Rentierschlittenfahrt in Finnland
In Finnland leben mehr Rentiere als Menschen in manchen Gemeinden Lapplands. Rund 200.000 dieser Tiere durchstreifen die Waelder und Fjells des Nordens, und seit Jahrtausenden sind sie für die samische Bevoelkerung weit mehr als Nutztiere. Eine Rentierschlittenfahrt durch die verschneite Wildnis gehört zu den Erlebnissen, die Besucher aus der ganzen Welt in den hohen Norden locken.
Wer zum ersten Mal in einem traditionellen Holzschlitten hinter einem Rentier sitzt und durch den stillen Winterwald gleitet, versteht sofort, warum diese Art der Fortbewegung seit Generationen Teil der lappischen Kultur ist. Das Tempo ist ruhig, die Landschaft zieht langsam vorbei, und außer dem Knirschen der Kufen im Schnee und dem leisen Schnauben des Tieres hört man nichts. Es ist eine Entschleunigung, die in der heutigen Zeit selten geworden ist.
Was erwartet dich bei einer Rentierschlittenfahrt
Bei einer typischen Rentierschlittenfahrt in Finnisch-Lappland sitzt du in einem flachen Holzschlitten, der von einem einzelnen Rentier gezogen wird. Die Schlitten sind mit Rentierfellen ausgelegt, auf denen du bequem Platz nimmst. Warme Decken schuetzen zusaetzlich gegen die Kälte. Je nach Anbieter und gebuchtem Paket dauert die Fahrt zwischen 30 Minuten und zwei Stunden.
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Bevor es losgeht, erklaeren die Guides den Umgang mit dem Schlitten. Gesteuert wird das Rentier nicht aktiv. Die Tiere folgen einem festgelegten Weg, der durch den Wald oder über einen zugefrorenen See fuehrt. Gebremst wird mit einem Fusstritt auf eine Art Anker, der in den Schnee greift. In der Praxis musst du dich allerdings kaum darum kuemmern, denn die Rentiere kennen ihren Weg und laufen in einem gleichmaessigen Trab.
Die meisten Touren beginnen auf einer Rentierfarm, wo du vor der Fahrt die Tiere kennenlernen kannst. Ein erfahrener Rentierzuechter erzaehlt über die Haltung der Tiere und die Geschichte der Rentierwirtschaft in Lappland. Nach der Schlittenfahrt gibt es fast immer heißen Saft oder Kaffee am Lagerfeuer, oft in einer traditionellen Kota, dem kegelfoermigen Zelt der Samen.
Was viele überrascht: Rentiere sind überraschend zutraulich. Sie lassen sich gerne am Kopf kraulen und fressen Flechten direkt aus der Hand. Besonders für Familien mit Kindern ist der direkte Kontakt zu den Tieren oft das größte Highlight des gesamten Lappland-Urlaubs.
Beste Orte für Rentierschlittenfahrten in Finnland
Rentierschlittenfahrten werden überall in Finnisch-Lappland angeboten, also in der gesamten Region nördlich des Polarkreises. Einige Orte haben sich aber besonders als Zentren für dieses Wintererlebnis etabliert.
Inari am gleichnamigen See liegt im Herzen des samischen Lapplands. Hier betreiben mehrere samische Familien Rentierfarmen, die Besuchern einen authentischen Einblick in die Rentierwirtschaft bieten. Die Touren rund um Inari fuehren oft über den zugefrorenen Inarisee oder durch die umliegenden Birkenwaelder. Was Inari von anderen Orten unterscheidet, ist die enge Verbindung zur samischen Kultur, die bei den meisten Anbietern im Mittelpunkt steht.
Saariselkae im Urho-Kekkonen-Nationalpark verbindet Rentiererlebnisse mit einer gut ausgebauten touristischen Infrastruktur. Mehrere große Anbieter organisieren hier Schlittenfahrten in unterschiedlichen Längen und Varianten. Die Landschaft rund um Saariselkae ist huegeliger als in Inari, und die Touren fuehren teilweise über Hoehenzuege, von denen man bei klarem Wetter einen weiten Blick über die Fjelllandschaft hat.
Levi in der Gemeinde Kittilae ist eines der größten Wintersportzentren Finnlands. Neben Skifahren und Schneemobiltouren gehören Rentierschlittenfahrten hier zum Standardprogramm. Die Naehe zum Flughafen Kittilae macht Levi besonders leicht erreichbar. Rund um Levi gibt es mehrere Rentierfarmen, darunter auch solche, die auf laengere Safaris von einem halben Tag spezialisiert sind.
Rovaniemi, die Hauptstadt Lapplands, bietet den Vorteil, dass Rentierschlittenfahrten direkt am Polarkreis möglich sind. Im Santa Claus Village und in der naeheren Umgebung gibt es mehrere Anbieter. Rovaniemi eignet sich besonders für Reisende, die nur wenige Tage in Lappland verbringen und verschiedene Aktivitaeten kombinieren wollen.
Muonio im Westen Lapplands an der schwedischen Grenze ist weniger touristisch als Levi oder Saariselkae und bietet daher ein ruhigeres, urspruenglicheres Erlebnis. Die Rentierfarmen hier sind oft kleine Familienbetriebe mit langer Tradition. Die Touren fuehren durch tiefe Waelder und über weite, menschenleere Flächen.
Rentierfarmen besuchen
Ein Besuch auf einer Rentierfarm ist weit mehr als nur eine Schlittenfahrt. Auf den Farmen bekommst du einen tiefen Einblick in das Leben der Rentierzuechter und die Jahrhunderte alte Tradition der Rentierhaltung in Lappland. Viele Farmen sind seit Generationen in Familienbesitz, und die Zuechter erzaehlen bereitwillig von ihrem Alltag mit den Tieren.
Auf den meisten Farmen kannst du die Rentiere aus nächster Naehe beobachten und fuettern. Die Tiere werden mit sogenanntem Rentiermoos (einer Flechte) gefuettert, das sie im Winter unter dem Schnee hervorgraben. Auf den Farmen bekommen sie zusaetzlich Pellets und Heu. Besonders die jungen Rentiere sind neugierig und kommen von sich aus auf Besucher zu.
Einige empfehlenswerte Rentierfarmen in Finnisch-Lappland verdienen besondere Erwaehnung. Die Sami Siida bei Inari wird von einer samischen Familie betrieben und verbindet den Farmbesuch mit samischer Kulturvermittlung. Du hörst traditionelle Joik-Gesaenge, erfaehrst etwas über die Rentierwirtschaft im Wandel der Jahreszeiten und kannst samisches Kunsthandwerk erwerben.
Die Kopara Reindeer Farm bei Inari ist eine weitere authentische Option. Die Farm liegt abgelegen in der Wildnis und bietet verschiedene Pakete von kurzen Besuchen bis hin zu ganztaegigen Programmen. Im Sommer kannst du hier sogar Rentierkalbchen sehen, die im Mai und Juni geboren werden.
Das Paliskunta bei Levi bietet einen Einblick in die moderne Rentierwirtschaft. Hier erfaehrst du, wie die Zuechter mit GPS-Trackern die Herden überwachen, wie die Tiere im Herbst zusammengetrieben werden und welche Rolle die Rentierwirtschaft heute noch für die lokale Wirtschaft spielt. Es ist eine interessante Mischung aus Tradition und Gegenwart.
Auf vielen Farmen bekommst du nach dem Programm ein Rentierfuehrerschein-Diplom, das bescheinigt, dass du eine Rentierschlittenfahrt absolviert hast. Es ist ein huebsches Souvenir und bei Kindern besonders beliebt. In der beheizten Kota oder im Farmhaus gibt es anschliessend oft Kaffee mit Gebaeack, manchmal auch ein traditionelles Gericht wie Rentiereintopf oder Flammlachs.
Rentiere fuettern und kennenlernen
Der unmittelbare Kontakt zu den Rentieren ist für viele Besucher der emotionale Höhepunkt des Farmbesuchs. Anders als Hirsche oder Rehe in Mitteleuropa sind finnische Rentiere an Menschen gewoehnt und zeigen kaum Scheu. Sie kommen neugierig naeher, schnuppern an der Kleidung und lassen sich bereitwillig am Hals und hinter den Ohren kraulen.
Beim Fuettern bekommt man Rentiermoos oder spezielle Futterpellets in die Hand. Die Rentiere nehmen das Futter vorsichtig mit ihren weichen Lippen auf und kauen genuesslich. Ihre großen, dunklen Augen wirken dabei fast meditativ. Wer einmal einem Rentier direkt in die Augen geschaut hat, versteht, warum die Samen eine so tiefe Bindung zu diesen Tieren haben.
Einige Farmen bieten spezielle Fuetterungserlebnisse an, bei denen du die Tiere über einen laengeren Zeitraum begleitest. Du hilfst beim Ausbringen des Futters, lernst die einzelnen Tiere mit ihren individuellen Eigenheiten kennen und erfaehrst, wie die Zuechter ihre Herden pflegen. Solche Programme dauern typischerweise zwei bis drei Stunden und kosten zwischen 60 und 90 Euro pro Person.
Für Familien gibt es auf manchen Farmen die Möglichkeit, ein Rentier für einen Tag zu adoptieren. Das bedeutet nicht, dass man das Tier mit nach Hause nimmt, sondern dass Kinder den ganzen Tag über bei der Versorgung ihres Patenrentiers mithelfen. Sie bringen Futter, striegeln das Fell und bekommen am Ende eine Urkunde. Solche Programme schaffen bleibende Erinnerungen und foerdern das Verstaendnis für die Tierhaltung im arktischen Norden.
Wichtig zu wissen: Rentiere werfen jedes Jahr ihr Geweih ab und bilden ein neues. Die maennlichen Tiere verlieren ihr Geweih im Dezember, die weiblichen erst im Frühling. Wenn du also im Februar ein Rentier mit Geweih siehst, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Weibchen. Das ist einer der vielen kleinen Fakten, die du auf einer guten Rentierfarm lernst.
Nordlicht-Touren mit Rentierschlitten
Die Kombination aus Rentierschlittenfahrt und Nordlichterbeobachtung gehört zu den außergewoehnlichsten Wintererlebnissen in Finnland. Mehrere Anbieter in Lappland haben sich auf abendliche Touren spezialisiert, bei denen die Schlittenfahrt mit der Suche nach der Aurora Borealis verbunden wird.
Diese Touren beginnen in der Regel gegen 19 oder 20 Uhr und dauern zwei bis drei Stunden. Nach einer kurzen Einweisung geht es mit dem Rentierschlitten in die Dunkelheit hinaus. Die Guides kennen Plaetze fernab jeder Lichtverschmutzung, wo die Chancen auf Nordlichter besonders gut stehen. Unterwegs macht die Karawane Halt, und während man am Lagerfeuer heißen Beerensaft trinkt, kann man den Himmel beobachten.
Das Besondere an einer Nordlicht-Tour mit Rentierschlitten ist die absolute Stille. Anders als bei Schneemobiltouren, wo der Motor alles übertoent, hörst du bei der Schlittenfahrt nur das Knirschen des Schnees und gelegentlich das Schnauben des Rentiers. Wenn dann ploetzlich gruene Lichtbaender am Himmel erscheinen, ist der Moment von einer Intensitaet, die schwer in Worte zu fassen ist.
Natuerlich laesst sich nicht garantieren, dass bei jeder Tour Nordlichter sichtbar sind. Die Wahrscheinlichkeit haengt von der Sonnenaktivitaet, dem Wetter und der Jahreszeit ab. In den Monaten Dezember bis Maerz stehen die Chancen in Nordfinnland bei klarem Himmel aber recht gut. Manche Anbieter versprechen eine kostenlose zweite Tour, falls beim ersten Mal keine Aurora zu sehen war.
Die Kosten für eine Nordlicht-Rentierschlittentour liegen zwischen 120 und 200 Euro pro Person. Im Preis enthalten sind ueblicherweise die Schlittenfahrt, warme Überkleidung, Getraenke und Snacks am Lagerfeuer sowie ein erfahrener Guide. Einige Anbieter stellen auch Thermosanzuege und Winterstiefel zur Verfuegung, was besonders für Reisende praktisch ist, die keine eigene Arktisausruestung besitzen.
Kosten und Buchung
Die Preise für Rentierschlittenfahrten in Finnland variieren je nach Länge, Ort und enthaltenen Leistungen. Hier ein Überblick über die gaengigen Preiskategorien.
Eine kurze Rentierschlittenfahrt von 15 bis 30 Minuten kostet zwischen 35 und 60 Euro pro Person. Dieses Format ist ideal für einen ersten Eindruck und wird oft als Teil eines größeren Programms auf einer Rentierfarm angeboten. Für Familien mit kleinen Kindern reicht die kurze Variante oft völlig aus.
Eine mittlere Tour von einer bis anderthalb Stunden liegt bei 80 bis 130 Euro pro Person. In diesem Zeitrahmen faehrst du eine laengere Strecke durch den Wald, machst einen Zwischenstopp am Lagerfeuer und hast genügend Zeit, die Landschaft auf dich wirken zu lassen. Die meisten Besucher waehlen diese Variante.
Für ein Halbtages- oder Ganztagesprogramm mit Rentierfarmbesuch, ausgiebiger Schlittenfahrt und traditionellem Essen solltest du 150 bis 250 Euro pro Person einplanen. Diese umfassenden Pakete bieten das tiefste Eintauchen in die Rentierkultur Lapplands und beinhalten oft auch kulturelle Elemente wie samische Geschichten oder Handwerksworkshops.
Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bei den meisten Anbietern reduzierte Preise, oft 50 bis 70 Prozent des Erwachsenenpreises. Kinder unter vier Jahren fahren bei vielen Anbietern kostenlos im Schlitten der Eltern mit.
Gebucht werden die Touren am besten im Voraus. In der Hochsaison zwischen Weihnachten und Anfang Maerz sind die beliebtesten Anbieter oft Wochen im Voraus ausgebucht. Du kannst direkt über die Webseiten der Anbieter buchen oder über das Tourismusbuero vor Ort. Hotels und Resorts in Lappland vermitteln ebenfalls Touren, verlangen aber manchmal einen Aufschlag.
Beste Reisezeit für Rentierschlittenfahrten
Die Saison für Rentierschlittenfahrten in Finnland beginnt Ende November und endet Anfang April. In diesem Zeitraum liegt genügend Schnee, und die Temperaturen sind kalt genug, damit die Wege und Seen fest gefroren sind.
Die beliebteste Zeit ist Dezember, wenn viele Familien ihren Weihnachtsurlaub in Lappland verbringen. In dieser Zeit sind die Tage extrem kurz, nördlich des Polarkreises wird es kaum hell. Die Daemmerung taucht die Landschaft in ein blaeuliches Licht, das eine ganz besondere Stimmung schafft. Allerdings sind die Preise im Dezember am höchsten, und die beliebtesten Touren sind oft früh ausgebucht.
Im Januar und Februar sind die Temperaturen am niedrigsten, manchmal unter minus 30 Grad. Doch gerade diese extreme Kälte hat ihren Reiz. Die Luft ist glasklar, der Schnee glitzert im Mondlicht, und die Landschaft wirkt wie aus einem Maerchenbuch. Wer die Kälte nicht scheut und sich warm genug anzieht, erlebt in diesen Monaten die arktische Wildnis in ihrer reinsten Form.
Der Maerz gilt als Geheimtipp. Die Tage werden laenger, die Sonne steht wieder über dem Horizont, und die Temperaturen klettern auf moderate minus 5 bis minus 15 Grad. Es liegt noch reichlich Schnee, aber die Stimmung ist heller und freundlicher. Gleichzeitig sind die Preise etwas niedriger und die Verfuegbarkeit besser als in der Hochsaison.
Praktische Tipps für deine Rentierschlittenfahrt
Kleidung: Zieh dich in mehreren Schichten an. Eine Basisschicht aus Merinowolle, darüber eine Fleece- oder Daunenschicht, und als äußere Schicht eine wind- und wasserdichte Jacke und Hose. Die meisten Anbieter verleihen Thermosanzuege, Winterstiefel und Handschuhe. Nimm dieses Angebot unbedingt an, auch wenn du eigene Winterkleidung dabei hast. Die ausgeliehene Ausrüstung ist speziell für arktische Temperaturen ausgelegt.
Kamera: Nimm eine Kamera mit, aber bedenke, dass Akkus bei extremer Kälte schnell leer werden. Trage den Ersatzakku nah am Koerper, zum Beispiel in einer Innentasche. Smartphones funktionieren bei unter minus 20 Grad oft nur noch eingeschraenkt. Wer sicher gehen will, fotografiert mit einer Kompaktkamera oder einer kleinen Systemkamera mit Handschuhen.
Allergien: Wenn du eine Tierhaarallergie hast, informiere den Anbieter vorab. Die Rentierfelle im Schlitten und auf der Farm können bei empfindlichen Personen Reaktionen ausloesen. Manche Anbieter bieten Alternativen zu Rentierfellen an.
Kinder: Rentierschlittenfahrten sind grundsaetzlich für alle Altersgruppen geeignet. Kinder lieben den Kontakt zu den Tieren und die Fahrt durch den Schnee. Für sehr kleine Kinder (unter drei Jahren) ist eine kurze Tour von 15 bis 20 Minuten aber völlig ausreichend, da es im Schlitten recht kalt werden kann.
Anreise: Die meisten Rentierfarm-Anbieter holen ihre Gaeste vom Hotel ab oder bieten einen Shuttleservice an. Wenn du mit dem eigenen Auto oder Mietwagen unterwegs bist, folge den Anweisungen des Anbieters. Manche Farmen liegen abseits der Hauptstrassen und sind nur über Schotterstrassen erreichbar.
Weitere Informationen findest du in unseren Artikeln zur Anreise nach Finnland und zu Winteraktivitaeten in Finnland.
Haeufige Fragen
Ist eine Rentierschlittenfahrt für Kinder geeignet?
Ja, Rentierschlittenfahrten eignen sich für alle Altersgruppen. Kleine Kinder sitzen gemeinsam mit einem Elternteil im Schlitten. Die meisten Anbieter empfehlen ein Mindestalter von drei Jahren. Das Fuettern der Rentiere auf der Farm begeistert besonders juengere Kinder.
Wie kalt wird es auf dem Schlitten?
Im Dezember und Januar können Temperaturen von minus 20 bis minus 35 Grad herrschen. Durch die ausgeliehene Thermokleidung und die Rentierfelle ist die Kälte aber gut ertraeglich. Wichtig sind warme Socken und eine Muetze, die die Ohren bedeckt.
Muss man die Schlittenfahrt lange vorher buchen?
In der Hochsaison (Dezember bis Februar) solltest du mindestens vier bis sechs Wochen im Voraus buchen. Im Maerz und November ist die Verfuegbarkeit besser. Spontane Buchungen sind manchmal möglich, aber nicht garantiert.
Werden die Rentiere artgerecht gehalten?
Die meisten Rentierfarmen in Lappland halten ihre Tiere in großen Gehegen und lassen sie im Sommer frei weiden. Die Schlittenfahrten belasten die Tiere nicht übermassig, da Rentiere traditionell als Zugtiere eingesetzt wurden. Achte auf Anbieter mit dem Sustainable Travel Finland Label.
Wie schnell faehrt ein Rentierschlitten?
Rentiere traben im Schlitten mit etwa 10 bis 15 Kilometern pro Stunde. Das Tempo ist gemuetlich und laesst genügend Zeit, die Landschaft zu geniessen. Gelegentlich legen die Tiere einen kurzen Sprint ein, aber insgesamt bleibt die Fahrt ruhig und entspannt.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026