Wildnis in Finnland
Inhaltsverzeichnis
- 1 Was Wildnisgebiet in Finnland bedeutet
- 2 Lemmenjoki: Der goldene Fluss
- 3 Hammastunturi und die weiten Fjells
- 4 Kaldoaivi und Vätsäri im äußersten Norden
- 5 Trekking in der finnischen Wildnis
- 6 Nordlichter über der Wildnis
- 7 Samische Kultur und Rentiere
- 8 Anreise und Ausrüstung
- 9 Häufige Fragen zur Wildnis in Finnland
Im Norden Finnlands gibt es Gebiete, in denen der nächste Nachbar 30 Kilometer entfernt lebt und die nächste asphaltierte Straße einen Tagesmarsch erfordert. Hier, oberhalb des Polarkreises in Lappland, erstrecken sich zwölf gesetzlich geschützte Wildnisgebiete mit einer Gesamtfläche von fast 15.000 Quadratkilometern. Das entspricht ungefähr der Fläche von Schleswig-Holstein. In diesen Gebieten gibt es keine Straßen, keine Strommasten, keine Siedlungen. Es gibt Flüsse, Bergtundra, endlose Birkenwälder und eine Stille, die so tief ist, dass man den eigenen Puls hören kann.
Finnlands Wildnisgebiete wurden 1991 durch das Wildnisgesetz (Erämaalaki) unter Schutz gestellt. Der Schutz unterscheidet sich von dem eines Nationalparks. In einem Wildnisgebiet dürfen die Sami weiterhin Rentiere hüten, jagen und fischen. Goldwaschen mit traditionellen Methoden ist in bestimmten Bereichen erlaubt. Was verboten bleibt, sind Straßenbau, Forstwirtschaft und jede Form der industriellen Nutzung. Die Wildnis soll Wildnis bleiben.
Für Wanderer und Trekker sind diese Gebiete ein Versprechen und eine Herausforderung zugleich. Es gibt keine markierten Wege in den meisten Wildnisgebieten, nur Rentiertrampelpfade und die gelegentlichen Spuren früherer Wanderer. Wer hierhin kommt, muss sich mit Karte und Kompass orientieren können, sein Essen und seine Ausrüstung tragen und darauf vorbereitet sein, tagelang keinem anderen Menschen zu begegnen.
Was Wildnisgebiet in Finnland bedeutet
Die zwölf Wildnisgebiete Finnlands befinden sich alle in Lappland, nördlich des 68. Breitengrades. Ihre Namen tragen den Klang der samischen Sprache: Kaldoaivi, Vätsäri, Muotkatunturi, Paistunturi, Kemihaara. Zusammen mit den Nationalparks und Naturschutzgebieten bilden sie ein zusammenhängendes Schutzgebietsnetz, das sich über den gesamten Norden des Landes erstreckt und an die Schutzgebiete Norwegens und Schwedens angrenzt.
Der rechtliche Status eines Wildnisgebietes steht zwischen dem eines Nationalparks und dem eines normalen Staatswaldes. In Nationalparks ist die Nutzung streng reglementiert. In Wildnisgebieten haben die Rechte der einheimischen Bevölkerung Vorrang. Die Sami dürfen ihre Rentiere frei weiden lassen, ihre traditionellen Jagd- und Fischereirechte ausüben und die Natur so nutzen, wie sie es seit Jahrhunderten tun. Gleichzeitig ist die Wildnis für alle zugänglich. Das finnische Jedermannsrecht gilt auch hier: Jeder darf wandern, zelten, Beeren und Pilze sammeln und angeln, solange er die Natur respektiert.
Die Infrastruktur in den Wildnisgebieten beschränkt sich auf offene Schutzhütten, die in größeren Abständen entlang der Hauptrouten stehen. Diese Hütten bieten Schutz vor Regen und Wind, haben einen Holzofen und etwas Brennholz. Sie sind kostenlos nutzbar und funktionieren nach dem Prinzip des gegenseitigen Vertrauens: Wer Holz verbraucht, hackt neues. Wer die Hütte verlässt, hinterlässt sie sauberer, als er sie vorgefunden hat.
Lemmenjoki: Der goldene Fluss
Der Lemmenjoki-Nationalpark ist mit 2.850 Quadratkilometern der größte Nationalpark Finnlands und einer der größten in ganz Europa. Er grenzt an das gleichnamige Wildnisgebiet und bildet zusammen mit ihm ein riesiges zusammenhängendes Naturgebiet. Der Lemmenjoki, der den Park durchfließt, ist ein breiter, ruhig dahinfließender Strom, der seine braune Farbe vom Torf der umliegenden Moore erhält.
Gold hat den Lemmenjoki berühmt gemacht. In den 1940er Jahren fanden Prospektoren Gold in den Nebenflüssen und Bächen des Lemmenjoki. Ein kleiner Goldrausch folgte, und noch heute waschen einige wenige Goldgräber in den Sommermonaten nach dem Edelmetall. Die Methoden sind traditionell geblieben: Schaufel, Pfanne und Holzrinne. Motorisierte Geräte sind im Nationalpark verboten. Wer das Goldwaschen selbst ausprobieren möchte, kann dies an ausgewiesenen Stellen tun. Genehmigungen erteilt das Metsähallitus, die finnische Forstverwaltung, die auch die Nationalparks betreut.
Die beliebteste Route im Lemmenjoki führt vom Dorf Njurgalahti flussaufwärts zum Ravadaskongäs-Wasserfall. Die Strecke beträgt 20 Kilometer in eine Richtung und kann in zwei bis drei Tagen gewandert werden. Alternativ bietet ein Motorboot den Transport flussaufwärts an. Die Bootsfahrt kostet etwa 60 EUR pro Person und dauert zwei Stunden. Sie führt durch eine Schlucht mit steilen Felswänden und dichten Birkenwäldern. Am Ravadaskongäs stürzt der Fluss über eine Felskante in ein dunkles Becken. Eine Schutzhütte steht in der Nähe.
Tiefer im Park, abseits der Hauptroute, wird es wirklich einsam. Wer in das Hinterland des Lemmenjoki vordringt, wandert durch weite Fjell-Landschaften, über baumlose Höhenzüge, durch Täler, in denen Rentiere grasen und in denen der Wind der einzige Begleiter ist. Die Orientierung erfordert Erfahrung, denn markierte Wege gibt es hier nicht. Eine gute topografische Karte im Maßstab 1:50.000 ist unerlässlich. GPS-Geräte funktionieren, aber Batterien müssen für die gesamte Tourdauer mitgenommen werden.
Hammastunturi und die weiten Fjells
Das Wildnisgebiet Hammastunturi erstreckt sich östlich des Lemmenjoki über eine Fläche von 1.825 Quadratkilometern. Es ist das zweitgrößte Wildnisgebiet Finnlands und wird im Norden vom Lemmenjoki-Nationalpark und im Süden von der Gemeinde Inari begrenzt. Die Landschaft besteht aus weiten Fjell-Plateaus, die sich über 500 bis 600 Meter erheben und von der subarktischen Vegetation geprägt sind: Zwergbirken, Flechten, Moose und in den Tälern lichte Birkenwälder.
Hammastunturi hat seinen Namen von den hammasartigen (zahnartigen) Felskuppen, die auf einigen der Fjells zu sehen sind. Diese verwitterten Felsformationen ragen aus der ansonsten sanft gerundeten Tundralandschaft hervor und bieten gute Orientierungspunkte für Wanderer. Von den höchsten Punkten aus reicht der Blick an klaren Tagen über ein Meer aus Fjells und Wäldern, das sich bis an den Horizont erstreckt.
Die bekannteste Trekkingroute durch Hammastunturi ist die Verbindung von Kultala am Lemmenjoki nach Hetta am Ounasjoki. Diese Tour dauert sechs bis acht Tage und führt über offene Fjells, durch Flusstäler und vorbei an einsamen Seen. Schutzhütten stehen in Abständen von 10 bis 20 Kilometern. Das Gelände ist anspruchsvoll, aber nicht technisch. Die größten Herausforderungen sind die Flussquerungen, die bei Hochwasser im Frühsommer gefährlich werden können, und die Orientierung bei Nebel, wenn die Fjells in Wolken verschwinden.
Im Herbst, wenn die Ruska-Saison die Birken und Zwergsträucher in Gold, Orange und Rot verwandelt, gehört Hammastunturi zu den schönsten Orten Finnlands. Die Farbenpracht dauert nur zwei bis drei Wochen, meist von Mitte September bis Anfang Oktober. In dieser Zeit kommen viele finnische Wanderer hierher, obwohl das Wetter bereits kühl und unbeständig sein kann. Die Temperaturen liegen tagsüber bei 5 bis 10 Grad, nachts können sie unter den Gefrierpunkt fallen.
Kaldoaivi und Vätsäri im äußersten Norden
Kaldoaivi ist mit 2.924 Quadratkilometern das größte Wildnisgebiet Finnlands. Es liegt im äußersten Nordosten des Landes, an der Grenze zu Norwegen und Russland. Die Landschaft ist karg und weit. Baumlose Tundra dominiert, unterbrochen von Mooren, Bächen und flachen Seen. Der Wind weht hier fast ständig, und die Winter sind lang und dunkel. Von Mitte November bis Ende Januar steigt die Sonne nicht über den Horizont.
Kaldoaivi ist traditionelles Siedlungsgebiet der Skoltsamen, einer Untergruppe der Sami, die ihre eigene Sprache und eigene kulturelle Traditionen haben. Die Skoltsamen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Petsamo-Gebiet umgesiedelt, das an die Sowjetunion abgetreten wurde. In Kaldoaivi hüten sie bis heute ihre Rentierherden. Begegnungen mit Rentieren gehören auf Wanderungen durch das Gebiet zum Alltag.
Westlich von Kaldoaivi liegt Vätsäri, ein kleineres Wildnisgebiet von 1.550 Quadratkilometern. Vätsäri grenzt direkt an Norwegen und an den Øvre Pasvik Nationalpark auf norwegischer Seite. Die Landschaft ähnelt der von Kaldoaivi, ist aber stellenweise bewaldeter. Kiefern und Fichten wachsen in geschützten Tälern und an den Ufern der Seen. In Vätsäri leben Braunbären, Vielfraße und Luchse. Diese Raubtiere zu sehen ist unwahrscheinlich, aber ihre Spuren findet man regelmäßig im Schlamm und im Schnee.
Beide Gebiete sind nur für erfahrene Trekker geeignet. Die Entfernungen zwischen den Schutzhütten sind groß, die Orientierung schwierig, und Hilfe im Notfall kann Stunden oder sogar einen Tag auf sich warten lassen. Handyempfang gibt es nur auf den höchsten Fjells, wenn überhaupt. Wer hierhin kommt, sollte sich bei Metsähallitus oder den Naturzentren in Inari oder Utsjoki über die aktuellen Bedingungen informieren.
Trekking in der finnischen Wildnis
Trekking in den finnischen Wildnisgebieten unterscheidet sich grundlegend vom Wandern in den Nationalparks des Südens. Es gibt keine Holzstege über Moore, keine Geländer an Aussichtspunkten, keine Mülltonnen und keine Handymasten. Wer in die Wildnis geht, trägt alles selbst: Zelt, Schlafsack, Kocher, Proviant für die gesamte Tour, Erste-Hilfe-Material und Mückenspray. Vor allem Mückenspray. In den Sommermonaten Juni und Juli können die Mücken in der lappländischen Wildnis so dicht sein, dass sie das Wandern zur Geduldsprobe machen.
Die beste Trekkingzeit ist der Spätsommer von Anfang August bis Mitte September. Die Mücken haben dann nachgelassen, die Tage sind noch lang genug für ausgedehnte Etappen, die Nächte kühl, aber nicht zu kalt. Das Wetter kann allerdings schnell umschlagen. Regen, Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt sind im September keine Seltenheit. Eine gute Ausrüstung, die auch bei Nässe warm hält, ist unverzichtbar.
Trinkwasser ist in der finnischen Wildnis reichlich vorhanden. Bäche und Seen führen sauberes Wasser, das in den meisten Fällen ohne Aufbereitung getrunken werden kann. Viele erfahrene Wanderer verzichten auf Wasserfilter und trinken direkt aus den Bächen. In der Nähe von Rentierweiden empfiehlt sich allerdings Vorsicht, da das Wasser durch Tiere verunreinigt sein kann.
Die Entfernungen in der Wildnis sind groß, und das Gelände fordert seinen Tribut. Durch Sumpf und Tundra kommt man langsamer voran als auf befestigten Wegen. 15 bis 20 Kilometer pro Tag sind ein realistisches Pensum für erfahrene Wanderer mit schwerem Rucksack. Anfänger sollten kürzere Etappen einplanen und sich zunächst an die kürzeren Tagestouren vom Rand der Wildnisgebiete aus herantasten.
Nordlichter über der Wildnis
Die finnischen Wildnisgebiete gehören zu den besten Orten in Europa, um Nordlichter zu beobachten. Die völlige Abwesenheit von künstlichem Licht macht die Aurora Borealis hier in ihrer ganzen Intensität sichtbar. Grüne Bänder ziehen sich über den Himmel, manchmal pulsierend, manchmal wie Vorhänge aus Licht, die sich im Wind bewegen. In starken Nächten kommen Violett- und Rottöne hinzu, die in der Nähe von Siedlungen oft durch Lichtverschmutzung übleuchtet werden.
Die Nordlichtsaison beginnt in Lappland Ende August, wenn die Nächte wieder dunkel genug werden. Bis April sind sie bei klarem Himmel sichtbar, wobei die statistisch höchste Aktivität in die Monate September bis Oktober und Februar bis März fällt. Die geomagnetische Lage der Wildnisgebiete, alle oberhalb des 68. Breitengrades, liegt im sogenannten Aurora-Oval, dem Bereich um den magnetischen Nordpol, in dem Nordlichter am häufigsten auftreten.
Nordlichter in der Wildnis zu erleben bedeutet, sie in absoluter Stille zu sehen. Kein Generator, kein Verkehr, kein Gemurmel anderer Touristen. Nur das Knistern des Lagerfeuers und das gelegentliche Heulen eines Hundes in der Ferne, das manchmal ein Wolf sein könnte. Wer im Herbst oder im späten Winter in die Wildnis aufbricht, hat gute Chancen auf dieses Erlebnis, vorausgesetzt der Himmel bleibt klar.
Samische Kultur und Rentiere
Die Wildnisgebiete Finnlands sind seit Jahrtausenden Lebensraum der Sami. Die Rentierzucht, die Jagd und die Fischerei bilden noch immer die wirtschaftliche Grundlage vieler samischer Familien in der Region. Rund 200.000 Rentiere leben im finnischen Rentierzuchtgebiet, das sich über den gesamten Norden des Landes erstreckt. In den Wildnisgebieten bewegen sich die Tiere frei. Im Herbst werden sie zusammengetrieben, gezählt und zum Teil geschlachtet. Dieses Zusammentreiben, auf Finnisch porojen erotus, ist ein wichtiges Ereignis im Jahreslauf der Rentierhirten.
Das Siida-Museum in Inari ist der beste Ort, um sich über die samische Kultur zu informieren. Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Sami von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Im Freiluftbereich sind traditionelle Gebäude nachgebaut: eine Kota (das samische Zelt), Vorratsgebäude auf Stelzen und Boote aus Birkenrinde. Der Eintritt kostet 15 EUR für Erwachsene.
Wanderer in den Wildnisgebieten sollten Rücksicht auf die Rentierzucht nehmen. In der Kalbungszeit im Mai und Juni sind die Tiere empfindlich gegenüber Störungen. Hunde müssen in Gebieten mit Rentieren an der Leine geführt werden. Begegnungen mit den Hirten sind in der Regel freundlich, wenn man sich respektvoll verhält. Ein Gruß auf Nordsamisch lautet buorre beaivi, was „guter Tag" bedeutet.
Anreise und Ausrüstung
Anreise: Die meisten Wildnisgebiete sind über die Gemeinden Inari, Utsjoki oder Enontekiö erreichbar. Inari liegt am gleichnamigen See und hat einen Busbahnhof mit Verbindungen nach Rovaniemi. Die nächsten Flughäfen sind Ivalo (40 Kilometer südlich von Inari) und Enontekiö. Flüge von Helsinki nach Ivalo dauern 90 Minuten und kosten ab 80 EUR bei früher Buchung.
Ausrüstung: Ein gutes Zelt, ein Schlafsack für Temperaturen bis minus 10 Grad (im Herbst), ein Kocher mit ausreichend Brennstoff, wasserdichte Kleidung und feste Wanderschuhe sind Pflicht. Eine topografische Karte im Maßstab 1:50.000 und ein Kompass gehören in jeden Rucksack. Ein GPS-Gerät ist hilfreich, ersetzt aber nicht Karte und Kompass. Ein Moskitonetz für den Kopf und starkes Mückenspray sind im Sommer unverzichtbar.
Genehmigungen: Für das Wandern und Zelten in Wildnisgebieten ist keine Genehmigung nötig. Das Jedermannsrecht erlaubt das freie Zelten und Sammeln von Beeren und Pilzen. Für das Angeln wird eine Fischereiabgabe von 45 EUR pro Jahr benötigt, plus eine lokale Genehmigung für bestimmte Gewässer. Goldwaschen erfordert eine separate Genehmigung von Metsähallitus.
Sicherheit: Im Notfall ist die finnische Rettungsnummer 112 erreichbar, allerdings nur dort, wo Handyempfang besteht. Ein Satellitentelefon oder ein PLB (Personal Locator Beacon) ist für mehrtägige Touren in abgelegenen Gebieten ratsam. Die Naturzentren in Inari und Enontekiö bieten aktuelle Informationen zu Wetter, Flussständen und Schneebedingungen.
Häufige Fragen zur Wildnis in Finnland
Sind die Wildnisgebiete für Anfänger geeignet?
Die meisten Wildnisgebiete richten sich an erfahrene Trekker, die sich mit Karte und Kompass orientieren können. Anfänger können kürzere Tagestouren vom Rand der Gebiete aus unternehmen oder den Lemmenjoki-Nationalpark als Einstieg wählen, der über einige markierte Wege verfügt.
Gibt es gefährliche Tiere in der Wildnis?
Braunbären leben in den Wildnisgebieten, aber Angriffe auf Menschen sind extrem selten. Bären meiden Menschen normalerweise. Es empfiehlt sich, beim Wandern Lärm zu machen und Essen bärensicher aufzubewahren. Mücken und Kriebelmücken sind im Sommer die größere Plage.
Darf man in den Wildnisgebieten Feuer machen?
An den offiziellen Feuerstellen bei den Schutzhütten darf Feuer gemacht werden, Brennholz steht bereit. In der freien Natur ist offenes Feuer nur erlaubt, wenn kein Waldbrandrisiko besteht. Bei Trockenheit oder Wind sollte darauf verzichtet werden. Ein Gaskocher ist die sicherere Alternative.
Wie sind die Schutzhütten ausgestattet?
Die offenen Schutzhütten (autiotupa) bieten einen Holzofen, etwas Brennholz, eine Axt und manchmal eine einfache Schlafplattform. Bettwäsche, Schlafsack und Proviant muss man selbst mitbringen. Die Hütten sind kostenlos und stehen allen Wanderern zur Verfügung, können aber nicht reserviert werden.
Wann ist die beste Zeit für die Ruska-Saison?
Die Herbstfärbung beginnt in den höheren Fjells Mitte September und erreicht die Täler Ende September. Sie dauert etwa zwei bis drei Wochen. In manchen Jahren kann sie bereits Anfang September beginnen. Aktuelle Informationen gibt es auf den Seiten von Metsähallitus.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026