Greifswald



Die alte Hansestadt Greifswald

Sie ist Hanse- und Universitätsstadt in einem – Greifswald ist eine der bekanntesten und zugleich größten Städte Mecklenburg-Vorpommerns. Auf internationaler Ebene ist sie heute als alte Hansestadt bekannt, nicht zuletzt aber auch beliebt.

Der Museumshafen in Greifswald an der Ostsee
Der Museumshafen in Greifswald an der Ostsee

Wie das nicht weit entfernte Wolgast beheimatet auch Greifswald eine Vielzahl an beeindruckenden Architekturwerken, die das Stadtbild prägen und es zugleich zu einem Sinnbild des Reichtums der Hanse machen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt sind die Spuren, die in den vergangenen Jahrhunderten hinterlassen wurden, allgegenwärtig. Sie präsentieren sich in Gestalt alter Bauwerke, nicht zuletzt aber auch in Form von Museen und Denkmälern.

Greifswald zählt heute rund 53.300 Einwohner. Dank der Ryckniederung mit dem sumpfigen Wiesenland hat sich die Stadt bis heute ihr jahrhundertealtes Panorama bewahren können. Die mittelalterliche Silhouette ist zweifelsohne das Aushängeschild von Greifswald. Sie ist die Visitenkarte der Stadt und zugleich jenes Bild, das viele mit Norddeutschland verbinden. Viele Künstler wurden über die Jahrhunderte hinweg von Greifswald begeistert. Nicht alle sind heute bekannt. Doch es war vor allem der Maler Caspar David Friedrich, der zu der Bekanntheit von Greifswald beitrug. Er ist der berühmteste Sohn der Stadt und malte seine Heimatstadt einst in einer Form, mit der sie sich bis heute oft gekonnt in Szene setzt.

Die Geschichte von Greifswald

Noch heute begibt man sich bei einem Spaziergang durch Greifswald auf eine Art Zeitreise. Die Wurzeln der heutigen Hansestadt lassen sich bis auf das Jahr 1199 zurückverfolgen. In diesem Jahr kamen die Zisterziensermönche an jenen Ort, an dem sich heute die Hansestadt befindet. Sie verließen das zerstörte Kloster Dargun, in dem sie zuvor lebten und machten sich auf die Suche nach einer neuen Heimat. Die Zisterziensermönche waren jedoch alles andere als mittellos. So besaßen sie die Salinen, die sich nördlich des Ryckflusses befanden. Der Ryck ist schiffbar und mündet in den Greifswalder Bodden. Südlich des Rycks trafen sie auf einen Hügel, der eine Höhe von ein bis sieben Metern erreichte. Dieser Hügel war in der von Sumpf geprägten Niederung die einzige Möglichkeit, um mit trockenen Füßen seine Reise nach Osten fortzusetzen.

Die Zisterziensermönche erkannten, dass das ein idealer Handelsplatz war. In den folgenden Jahren gründeten die Mönche auf dem Hügel das Kloster Eldena, das noch heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Greifswald gehört. Mit der Gründung des Klosters legten sie zugleich die Weichen für die Entstehung der heutigen Universitätsstadt. Die Greifswalder Neustadt entstand gemeinsam mit der Jacobikirche weiter westlich. Fast zeitgleich entstand in der Mitte die hohe Nikolaikirche, die heute als der Dom von Greifswald bekannt ist.

Alle Stadtteile von Greifswald wurden im Jahr 1264 vereint und mit einer Mauer umschlossen. Auf diesem Weg erhielt die Stadt den noch heute vorzufindenden Grundriss. Die Altstadt von Greifswald besitzt mit 1000 mal 500 Metern eine doch überschaubare Größe. Sie wird von dem Ryck und der Stadtbefestigung umschlossen. Sie ist bis heute noch genauso klein wie sie bereits im 13. Jahrhundert war. Die Altstadt von Greifswald zeigt sich bereits aus der Ferne mit einer überaus romantischen Ansicht. Am besten lässt sich das Flair der Altstadt auf den Promenaden erkunden, die sich entlang des Südrandes erstrecken. Einst handelte es sich bei ihnen um die Stadtwälle von Greifswald, die bereits um 1782 umgebaut wurden.

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich die alte Hansestadt zu einer Handwerkerstadt im Dienste der Universität. An der Universität von Greifswald studierten und lehrten im Laufe der Zeit viele bekannte Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten Größen gehören Ernst Moritz Arndt und Ferdinand Sauerbruch. In der Domstraße befindet sich das barocke Hauptgebäude der Universität. Es wurde im Stile eines norddeutschen Stadtpalais errichtet.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Greifswald

Für einen Spaziergang durch Greifswald sollte man sich Zeit nehmen. Bereits aus der Ferne sind die drei gotischen Kirchen der Stadt unübersehbar. Sie befinden sich heute in einem guten Zustand. Die „dicke Marie“ ist wohl die älteste der drei Gotteshäuser. Markant gestalten sich der gedrungene Turm, das hohe Satteldach und der glatte Chorabschluss. Durch ihre Bauweise ähnelt die Kirche einer Glucke.

Mit dem „kleinen Jacob“ präsentiert sich die Pfarrkirche der Neustadt. Sie wurde bereits Mitte des 14. Jahrhunderts errichtet und wurde von einer einst zwei- zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Als Donnerschlag der aufblühenden Seehandelsstadt wird heute gerne der „lange Nicolai“ bezeichnet. Er ist die bekannteste Kirche von Greifswald und zeigt sich mit einer Schönheit, die von Details geprägt wird. Der Turm der Kirche ist hochgefahren und findet mit der barocken Haube einen gelungenen Abschluss. Typisch für die Kirche ist das bemerkenswert lange Schiff, das über einen kleinen Chor verfügt. Schon seit 1833 handelt es sich bei dem Mittelschiff um das romantisch-bleiche Geistesbild der zeitlos gehaltenen Kathedrale.

Ein sehr schönes Ziel der alten Hansestadt ist das Caspar-David-Friedrich-Zentrum. Das Personalmuseum öffnet in der alten friedrich’schen Seifensiederei seine Pforten und widmet sich mit zahlreichen Ausstellungsstücken dem bekanntesten Sohn der Stadt. Lohnenswert ist ein Abstecher in den historischen Keller. In diesem wird das traditionelle Handwerk der Seifensieder und Lichtgießer vorgestellt.

Nahezu unverzichtbar ist bei einem Besuch von Greifswald das Kloster Eldena. Mit ihm wurden einst die Weichen für die heute bekannte Hansestadt gelegt. Sie ist heute die berühmteste deutsche Ruine und hat sich als gotisches Urbild der frühromantischen Sehnsucht einen Namen machen können. Heute steht die Klosterruine Eldena sowohl für Vergänglichkeit als auch für Erneuerung.

Mehrfach begeisterte die imposante Ruine auch den bekannten Maler Caspar David Friedrich. Er setzte die Ruine, die sich am Stadtrand von Greifswald befindet, Zeit seines Lebens in sehr unterschiedliche Landschaften.

Ein Kleinod der ganz besonderen Art präsentiert sich in Wieck. Wieck liegt nicht weit von dem Stadtkern entfernt, hat sich jedoch ein außergewöhnliches Maß an Ruhe und Idylle bewahren können. Der einladende Fischerort steht heute unter Denkmalschutz und befindet sich direkt am Bodden. Er hat sich mit seiner Idylle zu einem Wahrzeichen der Hansestadt entwickeln können. In Wieck liegen mehrere Fischerei- und Freizeitboote, die vor allem während des Sommers genutzt werden. Zugleich reihen sich an den Straßen des Fischerortes mehrere Kneipen und Gaststätten aneinander. Sehr sehenswert ist die Wiecker Zugbrücke. Sie wurde in den Jahren 1886 und 1887 nach holländischem Vorbild errichtet. Während des Sommers öffnet sie jede Stunde für 15 Minuten.



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