Stralsund



Die alte Hansestadt Stralsund – das Tor zu Rügen

Bekannt als das Tor zu Rügen wurde Stralsund zu einem der beliebtesten Reiseziele an der deutschen Ostseeküste. Die alte Hansestadt präsentiert sich ihren Besuchern mit einer atemberaubenden Silhouette und schafft eine Vielfalt, die einzigartig ist.

Das alte Rathaus in Stralsund
Das alte Rathaus in Stralsund

Auf einer Fläche von 38,97 km² zeigt Stralsund noch heute jenen Reichtum, der einst durch die Kaufleute der Hanse hinterlassen wurde. Durch die Lage am Strelasund wird Stralsund von einer besonderen Umgebung geprägt. Die Meerenge an der Ostsee begeistert mit einem außergewöhnlichen Charme und zeigt einmal mehr jene Vielfalt, die die Küste heute zu einem Highlight der Bundesrepublik macht.

Heute gehört Stralsund zu Recht zu den Oberzentren des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Schon im Jahr 1234 wurde der alten Hansestadt das Lübische Stadtrecht verliehen.

Bereits seit 2002 gehört die Stralsunder Altstadt zu den UNESCO Weltkulturerben. Damit genießt sie die gleiche Stellung wie die Altstadt von Wismar.

Stralsund blickt heute auf eine sehr lange und ebenso abwechslungsreiche Geschichte zurück, deren Spuren sich noch immer vielerorts zu erkennen geben.

Auf den Spuren der schönsten Sehenswürdigkeiten

Ein beschauliches Stadtbild und alte Architektur machen Stralsund heute zu einer Augenweide. Nicht zu Unrecht wird sie gern als eine der schönsten Städte des Nordens bezeichnet.

Dabei ist es vor allem die Altstadt, die Stralsund prägt und der Stadt zugleich zu der heutigen Bekanntheit verholfen hat. Sie wird von einem beispiellosen Reichtum an historischer Bausubstanz dominiert. Große Teile der historischen Altstadt wurden ab 1990 umfangreich saniert. Dabei wurde sowohl auf privates als auch auf öffentliches Kapital zurückgegriffen.

In der DDR war die Geringschätzung historischer Bausubstanz weit verbreitet. Infolge dessen wurden viele alte Häuser der Stralsunder Altstadt von dem Verfall bedroht. Die Altstadt zeigt sich ihren Gästen heute mit einer reichen historischen Gebäudevielfalt, die von vielen einstigen Kaufmannshäusern, Gassen, Plätzen und Kirchen dominiert wird.

Insgesamt stehen in Stralsund über 800 Gebäude unter Denkmalschutz. Mehr als 500 dieser Objekte sind als Einzeldenkmal in der Altstadt zu finden. Von der Wende im Jahr 1990 bis zum November 2010 wurden insgesamt 588 der über 1000 Altstadtgebäude vollständig saniert. Unter ihnen befanden sich auch 363 Einzeldenkmale.

Einer besonderen Augenweide gleicht der Alte Markt von Stralsund. Er gibt sich als besonderes Ensemble zu erkennen und wird von der Nikolaikirche geprägt. Zugleich befinden sich hier das Stralsunder Rathaus und der Artushof.

Das Stralsunder Rathaus gilt heute als einer der bedeutendsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik. Das Ensemble des Alten Marktes wird durch das Wulflamhaus, das Gewerkschaftshaus und das Commandantenhaus ergänzt. Die Gebäude am Alten Markt bieten einen hervorragenden Überblick über die Architekturgeschichte von Stralsund.

Stralsund und seine Bürgerhäuser

Typisch für die Hansestadt Stralsund sind auch die alten Bürgerhäuser, die das Stadtbild in weiten Teilen prägen. Sie wurden mit einem hohen finanziellen Engagement saniert und hauchen dem Bild der Altstadtstraßen Leben ein. Typisch für die Bürgerhäuser sind die Giebel, die ihnen zu besonderer Vielfalt verhelfen. Ein besonderes Bauwerk ist das einstige Schwedische Regierungspalais. In diesem befindet sich heute das Bauamt der Stadt.

In der Mönchstraße trifft man auf das Museumshaus von Stralsund. Es wurde in der Vergangenheit mit finanziellen Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz umfangreich saniert. Seither präsentiert es sich als eines der bedeutendsten original erhaltenen Bürgerhäuser der Hansezeit in Nordeuropa. Es macht die Geschichte noch heute begreif- und erlebbar.

Stralsund ist heute auch für seine zahlreichen Kirchen bekannt, die sich in der Silhouette der Stadt in Gestalt der vielen Türme zu erkennen geben. Besonders charmant sind die drei großen mittelalterlichen Bauten, die im Stile der Backsteingotik errichtet wurden. Bei ihnen handelt es sich um die Marienkirche, die Jakobikirche und die Nikolaikirche.

Sie sind noch heute ein Beleg für die mittelalterliche Bedeutung von Stralsund. Die Jakobikirche wird heute ausschließlich als Kulturkirche genutzt. Dagegen dienen die anderen beiden Gotteshäuser, die sich am Alten und Neuen Markt befinden, auch weiterhin der Abhaltung von Gottesdiensten.

Sehr empfehlenswert ist ein Besuch der Marienkirche am Neuen Markt. Ausgehend von dem Turm des Gotteshauses hat man einen exzellenten Panoramablick über Stralsund und auf die nahe gelegene Insel Rügen. Stralsund beheimatet zugleich auch einige jüngere Sakralbauten. Dazu gehören die Auferstehungskirche und die Friedenskirche.

Stralsund und seine Museen

Die Stralsunder Altstadt wird von den zahlreichen Museen der Stadt ergänzt. Viele von ihnen sind heute international bekannt, andere schlummern mit ihren umfangreichen Ausstellungen noch immer in weiten Teilen im Verborgenen.

Eines der wohl bekanntesten Museen von Stralsund ist das Deutsche Meeresmuseum. Es wurde im einstigen Katharinenkloster untergebracht. Heute ist es das meistbesuchte Museum in Norddeutschland. Das Deutsche Meeresmuseum gewährt in Stralsund beispiellose Einblicke in die Welt des Wassers und zeigt seine zahlreichen Bewohnern.

Das Deutsche Meeresmuseum wird von dem Ozeaneum ergänzt. Dieses befindet sich im Hafen von Stralsund und wurde im Jahr 2008 eröffnet. Das Museum unterhält zwei weitere Außenstellen, die sich abseits von Stralsund befinden. Bei diesen handelt es sich um das Nautineum, das auf dem Dänholm gelegen ist und das Natureum Darßer Ort.

Eine besondere Perle ist das Kulturhistorische Museum von Stralsund. Es ist das älteste Museum in Mecklenburg-Vorpommern und zeigt mehrere Ausstellungen, die sich mit der Geschichte Pommerns auseinandersetzen. Die Hauptsammlung des beeindruckenden Museums befindet sich im einstigen Katharinenkloster.

Zu den Highlights der Ausstellungen gehören der Hiddenseer Goldschmuck und ein Bernstein-Amulett, das bei Stolp gefunden wurde. Es zeigt sich in Gestalt einer Stier-Skulptur. Das Alter des Amuletts wird auf vier- bis fünftausend Jahre geschätzt.

Ein Abenteuer der etwas anderen Art ermöglicht die Ausstellung „Stralsund blind verstehen“. Sie geht mit einem virtuellen Stadtrundgang durch die Hansestadt einher, der in völliger Dunkelheit abgehalten wird. Durch die Ausstellung sollen die Besucher einen Seitenwechsel erleben, der in die Welt der Blinden führt.

Sehr empfehlenswert ist auch ein Besuch des Stralsunder Theaters. Dieses war bis 1995 eigenständig. Seitdem bildet es gemeinsam mit dem Theater Greifswald und dem Putbus Theater das bekannte Theater Vorpommern.

Stralsund hat seinen Besuchern heute mehrere kulinarische Spezialitäten zu bieten. Weltbekannt sind beispielsweise die Biere der Stralsunder Brauerei. Sie erreichen im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin immer wieder Spitzenplatzierungen. Sehr empfehlenswert ist aber auch eine Kostprobe von dem Original-Bismarckhering, der bereits seit dem Jahr 2003 von dem Fischhändler Henry Rasmus in seinem Restaurant angeboten wird. Erfunden wurde er einst durch den Kaufmann und Fischhändler Karl Wiechmann.



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