Astrid Lindgren in Schweden
Inhaltsverzeichnis
Wer mit Pippi Langstrumpf aufgewachsen ist, kennt die roten Holzhäuser, die Steinmauern und die endlosen Wiesen. All das gibt es wirklich. Es steht in Småland, im Südosten von Schweden, rund um die Kleinstadt Vimmerby. Hier wurde Astrid Lindgren 1907 geboren, hier spielen die meisten ihrer Geschichten.
Ich war als Kind überzeugt, dass Bullerbü ein erfundener Ort ist. Stimmt nicht. Es gibt ihn. Er heißt eigentlich Sevedstorp, liegt etwa 15 Minuten von Vimmerby entfernt und sieht aus wie in den Büchern. Drei rote Höfe nebeneinander, eine unbefestigte Straße dazwischen. Kein Schild, kein Souvenirshop. Einfach nur drei Häuser an einem Feldweg.
In Småland kann man Astrid Lindgrens Welt in mehreren Tagen erkunden. Es gibt den Themenpark, das Geburtshaus, die Drehorte der Filme und die Landschaft, die alles inspiriert hat. Dieser Guide deckt alles ab.
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Warum Småland und Lindgren zusammengehören
Astrid Lindgren hat einmal gesagt, dass sie ohne ihre Kindheit in Småland nie Schriftstellerin geworden wäre. Sie meinte damit nicht das Haus oder die Stadt. Sie meinte die Landschaft. Die Wiesen, auf denen sie spielte. Die Bäume, auf die sie kletterte. Die Stille zwischen den Höfen.
Småland ist anders als der Rest von Schweden. Kein Fjäll, kein Archipel. Stattdessen: leicht hügeliges Land mit Mischwald, Seen, Steinmauern und verstreuten Höfen. Die Böden sind karg. Die Bauern mussten früher für jeden Acker Steine aus der Erde klauben. Deshalb die Steinmauern überall -- das sind keine Dekoration, sondern Generationen von Feldarbeit.
Wer durch die Gegend um Vimmerby fährt, erkennt sofort die Kulissen wieder. Der Hof von Michel aus Lönneberga. Die Wiese vor Bullerbü. Der Wald, in dem Ronja Räubertochter lebt. Lindgren hat nichts erfunden. Sie hat beschrieben, was da war. Das macht die Orte so stark -- es fühlt sich nicht nach Museum an, sondern nach gelebter Landschaft.
Astrid Lindgrens Värld: Der Themenpark
Astrid Lindgrens Värld liegt am Rand von Vimmerby und ist der offensichtlichste Anlaufpunkt. Rund 600.000 Besucher kommen jedes Jahr. Trotzdem ist der Park kein Disneyland-Klon. Keine Achterbahnen. Keine Looping-Fahrgeschäfte. Der Fokus liegt auf Theater, Spielplätzen und nachgebauten Schauplätzen.
Der Park besteht aus detailgetreuen Nachbauten der Häuser und Orte aus Lindgrens Büchern. Die Villa Kunterbunt steht da, gelb und schief, mit Veranda und dem Pferd Kleiner Onkel davor. Michels Katthult-Hof hat einen Tischlerschuppen, in den man tatsächlich reingehen kann. Ronjas Mattisfestung thront auf einem Felsen. Nils Karlsson Däumling hat eine winzige Wohnung unter dem Fußboden. Alles ist begehbar, alles darf angefasst werden.
Am besten sind die Theateraufführungen. Über den Tag verteilt laufen Kurzstücke an verschiedenen Bühnen im Park. Pippi backt Pfannkuchen, Michel macht Unfug im Schuppen, die Brüder Löwenherz kämpfen gegen Tengil. Die Schauspieler können was, die Kostüme stimmen. Für Kinder zwischen drei und zehn Jahren ist das ziemlich gut gemacht. Alles auf Schwedisch, aber die Handlung versteht man auch ohne Sprachkenntnisse.
Was mir aufgefallen ist: Der Park ist für jüngere Kinder konzipiert. Spielplätze, Wasserbereiche, Klettermöglichkeiten. Ab elf oder zwölf wird es dünn. Teenager langweilen sich schnell, es sei denn, sie sind eingefleischte Lindgren-Fans. Für Erwachsene funktioniert der Park als Nostalgie-Trip und wegen der Architektur -- die Häuser sind wirklich gut gemacht.
Astrid Lindgrens Värld -- Fakten
- Saison: Mitte Mai bis Ende August täglich geöffnet. Einzelne Tage im September, Herbstferien und Weihnachtssaison (November/Dezember)
- Eintritt 2026: Erwachsene ca. 550 SEK, Kinder (3-15 Jahre) ca. 450 SEK. Online-Tickets ca. 50 SEK günstiger
- Zeitbedarf: Ein voller Tag reicht für alles. Wer alle Aufführungen sehen will, braucht zwei Tage
- Tipp: Vormittags kommen die Reisebusse. Ab 14 Uhr wird es ruhiger. Die letzten Aufführungen am Nachmittag haben das beste Publikum
Näs: Das Geburtshaus
Astrid Lindgren wurde am 14. November 1907 auf dem Hof Näs geboren, direkt am Stadtrand von Vimmerby. Heute ist Näs ein Museum und Kulturzentrum. Das rote Wohnhaus steht noch. Man kann die Räume besichtigen, in denen die Familie Ericsson lebte -- Astrids Mädchenname war Ericsson.
Das Haus selbst ist klein. Zwei Stockwerke, niedrige Decken, einfache Einrichtung. Man sieht die Küche, das Schlafzimmer der Eltern, die Kinderzimmer. Keine Luxusverhältnisse, aber auch keine Armut. Eine schwedische Pächterfamilie Anfang des 20. Jahrhunderts, solide und bescheiden.
Spannender als das Haus finde ich den Garten. Astrid hat immer wieder erzählt, wie wichtig die Bäume auf Näs für sie waren. Es gibt eine alte Eiche, in der sie als Kind saß und las. Der Garten ist gepflegt, aber nicht übertrieben. Man kann eine halbe Stunde lang zwischen Apfelbäumen und Blumenbeeten rumlaufen und versteht, woher die Naturbilder in den Büchern kommen.
Neben dem historischen Haus gibt es ein modernes Ausstellungsgebäude. Die Dauerausstellung zeigt Lindgrens Lebensweg: von der Kindheit über die frühe Mutterschaft (sie bekam ihren Sohn Lars mit 18, unverheiratet -- ein Skandal im Schweden der 1920er Jahre) bis zum Durchbruch mit Pippi Langstrumpf 1945. Wechselausstellungen behandeln verschiedene Aspekte ihres Werks und ihres gesellschaftlichen Engagements.
Ein Besuch auf Näs dauert etwa anderthalb Stunden. Eintritt liegt bei rund 180 SEK für Erwachsene. Kinder unter 18 kommen kostenlos rein. Es gibt auch ein Café mit Gartenterrasse -- einer der angenehmsten Orte in Vimmerby für eine Kaffeepause.
Vimmerby: Die Stadt hinter den Geschichten
Vimmerby hat etwa 8.000 Einwohner und liegt an der E22 zwischen Kalmar und Norrköping. Es ist eine ruhige schwedische Kleinstadt mit einem alten Ortskern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Bunte Holzhäuser, Kopfsteinpflaster, eine Kirche, ein Marktplatz. Nichts Lautes.
Die Stadt lebt im Sommer stark vom Lindgren-Tourismus. Hotels, Campingplätze und Ferienhäuser sind in den schwedischen Sommerferien (Mitte Juni bis Mitte August) oft ausgebucht. Außerhalb der Saison ist es deutlich leerer. Im Oktober oder April hat man die Orte fast für sich allein.
Im Stadtzentrum gibt es einen kurzen Lindgren-Rundgang. An verschiedenen Stellen markieren Schilder, wo Astrid als Kind eingekauft hat, wo sie zur Schule ging, wo sie zum ersten Mal ein Buch aus der Bibliothek lieh. Der Rundgang dauert vielleicht 40 Minuten und gibt ein Gefühl dafür, wie klein die Welt war, in der sie aufwuchs.
Essen gehen kann man im Brygghuset am Fluss (solide schwedische Küche, Lachs und Köttbullar) oder im Café Astrids Kladdkaka in der Fußgängerzone (der Name ist Programm). Für Selbstversorger gibt es einen ICA-Supermarkt am Ortseingang.
Bullerbü und Katthult: Die echten Drehorte
Das hier hat mir am meisten gegeben. Die echten Orte, an denen Lindgren ihre Geschichten angesiedelt hat und wo später die Filme gedreht wurden.
Sevedstorp -- das echte Bullerbü
Astrid Lindgrens Vater Samuel August wuchs in Sevedstorp auf, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Vimmerby. Als Astrid die Bücher über die Kinder aus Bullerbü schrieb, beschrieb sie die drei Höfe von Sevedstorp. Mittelhof, Nordhof, Südhof -- alles real.
Heute stehen die Häuser noch. Die schwedischen Filme wurden hier gedreht. Man kann hinfahren, am Straßenrand parken und die Höfe von außen anschauen. Reingehen darf man nicht, es sind Privatgrundstücke. Aber man braucht auch nicht rein. Der Blick auf die drei roten Häuser mit den weißen Fensterrahmen, die Wiese davor, der Wald dahinter -- das reicht. Es sieht exakt so aus wie in den Büchern und Filmen.
Wichtig: Es gibt kein Café, kein WC, keinen Parkplatz. Nur eine schmale Landstraße und drei Höfe. Genau das macht den Ort aus. Bitte nicht auf Privatgrundstücke treten und keinen Lärm machen. Die Menschen dort leben ihren Alltag.
Katthult-Hof -- Michels Zuhause
Der Katthult-Hof aus den Michel-Filmen steht in Gibberyd, einem Weiler etwa 30 Kilometer nördlich von Vimmerby bei Mariannelund. Für die Filme in den 1970er Jahren wählte Regisseur Olle Hellbom diesen Hof, weil er genau so aussah, wie Lindgren ihn beschrieben hatte.
Der Hof ist im Sommer zugänglich. Man sieht das Wohnhaus, den Stall, und den berühmten Tischlerschuppen, in dem Michel nach jedem Streich eingesperrt wurde und Holzmännchen schnitzte. Im Schuppen stehen tatsächlich geschnitzte Holzfiguren -- eine nette Geste, die seit den Dreharbeiten beibehalten wird.
Von Katthult aus lohnt ein Abstecher ins nahe Mariannelund. Dort gibt es Filmbyhuset, ein kleines Museum über die Lindgren-Verfilmungen. Originalrequisiten, Fotos von den Dreharbeiten, Filmausschnitte. Wer die Michel-Filme mag, sollte hier rein. Der Eintritt kostet um die 80 SEK.
Astrid Lindgrens Leben und Werk
Um die Orte richtig einordnen zu können, hilft es, Lindgrens Biographie zu kennen. Nicht die glattgebügelte Version, sondern die echte.
Astrid Anna Emilia Ericsson wuchs als zweites von vier Kindern auf Näs auf. Die Familie war evangelisch, der Vater war Pächter des Pfarrhofs. Die Kindheit war glücklich -- das hat sie immer betont. Spielen, Klettern, Geschichten erzählen. Die Freiheit, die ihre Figuren haben, stammt aus dieser Zeit.
Mit 18 wurde sie schwanger. Der Vater des Kindes war der 30 Jahre ältere Chefredakteur der lokalen Zeitung, bei der sie als Volontärin arbeitete. Er wollte sie heiraten, sie lehnte ab. In einer schwedischen Kleinstadt 1926 war das eine Katastrophe. Sie ging nach Stockholm, brachte ihren Sohn Lars in Kopenhagen zur Welt und gab ihn in eine Pflegefamilie. Drei Jahre lang sah sie ihn nur sporadisch. Erst als sie Sture Lindgren heiratete, konnte sie Lars zu sich holen.
Diese Geschichte erklärt vieles. Die Mutterliebe in ihren Büchern ist nie verkitscht, sondern hat immer einen Riss. Malin in den Brüder Löwenherz, die ihre Söhne ziehen lässt. Michels Mutter, die ihn gegen den Vater verteidigt. Ronjas Mutter, die zwischen Mann und Tochter steht. Lindgren wusste, wie es sich anfühlt, wenn Muttersein nicht einfach ist.
Pippi Langstrumpf entstand 1941 als Erzählung für ihre kranke Tochter Karin. 1944 reichte Lindgren das Manuskript bei einem Verlag ein -- Ablehnung. 1945 gewann sie einen Wettbewerb eines anderen Verlags. Den Rest kennt man. Über 165 Millionen verkaufte Bücher weltweit. Übersetzungen in über 100 Sprachen. Kaum eine Kinderbuchautorin wurde häufiger gelesen.
Lindgren war auch politisch. 1976 schrieb sie den Aufsatz "Pomperipossa in Monismanien", eine Satire auf das schwedische Steuersystem. Die Geschichte führte zu einer öffentlichen Debatte und trug vermutlich zur Abwahl der Sozialdemokraten bei -- zum ersten Mal seit 44 Jahren. In den 1980er Jahren setzte sie sich für Tierschutz ein. Das schwedische Tierschutzgesetz von 1988 wird umgangssprachlich "Lex Lindgren" genannt.
Sie starb am 28. Januar 2002 in Stockholm. Bei ihrer Beerdigung standen Tausende an den Straßen. Der König trug ihren Sarg. In Vimmerby läuteten die Kirchenglocken.
Praktische Tipps für den Besuch
Anreise
Vimmerby liegt an der E22, etwa 230 Kilometer südlich von Stockholm und 110 Kilometer nördlich von Kalmar. Mit dem Auto ist es der einfachste Weg. Aus Deutschland kommend fährt man über die Öresundbrücke oder die Fähre nach Trelleborg und dann die E22 nach Norden.
Mit dem Zug geht es bis Linköping (SJ-Schnellzug ab Stockholm, ca. 2 Stunden), von dort weiter mit dem Regionalzug Kustpilen nach Vimmerby (ca. 1,5 Stunden). Die Verbindung läuft, aber es sind nur wenige Züge pro Tag. Fahrplan vorher prüfen.
Der nächste Flughafen ist Kalmar (IATA: KLM), etwa 110 km entfernt. Alternativ Linköping (IATA: LPI). Beide haben Verbindungen nach Stockholm. Ein Mietwagen ab Flughafen ist dann die beste Option, weil die Lindgren-Orte verstreut liegen und ohne Auto schwer erreichbar sind.
Beste Reisezeit
Die Hauptsaison läuft von Mitte Juni bis Mitte August. In dieser Zeit sind der Themenpark und alle Museen täglich geöffnet. Die Landschaft ist grün, die Tage lang. Nachteil: Viele Besucher, hohe Preise, ausgebuchte Unterkünfte.
Mein Tipp: Anfang Juni oder Ende August. Der Park ist geöffnet, aber weniger voll. Die Temperaturen liegen bei 18 bis 22 Grad. Sevedstorp und Katthult sind ganzjährig erreichbar (Freiluft), aber im Sommer natürlich am schönsten.
Im Dezember öffnet der Park für "Jul i Astrid Lindgrens Värld" -- Weihnachten mit Schnee, Glögg und Wichteln. Kurze Saison, wenige Tage, aber stimmungsvoll. Tickets gehen schnell weg.
Unterkünfte
In Vimmerby gibt es Hotels (Best Western Vimmerby Stadshotell ist das größte), Ferienwohnungen und den großen Campingplatz direkt neben dem Themenpark. Letzterer hat auch Stugas (Ferienhütten) ab circa 800 SEK pro Nacht. Wer mit Kindern reist, ist auf dem Campingplatz gut aufgehoben -- Pool, Spielplatz, kurzer Weg zum Park.
Für ruhigere Übernachtungen lohnt sich eine Stuga auf dem Land, etwa bei Sevedstorp oder Mariannelund. Über Booking.com oder Airbnb findet man Höfe und Waldhütten, die genau so aussehen wie in den Büchern. Frühzeitig buchen, besonders für Juli.
Route für drei Tage
- Tag 1: Astrid Lindgrens Värld. Ganzer Tag im Park. Morgens ankommen, Aufführungsplan holen, Häuser besichtigen, Theatervorstellungen anschauen. Mittagessen im Park (es gibt mehrere Restaurants, die Qualität ist okay)
- Tag 2: Näs am Vormittag (Geburtshaus + Ausstellung + Café). Nachmittags nach Sevedstorp (Bullerbü) fahren, dann weiter nach Katthult in Gibberyd und Filmbyhuset in Mariannelund
- Tag 3: Vimmerby erkunden (Stadtrundgang, Einkaufen, Fika). Optional: Ausflug an einen der Seen in der Umgebung, z.B. Krön oder Yxningen. Baden, Kanu, Ruhe
Kostenübersicht für eine Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder)
- Astrid Lindgrens Värld: ca. 2.000 SEK (online günstiger)
- Näs Museum: ca. 360 SEK (Kinder frei)
- Filmbyhuset Mariannelund: ca. 200 SEK
- Stuga 3 Nächte: ca. 2.400 bis 4.500 SEK je nach Standard
- Verpflegung: ca. 1.500 bis 2.500 SEK
- Gesamt: ca. 6.500 bis 9.500 SEK (550 bis 800 EUR)
Häufige Fragen
Lohnt sich Astrid Lindgrens Värld für Erwachsene ohne Kinder?
Ja, wenn man mit Lindgren aufgewachsen ist. Die Architektur der nachgebauten Häuser ist wirklich gut, die Theateraufführungen unterhaltsam. Man braucht aber nur einen halben Tag. Näs und die echten Drehorte sind für Erwachsene mindestens genauso lohnend.
Gibt es die Aufführungen auch auf Deutsch oder Englisch?
Nein. Alle Theateraufführungen im Park sind auf Schwedisch. Die Geschichten sind aber so bekannt und visuell erzählt, dass man auch ohne Schwedischkenntnisse folgen kann. Audioguides für den Park gibt es auf Deutsch und Englisch.
Kann man Bullerbü (Sevedstorp) besichtigen?
Von außen ja. Die Häuser sind bewohnte Privatgrundstücke. Man kann am Straßenrand halten und die Höfe fotografieren, aber bitte nicht die Grundstücke betreten. Es gibt kein Café und kein WC vor Ort.
Wie viele Tage braucht man für alle Lindgren-Orte?
Zwei volle Tage sind das Minimum: ein Tag für den Themenpark, ein Tag für Näs, Sevedstorp und Katthult. Mit drei Tagen hat man mehr Luft und kann Vimmerby selbst erkunden. Wer länger bleibt, kann die Småland-Landschaft mit Kanu oder Rad entdecken.
Braucht man ein Auto?
Für den Themenpark und Näs nicht zwingend, beides ist von Vimmerby aus zu Fuß oder per Stadtbus erreichbar. Für Sevedstorp und Katthult ist ein Auto praktisch Pflicht. Öffentliche Verkehrsmittel fahren dort nicht oder nur selten hin.
Gibt es Lindgren-Orte auch außerhalb von Småland?
Ja. In Stockholm steht Lindgrens Wohnung in der Dalagatan 46 (nicht öffentlich zugänglich, aber man kann das Haus von außen sehen). Die Junibacken-Ausstellung auf Djurgården in Stockholm zeigt eine Miniatur-Zugfahrt durch Lindgrens Bücherwelt -- gut für kleinere Kinder.
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026