Packliste Island: Was muss mit?
Inhaltsverzeichnis
- 1 Warum Packen für Island anders ist
- 2 Das Zwiebelprinzip verstehen
- 3 Oberbekleidung und Jacken
- 4 Die richtigen Schuhe für Island
- 5 Hosen, Unterwäsche und Baselayer
- 6 Regenschutz und Windstopper
- 7 Rucksack und Tagesrucksack
- 8 Packliste nach Jahreszeiten
- 9 Technik und Elektronik
- 10 Hygiene und Reiseapotheke
- 11 Häufige Fehler beim Packen
- 12 FAQ
Island ist kein Reiseziel, bei dem man einfach ein paar T-Shirts und Flip-Flops in den Koffer wirft. Das Wetter auf der Insel im Nordatlantik wechselt manchmal innerhalb einer Stunde von Sonnenschein zu Sturm und Regen, und wer falsch gepackt hat, merkt das spätestens beim ersten Stopp an einem windgepeitschten Wasserfall.
Nach mehreren Reisen nach Island habe ich gelernt, dass die richtige Ausrüstung den Unterschied zwischen einem grandiosen Erlebnis und einem durchnässten Frösteln ausmacht. Diese Packliste basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und soll dir helfen, für jede Situation gewappnet zu sein, ohne dabei den Koffer zu überladen.
Egal ob du im Sommer die Ringstraße entlangfährst oder im Winter Nordlichter jagen willst: Hier findest du alles, was du wirklich einpacken solltest, und einiges, was getrost zu Hause bleiben kann.
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Warum Packen für Island anders ist
Das isländische Wetter gehorcht keinem Kalender. Selbst im Juli kann ein eisiger Nordwind über das Hochland fegen, während im Dezember milde Temperaturen um die fünf Grad möglich sind. Isländer sagen gerne: „Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte fünf Minuten." Dieser Spruch trifft den Kern ziemlich gut.
Dazu kommt der Wind. Island ist eines der windigsten bewohnten Gebiete der Erde. Böen von 80 Stundenkilometern sind keine Seltenheit, und an exponierten Stellen wie dem Dynjandi-Wasserfall oder der Halbinsel Snæfellsnes kann es so heftig blasen, dass man sich kaum auf den Beinen halten kann. Normale Regenschirme sind in Island nutzlos. Der Wind dreht sie um oder reißt sie aus der Hand. Stattdessen brauchst du winddichte Kleidung, die dich von Kopf bis Fuß schützt.
Ein weiterer Faktor ist die Vulkanlandschaft. Viele Wanderwege führen über Lavafelder, Geröll und unebenen Untergrund. Leichte Sneaker oder Stadtschuhe reichen dafür nicht aus. Gleichzeitig wirst du an heißen Quellen und Thermalbädern Badesachen brauchen, und die isländische Badekultur erfordert, dass man sich vor dem Betreten des Beckens gründlich duscht.
Das Zwiebelprinzip verstehen
Wer sich für Island kleidet, kommt am Zwiebelprinzip nicht vorbei. Die Idee dahinter ist simpel: Statt einer einzigen dicken Jacke trägst du mehrere dünne Schichten übereinander, die du je nach Wetterlage an- oder ausziehen kannst. Drei Schichten haben sich bewährt, und jede davon erfüllt eine bestimmte Aufgabe.
Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut und soll Feuchtigkeit vom Körper wegtransportieren. Baumwolle ist hier eine schlechte Wahl, weil sie Schweiß aufsaugt und lange feucht bleibt. Merinowolle oder synthetische Funktionsfasern trocknen dagegen schnell und halten auch im nassen Zustand warm. Ein Merino-Unterhemd und eine Merino-Unterhose sind Gold wert, besonders bei mehrstündigen Wanderungen.
Die zweite Schicht ist die Isolationsschicht. Sie speichert die Körperwärme und sorgt dafür, dass du nicht auskühlst. Fleecejacken sind hier der Klassiker, weil sie leicht sind, schnell trocknen und auch feucht noch wärmen. Alternativ eignen sich dünne Daunenjacken, die allerdings bei Nässe an Isolationsleistung verlieren. Für Island empfehle ich eine Kombination aus Fleece und einer leichten Kunstfaserjacke, die du bei Bedarf übereinanderziehen kannst.
Die dritte Schicht ist die äußere Schutzschicht gegen Wind und Regen. Eine gute Hardshell-Jacke mit versiegelten Nähten und einer Wassersäule von mindestens 10.000 Millimetern ist in Island nicht verhandelbar. Spare hier nicht am falschen Ende. Eine durchnässte Wanderung bei sechs Grad und Sturmböen kann schnell gefährlich werden.
Oberbekleidung und Jacken
Die wichtigste Jacke in deinem Gepäck ist die Regenjacke. Sie muss wasserdicht und atmungsaktiv sein. Marken wie Fjällräven, The North Face oder Patagonia bieten Modelle, die sich im isländischen Wetter bewährt haben. Achte darauf, dass die Kapuze sich verstellen lässt und auch bei Wind nicht vom Kopf rutscht. Ein verlängerter Rücken schützt zusätzlich, wenn du mit Rucksack unterwegs bist.
Zur Regenjacke gehört eine Regenhose. Viele Reisende vergessen sie, und das rächt sich spätestens bei einer Wanderung durch nasses Gras oder bei einem Gletscherspaziergang. Überziehhosen sind praktisch, weil du sie über deine normale Hose anziehen kannst, ohne dich komplett umziehen zu müssen. Modelle mit durchgängigen Reißverschlüssen an den Seiten lassen sich sogar über Wanderschuhe streifen.
Für den Sommer reichen Regenjacke und Fleece in den meisten Situationen aus. Wer im Winter reist oder das Hochland erkunden will, braucht zusätzlich eine gut isolierte Winterjacke. Eine Daunenjacke mit wasserdichter Außenschicht oder eine gefütterte Parka-Variante hält bei Temperaturen um den Gefrierpunkt warm. In Reykjavík und anderen Orten wirst du die dicke Jacke auch bei Restaurantbesuchen und Stadtbummeln tragen.
Die richtigen Schuhe für Island
Schuhe sind vermutlich die wichtigste Einzelentscheidung beim Packen für Island. Robuste, wasserdichte Wanderschuhe mit knöchelhohem Schaft sind die Grundlage für jede Islandreise. Die Wege führen über loses Gestein, moosbedeckte Lavafelder, matschige Pfade und manchmal durch flache Bachläufe. Dein Schuhwerk muss das alles mitmachen.
Lauf deine Wanderschuhe unbedingt vor der Reise ein. Neue, steife Schuhe verursachen nach wenigen Kilometern Blasen, und in Island wirst du viel zu Fuß unterwegs sein. Zwei Wochen tägliches Tragen vor der Abreise reichen meist aus, damit sich das Material an deinen Fuß anpasst.
Neben den Wanderschuhen empfehle ich ein zweites Paar leichtere Schuhe für Abende in Restaurants, Fahrten im Auto oder Spaziergänge durch Reykjavík. Leichte Turnschuhe oder bequeme Halbschuhe tun hier ihren Dienst. Sie fungieren außerdem als Backup, falls die Wanderschuhe nach einem langen Tag durchnässt sind und über Nacht trocknen müssen.
Für den Besuch von heißen Quellen und Thermalbädern sind einfache Badeschlappen sinnvoll. In den Umkleidekabinen und Duschen isländischer Schwimmbäder geht man barfuß, aber für den Weg zwischen Umkleide und Becken sind Schlappen bequem. Manche Reisende nehmen auch Neoprenschuhe mit, besonders wenn sie wilde Hot Pots in der Natur aufsuchen wollen, wo der Untergrund steinig sein kann.
Hosen, Unterwäsche und Baselayer
Jeans sind für Island nicht die beste Wahl. Sie saugen sich bei Regen voll Wasser, trocknen extrem langsam und werden bei Wind eiskalt. Besser sind Wanderhosen aus schnell trocknendem Synthetikmaterial. Zwei bis drei Wanderhosen reichen für eine zweiwöchige Reise, weil sie sich abends im Hotel schnell waschen und über Nacht trocknen lassen.
Zip-Off-Hosen, bei denen sich die Hosenbeine per Reißverschluss abtrennen lassen, bieten Flexibilität bei Wetterwechseln. An einem sonnigen Nachmittag im Juli trägst du kurze Hosen, und wenn der Wind auffrischt, werden sie wieder zu langen Hosen. Der Nachteil: Die Reißverschlüsse sitzen oft knapp über dem Knie und können bei längerem Gehen scheuern.
Als Unterwäsche empfehle ich Merinowolle oder Funktionsfaser. Baumwollunterwäsche wird bei Aktivität feucht und fühlt sich dann unangenehm an. Merino reguliert die Temperatur, riecht auch nach mehreren Tagen kaum und trocknet schnell. Für eine Woche Island plane ich fünf Garnituren Funktionsunterwäsche ein und wasche zwischendurch.
Thermoleggings sind im Winter Pflicht und auch in der Übergangszeit sinnvoll. Eine dünne Merino-Leggings unter der Wanderhose hält die Beine warm, ohne einzuengen. Im Sommer kannst du darauf verzichten, solltest sie aber als Reserve im Rucksack haben, falls das Wetter umschlägt.
Regenschutz und Windstopper
Ich habe es schon erwähnt: Regenschirme sind in Island zwecklos. Der horizontale Regen, den die Sturmtiefs über die Insel treiben, kommt von allen Seiten gleichzeitig. Was du brauchst, ist eine Kombination aus wasserdichter Jacke und Regenhose Accessoires.
Ein Buff oder Schlauchschal aus Merinowolle schützt den Hals vor Wind und lässt sich als Mütze, Stirnband oder Gesichtsmaske verwenden. Dieses vielseitige Stück Stoff wiegt fast nichts und gehört in jeden Tagesrucksack. Dazu eine winddichte Mütze und ein Paar wasserdichte Handschuhe, selbst im Sommer. An Gletschern und auf Bergpässen kann die gefühlte Temperatur deutlich unter dem liegen, was das Thermometer anzeigt.
Gamaschen sind eine Überlegung wert, wenn du vorhast, abseits der markierten Wege zu wandern oder das Hochland zu durchqueren. Sie verhindern, dass Wasser und Schmutz in die Schuhe eindringen, und schützen die Unterschenkel vor nassem Unterholz. Für die meisten Tagestouren auf der Ringstraße sind sie aber nicht nötig.
Für Brillenträger gibt es einen speziellen Tipp: Ein Brillenband verhindert, dass die Brille bei Sturm vom Gesicht geweht wird. Das klingt übertrieben, ist aber in Island durchaus realistisch. Alternativ lohnt sich eine Sportbrille mit Gummibügeln, die fest am Kopf sitzt.
Rucksack und Tagesrucksack
Für Tagestouren brauchst du einen Rucksack mit 25 bis 35 Litern Volumen. Er sollte Platz bieten für Regenjacke, Fleece, Proviant und Wasserflasche zusätzliche Wärmeschicht. Ein Rucksack mit integrierter Regenhülle ist ideal, weil du nicht erst eine separate Hülle heraussuchen musst, wenn plötzlich der Regen einsetzt.
Packe empfindliche Gegenstände wie Elektronik und Dokumente zusätzlich in wasserdichte Beutel oder Zip-Lock-Tüten. Selbst der beste Rucksack lässt bei mehrstündigem Dauerregen irgendwann Feuchtigkeit durch. Trockenbeutel aus dem Outdoorbedarf sind eine günstige Versicherung gegen nasse Kameras und Pässe.
Für das Hauptgepäck empfehle ich einen Rucksack oder eine Reisetasche mit etwa 60 bis 70 Litern. Koffer mit Rollen sind auf Island oft unpraktisch, weil viele Unterkünfte über unebene Kieswege erreichbar sind. Wenn du mit dem Mietwagen reist und den Koffer nur zwischen Auto und Zimmer transportierst, geht natürlich auch ein Rollkoffer. Für Campingplätze und abgelegenere Gästehäuser ist ein Rucksack aber deutlich komfortabler.
Packliste nach Jahreszeiten
Im Sommer (Juni bis August) reicht das leichtere Programm. Regenjacke, Fleece, zwei bis drei Wanderhosen und Funktionsunterwäsche zweites Paar leichte Schuhe bilden die Grundlage. Dazu Badesachen für die Thermalbäder, Sonnenschutz (die Sonne scheint bis zu 21 Stunden am Tag, und UV-Strahlung auf Gletschern ist intensiv), Sonnenbrille und eine leichte Kopfbedeckung. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 10 und 15 Grad, nachts bei 5 bis 8 Grad.
Im Winter (November bis Februar) musst du deutlich mehr einpacken. Zur Regenjacke kommt eine dicke Winterjacke, Thermounterwäsche (Ober- und Unterteil), gefütterte Winterhose, wasserdichte Winterstiefel, dicke Wollsocken, gefütterte Handschuhe und warme Mütze. Steigeisen oder Spikes zum Überziehen über die Schuhe sind für vereiste Wege sinnvoll. Die Temperaturen pendeln um den Gefrierpunkt, und mit Windchill kann es sich wie minus zehn oder kälter anfühlen.
Die Übergangszeit (März bis Mai und September bis Oktober) ist am schwierigsten zu packen, weil das Wetter besonders wechselhaft ist. An einem Tag kann es sonnig und zehn Grad warm sein, am nächsten fällt Schnee. Ich empfehle, für die Übergangszeit wie für den Winter zu packen, aber mit leichterer Isolierung. Eine gute Softshelljacke zusätzlich zur Hardshell gibt dir Flexibilität.
Technik und Elektronik
Island hat die gleichen Steckdosen wie Deutschland und die Schweiz (Typ F, Schuko). Du brauchst also keinen Reiseadapter. Das ist einer der wenigen Punkte, an denen das Packen für Island einfacher ist als für andere Reiseziele.
Eine Powerbank mit mindestens 10.000 mAh gehört ins Gepäck. Kälte saugt Handyakkus schneller leer als gewöhnlich, und wenn du den ganzen Tag in der Natur unterwegs bist, findest du keine Steckdose. Für Fotografen empfehle ich eine zweite Kamerabatterie, die du warm in der Jackentasche aufbewahrst und im Bedarfsfall tauschst.
Eine isländische SIM-Karte oder eSIM ist sinnvoll, wenn du außerhalb von Hotels und Cafés aufs Internet angewiesen bist. Allerdings gibt es im Hochland und in abgelegenen Gebieten streckenweise keinen Empfang. Lade dir daher Offline-Karten herunter, bevor du losfährst. Die App Maps.me oder Google Maps im Offline-Modus haben mir schon oft geholfen, wenn das Netz weg war.
Eine Stirnlampe ist im Winter unverzichtbar, wenn die Dunkelheit früh hereinbricht. Aber auch im Sommer kann sie nützlich sein, etwa für nächtliche Ausflüge zu versteckten Hot Pots oder wenn du früh morgens aufbrichst, bevor die Sonne über die Berge steigt. LED-Stirnlampen mit 200 bis 300 Lumen reichen für die meisten Situationen.
Hygiene und Reiseapotheke
Islands Leitungswasser gehört zu den reinsten der Welt und kommt gefiltert durch Lavagestein aus den Hähnen. Du brauchst keine Wasserflaschen zu kaufen, sondern kannst deine Trinkflasche überall mit Leitungswasser auffüllen. Das spart Geld und Plastik. Der leichte Schwefelgeruch des Warmwassers ist normal und harmlos. Kaltwasser riecht und schmeckt einwandfrei.
Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist auch bei bewölktem Himmel wichtig. Die Reflexion auf Gletschern und Schneefeldern verstärkt die UV-Strahlung erheblich. Lippenbalsam mit UV-Schutz verhindert aufgesprungene Lippen, die in der trockenen, windigen Luft schnell entstehen. Eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme für Gesicht und Hände rundet die Hautpflege ab.
Für die Reiseapotheke empfehle ich die üblichen Verdächtigen: Schmerzmittel, Blasenpflaster (absolut essenziell beim Wandern), Durchfallmedikament und persönliche Medikamente in ausreichender Menge. Apotheken gibt es in Reykjavík und den größeren Orten, aber in ländlichen Gebieten kann die nächste Apotheke Stunden entfernt sein. Island hat kein Malaria- oder Zeckenrisiko, und Impfungen über den Standardschutz hinaus sind nicht erforderlich.
Badesachen nicht vergessen! Zwei Badeanzüge oder Badehosen sind ideal, damit einer trocknen kann, während du den anderen benutzt. In isländischen Schwimmbädern und Thermalbädern ist es üblich, sich vor dem Baden ohne Badekleidung in den Gemeinschaftsduschen zu waschen. Das ist kulturell völlig normal und wird auch von Besuchern erwartet.
Häufige Fehler beim Packen
Der größte Fehler ist, zu viel einzupacken. Island ist kein Drittwelt-Reiseziel, in dem man nichts nachkaufen kann. In Reykjavík findest du alle großen Outdoor-Marken, und auch in den kleineren Orten gibt es Geschäfte mit dem Nötigsten. Wenn du feststellst, dass dir etwas fehlt, kannst du es vor Ort besorgen. Allerdings sind die Preise in Island deutlich höher als in Mitteleuropa (ein Land mit ISK als Währung, wobei 1 EUR etwa 150 ISK entspricht), also ist es günstiger, gut vorbereitet anzureisen.
Viele packen zu viel Abendgarderobe ein. Island ist eines der entspanntesten Reiseziele, was den Dresscode angeht. Selbst in gehobenen Restaurants in Reykjavík ist smarte Freizeitkleidung völlig akzeptabel. Ein ordentliches Hemd oder eine saubere Bluse reichen für alle Anlässe. Packe lieber eine zusätzliche Isolationsschicht ein als ein schickes Outfit, das du einmal trägst.
Baumwollsocken sind ein weiterer klassischer Fehler. Sie werden nass, bleiben nass und verursachen Blasen. Wandersocken aus Merinowolle oder einem Woll-Synthetik-Gemisch halten die Füße trocken und warm. Plane mindestens vier bis fünf Paar ein und wechsle sie täglich. Nasse Socken am Abend über die Heizung in der Unterkunft hängen, und am nächsten Morgen sind sie wieder einsatzbereit.
Und schließlich: Vergiss nicht die Badesachen und ein schnell trocknendes Mikrofaser-Handtuch. Viele heiße Quellen in der Natur haben keine Umkleidekabinen, und ein kompaktes Handtuch, das in den Rucksack passt, ist dabei unverzichtbar.
Häufige Fragen zur Packliste Island
Brauche ich einen Reiseadapter für Island?
Nein, Island verwendet den gleichen Steckertyp (Schuko, Typ F) wie Deutschland und die Schweiz. Du kannst deine Ladegeräte ohne Adapter verwenden.
Kann ich Outdoor-Ausrüstung in Island kaufen?
Ja, in Reykjavík gibt es mehrere Outdoor-Geschäfte wie 66°North und Icewear. Die Preise liegen aber 30 bis 50 Prozent über dem mitteleuropäischen Niveau. Markenprodukte wie eine Hardshell-Jacke von 66°North kosten in Island schnell 400 bis 600 EUR (60.000 bis 90.000 ISK).
Wie schwer sollte mein Gepäck für eine zweiwöchige Islandreise sein?
Für eine Mietwagen-Rundreise mit Übernachtung in Gästehäusern und Hotels rechne mit 12 bis 18 Kilogramm inklusive Tagesrucksack. Bei einer Campingreise mit eigenem Zelt und Kocher kann es auf 20 bis 25 Kilogramm anwachsen.
Sind Steigeisen oder Grödel nötig?
Im Winter (November bis März) sind Schuhspikes oder Grödel empfehlenswert, weil Gehwege und Wanderpfade vereist sein können. Im Sommer brauchst du sie nur, wenn du eine Gletscherwanderung planst, und dann werden sie vom Touranbieter gestellt.
Muss ich ein Handtuch für die heißen Quellen mitnehmen?
In kommerziellen Thermalbädern wie der Blue Lagoon kannst du Handtücher leihen oder im Eintritt inkludiert bekommen. Für wilde Hot Pots in der Natur brauchst du ein eigenes Handtuch. Ein Mikrofaser-Reisehandtuch ist leicht, trocknet schnell und nimmt kaum Platz ein.
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Sergej Gerber
Ich bin absoluter Skandinavien-Fan und reise schon seit über 12 Jahren in die schönen Länder Skandinaviens. Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps zu den skandinavischen Ländern und der Ostsee-Region.
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026