Wismar



Wismar – eine der schönsten Städte an der Ostsee

Wismar wird heute gern als eine der schönsten Städte an der Ostsee bezeichnet. Die alte Hansestadt präsentiert sich ihren Besuchern mit einer wunderschönen Altstadt, die zum Entdecken und Verweilen einlädt.

Wismar an der Ostsee, Foto: Rabanus Flavus
Wismar an der Ostsee, Foto: Rabanus Flavus

Gemeinsam mit Stralsund wurde Wismar einst zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Seitdem genießt die Stadt mit ihren alten Bauwerken eine besondere Aufmerksamkeit.

Von 1257 bis 1358 handelte es sich bei Wismar um die Residenz der mecklenburgischen Fürsten. Der zu dieser Zeit verbreitete Glanz entwickelte sich zum Pulsschlag der alten Hansestadt und zu einem Sinnbild der Geschichte.

Heute ist es vor allem die Altstadt, die die Menschen fesselt. In ihr finden sich rund 300 alte Baudenkmäler, die mit Liebe zum Detail erhalten wurden. Die Altstadt erstreckt sich über eine beeindruckende Fläche von 76 Hektar und gehört damit flächenmäßig zu den größten in Europa. Viele alte Bauwerke wurden im Stile der Gotik errichtet.

Andere zeigen sich den interessierten Besuchern noch heute in jener Backsteinpracht, die in der Hanse-Hoch-Zeit geschaffen wurde. Die meisten Gebäude der Altstadt wurden im Stil des Barocks, des Klassizismus und der Neogotik geschaffen.

Hervorstechend zeigen sich die wenigen Gebäude, die im Glanz der Renaissance errichtet wurden, die von Holland geprägt wurde.

Ein Spaziergang durch Wismar

Mit ihren alten Bauwerken lädt die Altstadt von Wismar zu einem Spaziergang durch historisches Ambiente ein. Es ist die Magie der Vergangenheit, die während eines Spaziergangs zum stetigen Begleiter wird. Lange Zeit wurde Wismar in der Historie von Schweden dominiert.

An die Schwedenzeit, die in der Stadt bis 1903 andauerte, erinnert noch heute der bunte Schwedenkopf, der in einem Portal eines der ältesten Bürgerhäuser von Wismar untergebracht wurde. Das Bürgerhaus befindet sich am Ostrand des imposanten Marktplatzes, der sich über eine Fläche von rund 10.000 m² erstreckt. Er ist heute auch als der „Alte Schwede“ bekannt. Er ist nicht der einzige schnauzbärtige Mannskopf, der in Wismar zu finden ist.

Ähnliche Reminiszenzen dieser Art finden sich unter anderem vor dem barocken Baumhaus, das am „Alten Hafen“ von Wismar gelegen ist.

Am Lohberg trifft man bei einem Stadtspaziergang auf das spätgotische Wassertor. Es ist das letzte von ursprünglich fünf Stadttoren, das in Wismar erhalten werden konnte. Das Stadttor präsentiert sich noch heute als Erinnerung an die einst vorhandenen Befestigungsanlagen. Sie wurden erst durch die Bauwut der Gründerjahre geschliffen.

Die meisten Wismarer haben ihr Leben an den Grundriss der Stadt angepasst und es so zum Meer hin ausgerichtet. Die Ostsee ist in der Hansestadt ein treuer Begleiter und zugleich jenes Element, das das Leben prägt. Der Hafen und die Werft von Wismar sind bis heute die wohl wichtigsten Arbeitgeber der Stadt und so gibt es kaum eine einheimische Familie, von der nicht wenigstens ein Familienmitglied einem solchen Job nachgeht.

Der Hafen ist zweifelsohne eines der Wahrzeichen von Wismar. Er befindet sich direkt an der gezeitenlosen Bucht und hat schon lange Zeit vor der eigentlichen Stadtgründung die Seefahrer angelockt. Bereits kurze Zeit danach finden sich in der Historie die Anfänge des Schiffsbaus in Wismar.

Während des DDR-Regimes handelte es sich bei dem Hafen der Hansestadt um den zweitgrößten dieser Art in Ostdeutschland. Zugleich war er der einzige Kalium-Umschlagplatz, der in dem ehemaligen Gebiet der DDR zu finden war. Noch heute genießt der Hafen der Hansestadt eine große Aufmerksamkeit. Im Jahr werden hier rund vier Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Gleichzeitig werden jedes Jahr rund 16000 Schiffe abgefertigt.

Für die Touristen, die jedes Jahr nach Wismar kommen, geht der Hafen jedoch mit ganz anderen Besonderheiten einher. So steht er für die Segelmasten und den legendären Fischmarkt. Zugleich hat man ausgehend von dem Alten Hafen die wohl schönste Ansicht auf das liebevoll restaurierte Stadtpanorama von Wismar. Das Panorama der Hansestadt wirkt in vielerlei Hinsicht wie ein Gemälde, das von einem großen Künstler in der Vergangenheit geschaffen wurde.

Wismar und seine Sehenswürdigkeiten

Wismar bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten, die es lohnt zu entdecken. Eine der Bekanntesten ist sicherlich die spätmittelalterliche Kirche St. Georgen. Sie wurde 1945 zerstört. Ab 1990 widmete man sich dem Wiederaufbau des alten Gotteshauses. An dem Wiederaufbau beteiligte sich auch die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz. Heute begeistert die Kirche wieder mit ihrem alten Glanz, der an die Magie der vergangenen Jahrhunderte erinnert.

Die Altstadt von Wismar lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Dreh- und Angelpunkt ist der Marktplatz. Nur wenige Schritte davon entfernt trifft man in westlicher Richtung auf den Marienkirchturm. Er streckt sich 81 Meter gen Himmel und ist so bereits aus der Ferne deutlich zu erkennen. Noch im April 1945 richtete im Gotischen Viertel von Wismar ein Bombenangriff verheerende Schäden an. Davon war auch das Archidiakonat betroffen. Es ist für seine reichen Verzierungen bekannt, zu denen auch der dreiteilige Staffelgiebel, der Blendbogen und andere Baudekorelemente gehören. Errichtet wurde das Archidiakonat ursprünglich um 1450. Es befindet sich an der Ecke zur Sargmacherstraße und wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.

Hinter der Kirche von Wismar trifft man auf eine beeindruckende Palastarchitektur, die sich über eine Länge von 40 Metern erstreckt. Es ist der lombardische Charme, der sie heute zu einem der beliebtesten Ziele der alten Hansestadt macht. Die Palastarchitektur verbreitet eine Pracht, die für den Norden Deutschlands doch sehr ungewohnt ist. Bekannt ist diese beeindruckende Architektur heute als Fürstenhof. Er gibt als der einzige Bau der Stadt, der italienisch inspiriert ist. Einst war er der Sitz der mecklenburgischen Fürsten. Er setzt sich aus dem Alten Haus der Spätgotik und dem Neuen Haus zusammen. Das Neue Haus wurde von 1553 bis 1555 erbaut und zeigt sich heute als doch recht schlichter und ebenso dreigeschossiger Bau.

Es war Johann Albrecht I., der dieses Gebäude einst nach dem Vorbild von dem italienischen Palazzo Roverela errichtet ließ. Erbaut wurde er für seine Hochzeit mit der Prinzessin von Preußen. Die Lübsche Straße teilt nördlich des Marktplatzes von Ost nach West die Stadt in zwei Teile, die nahezu gleich groß sind. Das Rathaus von Wismar präsentiert sich im Stil des Klassizismus. An der Ecke Krämerstraße trifft man auf ein altes Kaufhaus, das im Jahr 1881 den Startschuss für die Kariere von Rudolph Karstadt lieferte. Eines der bekanntesten Stücke von Wismar ist das legendäre und hochgeschätzte Bier Wismarer Mumme.



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