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Welche dänische Insel sollte man als erstes besuchen?

Welche dänische Insel sollte man als erstes besuchen?

3 Min. Lesezeit

Dänemark ist und bleibt ein beliebtes Ziel für Urlauber aus Deutschland. Das schöne Land bietet nämlich zahlreiche Vorteile, darunter natürlich die geografische Nähe sowie die einmalige Lage zwischen Nord- und Ostsee. Eine weitere Besonderheit sind die vielen Inseln und Halbinseln, die den Charakter Dänemarks prägen. Doch welche Inseln sind eigentlich für den ersten Besuch besonders gut geeignet?

Dieser Artikel stellt einige der schönsten Inseln vor und gibt praktische Tipps, für welche Art von Urlaub sie sich ideal eignen. So ist die perfekte Erfahrung garantiert, ob für den romantischen Paarurlaub oder für den aufregenden Familienurlaub mit Kindern.

Dänemark bietet selbst im heißen Sommer eine Abkühlung

Die wahrscheinlich beste Reisezeit ist der Sommer, denn Dänemark hat zu dieser Zeit besonders viel zu bieten. Während Deutschland und viele Teile Europas unter der Rekordhitze 2026 leiden mussten, herrschten in Skandinavien weiterhin angenehme Temperaturen. Dänemark bildet hierbei einen perfekten Kompromiss, es ist weder zu heiß noch zu kühl.

So lassen sich fast alle Aktivitäten im Freien weiterhin genießen, ohne dabei schwitzen zu müssen. Und wem es dennoch ein wenig heiß wird, der kühlt sich einfach im Wasser kurz ab. Die meisten Küstenregionen profitieren zudem vom sogenannten skandinavischen Wind, der die gefühlten Temperaturen noch einmal deutlich senken kann.

Welche Inseln eignen sich für den ersten Urlaub?

Bornholm

Ein klassisches Ziel im Sommer ist die Insel Bornholm, die weit im Osten der Ostsee zwischen Schweden und Polen liegt. Zur Anreise gibt es beispielsweise eine Fähre von Rügen aus, sonst erreicht man die Insel auch vom dänischen Festland mit dem Flieger. Bornholm ist manchmal als die Sonneninsel von Dänemark bekannt, an Sonnenschein mangelt es also nicht.

Im Norden locken raue Felsenklippen und einmalige Naturlandschaften, im Süden gibt es einen feinen Sandstrand zum Entspannen. Das macht Bornholm für Naturfans, Aktivurlauber und Familien mit Kindern zum perfekten Ziel. Es gibt nämlich viel zu entdecken und zu erleben, während man die dänische Gastfreundschaft und lokale Küche genießt.

Ærø

Kopfsteinpflastergasse mit bunten Fachwerkhäusern und Stockrosen in Ærøskøbing auf Ærø
Gasse in Ærøskøbing: niedrige Fachwerkhäuser, Stockrosen an den Wänden, Kopfsteinpflaster. (KI-generiert)

Hinter diesem etwas kryptischen Namen versteckt sich ein romantisches Juwel. Die Insel Ærø liegt direkt am südlichen Festland Dänemarks und ist damit auch von Städten wie Flensburg und Kiel nicht weit entfernt. Da Ærø jedoch eher klein ist, gibt es keinen kommerziellen Flughafen. Eine Anreise gelingt also nur mit der Fähre von den naheliegenden Küstenstädten aus.

Doch das Abenteuer kann sich vor allem für einen kurzen Paarurlaub lohnen. Denn die Insel versprüht eine ruhige, verschlafene und romantische Atmosphäre. Es gibt malerische Gassen zu erkunden und bunte Fachwerkhäuser zu bestaunen. Selbst ein Tagesausflug kann dabei bereits ausreichend sein, da eine Überfahrt nur eine Stunde in Anspruch nimmt.

Fanø

Mit Fanø gibt es sogar noch einen kleinen Geheimtipp in der Nordsee. Die Insel liegt nördlich von Sylt und ist vor allem als Paradies im Wattenmeer bekannt. Die Anreise erfolgt praktisch immer über die nahe gelegene Küstenstadt Esbjerg. Die gute Nachricht: Wer Fähren oder Boote ohnehin nicht mag, muss hier zumindest nur 12 Minuten überstehen.

Vor allem Naturfans kommen auf Fanø voll und ganz auf ihre Kosten. Es gibt nämlich Strände, Dünen, Parks und Museen zu erkunden. Doch das wirkliche Highlight sind die Robben und Seehunde, die dort das ganze Jahr über gesehen werden können. Es gibt sogar geführte Touren und Safaris, die sich genau darauf spezialisiert haben.

Læsø

Weit im Norden Dänemarks gibt es eine weitere, beschauliche Insel. Sie liegt weder in der Nord- noch in der Ostsee, sondern im eigenen Übergangs- und Verbindungsmeer namens Kattegat (dennoch wird ihr oft eine Zugehörigkeit zur Ostsee attestiert). Zur Anreise muss man ganz in den Norden von Dänemark, so entkommt man aber auch dem Tourismus.

Die abgelegene Lage ist nämlich der große Vorteil für Urlauber, die den einmaligen Charakter von Læsø und die klassischen Tanghäuser mit ihren Seegras-Dächern erleben möchten. Kunst und Handwerk gehören ebenfalls zur langen Tradition von Læsø sowie die historische Salzsiederei. Das bietet Urlaubern ein authentisches „Dänemark-Erlebnis“.

Wie bleiben Urlauber auf den Inseln in Verbindung?

Dänemark verfügt zwar über ein exzellent ausgebautes Funknetz, doch auf den kleineren Inseln kann es durchaus Regionen mit schlechtem Empfang oder niedrigen Datenraten geben. Die gute Nachricht: Es gibt eigentlich überall ein öffentliches WLAN, ob in Gasthäusern oder Restaurants. Doch Urlauber sollten dabei auf ihre Sicherheit achten.

Denn Übertragungen im WLAN erfolgen zumeist unverschlüsselt und sind somit für andere einsehbar. Eine VPN-App kann dieses Problem lösen, indem sie einen verschlüsselten Tunnel aufbaut und alle Daten schützt. Seriöse VPN-Anbieter gewähren eine Geld-zurück-Garantie, sodass man quasi ein VPN kostenlos und ohne finanzielles Risiko testen kann.

Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.