Kopenhagen-Städtetrip mit Fußballerlebnis verbinden: Tipps zu Anreise und Ticketkauf für das erste FC København-Spiel
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Ein Kopenhagen-Wochenende lässt sich sehr gut mit dem Besuch eines Fußballspiels verbinden, denn das Stadion „Parken“ liegt nicht irgendwo am Rande der Stadt. Reisende finden es in Østerbro, nur einen Katzensprung entfernt vom Stadtzentrum. Ein Stadionbesuch lässt sich ziemlich entspannt in einen Städtetrip einbauen, wenn man Anreise, Tickets und die Sitzplätze schon vorher klärt.
Die dänische Männer-Nationalmannschaft und der FC Kopenhagen tragen alle Heimspiele im Parken aus. Laut offiziellen Vereinsangaben bietet das Stadion 38.065 Plätze für Fußballfans. Damit ist das Stadion groß genug für Europapokalabende und Länderspiele, wirkt rundherum aber überraschend städtisch, denn Wohnhäuser, Cafés und der Fælledparken liegen direkt daneben. Das macht den Spieltag angenehm unkompliziert. Vormittags lässt sich noch durch die Innenstadt laufen, später geht es Richtung Østerbro, ein Mietwagen ist dafür eher Ballast.
Die einfachste Anreise führt über die Metrostation Trianglen
Von der Station Trianglen sind es nach Angaben der Kopenhagener Metro ungefähr zehn Minuten zu Fuß zum Parken. Alternativ liegen Poul Henningsens Plads und Vibenshus Runddel in Reichweite. Wer mit der S-Bahn kommt, kann unter anderem Østerport oder Nordhavn ansteuern. Die M3 fährt tagsüber und am Wochenende ungefähr alle drei Minuten, während der Hauptverkehrszeiten etwa alle zwei Minuten. Das nimmt einem Spieltag viel Planungsstress, vor allem wenn nach Abpfiff Tausende gleichzeitig Richtung Zentrum wollen.
Für die Anreise zum Parken sind öffentliche Verkehrsmittel in der Regel praktischer als das Auto, denn der FC København weist selbst auf begrenzte Parkmöglichkeiten rund um Østerbro und zusätzlichen Verkehr an Veranstaltungstagen hin. Direkt an der Øster Allé gibt es nur wenige Stellplätze.
Bei Tickets zuerst klären, wo man sitzen möchte
Beim Parken macht der Sitzplatz einen spürbaren Unterschied. Wer hauptsächlich das Spiel sehen möchte, hat andere Anforderungen als jemand, der mitten im aktiveren Fanblock stehen will. Auch bei Spielen der Nationalmannschaft kann die Verteilung wieder anders aussehen. Deshalb lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf den Stadionplan und die konkrete Kategorie. Ist ein Spiel beim regulären Verkauf bereits knapp oder ausverkauft, tauchen Tickets teilweise auf verschiedenen Wiederverkaufs-Marktplätzen auf. Ticket-Vergleichs- und Suchplattformen wie SeatPick bündeln Angebote verschiedener Partner-Marktplätze. So lassen sich Preise, Sitzbereiche und Verfügbarkeiten an einer Stelle gegenüberstellen, statt mehrere Marktplätze einzeln zu prüfen. Die Tickets selbst werden dabei über die jeweiligen Partner angeboten.
Bei solchen Angeboten zählt vor allem das Kleingedruckte. Welcher Partner verkauft das Ticket, wie wird es geliefert und liegen die Plätze zusammen. Das sind praktischere Fragen als die Suche nach irgendeinem vermeintlichen Schnäppchen.
Vor dem Anpfiff lohnt sich Østerbro
Für einen Stadionbesuch muss der Tag nicht komplett um das Spiel herumgeplant werden. Das Parken liegt direkt neben dem Fælledparken, einer der großen Grünflächen Kopenhagens. Von Trianglen aus sind außerdem Cafés und kleinere Restaurants schnell zu Fuß erreicht. Wie der Stadtteil sonst tickt, steht in unserem Überblick zu den Stadtteilen Kopenhagens.
Wer zum ersten Mal vor Ort ist, kann den Ablauf ziemlich einfach halten:
- Unterkunft möglichst mit guter Metro-Anbindung wählen
- am Spieltag noch einmal Anstoßzeit und Einlassinformationen prüfen
- Ticket und gegebenenfalls benötigte App vorher auf dem Smartphone öffnen
- nicht auf einen Parkplatz direkt am Stadion setzen
- nach dem Spiel etwas Zeit für volle Metrostationen einplanen
Beim Wochenendtrip verhindern solche Kleinigkeiten, dass aus dem Stadionbesuch unnötige Hektik wird.
Parken ist mehr als nur das Heimstadion des FCK
Das heutige Stadion wurde 1992 eröffnet. Seitdem fanden dort laut VisitCopenhagen mehr als 300 größere Veranstaltungen statt. Neben Fußball gehören regelmäßig Konzerte zum Programm. Das verschließbare Dach ermöglicht zudem Veranstaltungen, bei denen das Stadion anders konfiguriert wird als bei einem Ligaspiel.
Für Fußballfans bleibt der FCK natürlich der naheliegendste Anlass für einen Besuch. Gerade internationale Spiele zeigen, wie kompakt das Stadion wirken kann, wenn alle vier Tribünen voll sind. Wer eher dänischen Ligafußball kennenlernen möchte, bekommt bei einem normalen Heimspiel wiederum einen besseren Eindruck davon, wie der Verein im Wochenbetrieb funktioniert.
Beides lässt sich gut mit ein oder zwei Tagen Kopenhagen verbinden. Das Parken liegt dafür einfach zu günstig.
Drei kurze Fragen vor dem Spieltag
Das sind die Punkte, die vor der ersten Anreise am häufigsten offen bleiben.
Wie weit ist das Parken vom Zentrum Kopenhagens entfernt?
Das Stadion liegt in Østerbro. Mit der Metro M3 geht es vom Zentrum Richtung Trianglen, anschließend sind es etwa zehn Minuten zu Fuß.
Sollte man mit dem Auto zum Stadion fahren?
Möglich ist es, bequem eher nicht. Rund um das Stadion gelten lokale Parkregeln und an Spieltagen wird es voll. Der Verein empfiehlt selbst, die öffentlichen Verkehrsmittel beziehungsweise den dänischen Reiseplaner Rejseplanen zu berücksichtigen.
Was sollte bei Tickets aus dem Wiederverkauf geprüft werden?
Neben Sitzbereich und Anzahl der zusammenhängenden Plätze ist wichtig, von welchem Marktplatz das konkrete Angebot stammt und wie die Übergabe erfolgt. Vergleichsplattformen können die Suche bündeln, gekauft wird anschließend beim jeweiligen Partner.
Kopenhagen macht den Stadionbesuch leicht
Das Angenehme am Parken ist seine Lage. Kein langer Transfer in ein Gewerbegebiet, kein halber Reisetag nur für das Stadion. Metro, Østerbro und Innenstadt liegen eng genug beieinander, um Fußball einfach in einen Kopenhagen-Trip einzubauen.
Wer Ticket, Sitzplatz und Anreise vorab sauber klärt, braucht am Spieltag selbst nicht mehr viel Planung. Dann bleibt genug Zeit für das, weshalb man überhaupt dort ist: ein paar Stunden dänischer Fußball, bevor es wieder zurück in die Stadt geht.
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.