Hyttsill im Glasreich

Traditioneller Festabend im Zeichen der Glaskunst

Im schwedischen Glasreich hat das Hyttsill eine lange Tradition. Bei diesem Festabend handelt es sich um ein geselliges Beisammensein in fröhlicher Runde. Es werden traditionelle schwedische Gerichte serviert und ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten.

Hyttsill im Glasreich, Foto: Mats Samuelsson

Meister der Glasblaskunst geben während des Hyttsills Kostproben ihres Könnens bei einer öffentlichen Vorführung und die Gäste haben zwischen den einzelnen Gängen die Gelegenheit, selbst Glasgegenstände zu blasen.

Der alte Brauch des Hyttsills hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert, als die Glashütte ein gesellschaftliches Zentrum der jeweiligen Region und Treffpunkt der Dorfbewohner war. Regelmäßige Hyttsill-Abende werden auf dem Gelände der Glashütten Pukeberg, Kosta und Målerås vornehmlich in den Sommermonaten und zu Weihnachten veranstaltet. Außerhalb dieser Zeiten wird ein traditionelles Hyttsill auf Anfrage für Gruppen organisiert.

Traditionelle småländische Gerichte und Speisen sind elementarer Bestandteil des Hyttsills. Serviert werden gebratene Heringe, die als „Sill“ bezeichnet werden, mit Dill und Zwiebeln. Dazu gibt es die Griebenwurst Isterband und gebratenes Schweinefleisch mit Backkartoffel und zerlassener Butter. Abgerundet wird das Menü mit Brot, Butter und Preiselbeeren sowie dem als Ostkaka bezeichneten Käsekuchen. Während des traditionellen Mahls werden die Gäste mit Musik, Gesang, Geschichten und Glasbläserkunst unterhalten.

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