Östersund
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Östersund liegt am Ostufer des Storsjön, des fünftgrößten Sees in Schweden. Die Stadt wurde 1786 von König Gustav III. gegründet. Das ist, gemessen an schwedischen Verhältnissen, ziemlich spät. Aber der Ort hat die verlorene Zeit aufgeholt.
Heute leben rund 64.000 Menschen in der Gemeinde Östersund. Es ist die einzige größere Stadt in Jämtland und die einzige Stadt auf dem schwedischen Festland, die nördlich des 63. Breitengrades liegt. Seit 2010 trägt Östersund den UNESCO-Titel „Creative City of Gastronomy". Die erste Stadt in Skandinavien mit dieser Auszeichnung.
Östersund lohnt sich als Zwischenstopp auf der Fahrt nach Norden. Die Lage am See ist gut, die Restaurants sind besser als erwartet, und draußen gibt es genug zu tun. Wer nur durchfährt, verpasst etwas.
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Steckbrief Östersund
- Einwohnerzahl: ca. 64.000 (Gemeinde)
- Gründung: 1786
- Region: Jämtlands län
- Gewässer: am Storsjön (Schwedens fünftgrößter See)
- Höhenlage: 292 m über dem Meer
- Entfernung Stockholm: ca. 560 km (Zug: 5,5 Stunden)
- Flughafen: Åre Östersund Airport (11 km westlich)
Lage am Storsjön und Geschichte
Der Storsjön erstreckt sich über 456 Quadratkilometer und ist bis zu 74 Meter tief. Östersund liegt an seiner Ostseite, direkt gegenüber der Insel Frösön. Die Berge von Jämtland rahmen den See ein. An klaren Tagen sieht man vom Ufer aus die Gipfel der Oviksfjällen im Süden.
Vor der Stadtgründung war die Region dünn besiedelt. Jämtland gehörte jahrhundertelang zu Norwegen und kam erst 1645 durch den Frieden von Brömsebro an Schweden. Die schwedische Krone wollte die abgelegene Provinz stärker ans Mutterland binden. Eine Stadt sollte her. König Gustav III. unterschrieb 1786 die Gründungsurkunde.
Die Anfänge waren bescheiden. 1795 hatte der Ort gerade einmal 243 Einwohner. Die Lage am See war gut gewählt, doch es fehlte an Infrastruktur. Erst die Eisenbahn änderte alles. 1879 erreichte die Stambanan genom övre Norrland die Stadt. Innerhalb von 20 Jahren verdreifachte sich die Bevölkerung. Östersund wurde zum Handelszentrum für die umliegenden Bauern und Jäger.
Die Stadt hat sich seit dem 19. Jahrhundert stark verändert, aber die Grundstruktur ist geblieben. Das Schachbrettmuster der Straßen geht auf den Originalplan von 1786 zurück. Am zentralen Stortorget stehen das Rathaus von 1912 und die Stadtkirche. Von dort sind es drei Minuten zu Fuß ans Seeufer.
Mir gefällt die Größe von Östersund. Groß genug für ordentliche Restaurants und ein Kino, klein genug, um alles zu Fuß zu erreichen. Die Luft riecht nach Nadelwald, selbst mitten in der Innenstadt.
Frösön, die Insel vor der Stadt
Frösön liegt direkt westlich von Östersund, verbunden durch die Frösöbron, eine 380 Meter lange Brücke. Die Insel ist 102 Quadratkilometer groß und war lange vor der Stadtgründung das Zentrum Jämtlands. Schon in der Wikingerzeit tagte hier das Thing, die Versammlung der freien Männer.
Auf dem Kirchhügel steht der Frösö-Runenstein. Er stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist der nördlichste bekannte Runenstein in Skandinavien. Die Inschrift berichtet, dass ein Mann namens Austmaðr den Stein errichten ließ und Jämtland christianisieren ließ. Der Text gilt als historisch bedeutsam, weil er die Christianisierung einer ganzen Landschaft dokumentiert.
Neben dem Runenstein steht die Frösö Kyrka, eine Steinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Unter dem Altarraum fanden Archäologen 1984 Tierknochen. Bärenknochen, Hirschknochen, Schweineknochen. Offenbar stand hier vor der Kirche eine heidnische Opferstätte. Die Knochen können im Jamtli-Museum besichtigt werden.
Von der Aussichtsplattform auf dem Östberget, dem höchsten Punkt Frösöns (468 m), hat man einen weiten Blick. Der Storsjön breitet sich nach Süden aus, Östersund liegt direkt gegenüber, und bei gutem Wetter erkennt man die norwegischen Berge im Westen. Die Plattform erreicht man über eine Straße oder zu Fuß auf einem Wanderweg.
Frösön lohnt sich auch ohne historisches Interesse. Im Sommer gibt es Badestellen am Südwestufer, Minigolf und ein Freilufttheater. Auf dem Frösö Park (ehemals Sommarlandet) war früher ein Vergnügungspark, der 2008 schloss. Das Gelände wird seitdem umgebaut. Was bleibt: der Frösö-Zoo, Schwedens nördlichster Tierpark mit rund 700 Tieren. Leoparden, Schneeleoparden, Rentiere, Raubvögel. Der Zoo ist familiär geführt und kleiner als Kolmården, aber für einen Halbtag gut.
Jamtli, Freilichtmuseum und Zeitreise
Jamtli ist das Freilichtmuseum und Regionalmuseum von Jämtland. Es liegt am nördlichen Stadtrand, etwa 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Das Museum besteht aus zwei Teilen: dem Museumsgebäude mit Dauerausstellungen und dem Freigelände mit historischen Gebäuden.
Im Sommer veranstaltet Jamtli sogenannte „Historielands". Schauspieler in historischen Kostümen stellen das Leben in verschiedenen Epochen nach. Man kann in ein Bauernhaus von 1785 treten und mit einer „Bäuerin" sprechen, die in der Rolle bleibt. Kinder können Butter stampfen, Brot backen und Schafe füttern. Kitschig? Vielleicht. Aber es funktioniert. Die Darsteller kennen sich aus und beantworten Fragen über die Lebensbedingungen erstaunlich detailliert.
Die Dauerausstellung im Hauptgebäude zeigt die Geschichte Jämtlands von der Steinzeit bis heute. Eines der wichtigsten Exponate ist der Überhogdal-Bildteppich, datiert auf das 10. bis 12. Jahrhundert. Er zeigt Tierdarstellungen, Schiffe und Gebäude und gehört zu den ältesten erhaltenen Textilien Skandinaviens. Die Farben, Rot, Blau, Gelb, sind nach über 1.000 Jahren noch erkennbar.
Jamtli hat auch eine Sammlung samischer Kultur. Jämtland war und ist samisches Siedlungsgebiet. Die Ausstellung zeigt Kleidung, Werkzeuge und Erzählungen der südsamischen Gemeinschaft. Das Thema wird respektvoll behandelt, ohne zu romantisieren.
Eintritt: 160 SEK für Erwachsene (ca. 14 Euro). Im Sommer (Juni bis August) mit Historieland-Programm. In der Nebensaison sind nur das Museumsgebäude und das Außengelände zugänglich. Dienstags ist der Eintritt im Winter ermäßigt.
UNESCO Creative City of Gastronomy
2010 ernannte die UNESCO Östersund zur „Creative City of Gastronomy". Das war keine PR-Aktion. Jämtland hat eine lange Tradition in der Verarbeitung regionaler Lebensmittel. Elchfleisch, Rentierfleisch, Saibling, Forelle, Waldbeeren, Pilze, Wurzelgemüse. Die Region produziert auch eigenen Käse und hat eine der nördlichsten Brauereien Schwedens.
Der UNESCO-Titel basierte auf einer lokalen Bewegung, die schon Jahre vor der Bewerbung begonnen hatte. Östersund war 2008 Gastgeber des „Smaka på Jämtland"-Festivals, das Produzenten und Köche zusammenbrachte. Die Idee: kurze Wege zwischen Erzeuger und Teller. In Jämtland ist das keine Marketingphrase. Viele Restaurants kaufen direkt bei Bauern, Jägern und Fischern aus der Umgebung.
Ein paar Empfehlungen:
- Jazzköket, kleines Restaurant in der Prästgatan, regionale Küche mit kreativem Dreh. Elchtartar, geräucherter Saibling, Kartoffelpüree mit brauner Butter. Hauptgerichte um 250 SEK. Mein Favorit in Östersund.
- Wedemarks Fisk, Fischgeschäft mit Bistro am Stortorget. Frischer Saibling aus dem Storsjön, Garnelen, Räucherfisch. Hier sitzen mittags Handwerker neben Anzugträgern. Die Fischsuppe ist gut und kostet 145 SEK.
- Krogen Bäst på Torget, gehobene Gasthausküche am Stortorget. Rentiersteak, Wildschweingulasch, selbstgemachte Knödel. Gute Weinauswahl.
- Magnus Kök och Bar, nordische Küche mit wechselnder Karte, abhängig davon, was gerade verfügbar ist. Tasting-Menü für 695 SEK.
- Boulangerie Söderberg, Bäckerei und Café mit Sauerteigbrot und französischem Gebäck. Für schwedische Verhältnisse sehr gutes Brot.
Im März findet jedes Jahr die „Jämtland Food Week" statt. Restaurants bieten spezielle Menüs an, Produzenten öffnen ihre Türen, und es gibt Workshops zu Themen wie Fermentation und Wildverarbeitung. Wer sich für nordische Küche interessiert, sollte das nicht verpassen.
Biathlon und Wintersport
Östersund ist der wichtigste Biathlon-Standort Schwedens. Seit 1970 finden hier regelmäßig Weltcup-Rennen statt. 2019 war die Stadt Gastgeberin der Biathlon-Weltmeisterschaften. Die Biathlon-Arena liegt auf Frösön, mit Blick auf den Storsjön. Die Anlage umfasst Schießstand, Loipen und eine Tribüne für 25.000 Zuschauer.
Wenn der Weltcup im November oder Dezember Station macht, ist Östersund kaum wiederzuerkennen. Hotels sind Wochen vorher ausgebucht. Norwegische, deutsche und tschechische Fans reisen an. Die Stimmung am Schießstand ist gut, auch bei minus 15 Grad. Die Kälte gehört dazu. Wer Biathlon live sehen will, sollte Tickets früh kaufen. Die Weltcup-Wochenenden sind meist ausverkauft.
Auch ohne Biathlon lohnt sich Östersund im Winter. Langlaufloipen ziehen sich durch die Wälder rund um die Stadt. Im Stadtzentrum wird eine beleuchtete Loipe geräumt. Auf dem zugefrorenen Storsjön können Besucher Schlittschuh laufen, wenn die Eisdicke es erlaubt. In den meisten Wintern ist das ab Januar der Fall.
Åre, Schwedens bekanntestes Skigebiet, liegt nur 100 Kilometer westlich. Viele Besucher kombinieren einen Aufenthalt in Östersund mit ein paar Tagen Skifahren in Åre. Die Zugverbindung dauert 70 Minuten und fährt mehrmals täglich.
Tipp: Die Biathlon-Arena ist auch im Sommer zugänglich. Man kann die Loipen zum Laufen nutzen und auf der Terrasse des Arena-Cafés sitzen. Der Blick über den Storsjön ist von hier oben besonders weit.
Storsjöodjuret, das Seeungeheuer
Der Storsjön hat sein eigenes Ungeheuer. Storsjöodjuret heißt es, wörtlich: „das Großsee-Tier". Die erste schriftliche Erwähnung stammt von 1635. Ein Pfarrer namens Mogens Pedersen beschrieb ein schlangenartiges Wesen mit dem Kopf eines Hundes und einer Länge von mehreren Metern. Seitdem wurden Hunderte von Sichtungen gemeldet.
Ist da was dran? Wahrscheinlich nicht. Die meisten Wissenschaftler vermuten optische Täuschungen, Baumstämme im Wasser oder große Fische. Aber die Legende ist Teil der lokalen Identität. Im Rathaus hängt eine Fallenvorrichtung aus dem 19. Jahrhundert, die eigens für den Fang des Ungeheuers gebaut wurde. Sie kam nie zum Einsatz.
2008 wurde ein Dokumentarfilm gedreht, bei dem Unterwasserkameras monatelang den Seegrund filmten. Ergebnis: kein Ungeheuer. Trotzdem steht auf dem Bahnhofsplatz eine Statue des Storsjöodjuret. Im Sommer bieten Bootstouren „Monsterspotting" an. Das ist natürlich Tourismus mit Augenzwinkern. Aber die Fahrt über den See ist auch ohne Kreatur gut.
Zwischen 1986 und 2005 stand das Storsjöodjuret übrigens unter offiziellem Artenschutz der Gemeinde Östersund. Die Verordnung wurde aufgehoben, weil sie rechtlich nicht haltbar war. Ein schöner Gag.
Sommer am Storsjön
Im Sommer steigt die Sonne hoch über Östersund. Ende Juni wird es kaum dunkel. Die Stadt liegt weit genug nördlich für weiße Nächte, aber südlich des Polarkreises. Die Temperaturen erreichen im Juli durchschnittlich 20 Grad. Manchmal werden es 25 oder 27. Selten mehr.
Im Sommer kann man im Storsjön schwimmen. Das Wasser erreicht im August 18 bis 20 Grad. Für skandinavische Seen ist das brauchbar. Die beliebteste Badestelle ist Storsjöbadet, direkt in der Stadt. Sandstrand, Steg, Umkleiden, Kiosk. An heißen Tagen ist es voll. Wer es ruhiger mag, fährt an die Westseite des Sees oder an die Buchten von Frösön.
Für Angler ist der Storsjön interessant. Der See enthält Saibling, Forelle, Barsch, Hecht und Felchen. Angelkarten gibt es online oder im Touristenbüro. Eine Tageskarte kostet rund 100 SEK. Bootsverleih ist am Hafen möglich.
Rund um Östersund gibt es markierte Wanderwege verschiedener Längen. Der Storsjö-Rundweg führt um den gesamten See, 160 Kilometer in mehreren Etappen. Eine kürzere Option ist der Weg auf den Frösöberget (ca. 2 Stunden hin und zurück). Mountainbiker nutzen die Trails im Wald östlich der Stadt.
Jedes Jahr Ende Juli feiert Östersund „Storsjöyran", eines der größeren Musikfestivals in Nordschweden. Mehrere Bühnen, schwedische und internationale Acts, Streetfood-Stände entlang des Ufers. Das Festival zieht um die 50.000 Besucher an. Wer zu dieser Zeit kommt, sollte frühzeitig eine Unterkunft buchen.
Anreise und praktische Tipps
Mit dem Zug: SJ-Züge fahren mehrmals täglich von Stockholm nach Östersund. Die Fahrt dauert etwa 5,5 Stunden. Die Strecke führt durch Hälsingland und Medelpad, vorbei an endlosen Wäldern und kleinen Dörfern. Der Nachtzug braucht 7 Stunden und kommt morgens an. Tickets ab 295 SEK bei früher Buchung.
Mit dem Flugzeug: Der Flughafen Åre Östersund (OSD) liegt 11 Kilometer westlich der Stadt auf Frösön. SAS und Norwegian fliegen ab Stockholm Arlanda. Flugzeit: 1 Stunde. Der Flughafenbus fährt ins Zentrum. Auch Direktflüge ab Göteborg gibt es zeitweise.
Mit dem Auto: Über die E14 von Sundsvall (ca. 2 Stunden) oder von Trondheim in Norwegen (ca. 3 Stunden). Ab Stockholm sind es rund 560 Kilometer, Fahrzeit etwa 6 Stunden. Die E14 ist gut ausgebaut. Im Winter sollte man auf Winterreifen und möglicherweise Schneeketten achten. Tankstellen gibt es auch in den dünn besiedelten Abschnitten regelmäßig.
Beste Reisezeit: Für Sommeraktivitäten Juni bis August. Die hellsten Tage um Mittsommer. Für Wintersport und Biathlon November bis März. Im Herbst (September/Oktober) ist die Fjäll-Landschaft in Rottönen gefärbt und es gibt wenige Touristen. Allerdings schließen manche Einrichtungen zwischen den Saisons.
Übernachtung: Das Hotel & Restaurant Jämteborg liegt zentral am Stortorget. Preise ab 900 SEK pro Nacht. Best Western Hotel & Restaurant & Café & Konferenz (mit dem endlosen Namen) kostet ab 800 SEK und hat gute Bewertungen. Wer günstiger wohnen will, findet ein STF-Hostel am Stadtrand. Camping am Östersunds Stugby & Camping direkt am See, ab 250 SEK für einen Stellplatz.
In der Stadt: Östersund hat ein gutes Busnetz. In der Innenstadt braucht man keinen Bus, alles liegt nah beieinander. Für Frösön und das Biathlon-Stadion nimmt man den Bus Nummer 1 oder 3. Fahrräder kann man am Bahnhof mieten.
Kombination mit Åre: Wer in die Region reist, sollte einen Abstecher nach Åre einplanen. Im Winter zum Skifahren, im Sommer zum Wandern. Der Zug braucht 70 Minuten. Die Strecke folgt dem Åreälven, vorbei an Birkenwald und Flussschleifen. Man schaut die ganze Fahrt aus dem Fenster.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist Östersund UNESCO-Gastronomiestadt?
Östersund erhielt den Titel 2010 wegen der starken Tradition regionaler Lebensmittel in Jämtland. Die Region produziert Elchfleisch, Rentierfleisch, Saibling, Waldbeeren und eigenen Käse. Restaurants arbeiten eng mit lokalen Produzenten zusammen. Es war die erste Stadt in Skandinavien mit diesem Titel.
Wie kommt man von Stockholm nach Östersund?
Mit dem Zug in etwa 5,5 Stunden (Nachtzug 7 Stunden), mit dem Flugzeug in 1 Stunde zum Flughafen Åre Östersund, oder mit dem Auto in rund 6 Stunden über die E14 via Sundsvall. Die früheste Zugverbindung startet gegen 7 Uhr in Stockholm.
Was hat es mit dem Storsjöodjuret auf sich?
Das Storsjöodjuret ist eine lokale Legende, vergleichbar mit dem Ungeheuer von Loch Ness. Seit dem 17. Jahrhundert gibt es Berichte über ein schlangenartiges Wesen im Storsjön. Beweise fehlen. Die Legende ist trotzdem fester Bestandteil der lokalen Kultur, inklusive einer Statue am Bahnhofsplatz.
Wann finden Biathlon-Weltcups in Östersund statt?
Die Biathlon-Weltcup-Saison eröffnet traditionell im November oder Dezember in Östersund. Die genauen Termine variieren und werden von der IBU festgelegt. Tickets gibt es auf der Website des schwedischen Biathlonverbands. Frühzeitig buchen, die Rennen sind gefragt.
Kann man im Storsjön schwimmen?
Ja. Der See erreicht im August 18 bis 20 Grad. Die zentrale Badestelle Storsjöbadet hat einen Sandstrand und Steg. Ruhigere Badeplätze gibt es an der Westseite des Sees und auf Frösön. Die Wasserqualität ist gut.
Wie weit ist es von Östersund nach Åre?
Åre liegt 100 Kilometer westlich von Östersund. Mit dem Zug dauert die Fahrt 70 Minuten, mit dem Auto etwa 1 Stunde über die E14. Es gibt mehrere Zugverbindungen pro Tag.
Weiterführende Informationen
Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026
Lokale Tipps
Gut zu wissen
Dagens Lunch: Werktags 11-14 Uhr bieten fast alle Restaurants ein Tagesgericht für 120-160 SEK an, mit Salat, Brot und Kaffee. Abends zahlst du für das Gleiche das Doppelte.
Fika ernst nehmen: Setz dich um 10 oder 14 Uhr in ein lokales Café, bestell Filterkaffee und eine Kanelbulle. 20 Minuten Pause, nicht to go. So tickt Schweden.
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