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Urho-Kekkonen Nationalpark
Lapplands größte Wildnis erleben

Urho-Kekkonen Nationalpark

15 Min. Lesezeit

Wer von Lappland spricht, meint oft genau dieses Gebiet. Der Urho-Kekkonen Nationalpark erstreckt sich über 2 550 Quadratkilometer im Nordosten Finnlands, zwischen dem Ort Saariselkä und der russischen Grenze. Er ist damit der zweitgrößte Nationalpark des Landes und einer der weitläufigsten Schutzgebiete ganz Europas. Hier gibt es keine Straßen, keine Strommasten, keine Mobilfunkabdeckung. Nur Fjälls, Flüsse, Kiefernwälder und eine Stille, die sich anfühlt wie das Ende der bewohnten Welt.

Weite Fjälllandschaft im Urho-Kekkonen Nationalpark mit herbstlicher Tundra
Die baumlosen Fjälls des Urho-Kekkonen Parks reichen bis über 700 Meter Höhe (KI-generiert)

Der Park wurde 1983 gegründet und nach dem finnischen Präsidenten Urho Kekkonen benannt, der die Natur Lapplands zeitlebens schätzte und sich für ihren Schutz einsetzte. Kekkonen wanderte selbst regelmäßig durch diese Gegend und kannte viele der Routen, die heute als markierte Pfade zugänglich sind. Dass ein Nationalpark den Namen eines Staatsoberhaupts trägt, kommt in Finnland nicht oft vor. Es zeigt, welchen Stellenwert dieses Gebiet für das Land hat.

Saariselkä, das Tor zum Park, liegt etwa 250 Kilometer nördlich des Polarkreises. Das kleine Touristenzentrum verfügt über Hotels, Restaurants und einen Skiort, wirkt aber im Vergleich zur Weite der umgebenden Wildnis verschwindend klein. Hinter den letzten Häusern beginnt der Park, und schon nach wenigen hundert Metern auf dem Wanderweg verschwindet jede Spur der Zivilisation.

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Ein Park von gewaltigen Ausmaßen

2 550 Quadratkilometer Fläche lassen sich schwer greifen. Um es anschaulicher zu machen: Der Urho-Kekkonen Nationalpark ist fast so groß wie das Saarland. Man könnte darin tagelang wandern, ohne einem anderen Menschen zu begegnen. Tatsächlich tun das viele Wanderer, denn der Park zieht vor allem jene an, die Einsamkeit und unberührte Natur suchen. Die beliebtesten Bereiche rund um Saariselkä und den Kiilopää Fjäll sind gut erschlossen, aber schon wenige Stunden Fußmarsch weiter ins Landesinnere wird es einsam.

Der Park gliedert sich in drei Zonen. Die Grundzone rund um die Eingänge ist für alle Besucher zugänglich und verfügt über markierte Wege, Schutzhütten und Feuerstellen. Die Wildniszone im Inneren des Parks erfordert Erfahrung in Orientierung und Selbstversorgung. Und die streng geschützte Zone im Südosten, nahe der russischen Grenze, darf nur auf ausgewiesenen Wegen betreten werden, um die dort lebenden Raubvögel und Großraubtiere nicht zu stören.

Wer den gesamten Park durchqueren möchte, braucht mindestens eine Woche. Die meisten Besucher beschränken sich auf Tageswanderungen oder mehrtägige Touren entlang der Hauptrouten. Aber selbst auf den populäreren Pfaden hat man das Gefühl, in einer Landschaft unterwegs zu sein, die sich seit der letzten Eiszeit kaum verändert hat.

Fjälls und Landschaft

Die Fjälls, jene baumlosen Bergrücken, die Lappland sein typisches Gesicht geben, prägen den Urho-Kekkonen Nationalpark wie kein anderes Landschaftselement. Der höchste Punkt, der Sokosti, ragt 718 Meter über den Meeresspiegel. Das klingt nach keinem hohen Berg, doch da die umliegende Landschaft auf etwa 200 Meter liegt, ergibt sich eine Prominenz, die weite Blicke erlaubt. Vom Gipfel des Sokosti aus sieht man bei klarer Luft bis nach Norwegen und Russland.

Unterhalb der Baumgrenze, die hier bei etwa 400 Metern verläuft, wachsen lichte Kiefernwälder und Fjällbirken. Die Kiefern stehen weit auseinander, ihre Stämme sind vom Wind gebogen und von der Sonne gebleicht. Zwischen ihnen breiten sich Flechtenmatten aus, die im trockenen Zustand unter den Schuhen knirschen und nach Regen wie grüne Samtpolster wirken. Diese borealen Wälder gehören zu den ältesten in ganz Finnland, weil sie nie forstwirtschaftlich genutzt wurden.

Klarer Fluss schlängelt sich durch die Fjälllandschaft im Urho-Kekkonen Park
Die Flüsse im Park führen kristallklares Wasser und sind stellenweise zum Trinken geeignet (KI-generiert)

Die Flüsse im Park sind ein eigenes Erlebnis. Der Suomujoki und der Luttojoki schlängeln sich durch enge Täler, über Stromschnellen und durch weite Flussauen. Das Wasser ist so klar, dass man die Steine auf dem Grund selbst bei Tiefen von über einem Meter erkennt. Im Herbst, wenn die Ruska die Fjällbirken in Gelb und Orange taucht, spiegeln sich die Farben in den ruhigen Flussabschnitten und schaffen Bilder, die man nicht mehr vergisst.

Zwischen den Fjälls liegen Hochmoore und Sümpfe, die im Sommer von Mücken bevölkert werden, aber auch seltene Pflanzen beherbergen. Orchideen, Wollgras und verschiedene Seggenarten bilden ein Ökosystem, das empfindlich auf Störungen reagiert. Die Holzbohlenwege, die über einige dieser Moore führen, schützen die Vegetation vor dem Tritt der Wanderer und machen gleichzeitig die Durchquerung möglich.

Wanderrouten für jedes Niveau

Der Urho-Kekkonen Nationalpark verfügt über ein Wegenetz von insgesamt rund 200 Kilometern markierter Routen. Für Tageswanderer eignet sich besonders der Rumakuru Trail, eine 12 Kilometer lange Rundwanderung, die von Kiilopää aus durch eine eindrucksvolle Schlucht führt. Die Rumakuru Schlucht entstand durch Schmelzwasser am Ende der letzten Eiszeit und ist heute von steilen Felswänden und Birkenwald gesäumt. Der Weg ist gut markiert und in vier bis fünf Stunden zu bewältigen.

Eine der bekanntesten Mehrtagesrouten ist der Weg von Kiilopää zum Luirojärvi See und zurück, eine Strecke von etwa 60 Kilometern, die in drei bis vier Tagen zu wandern ist. Man durchquert Kiefernwälder, überquert mehrere Fjälls und übernachtet in den offenen Wildnishütten entlang des Weges. Diese Route führt tief genug in den Park hinein, um das Gefühl vollständiger Abgeschiedenheit zu erleben, ist aber technisch nicht schwierig und für geübte Wanderer gut machbar.

Für erfahrene Trekker bietet der Park längere Durchquerungen an, etwa die Route von Kiilopää nach Raja-Jooseppi an der russischen Grenze, eine Strecke von über 100 Kilometern. Auf dieser Tour gibt es Abschnitte ohne markierte Wege, und man muss sich mit Karte und Kompass orientieren können. GPS Geräte helfen, ersetzen aber die klassische Navigation nicht, denn Batterien entladen sich in der Kälte schnell. Wer diese Route geht, sollte mindestens sieben bis zehn Tage einplanen und Erfahrung mit autarkem Trekking mitbringen.

Die kürzeren Wege rund um Saariselkä und Kiilopää eignen sich auch für Familien. Manche Routen sind nur zwei bis drei Kilometer lang und führen zu Aussichtspunkten, Wasserfällen oder Feuerstellen. Ein besonders lohnenswertes Ziel für kurze Wanderungen ist der Gipfel des Kiilopää, der auf 546 Metern liegt und einen Rundumblick über die Fjälllandschaft bietet.

Wildnishütten und Übernachtung

Traditionelle Wildnishütte aus Holz im verschneiten Fjäll des Urho-Kekkonen Parks
Die Wildnishütten sind einfach, aber trocken und mit Brennholz ausgestattet (KI-generiert)

Entlang der Wanderrouten stehen etwa 30 offene Wildnishütten, auf Finnisch autiotuvat. Diese Hütten sind frei zugänglich, kostenlos und können nicht reserviert werden. Das Prinzip ist einfach: Wer zuerst kommt, bekommt einen Platz. Die Hütten bieten Platz für sechs bis zwölf Personen, haben einen Holzofen, Brennholz, eine Axt, Kerzen und ein Gästebuch. Es gibt keine Betten, nur Pritschen aus Holz, auf denen man seinen eigenen Schlafsack ausrollt.

Das System funktioniert auf Vertrauen. Wer Brennholz verbraucht, ist angehalten, neues zu hacken. Wer die Hütte verlässt, fegt den Boden und lässt sie saüber zurück. In der Praxis klappt das erstaunlich gut. Finnische Wanderer pflegen eine Tradition der Rücksichtnahme in der Wildnis, die auch ausländische Besucher schnell übernehmen. Dennoch sollte man immer ein Zelt dabei haben, falls eine Hütte bereits belegt ist. In der Hochsaison im August und September kann es auf den beliebteren Routen eng werden.

Neben den offenen Hütten gibt es reservierbare Hütten, die sogenannten varaustuvat. Sie kosten zwischen 10 und 20 EUR pro Nacht und Bett und können über die Website von Metsähallitus gebucht werden. Diese Hütten sind etwas komfortabler und bieten die Sicherheit, einen Schlafplatz zu haben. Für mehrtägige Touren in der Hochsaison empfiehlt sich eine Reservierung.

Am Rand des Parks bieten Saariselkä und Kiilopää diverse Unterkünfte an. Das Suomen Latu Kiilopää, ein Fjällzentrum mit Hotel, Hostel und Saunen, ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Hier bekommt man auch warme Mahlzeiten, kann Ausrüstung ausleihen und sich über aktuelle Wegbedingungen informieren. Übernachtungen beginnen bei etwa 60 EUR im Mehrbettzimmer.

Rentiere und Tierwelt

Rentiere grasen auf einer Fjällweide im Urho-Kekkonen Nationalpark
Rentiere gehören zum Alltag im Urho-Kekkonen Park und ziehen frei über die Fjälls (KI-generiert)

Rentiere sind die sichtbarsten Bewohner des Urho-Kekkonen Nationalparks. Sie gehören den samischen und finnischen Rentierhirten, die ihre Herden seit Jahrhunderten durch diese Landschaft treiben. Im Park leben geschätzt mehrere Tausend Rentiere, die frei umherziehen und oft auf den Wanderwegen stehen. Sie sind an Menschen gewöhnt und lassen sich aus wenigen Metern Entfernung beobachten. Im Herbst, wenn die Brunftzeit beginnt, hört man die Bullen röhren, und die Geweihe der Männchen sind zu imposanten Kronen herangewachsen.

Neben den Rentieren leben im Park auch wildere Tiere. Vielfraße streifen durch die entlegenen Gebiete, sind aber extrem scheu und werden fast nie gesichtet. Braunbären durchqueren den Park auf ihren Wanderungen, halten sich jedoch von den Wanderrouten fern. Luchse jagen in den Wäldern, und Wölfe tauchen gelegentlich auf, obwohl ihre Population in dieser Region klein ist. Die Wahrscheinlichkeit, einem dieser Großraubtiere zu begegnen, ist äußerst gering, aber ihr Vorhandensein gibt dem Gebiet den Charakter einer echten Wildnis.

Die Vogelwelt ist reich und umfasst typische Fjällarten wie das Alpenschneehuhn, den Goldregenpfeifer und den Raubwürger. An den Flüssen brüten Flussuferläufer und Wasseramseln. Im Sommer herrscht ein ständiges Konzert aus Vogelstimmen, und wer ein Fernglas mitbringt, kann an einem einzigen Tag Dutzende Arten beobachten. Im Winter dagegen wird es still. Nur Meisen, Häher und gelegentlich ein Raufußbussard durchbrechen die Stille der verschneiten Landschaft.

Goldgräbergeschichte am Tankavaara

Am südwestlichen Rand des Parks liegt Tankavaara, ein Ort, der eng mit der Geschichte des lappländischen Goldwaschens verbunden ist. In den Flüssen dieser Gegend wurde seit dem 19. Jahrhundert Gold gefunden, und bis heute waschen Hobby-Goldsucher in den Bächen nach dem Edelmetall. Das Goldmuseum in Tankavaara erzählt die Geschichte des Goldrausches in Lappland, zeigt historische Werkzeuge und bietet Besuchern die Möglichkeit, selbst Gold zu waschen.

Für 15 EUR bekommt man eine Pfanne und eine Einweisung und darf an einem der Waschrinnen sein Glück versuchen. Die Goldkörner, die man findet, sind winzig, aber echt, und man darf sie behalten. Für Familien mit Kindern ist das ein unterhaltsames Erlebnis, das sich gut mit einer Wanderung im Park kombinieren lässt. Das Museum selbst kostet 12 EUR Eintritt und gibt einen umfassenden Überblick über die Kulturgeschichte Lapplands, von den samischen Ureinwohnern bis zu den Goldgräbern des 20. Jahrhunderts.

Von Tankavaara aus starten auch Wanderwege in den Park, die weniger frequentiert sind als die Routen ab Saariselkä. Der Weg zum Hangasoivi Fjäll führt durch abwechslungsreiche Landschaft und bietet vom Gipfel aus einen weiten Blick nach Süden. Diese Alternative ist besonders im Sommer empfehlenswert, wenn die Wege um Saariselkä viel besucht sind.

Winter im Park

Tief verschneite Fjälllandschaft im Urho-Kekkonen Nationalpark bei Polarnacht
Im Winter herrschen Temperaturen bis minus 40 Grad und die Sonne zeigt sich wochenlang nicht (KI-generiert)

Von Oktober bis Mai liegt der Urho-Kekkonen Nationalpark unter Schnee. Die Temperaturen fallen regelmäßig unter minus 30 Grad, und in der Polarnacht, dem Kaamos, geht die Sonne von Ende November bis Mitte Januar gar nicht auf. Was nach unwirtlichen Bedingungen klingt, ist für viele Besucher gerade der Reiz. Die verschneite Fjälllandschaft hat eine eigene Schönheit, die Stille wird noch tiefer, und in klaren Nächten flimmern Nordlichter über den Himmel.

Skilanglauf ist die klassische Art, den Park im Winter zu erkunden. Rund um Saariselkä und Kiilopää werden hunderte Kilometer Loipen gespurt, die zum Teil in den Park hineinführen. Die Loipen sind kostenlos und gut ausgeschildert. Wer sich abseits der gespurten Strecken auf die Fjälls wagen will, braucht breite Backcountry-Ski und Erfahrung im Umgang mit arktischen Bedingungen. Ein plötzlicher Wetterumschwung kann in der baumlosen Fjälllandschaft lebensgefährlich werden, wenn man nicht richtig ausgerüstet ist.

Schneeschuhwanderungen und Schneemobiltouren werden von verschiedenen Anbietern in Saariselkä organisiert. Eine geführte Schneeschuhtour kostet ab 60 EUR pro Person und dauert drei bis vier Stunden. Hundeschlittenfahrten gehören ebenfalls zum Angebot und sind besonders bei Familien beliebt. Die Preise beginnen bei 120 EUR für eine zweistündige Tour.

Die Wildnishütten sind auch im Winter nutzbar, allerdings sollte man mit extremer Kälte rechnen und entsprechend ausgerüstet sein. Ein Winterschlafsack, der bis minus 30 Grad ausgelegt ist, gehört zur Grundausstattung. Der Holzofen in den Hütten heizt den Raum zwar schnell auf, erlischt aber in der Nacht. Wer das Abenteuer sucht, findet hier eine der ursprünglichsten Wintererfahrungen, die Europa zu bieten hat.

Anreise und praktische Tipps

Der nächste Flughafen ist Ivalo, etwa 25 Kilometer südlich von Saariselkä. Finnair und Norwegian fliegen von Helsinki aus täglich nach Ivalo. Die Flugzeit beträgt 90 Minuten. Von Ivalo aus gibt es Busverbindungen nach Saariselkä, oder man mietet einen Wagen am Flughafen. Wer mit dem Zug reist, fährt bis Rovaniemi und nimmt von dort den Bus weiter nach Saariselkä, was insgesamt etwa vier Stunden dauert.

Für Wanderungen im Park sollte man ausreichend Proviant mitbringen, denn im Inneren gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. In Saariselkä gibt es einen kleinen Supermarkt und mehrere Outdoorgeschäfte, in denen man letzte Ausrüstung besorgen kann. Trinkwasser ist in vielen Bächen und Flüssen des Parks direkt trinkbar, allerdings sollte man dies oberhalb von Hütten und Rastplätzen tun. Ein leichter Wasserfilter schadet trotzdem nicht.

Die Mückensaison dauert von Mitte Juni bis Anfang August. In dieser Zeit ist ein Kopfnetz unverzichtbar, und starkes Mückenspray gehört zur Grundausstattung. Wer den Mücken ausweichen will, kommt am besten im September, wenn die Ruska Saison die Landschaft in warme Farben taucht und die Insekten verschwunden sind. Der September gilt unter Kennern als die schönste Zeit im Urho-Kekkonen Nationalpark.

Das Besucherzentrum von Metsähallitus in Saariselkä informiert über aktuelle Wegbedingungen, Wetter und Hüttenverfügbarkeit. Hier kann man auch Karten kaufen und sich für längere Touren beraten lassen. Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenlos, und es gibt keine Genehmigungspflicht für Wanderungen. Nur für das Fischen in den Gewässern des Parks braucht man eine Lizenz, die ab 7 EUR pro Tag erhältlich ist.

Häufige Fragen zum Urho-Kekkonen Nationalpark

Wie groß ist der Urho-Kekkonen Nationalpark?

Der Park erstreckt sich über 2 550 Quadratkilometer und ist damit Finnlands zweitgrößter Nationalpark. Zum Vergleich: Das entspricht fast der Fläche des Saarlands.

Braucht man eine Genehmigung für Wanderungen?

Nein. Der Nationalpark ist frei zugänglich, und Wanderungen erfordern keine Genehmigung. In der Wildniszone sollte man allerdings Erfahrung mitbringen und sich am Besucherzentrum über die Bedingungen informieren.

Kann man Rentiere im Park sehen?

Rentiere sind im gesamten Park verbreitet und werden fast auf jeder Wanderung gesichtet. Sie gehören samischen und finnischen Hirten und sind an Menschen gewöhnt. Bitte füttern Sie sie nicht und halten Sie Abstand.

Wann ist die beste Reisezeit?

Der September ist wegen der Herbstfärbung und der fehlenden Mücken besonders beliebt. Der Winter von Dezember bis März eignet sich für Skilanglauf und Nordlichtbeobachtung. Der Sommer bietet Mitternachtssonne, aber auch viele Mücken.

Sind die Wildnishütten kostenlos?

Die offenen Wildnishütten (autiotuvat) sind kostenlos und ohne Reservierung nutzbar. Reservierbare Hütten (varaustuvat) kosten zwischen 10 und 20 EUR pro Nacht und können über die Metsähallitus Website gebucht werden.

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Sergej Gerber

Sergej Gerber

Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.

Zuletzt aktualisiert: Mai 2026