öxarárfoss, der Wasserfall am Eingang der Almannagjá, verwandelt sich teilweise in eine Eisskulptur. Die Stille ist dann fast greifbar, und wer Glück hat, sieht Nordlichter über den verschneiten Felsen tanzen. Im Frühling, ab April, schmilzt der Schnee, die Bäche schwellen an, und die ersten Zugvögel kehren zurück.
Die Tierwelt in Þingvellir ist für isländische Verhältnisse vielfältig. Am und auf dem See leben Eiderenten, Singschwäne und verschiedene Gänsearten. Im Grasland rund um den Talboden kann man Goldregenpfeifer beobachten, den inoffiziellen Frühlingsboten Islands. Polarfüchse, Islands einziges einheimisches Landsäugetier, streifen durch das Gebiet, sind aber scheu und werden nur selten gesichtet.
Historische Stätten im Nationalpark
Neben der Almannagjá und dem Gesetzesfelsen gibt es in Þingvellir mehrere weitere Orte, die von der langen Geschichte dieses Platzes zeugen. Die Þingvallakirkja, die kleine weiße Kirche auf dem Talboden, steht an einer Stelle, die seit der Christianisierung im Jahr 1000 als Kirchenstandort dient. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1859 und ist eine der wenigen erhaltenen Kirchen Islands aus dieser Epoche. Daneben liegt ein kleiner Friedhof, auf dem zwei isländische Nationaldichter begraben sind: Jónas Hallgrímsson und Einar Benediktsson.
Der Öxarárfoss ist ein 20 Meter hoher Wasserfall, der über den Rand der Almannagjá in die Schlucht stürzt. Laut historischen Quellen wurde der Fluss Öxará (Axtfluss) im Mittelalter künstlich in die Schlucht umgeleitet, um die Versammlungsteilnehmer mit frischem Wasser zu versorgen. Heute ist der Wasserfall eines der beliebtesten Fotomotive im Park und über einen kurzen Wanderweg vom Besucherparkplatz aus erreichbar.
Am Rand des Tals, etwas abseits der Hauptwege, befindet sich die Drekkingarhylur (Ertränkungspool), ein dunkler Teich, in dem im Mittelalter Frauen ertränkt wurden, die des Ehebruchs oder der Hexerei für schuldig befunden worden waren. Die Stelle ist heute mit einem Schild gekennzeichnet und erinnert an die dunkleren Kapitel der isländischen Rechtsgeschichte.
Während des Althing errichteten die Teilnehmer temporäre Buden (Búðir) aus Stein und Torf, die als Unterkünfte und Verhandlungsräume dienten. Die Grundmauern einiger dieser Buden sind im Talboden noch sichtbar und wurden archäologisch untersucht. Informationstafeln entlang der Wanderwege erklären die Fundstücke und geben einen Eindruck davon, wie das Versammlungsleben vor tausend Jahren ausgesehen haben mag.
Praktische Tipps für deinen Besuch
Anfahrt: Þingvellir liegt etwa 45 Kilometer nordöstlich von Reykjavík und ist über die Straße 36 gut erreichbar. Die Fahrt dauert rund 45 Minuten. Der Nationalpark ist der erste Stopp auf der beliebten Route des Goldenen Kreises und wird von zahlreichen Bustouren und Tagesausflügen angefahren. Wer mit dem Mietwagen kommt, findet mehrere Parkplätze (P1 bis P5) im Park. Die Parkgebühr beträgt 750 ISK (etwa 5 EUR) pro Tag und wird an den Automaten vor Ort bezahlt.
Öffnungszeiten und Eintritt: Der Nationalpark selbst ist ganzjährig zugänglich und kostenlos. Es fallen lediglich die Parkgebühren an. Das Besucherzentrum am Parkplatz P1 ist in der Regel von 9 bis 17 Uhr geöffnet (im Sommer länger, im Winter kürzer). Dort gibt es eine Ausstellung zur Geschichte und Geologie des Parks, eine Cafeteria und Toiletten.
Wanderwege: Der Hauptweg durch die Almannagjá vom Parkplatz P1 bis hinunter zur Þingvallakirkja ist etwa 3 Kilometer lang und gut befestigt. Er ist auch für Besucher mit eingeschränkter Mobilität teilweise begehbar. Für längere Wanderungen führen Wege entlang des Seeufers, durch Birkenwäldchen und zu abgelegeneren Spalten. Eine Wanderung rund um den gesamten westlichen Teil des Parks dauert etwa 4 bis 5 Stunden.
Camping: Im Nationalpark gibt es einen Campingplatz in der Nähe der Þingvallakirkja (Leirar-Campingplatz), der von Juni bis September geöffnet ist. Die Übernachtung kostet etwa 2.000 ISK (13 EUR) pro Person. Der Platz verfügt über Toiletten und Waschgelegenheiten, aber keine Duschen. Wildes Campen im Nationalpark ist nicht gestattet.
Kleidung: Das Wetter in Þingvellir kann sich schnell ändern, selbst im Sommer. Bring wetterfeste Kleidung mit, einschließlich Regenjacke und warmer Schichten. Feste Wanderschuhe sind empfehlenswert, da die Wege teils über grobes Lavagestein führen. Im Winter sind warme Handschuhe, eine Mütze und rutschfeste Schuhe mit gutem Profil unverzichtbar.
Häufige Fragen zu Þingvellir
Wie lange sollte man für Þingvellir einplanen?
Für den Hauptweg durch die Almannagjá und die Besichtigung der historischen Stätten reichen 2 bis 3 Stunden. Wer eine Silfra-Schnorcheltour machen oder längere Wanderungen unternehmen möchte, sollte einen halben bis ganzen Tag einplanen. Im Rahmen einer Goldener-Kreis-Tour wird meist ein Aufenthalt von 1 bis 2 Stunden eingeplant.
Braucht man einen Mietwagen, um nach Þingvellir zu kommen?
Ein Mietwagen gibt dir die meiste Flexibilität, ist aber nicht zwingend nötig. Zahlreiche Anbieter fahren täglich Goldener-Kreis-Touren ab Reykjavík, die Þingvellir einschließen. Die Touren kosten zwischen 8.000 und 15.000 ISK (53 bis 100 EUR) pro Person und beinhalten den Transport sowie einen Guide.
Kann man in Þingvellir wirklich zwischen zwei Kontinenten stehen?
Ja, geologisch betrachtet schon. Die Almannagjá markiert den Rand der nordamerikanischen Platte, und die Heiðargjá auf der anderen Seite des Tals den Rand der eurasischen Platte. Der Talboden dazwischen ist eine Absenkungszone. In der Silfra-Spalte kann man sogar zwischen den Platten schnorcheln oder tauchen.
Ist Þingvellir im Winter geöffnet?
Ja, der Nationalpark ist ganzjährig zugänglich. Im Winter kann allerdings die Zufahrt bei starkem Schneefall vorübergehend gesperrt sein. Die Wanderwege können vereist sein, daher sind Spikes für die Schuhe empfehlenswert. Das Besucherzentrum hat im Winter eingeschränkte Öffnungszeiten. Silfra-Touren finden auch im Winter statt.
Was kostet das Schnorcheln in der Silfra-Spalte?
Geführte Schnorcheltouren kosten zwischen 18.000 und 25.000 ISK (120 bis 165 EUR) pro Person und dauern etwa 3 Stunden. Der Preis beinhaltet die Ausrüstung (Trockenanzug, Maske, Schnorchel) und einen zertifizierten Guide. Tauchtouren liegen bei 30.000 bis 45.000 ISK (200 bis 300 EUR). Eine Vorabreservierung ist zwingend erforderlich.
Þingvellir ist ein Ort, der auf vielen Ebenen berührt. Die Geologie erzählt von Kräften, die Kontinente bewegen. Die Geschichte erinnert an die Anfänge einer Demokratie, die in einer sturmumtosten Schlucht ihren Ursprung nahm. Und die Landschaft, ob im Sommergrün oder unter Winterschnee, hat eine stille Erhabenheit, die einen innehalten lässt. Wer Island besucht und Þingvellir auslässt, verpasst nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern das Kern der isländischen Identität.
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026