Wetter an der Ostsee



Das Wetter an der Ostsee

Begnadete Ostseeurlauber sind sich einig – es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung. Das Wetter an der Ostsee zeigt sich nicht selten von einer launischen Seite. Schnell wechselnde Wetterlagen, stürmische Winde, aber auch kompromisslos sonnige Tage stellen die Urlauber vor manch eine Herausforderung.

Ein stürmischer Morgen an der Ostsee
Ein stürmischer Morgen an der Ostsee

Doch gerade diese Kontraste sind es, die der Ostsee zu mehr Attraktivität verhelfen. Während des Sommers wird die deutsche Ostseeküste oft von Temperaturen belohnt, die zum Baden einladen. Rasch erreicht das kleinste Weltmeer angenehme Wassertemperaturen, die einen hervorragenden Rahmen für einen Tag am Meer schaffen.

Während des Winters ist Schneefall an der deutschen Ostseeküste keine Seltenheit. Mit viel Fingerspitzengefühl taucht der Winter die deutsche Küste in eine Landschaft, die von Schnee geprägt wird. Es ist ein Genuss für die Sinne, wenn die Ostsee seicht die verschneiten Strände liebkost. Stürmisch und abwechslungsreich zeigt sich der Herbst. Zu dieser Jahreszeit sollten Wind- und Regenjacke ebenso wenig fehlen wie wasserdichte Schuhe.

Die sonnenreichsten Gebiete Deutschlands

Die Sonne ist an der Ostsee ein treuer Zeitgenosse, der sich vor allem auf den Inseln Usedom und Rügen von einer seiner wohl schönsten Seiten zu erkennen gibt. Usedom und Rügen zählen zu Recht u den sonnenreichsten Gebieten der Bundesrepublik. Nicht zu Unrecht trägt Usedom den Beinamen Sonneninsel. Doch trotz zahlreicher Sonnenstunden, die am Strand für hohe Temperaturen sorgen, sollte auch im Hochsommer im Reisegepäck nie auf einen warmen Pullover, feste Schuhe und eine Regenjacke verzichtet werden. Zu jeder Jahreszeit muss an der Ostsee mit kühlen Winden und kurzen heftigen Schauern gerechnet werden.

Der Startschuss zur alljährlichen Sommersaison fällt offiziell im Juni. Doch bereits in den Wochen zuvor erlauben es warme Temperaturgefilde einen Tag am Strand oder in einem der zahlreichen Cafés entlang der Promenade zu verbringen. Im Juni beginnt die Zeit, in der sich das Meer langsam aber sicher aufheizt und Temperaturen erreicht, die bei manch einem Hartgesottenen bereits die Lust auf ein Bad in der Ostsee wecken. Doch auch im schönsten Hochsommer geht die Ostsee immer mit einem frischen und kühlen Charme einher. Die Wassertemperatur knackt sowohl im Juli als auch im August kaum die Marke von 18° Celsius. Die Luftfeuchtigkeit an der Ostsee ist hoch, bringt aber auch eine gesundheitliche Heilwirkung mit sich.
Bis etwa 20 km landeinwärts sind die Einflüsse des Meeres deutlich am Klima zu erkennen. Typisch für die Gefilde entlang der Ostseeküste sind die hohe Luftfeuchtigkeit und die intensive Sonneneinstrahlung. Beide sind treue Begleiter aller Jahreszeiten.

Die Jahreszeiten an der Ostsee

Nicht selten zeigt sich das Frühjahr an der Ostsee von seiner rauen Seite. Oft muss während dieser Jahreszeit mit sehr kühlen Nächten gerechnet werden, die auch Wochen nach dem letzten Schnee nochmals für Bodenfrost sorgen. Der Sommer setzt an der Ostseeküste vergleichsweise spät ein, zeigt sich dann aber nicht selten von einer seiner schönsten Seiten.

Neben dem Hochsommer bietet sich auch der Spätsommer für einen Aufenthalt entlang der Küste an. Der Sommer klingt an der Ostsee sehr mild aus und schafft beste Voraussetzungen für Aktivitäten im Freien. In dieser Zeit wird die Wetterlage oft durch Winde aus Süd und Südwest geprägt. Sie sorgen dafür, dass auch die Nächte vergleichsweise warm sind. Zudem kühlt sich das Meer durch die milden Nächte nur sehr langsam ab, sodass auch Ende August und Anfang September ein Bad in der Ostsee ohne Bedenken möglich ist.

Die kältesten Wintermonate sind Januar und Februar. Während der beiden Monate bewegen sich die Temperaturen zwischen 2 und -2° Celsius. Der Januar ist der niederschlagreichste Monat des Jahres. Häufig sorgt er für eine schneebedeckte Küstenlandschaft. Durchschnittlich wird im Januar nur eine Sonnenstunde pro Tag gezählt. Auch die Ostsee selbst zeigt sich in dieser Zeit von ihrer kühlsten Seite und erreicht eine Durchschnittstemperatur von 2° Celsius. Bereits ab Mai erwärmt sich das Wasser der Ostsee deutlich. Liegt die Wassertemperatur im April noch bei kühlen sechs Grad, erreicht die Ostsee im Mai bereits Temperaturen von 11° Celsius.

Am höchsten ist die Wassertemperatur im August mit durchschnittlich 18° Celsius. Auch im September zeigt sich das Meer noch von seiner verführerischen Seite und bietet eine Durchschnittstemperatur von 16° Celsius. Diese Gefilde werden auch im Juni, dem ersten Sommermonat an der Küste, erreicht. Von Juni bis September muss entlang der deutschen Ostseeküste mit 13 bis 15 Regentagen gerechnet werden. Die regenärmsten Monate sind März und Mai.

Sommer- und Herbsttage an der Ostsee
Der Sommer erlebt im August seinen Höhepunkt an der Ostsee. Mit Höchsttemperaturen von durchschnittlich 20° Celsius bietet der August beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub. Doch auch der Juli lässt bei Badeurlaubern kaum Wünsche offen. Meist bewegen sich die Temperaturen in dieser Zeit zwischen 14 und 19° Celsius und sind damit so angenehm, dass sie auch im Hochsommer zu Aktivitäten im Freien einladen. Während des Julis hat die Ostsee eine Wassertemperatur von durchschnittlich 17° Celsius.

Nicht nur der Sommer bietet sich für einen ausgedehnten Urlaub an der Ostsee an. Charmant und einladend präsentiert sich auch der Herbst. Oft zeigt sich diese Jahreszeit von einer überraschend milden Seite. Doch sie hat auch stürmische Charakterzüge. Es ist keine Seltenheit, dass die Herbststürme die Wellen mit voller Kraft an das Ufer peitschen. Abseits dieser Stürme ist es das Flair des Herbstes, das die Urlauber begeistert. Es schafft jene Magie, die man während des Sommers vergeblich sucht.

Im Herbst lohnt es sich, den Weg in das Hinterland auf sich zu nehmen. In dieser Zeit präsentieren sich die einzelnen Laubbäume in einem farbenprächtigen Gewand. Zugleich eignen sich die sonnigen Herbsttage hervorragend für einen Spaziergang entlang des Strandes. Wenn die großen Besucherströme abgereist sind, sind es die Nähe zur Natur, die Ursprünglichkeit und die Einsamkeit, die einen solchen Spaziergang bieten.

Ein Genuss für die Sinne ist die Ostsee auch während des Frühlings. Zwar zeigt sie sich in dieser Zeit von einer rauen Seite, doch sie ist auch das Spiegelbild des natürlichen Kreislaufs. Wer an der Ostsee Ruhe und Einsamkeit mit allen Sinnen erleben möchte, sollte sich für einen Aufenthalt abseits der Sommersaison entscheiden. Sowohl im Herbst als auch im Frühling zeigen sich die Seebäder in einem charmanten Gewand, das Urlaub und Erholung gleichermaßen verspricht. So liegen in dieser Zeit die Ursprünge und der Spirit dieser Zeit nah beieinander.



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