Der besondere Lappland Tipp

Wer gerne schnell hoch hinaus möchte, für den bietet der Ausblick vom Gipfel des Skerfe einen weiten Blick ins Sarek, in Europas letzte alpine Wildnis. Wie kommt man hin?

Skerfe
Der Skerfe

Von Jokkmokk mit dem Bus Richtung Kvikkjokk. In Tjamåtis steigt man aus, wo schon das „Bergtaxi“ wartet (wenn man es vorgebucht hat). Es fährt uns eine etwa 20km lange Wildnisstraße, zur Sitojaure Brücke, vorbei an Schwedens höchster Staumauer aus Natursteinen.

An der Brücke über den Fluss Sitojaure endet die öffentliche Straße und die weiteren 10km dürfen nur mit dem Fahrrad gefahren werden oder eben mit dem Taxi. Diese 10km sind mehr „Offroad“ als Straße, aber besser schlecht gefahren, als gut gelaufen!

Am Endpunkt dieses „Cyckelstigen“ (was Fahradweg heißt) kann man wählen, ob man einen Bootstransport zur Station „Aktse“ bucht (die Telefonnummer des Sami, der das Boot fährt, steht auf einem Infozettel, der an einem Baum am Ausgangspunkt angebracht ist), oder aber man läuft einen 6km langen Waldweg.

Die Aussicht vom Boot ist absolut vorzuziehen, bietet sie doch das Ziel vor Augen, den Skerve, der mit seiner markanten, etwa 700 Meter senkrechten Felswand über dem Delta des Flusses Rapa das Panorama dominiert.

Wer kein Zelt dabei hat, übernachtet dann in der Bergstation Aktse und hat am nächsten Tag eine anstrengende, doch gut begehbare Tagestour zum Gipfel des Skerve vor sich.

Die Aussicht von dort oben ins Rapadelta und über das Sarek ist eine der schönsten in der Bergwelt Schwedens.

Und hier liegt der Skerfe:

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